Der supergruselige Fortschritt Humanoider Roboter (Deep Dive)

Shownotes

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00:00:01: Guten Tag und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von DECKI & Schmetterlinge.

00:00:11: Dem Podcast von mir, Sascha Lobo in Zusammenarbeit mit Schwarztidgets dem deutschen Technologiepartner für digitale Souveränität in Europa.

00:00:21: das Thema heute ist vom Format her ein Deep Dive, also schauen wir richtig tief in eine besondere technologische Sphäre hinein und thematisch inhaltlich nähern wir uns einem für manche Menschen ziemlich gruseligen Thema was aber ein unfassbares Potenzial mitbringt.

00:00:40: Humanoide Roboter nämlich!

00:00:42: Tatsächlich haben wir im Mai twenty-fünfundzwanzig schon mal eine Folge dazu gemacht damals mit Elisabeth.

00:00:49: Wir haben an der Stelle über Roboter gesprochen, die weitere Entwicklung.

00:00:54: Warum jetzt also eine neue Folge?

00:00:57: Keine neun oder zehn Monate später.

00:01:00: Das möchte ich kurz mit einer Anekdote beantworten.

00:01:02: Eine Anekdate, die Ende letzten Jahres passiert ist vielleicht zwei drei Monate her irgendwann spät, zweitausendfünfundzwanzig.

00:01:11: Ich habe da intensiv recherchiert zu einem Thema was mich damals umgetrieben hat Was viele Leute umgetrieben hat.

00:01:17: Da war ich im Fernsehen zu einer Talkshow bei Markus Lansich.

00:01:21: Wir haben eine Sendung darüber gemacht, es ist auch gesellschaftlich viel darüber diskutiert worden nämlich Deepfakes mit künstlicher Intelligenz und dieses große Problem was immer drängender wird.

00:01:34: das hat natürlich auch mit der ständig steigenden Qualität zu tun.

00:01:37: aber wir reden ja gerade von humanoiden Roboter.

00:01:39: wie passt das zusammen?

00:01:40: Ich bin eben mit dem Deepfake Blick durch Instagram und TikTok gestromert einfach umzuschauen.

00:01:45: Was gibt's da für Entwicklungen?

00:01:47: Was gibt es dafür Technologien?

00:01:48: Und plötzlich sehe ich das Bild und dann auch das Video eines tanzenden humanoiden Roboters.

00:01:55: Nach dem Tanz fängt er an zu laufen, ein anderer Roboter springt plötzlich über einen Hindernis... ...und mein erster Gedankengang war klar, ein Deepfake.

00:02:03: schaue ich mir mal an.

00:02:04: wie ist das entstanden?

00:02:05: Und plötzlich merke ich ah Moment!

00:02:08: Das könnte sein dass es vielleicht kein deepfake ist sondern erneut ein Entwicklungssprung was humanoide roboter angeht.

00:02:16: Ich hatte diesen Entwicklungssprung schon in den Monaten und am Prinzip anderthalb Jahren zuvor immer mal wieder bemerkt.

00:02:23: Und auch in der Sendung mit Elisabeth war das ein Thema, aber dass dort quasi menschliche Bewegungen also Bewegungen die man vor ganz kurzer Zeit noch definitiv einem Menschen zugeschrieben hätte, dass sie plötzlich Maschine abgebildet werden können Fragezeichen tatsächlich ergibt sich... Das liegt ja nahe, dass am Ende das gar kein KI Deepfake war sondern es tatsächlich humanoide Roboter in einer Weise an Qualität was die Motorik angeht, was die Möglichkeiten angeht.

00:02:53: Was die Warnung der Umwelt angeht dramatisch zugenommen haben.

00:02:57: also Anqualität das ziemlich klar war.

00:03:01: wir müssen hier diese nächste Ebene adressieren.

00:03:04: Der Videoclip war echt meine Empfindung.

00:03:06: was gerade technologisch möglich ist Obwohl ich das versuche immer auf dem neuesten Stand zu halten Ist überrumpelt worden Überrascht worden.

00:03:13: Ich hängt da etwas hinterher und zwar tatsächlich nur ein paar Monate Denn seit dem letzten Mai-Juni, seit dem letzte Mal wo wir dazu eine Sendung gemacht haben sind Dinge entstanden, sichtbar entstanden in die Öffentlichkeit gekommen könnte man sagen.

00:03:28: Die ziemlich radikal in ihrer Auswirkungen sein werden.

00:03:33: das ist keine Einbildung es ist messbar.

00:03:36: Es ist nicht so dass man denkt jetzt hat irgendwie die Entwicklung einen riesen Fortschritt gemacht.

00:03:41: Es ist messbar, es ist sichtbar ein eindrucksvoller Fortschritt bei humanoiden Robotern und insgesamt kann man erst mal feststellen der verläuft in verstörender Geschwindigkeit.

00:03:51: Wir haben alle die Transformationen auch die digitalen Transformatione der letzten fünfundzwanzig Jahre wenn wir genug sind noch irgendwie vor Augen dass man ewig und ewig auf etwas eigentlich naheliegendes wartet bei Technologien.

00:04:04: Und jetzt auf einmal gibt es Sprünge von denen man dachte hoch eben noch als völlig unmöglich abgetan.

00:04:13: und jetzt funktioniert das.

00:04:14: In sozialen Medien gibt es gerade jetzt Mitte Ende Februar, zwanzig sechsundzwanzig eine ganze Reihe von Videoclips.

00:04:21: da gibt es so sagen wir mal Auftritte aus einem fast klassisch wirkenden chinesischen Tanz-Zirkus einer Artistikshow.

00:04:30: ich habe früher mit der Familie ab und zu mir solche Zirkussituationen angeschaut.

00:04:36: Es gab eine Zeit lang den chinesischen Staatszirkus, der um die Welt gefahren ist.

00:04:41: Und genau das geht gerade rum als Clip in vielen sozialen Medien – TikTok und Instagram nur dass die akrobaten Humaneüde-Roboter sind!

00:04:49: Warum zum chinesischem Neujahr Mitte Februar zwanzigzehntausend sechsundzwanzig?

00:04:54: Gab es eine große Show in China.

00:04:58: Und diese große Show einer Art Frühlingsgala wurde eben nicht nur von Menschen sondern auch von einer ganzen Reihe von Robotern, von humanoiden Robottern gestaltet.

00:05:10: Diese Humanin-Roboter kamen von verschiedenen Startups.

00:05:14: da haben dann Roboter Tänze gemacht so kleine Bewegungsabläufe das ganze auch noch ziemlich synchron wie es eben Maschinen praktisch abwerkt können artistische also richtig akrobatische Kunststücke zum Beispiel Aktionen, die die allermeisten Menschen nie durchführen können.

00:05:31: Auf einem Trampolin sich abspringen, abfedern lassen und dann einen Salto machen seitwärts vorwärtes rückwärz unzuford.

00:05:38: Dann rennen ein paar von den Robottern los auf eine Wand zu Stoßen sich mit den Füßen von der Wand abmachen in Rückwertseite und landen dann tatsächlich auf den Füssen.

00:05:47: Das sind alle Situationen Die wieder kurz so ein Zuckend bei mir bewirkt haben.

00:05:51: ist das denn echt?

00:05:52: Ist das deep fake?

00:05:53: Tatsächlich war diese gala Beweisbar kein Deep Fake.

00:05:57: Artistik war aber nicht das einzige Betätigungsfeld.

00:06:00: Diese Gala, auch das ist eine chinesische Tradition, beinhaltet in jedem Tanz und bestimmten Kunststücken eben auch Kampfsport – und zwar häufig als synchrone Choreografie!

00:06:12: Und in diesen Sekunden, wo ich zum ersten Mal wahrnehme was Synkron-Kampfsport ausübende Roboter mit Kicks und Schlägen und habe sogar Schwertern oder Schwert ähnlichen Gegenständen.

00:06:24: In dem Moment, wo Ich das bemerkt habe… haben die Roboter-Tanzvideos natürlich einen ganz anderen Beigeschmack bekommen.

00:06:30: Ein Beigeschlag, der seit vielen Jahren in diesem Bereich unterwegs ist, denn Roboter, die sich menschenähnlich bewegen können sind im Hinterkopf auch immer Kampfkräfte und zwar Kampfkräften verteilt über die ganzen Möglichkeiten, die man da so hat polizeilich von der Sicherheit her aber eben auch militärisch und das war der Beigeschmal.

00:06:52: Die Recherche auf TikTok hat dann durch den Algorithmus auch relativ schnell auf den Punkt geführt.

00:06:57: Zum Beispiel von dem Zirkus-Video mit irgendwelchen Artistikrobotern hin zu einem fast baugleichen Roboter, der allerdings Kaki angesprüht war und zwei Polizisten in China auf der Patrouille begleitet hat oder besser könnte man sagen die Polizistinnen haben den militärkaki angesprüten humaniden Roboter begleitet.

00:07:21: hat immer auch einen Anteil Defense Tech.

00:07:24: Und das ist einer der Gründe, warum diese Technologie so schnell und so intensiv weiterentwickelt wird.

00:07:28: in einer zunehmend chaotisch-zunehmenden multipolaren Welt mit Ausfällen was das Machtgefüge angeht wie den Großbereich Donald Trump hat natürlich Defense Tech sofort eine andere Ebene erreicht erst recht wenn sie mit KI und Robotik koordiniert ist.

00:07:44: Roboter Soldaten sind einfach es muss man erstmal feststellen kein Zukunftsthema mehr sondern zumindest in China schon Ärztstück dieser Entwicklung.

00:07:53: Besonders eindrucksvoll bei dieser Gala waren übrigens Roboter-Modelle der Firma Unitree, öffentlich hat sich UnitREE über Jahre.

00:08:01: die Firma ist schon zehn Jahre alt sehr klar in Richtung Zivilnutzung orientiert.

00:08:05: sie haben in der Vergangenheit sogar häufiger militärischen Anwendungen eine relativ klare Absage erteilt.

00:08:10: offenkundig gilt das schon einige Zeit nicht mehr und der Fokus von UnitREE auf Kampfsport zeigt ein wenig das Potenzial in diese Richtung.

00:08:18: Die militärische Hitze möchte ich jetzt wieder ein bisschen runter regeln.

00:08:22: Ich möchte für diese Sendung ausdrücklich nicht über den Defence-Tech Anteil sprechen, sondern über den Entwicklungsstand von humaniden Robotern eher im ökonomischen und im zivilen Bereich!

00:08:34: Ich möchte ein wenig überlegen nachforschen und in diesem Deep Dive tiefer reingucken wie und warum der Durchbruch von humanidem Robotern überhaupt entstanden ist und natürlich auch wie das unser Leben verändern könnte, unseren Arbeit unseren Alltag, auch unsere Beziehung zur Technologie.

00:08:51: Ich möchte mit einem zentralen Erkenntnis-Satz auf diese Entwicklung schauen und er heißt Humanoide Roboter sind KI auf zwei Beinen.

00:08:59: Künstliche Intelligenz bekommt einen Körper!

00:09:02: Und genau wie KI Chatbots mögen Roboter in Menschen gestalten manchmal so ein bisschen plump oder dysfunktional erscheinen.

00:09:08: es gibt eine Vielzahl von Videos da fallen Hightech Roboter für Zweihntausend Dollar einfach plötzlich um und niemand weiß genau warum oder scheitern an den einfachsten Aufgaben.

00:09:17: Aber wir stehen an der Schwelle zu einem epochalen Durchbruch.

00:09:21: Es ist nur noch, wenn man diese Roboter anschaut und ihr Art und Weise wie sie mit der Umwelt interagieren eine Frage der Zeit und nicht mehr eine Frage des Ob – ob dieser Durchbrucht von humanoiden Robotern von KI auf zwei Beinen unsere Welt verändern wird?

00:09:37: Das worum ich mich kümmern möchte in diesem Deep Dive ist zuallererst warum haben humanoide Roboter eigentlich genau jetzt einen solchen Fortschutzsprung gemacht?

00:09:45: Der zweite Punkt ist, was sind eigentlich die Bereiche, die sich zuerst verändern werden?

00:09:50: Und der dritte Punkt ist Sind wir eigentlich auf eine KI und Roboter-Gesellschaft vorbereitet.

00:09:56: Es recht wenn beide Technologien verschmelzen wie das heute der Regelfall ist.

00:10:01: Wenn beide Technogen einfach ein völlig anderes Bild abgeben werden manche Menschen sagen in fünf in zehn Jahren gibt es mehr Roboter KI humanoide Roboter auf der Welt als menschen.

00:10:13: Und ob das stimmt oder nicht, oder ob nur der Zeitpunkt falsch oder schlecht gewählt ist, sei mal dahin gestellt.

00:10:19: Was klar ist unser Alltag wird durch humanoide Roboter in nahezukunft beeinflusst.

00:10:24: In dem ersten großen Themenblock möchte ich einmal den Status quo ein bisschen umreißen Denn wenn ich überrascht bin als jemand der sich damit beruflich fast jeden Tag auseinandersetzt was für einen Fortschrittssprung bei humanien Robotern zu verzeichnen war Dann kann man erstmal davon ausgehen, dass Leute sich nicht jeden Tag damit beschäftigen noch überraschter sein werden.

00:10:45: Also diesen Status quo erst mal so ein bisschen festzulegen und dann auch zu fragen was sind eigentlich die zentralen Gründe dahinter für diese Explosion des Roboter Fortschritts?

00:10:54: Fangen wir mit dem Status Quo an!

00:10:57: Wir haben im Bereich der Arbeit wo also robotermenschliche Arbeit versuchen nachzuarmen oder zu ersetzen seit Ende- Da gibt es vor allem zwei Unternehmen, die ein bisschen herausstechen.

00:11:12: Das ist einmal Boston Dynamics inzwischen durch Hyundai beeinflusst beziehungsweise gekauft worden also die Automobilfirma mit dem Modell Atlas.

00:11:21: das ist im Spätsommer Herbst.

00:11:25: Und da hat Atlas der inzwischen noch ein paar Entwicklungsschritte mehr hinter sich hat angefangen in einer Werkstatt Umgebung Bleche zu sortieren und zwar auf Zuruf will sagen man konnte Atlas sagen hey sortier mal die Bäche von danach dort Die Regale stand ein bisschen schräg, so wie das in der Werkstatt der Fall sein kann.

00:11:41: und Atlas hat das geschafft.

00:11:42: Und zwar in relativ hoher Geschwindigkeit und komplett autonom.

00:11:45: Das war einen Durchbruch deswegen weil das Autonome bei solchen Robotern bis dahin nicht die Regel war.

00:11:51: Viele Leute kennen vielleicht diese Videos von Boston Dynamics Eine Firma, die wir es glaube ich im Jahr zwei tausend zehn in Google besitzt waren Wo über viele viele Jahre irgendwelche lustigen Roboterhunde oder große plumpe Roboter mit so einem Rucksack und einem Kabel dran irgendwie über Hindernisparcours gesprungen und gelaufen sind.

00:12:10: Das war alles ein bisschen fake, diese Videos waren zwar real aber die Roboter darin waren ferngesteuert von Menschen, die die Funktionen gesteuert haben.

00:12:17: Der wichtige Punkt war Ende im Jahr ist das Autonome Und dieses Autonoma hat dazu gefühlt dass der Durchbruch in Richtung ich kann einemfach einem Roboter was sagen und er tut es dann der war aufgemacht.

00:12:30: Der zweite große durchbruch war von der Firma Figga einen Start-up in das unter anderem auch Amazon investiert hat und FIGA hat schon Anfang twenty-fünfundzwanzig in den amerikanischen BMW Werken tatsächlich reale Arbeitsschichten als Standardbetrieb absolviert.

00:12:45: Will sagen, da haben Roboter dann Bleche sortiert und humanoide Roboter haben das getan weil Robotik im Automobilbereich seit sehr langer Zeit natürlich ein wichtiges Thema ist.

00:12:55: Auch Teslas Optimus ist naheliegenderweise von Anfang an auf Montagearbeiten an Automobilen optimiert.

00:13:02: Das ist auch einer der Punkte, warum Tesla nach wie vor so hoch bewertet wird an der Börse weil viele Menschen glauben dass der Humor in den Roboter da haben wir mit Elisabeth im letzten Jahr drüber gesprochen quasi der Nachfolger des Automobils sein wird und zwar weniger was die Verwendung angeht und mehr was die gigantischen Zahlen angeht an Bedarf an Produktion und ist deswegen, dass das wichtigste Industrieprodukt des XXI Jahrhunderts werden könnte.

00:13:27: So wie das wichtigeste Industrie-Produkt für Endkunden im XX Jahrhundertes Automobil war.

00:13:32: Da gibt es also eine Nähe zwischen Autofirmen und Roboterfirmen und eine hohe Überschneidung.

00:13:38: Das ist bezogen der Status quo auf die Arbeit was die konkreten Fähigkeiten angeht.

00:13:43: da ist ein Teil des Status quo interessanterweise in Europa zu finden.

00:13:47: One X Technologies ist ein norwegisches Unternehmen, das zwar von OpenAI mit finanziert und auch von Open AI Technologie mitgesteuert aber dieses norwegische Roboter-Startup hat seinen Roboter Nioh soweit trainiert dass er Aufgaben aus natürlich sprachlichen Anweisungen ableitet ohne vorprogrammierte Abläufe.

00:14:07: Das ist deswegen eine so große Revolution weil es bedeutet dass diese Teilautonomie situativ wirtschaftlich einsetzbar ist.

00:14:15: Man kann einem zwei Hundert Robotern sagen, bitte sortiert alle diese Bauteile dort rüber oder schraubt dieses Bauteil an dieses Gerätraum und die Übersetzung von solchen normal-menschlichen sprachlichen Anweisungen in tatsächlich Robotersprache die wiederkehrende präzise Abläufe ja schon sehr lange erlauben!

00:14:35: Dieses Element ist einer der ganz wichtigen Fortschrittspunkte was Roboter angeht.

00:14:41: Ich rede mit einem Roboter wie mit einem Mitarbeitenden.

00:14:44: Auch da sind wir, wie bei großen Sprachmodellen weil die ja auch fast immer dahinter stehen noch nicht da wo wir uns erhoffen zu sein irgendwann.

00:14:51: Manchmal gibt es Missverständnisse und ein Missverständnis bei einem großen Sprachenmodell ergibt halt eine schwierige Word-Datei am Ende oder falsche.

00:14:57: Und ein Missverständnis beim Roboter im Arbeitsablauf könnte eine ganze Menge an potenzialen Sicherheitsthemen aufmachen über die wir noch gar nicht vorbereitet sind.

00:15:05: und trotzdem ist klar in dem Moment wo ich einen Roboter eine Anweisung gebe Und der kann seine Umwelt ausreichend gut wahrnehmen und ausreichends sinnvolle und präzise interagieren.

00:15:17: Habe ich einen, wie man sagt, Game Changer was Alltagsabläufe angeht?

00:15:21: Ob das jetzt Arbeitsprozesse sind oder Hausarbeitsprozisse?

00:15:25: Oder irgendwelche Abläufer in irgendwelchen anderen Bereichen des Alltages?

00:15:29: Da also ist One X Technologies relativ weit vorne natürlich mit den chinesischen Startups die ich eingangs erwähnt habe wie Unitree In China.

00:15:37: dann auch wird klar, was das bedeutet wenn ein Roboter auf Zugriff alles mögliche tun kann als Status quo.

00:15:42: Wie gesagt ist heute schon so.

00:15:44: plötzlich gibt es das Geschäftsfeld Robots as a Service.

00:15:49: Ein Robot As a Service bedeutet ich kann meine riesen Herde von Robotern von jetzt auf hier von der Eintätigkeit zur anderen Tätigkeit schicken.

00:15:59: du brauchst morgen tausend Arbeitskräfte die irgendwelche Motoren zusammenschrauben kein Problem!

00:16:03: Ich schick sie dir, du gibst ihnen richtige Anweisungen und fertig Und diese Arbeitsweise, Robots Asset Service in humanöden Robotern wirklich zu durchdenken mit ihren ökonomischen Folgen.

00:16:13: Die führt sehr unmittelbar dazu dass wir uns in Europa überlegen müssen warum haben wir hier bisher nur in einzelnen punktuellen Bereichen wie eben ONE X Technologies wirklich einen Vorsprung?

00:16:25: Ist das nicht genau eine der Ebenen wo wir zwischen digitaler Souveränität und der Sicherheit mit der wir unterwegs sein müssen ein ziemlich schnellen ziemlich großen Fortschrittssprung machen müssen?

00:16:36: In Deutschland zum Beispiel haben wir Fertigung und Produktion, was Industrie angeht als sehr wichtigen Punkt.

00:16:42: Nicht nur im automobilen Bereich, nicht nur bei den Zulieferern sondern was Maschinen- und Anlagenbau angeht, was Chemieindustrie angeht usw.

00:16:48: Und sofort überall.

00:16:49: dort ist vorstellbar dass dort wo im Moment noch Menschen unterwegs sind relativ schnell Humor an die Roboter eingesetzt werden können wie ganz nebenbei nicht nur in vielen Bereichen mehr arbeiten können weil sie kein Problem haben mit vierundzwanzig Stunden Schichten auch Dinge tun können, wo Menschen die allergrößten Vorsichtsmaßnahmen walten lassen müssen.

00:17:09: Der dritte wichtige Punkt der Status quo ist einer, der in der Öffentlichkeit häufig unterschätzt wird, der aber am Ende über Durchbruch oder nicht-Durchbruch entscheidet.

00:17:18: und das ist der Preis!

00:17:19: Die chinesische Firma Unitree verkauft seinen humaniden Vorzeigeroboter für unter einhunderttausend Dollar.

00:17:25: Es wird gewunkelt dass sie da immer noch Geldscheine dran kleben.

00:17:28: Aber zum Vergleich vor drei Jahren galt dieser Preis als quasi nicht zu erreichen.

00:17:33: Und durch die großen Stückzahlen und auch durch die Zunahme an Fähigkeiten, seinerseits wieder durch KI und Robotik ist klar geworden der Preis wird weiter fallen.

00:17:42: Jedenfalls in China und den Vereinigten Staaten.

00:17:45: was dann mit Europa ist darüber müssen wir uns unterhalten.

00:17:47: aber das ist erst einmal der gegenwärtige Status quo bei dem wir sind.

00:17:51: Der Preis ist übrigens deswegen so wichtig weil wenn er ausreichend fällt Dann werden plötzlich Tätigkeiten wirtschaftlich sinnvolle an den Roboter zu übertragen die vorher überhaupt nicht durchdacht worden sind.

00:18:06: Warum ist der Preis wichtig?

00:18:07: Wenn er ausreichend fällt, dann werden Tätigkeiten durch Roboter finanziell überhaupt abbildbar, die vorher nicht im Entferntesten auch nur in den Bereich der Automatisierung gedacht worden sind!

00:18:19: Plötzlich werden Geschäftsmodelle sinnvoll über die man vorher gar nicht nachdenken konnte, weil Roboter skalierbar zu einem bestimmten relativ gut kalkulierbaren Preis mit technologischer Absicherung wiederkehrender Qualität etwas erledigen können, was vorher halt nur Menschen erledigten konnten.

00:18:35: Und da ist zwischen Skalierbarkeit der Qualität und der vielfältigen Einsetzbarkeit dieser Roboter genau deswegen ein so wichtiger Punkt.

00:18:43: Das also ist der Status quo, was die Arbeit angeht, was sie Fähigkeiten angeht und was den Preis angeht?

00:18:48: Jetzt können wir einen kurzen Exkurs machen und die Frage versuchen zu beantworten warum eigentlich humanoid.

00:18:54: Warum humanoide Roboter?

00:18:57: Roboter sind ja schon relativ lange in der Industrie unterwegs und Deutschland war übrigens eines der führenden Länder, was Roboter angeht.

00:19:03: Ist es zum Teil immer noch wurde nur durch China und zum Teil eben die Vereinigten Staaten überholt.

00:19:08: aber Automatisierung auf einem Robotiklevel da war ganz lange.

00:19:11: Deutschland sehr weit führen ist immer noch ziemlich gut Nur eben nicht bei humanien Robotern.

00:19:16: Es gibt in Deutschland schon eine ganze Reihe von Startups diese in diese Richtung denken und ein paar Hersteller die sich schon etwas länger drum kümmern.

00:19:23: Aber wir sind Dabei, unseren Vorsprung nicht nur zu verspielen haben ihn zum Teil sogar schon verspielt.

00:19:29: Warum humanoid?

00:19:31: Das liegt vor allem daran dass die Welt für Menschen eingerichtet ist.

00:19:35: Fast alle Arbeitsstellen fast alle Fabriken fast alle Situationen in den Menschen arbeiten sind natürlich vollkommen klar auf den Menschen abgestellt.

00:19:44: Deswegen braucht ein humanoider Roboter keine neue Infrastruktur, niemand muss irgendwo Schienen verlegen.

00:19:50: Niemand braucht irgendwelche Hängekräne die neu aufgesetzt werden müssen damit eine Maschine die stören kann sondern einen nicht spezialisierten sondern autonoma vielfältig einsetzbarer Robotter.

00:20:01: Kann je näher er dem Menschen kommt in allen Bereichen was die Wahrnehmung angeht zum Beispiel was die Reaktionsfähigkeit angeht was die Möglichkeiten der Entscheidung angeht aber eben auch was die Körperform angeht, je näher der Roboter den Menschen kommt desto besser kann er in einer Infrastruktur eingesetzt werden, die auf den Menschen zugeschnitten ist.

00:20:17: Gerade auch weil viel von der Infrastruktur halt wahnsinnig teuer wäre komplett umzubauen.

00:20:23: Angenommen wir haben einen menschlichen Roboter kann der von heute auf morgen exakt den Umgebungen angesetzt werden die schon da sind.

00:20:29: man muss nicht eine neue Fabrik bauen das teuer sein kann und manchmal sogar kaum in der Zeit realisierbar.

00:20:35: Und plötzlich hat man Roboter die mit der bestehenden Welt kompatibel sind gewissermaßen abwärtskompatibel.

00:20:41: Der zweite Punkt ist die Generalisierung, eine Spezialmaschine, die vielleicht hundert Tonnen schwer ist und wahnsinnig gut als Roboter irgendwas kann – hocheffizient in größter Stückzahl?

00:20:51: Die kann halt nur genau das!

00:20:53: Ein humanoider Roboter kann in ganz vielen Bereichen genauso eingesetzt werden wie der Mensch.

00:20:58: Weil der Mensch so ein generelles Tierchen ist, ist der humanoidere Roboter, der ihm nachempfunden ist ebenfalls mit den besten Voraussetzungen für eine komplette Generalisierung ausgerüstet.

00:21:09: Der dritte Punkt ist ein häufig unterschätzter, nämlich ein demografischer.

00:21:13: Wir haben auch einen humanen Roboter am Start weil wir nach Arbeitsmarktlogik gehen und auch gehen müssen!

00:21:19: Wir haben in einer Vielzahl von Hochtechnologie-Ländern zum Beispiel Japan, zum Beispiel Südkorea aber absurderweise auch China menschliche Engpässe.

00:21:28: Da gibt es eine viel Zahl von Fachkräftelücken.

00:21:31: Das wird sogar noch krasser Weil in China jetzt deutlich geworden ist was die Einkindpolitik halt über Jahrzehnte bedeutet, dass man geplant hat auf ein Land was viel voller ist mit einzelnen Menschen als man dachte.

00:21:43: Uns fehlen Leute und das in Deutschland, Japan, Südkorea, China also alles Länder die ziemlich stark im technologischen Bereich schon sehr lange versuchen den Fortschritt voranzutreiben.

00:21:53: deswegen liegt es nahe dass man menschenähnliche Figuren baut um menschliche Engpasse zu adressieren.

00:21:59: humanoiden Roboter sind eine demografische Technologie so drastisch kann man das formulieren.

00:22:05: Gleichzeitig unterschätzen viele Leute, auch deswegen humanito-Roboter wie wichtig es ist Daten zu haben mit denen man ständig lernen kann.

00:22:13: Und wenn man Bewegungsabläufe hat die Menschen häufig machen dann kann man die viel leichter messen Dann kann man sie viel leicht so detailliert in Daten umwandeln das Roboter die genauso aussehen dass auch verwenden können.

00:22:23: Ein ganz einfaches Beispiel dafür ist der Fortschritt den ich vorher erwähnt habe mit dem Tanzen.

00:22:28: Der ist auch dadurch zustande gekommen dass man menschen ausgerüstet hat Also sensorbestückten Anzügen, die vor allem dazu dienen.

00:22:37: Bisher jedenfalls dass man Bewegungen von irgendwelchen Comicfiguren in Filmen besser nachahmen konnte.

00:22:43: Daraus ergeben sich aber Daten, dreidimensionale Bewegungsdaten von Menschen mit den Computer und den AI's künstliche Intelligenzen wahnsinnig gut lernen können.

00:22:50: das bedeutet humanoidroboter sind auch eine Datenstrategie.

00:22:55: nicht zuletzt gibt es in vielen Bereichen auch immer die Frage wird diese Technologie denn akzeptiert?

00:23:01: quasi eine psychologische Frage.

00:23:03: Und da ist nachgewiesen, dass bei aller Gruseligkeit von solchen Robotern die humanoid sind Die Akzeptanz eines solchen Roboters im Alltag viel größer ist und das Menschen viel eher mit menschenähnlichen Technologien interagieren als mit einem anders gestalteten Roboter der ähnliche Funktionen ausführen soll.

00:23:21: Das alles deutet in Richtung humanoide-Roboter als die wichtigste Roboterform der Zukunft.

00:23:27: Es kann sein Und es wird so sein, dass in bestimmten Teilbereichen und Spezialisierungen eine dunkle Halle voller Krisenroboter mit hundert Armen- und Fünfhundert Rädern am Start sein werden.

00:23:39: In China gibt es die sogenannten Dark Factories, die deswegen dunkel sind weil Roboter keinen Licht brauchen.

00:23:44: Die haben andere Instrumente um sich die Wahrnehmung zu verschaffen.

00:23:47: Das ist also außerhalb dieser Menschlichkeit aber in sehr vielen anderen Bereichen ist genau das nicht so.

00:23:52: Wenn man zwischendurch mal einen Roboter braucht der nicht Beine hat sondern redet dann kann man denen auch bauen.

00:23:57: Es gibt inzwischen sogar Mischform wo am Ende der beiden Beine eines humanoid aussehenden Roboters zwei Räder montiert sind.

00:24:05: Warum also der jüngste Fortschritt bei Robotern in Richtung Humanoid geht, also menschenähnlich?

00:24:10: Das ist nicht etwa weil wir Science-Fiction lieben – das mag mitspielen!

00:24:14: Aber humanoid Roboter entstehen, weil so die Welt eine Art Schnittstelle werden kann.

00:24:20: Die ist heute schon eine Schnittsstelle für den menschlichen Körper ganz hochspeziell auf Menschen ausgerichtet.

00:24:26: Und wer diese Schnittstelle, dieser API sinnvoll nachbildet mithilfe eines humanen Roboters?

00:24:32: Der kann sofort loslegen und muss die Welt nicht erst teuer umbauen.

00:24:36: Kommen wir zu dieser großen offensichtlichen Frage, die ich schon angesprochen habe.

00:24:40: Warum genau jetzt?

00:24:42: Wenn man sich so Phasen anschaut der Robotikentwicklung dann ist eigentlich bis zwei Tausend Dreiundzwanzig ein relativ linearer Fortschritt zu erkennen Boston Dynamics hin oder her.

00:24:53: Wir haben immer mehr Ausläufer aber Man konnte stauen, ah der Roboter-Hund kann jetzt dieses und jenes.

00:24:59: Aha!

00:24:59: Seit Jahrzehntausenddreinzwanzig?

00:25:01: Spätestens seit Jahrzeihntausendsvierhnzwanziger.

00:25:03: Gibt es einen so erkennbarer sanken Fortschritt das man fragen muss warum genau?

00:25:09: Fünf Gründe haben wir isoliert.

00:25:11: die Haupttreiber sind, die Hauptfaktoren, warum genau jetzt der Robotik-Fortschritte so unfassbar schnell passiert.

00:25:18: Und das erste ist vollkommen klar... Die Jahreszeit-Zahl-Zahnteuzehn-Zwanzig-Zwahntausende-Verräte schon ... Der Fortsschritt von Kaiden.

00:25:25: Wenn wir von Robotern, humanischen Robotern als KI auf zwei Beinen reden dann sind natürlich die Foundation Models.

00:25:32: Die großen Sprachmodelle das was auch zum Durchbruch von Chatchi BD beigetragen hat der wichtigste Treiber von Robotiken.

00:25:40: Diese genannten multimodalen Modelle bedeutet nichts anderes als dass man die Eingabe zu solchen großen Sprachmodellen und ähnlichen KIs auf viele verschiedene Arten und Weisen machen kann.

00:25:51: Man kann ein Bild hochladen, man kann ein Video reinladen oder einen Text reingeben oder Sound usw.

00:25:58: Und diese Multimodalität ist eine Eigenschaft, die erst mit den großen Sprachtmodellen voll zum Durchbruch gekommen ist.

00:26:04: Da ist also der KI-Fortschritt ausschlaggebend dafür dass der Roboter die große LLM Revolution durch ChatGPT auch in Bewegung übertragen kann Zum Beispiel was die Sprache angeht.

00:26:16: Es ist ein riesen Unterschied, ob ein Roboter vor mir steht, den ich programmieren muss in irgendeiner Fachsprach mit spitzen Klammern oder dem ich einfach sagen kann, was er tun soll.

00:26:24: Deswegen ist diese Sprachfähigkeit durch große Sprachmodelle wie Chatchapity so wichtig für diesen Roboter.

00:26:30: Fortschritt geworden.

00:26:31: Ungefähr gleichzeitig mit den großen Sprach-Modellen sind ja auch bildgenerierende KI's groß geworden Mit Journey zum Beispiel Und das hat dazu geführt dass Bilder nicht nur besser erschaffen sondern auch besser erkannt werden können.

00:26:44: Denn es ist ja klar, wenn eine KI mir genau das Bild ein Hund mit einer Mütze draufbauen kann und weiß wie der aussieht dann kann sie auch viel besser einen Hund mit einem Mützer erkennen.

00:26:54: Wenn er ein Foto oder die Live-Kamera von einem Roboter vor sich sieht.

00:26:58: Das bedeutet jede Entwicklung die wir wahrnehmen als hier kommt toller Text raus geht auch in die andere Richtung.

00:27:03: Hier ist eine neue Form von Textverständnis entstanden.

00:27:06: Der Durchbruch ist also weniger mechanisch sondern viel stärker kognitiv bei der Datenverarbeitung bei der Prozessierung und Umsetzung in Aktionen, die natürlich eine gewisse Sicherheit im Verständnis was bedeutet das eigentlich mit sich bringen müssen.

00:27:20: Der zweite große Grund für den rasanten Fortschritt ist es wir Simulation machen können.

00:27:25: KI hat mit Simulation und Technologien wie Reinforcement Learning eine besondere Art wie künstliche Intelligenz lernen kann plötzlich die Möglichkeit Test- und Training von solchen Robotern gar nicht mehr dinglich durchführen zu müssen sondern einen künstlichen Roboter einer Art digitalen Zwilling von einem Roboter in Situation hineinzuschmeißen und trainieren zu lassen, wie er damit theoretisch umgehen sollte.

00:27:49: Und das nicht ein oder zwei, sondern Milliarden mal!

00:27:52: Gleichzeitig haben wir gigantische Computer die halt wahnsinnig viel gleichzeitig durchrechnen können und deswegen auf fast alle Situationen vorher schon mit durchrechenbaren Reaktionsmustern reagieren könnten.

00:28:04: Wir haben die Möglichkeit durch Simulation & Reinforcement Learning – was in der Simulation geschehen ist auf die dingliche Welt zu übertragen.

00:28:11: Fehler sind dort viel billiger, Iterationen sind extrem schnell – will sagen, die Roboter lernen erst einmal mit einer digitalen Welt richtig umzugehen bevor sie die Dingliche Welt überhaupt anfassen!

00:28:24: Der dritte rasante Fortschrittsgrund ist verbunden mit dem Punkt den wir auch beim Status Quo kurz angesprochen haben das sind die Kosten und zwar sowohl die Hardware-Kosten, die ziemlich deutlich gefallen ist übrigens durch Automatisierung, Robotik und KI in der Produktion wie auch was alles rund um die Hardware verändert werden muss.

00:28:41: Die Aktuaetoren, also die Motoren, die man in Roboter einbaut damit sie wie Muskeln sinnvoll funktionieren können, die Sensorik was Kameras angeht, die Verarbeitung der Daten, die Art und Weise wie man mit KI umgeht und was das kostet, die Batterien usw.

00:28:55: und so fort sind Leistungsfähiger und gleichzeitig billiger geworden.

00:28:59: Und wenn man sich das mal genau anschaut dann gibt es ja auch bei der Motorik dramatische Fortschritte, die haben genau damit zu tun.

00:29:06: Früher musste man ziemlich komplexe Hydraulik in einen Roboter einbauen.

00:29:09: Inzwischen kann man den durch eine Vielzahl von kleinen elektrischen Antrieben ersetzen, und das geht vor allem auch deswegen nicht nur weil ein größerer Fortschritt da war sondern weil auch die synchronische Steuerung von sehr vielen Motoren auf sehr komplexer Art und Weise gleichzeitig natürlich immer ein Rechenthema und damit ein Computerkapazitätsthema sind.

00:29:26: In der Folge werden Roboter leichter, effizienter, wartungsärmer und näher an der industriellen Skalierung.

00:29:34: Der vierte Punkt ist ebenfalls häufig unterschätzt, zumindest von der interessierten Öffentlichkeit.

00:29:39: Das ist das Kapital und die klaren Industrieusgases.

00:29:44: Bis vor ganz kurzer Zeit ist den meisten Leuten zum Thema Humorien oder Roboter immer irgendeine Pflegesituation in Japan eingefallen und sofort danach auch.

00:29:51: aber wer will schon von einem Roboter gepflegt werden?

00:29:54: Dem kann man natürlich entgegnenen Ja haben bevor man von niemandem gepflegt wird weil einfach keine Leute da sind dann schon lieber vom Roboter.

00:29:59: es gibt übrigens interessante Untersuchungen direkt aus Japan wo schon Pflegeroboter da sind Und ein großer Teil der Senioren und Seniorinnen dort sagen, ich werde schon lieber von einem Roboter gepflegt.

00:30:09: Auch das hat mit Charme zu tun aus dem gleichen Grund warum viele Menschen eine Art Therapie mit Chatchi Pity machen.

00:30:15: Die Maschine ist ne Maschine!

00:30:16: Ich empfinde gegenüber einer Maschine sehr viel weniger oder sogar keine Charme als gegenüber einer noch so freundlichen Personen.

00:30:23: Insofern haben wir früher bei Humor in den Robotern immer nur eins zwei drei Szenarien gehabt und plötzlich gibt es relativ klar siehe BMW, siehe Fertigung sieht zum Beispiel auch der Einsatz in der Logistik ziemlich klare Anwendungen in der Industrie.

00:30:37: Und genau deswegen ist dort plötzlich Kapital!

00:30:39: Mehr Kapital zieht mehr Forschung und Entwicklung nach sich, das ergibt einen schnelleren Fortschritt – insofern ist Kapital einer der wichtigsten Treiber für diesen explosiven Fortsschritt.

00:30:50: Der fünfte Punkt warum humanoide Roboter einen so dramatischen Fortschnitt hinter sich haben und noch vor sich haben, ist dass sie immer Softwareähnlicher betrieben werden.

00:31:00: Sie werden inzwischen skaliert wie Software und Plattformen.

00:31:03: Es gibt regelmäßige Updates, und vor allem gibt es durch die KI – und die Macht der KI auch einen Datenrückfluss.

00:31:09: Das heißt bis vor ganz kurzer Zeit!

00:31:11: Und das ist auch der große Unterschied zwischen deutschen Industrierobotern und diesen humaniden Robotern, die wir irgendwo sehen.

00:31:16: Bis vor ganz kurz hat man Roboter gar nicht als lernende Systeme betrachtet sondern als Maschine, die man programmieren muss.

00:31:23: Und plötzlich gibt es einen Daten-Rückfluß und Lernschleifen.

00:31:27: Wir haben die Situation, dass genau wie in der Softwarelandschaft bei anderen Geräten Der Humanoid-Roboter eben noch etwas nicht kann und dann mit der richtigen Software... ...mit dem Patch das ihr dann eben doch kann.

00:31:37: Das bedeutet die Steuerung eines Roboters Die verhält sich für Software Und auch hier haben wir einen Qualitäts- und Geschwindigkeitsvorteil, der mit zu den Haupttreibern dieses explosiven Fortschritts führt.

00:31:49: Der wesentlicher Erkenntnis Satz zu den Gründen dieses dramatischen Fortschutz programmierbare Puppen mit Motoren drin.

00:31:59: Inzwischen sind es die lernende Gehirne, lernenden Systeme, die einen Metallkörper steuern und auf die Umwelt ebenso reagieren können wie auf alle möglichen Daten – und sich dabei wie KI immer weiter verbessern!

00:32:11: Die KI auf zwei Beinen ist deswegen nicht nur ein Spruch sondern macht exakt diesen Fortschritt aus weil die Essenz des Roboters nicht mehr der Körper ist sondern das was ihn steuert, die künstliche Intelligenz.

00:32:26: Die IT-Sicherheit steht.

00:32:28: Firewalls, Viren-Scanner – alles ist auf dem neuesten Stand!

00:32:32: Die Festung ist vermeintlich sicher.

00:32:34: Doch was nützen die dicksten Mauern wenn der Angreifer den Schlüssel hat?

00:32:38: Genau das ist die Gefahr beim sogenannten Account Takeover.

00:32:41: Wir alle hinterlassen im Netz digitale Spuren Landen private Passwörter und E-Mail Adressen.

00:32:47: durch ein Datenleg im Darknet kann aus einem privaten Fußabdruck blitzschnell ein massives geschäftliches Risiko werden.

00:32:55: Wer ähnliche oder gar gleiche Passwörter auch geschäftlich verwendet, macht es Angreifern extrem leicht.

00:33:01: Einfach einloggen?

00:33:02: Ganz einfach mit euren Daten!

00:33:05: Hier schafft Omniac Transparenz.

00:33:07: Die Identitätsschutzlösung von Schwarz-Digits leuchtet in die dunklen Ecken.

00:33:12: Sie scant kontinuierlich das Internet des Deep Web und das Darknet nach verifizierten Lex.

00:33:18: Werden gestohlene Identitäten gefunden, schlägt das System sofort Alarm.

00:33:22: Mehr noch – es liefert direkt Vorschläge, was jetzt zu tun ist.

00:33:26: Für Unternehmen bietet Omniac drei Lösungen um Risiken zu minimieren.

00:33:31: Erstens Überwachung über die Omniak Business API.

00:33:35: Die Omniaks Business API ist direkt in bestehende Systeme integriert und überwacht sensible Firmendaten wie Firmen-Email-Adressen automatisch und kontinuierlich.

00:33:45: So kann auf identifizierte Datenlecks sofort und gezielt reagiert werden.

00:33:50: Zweitens Omniac als Mitarbeitervorteil.

00:33:53: Die private Nutzung von Omniak durch Mitarbeitende stärkt und fördert das Sicherheitsbewusstsein.

00:33:59: Der Schutz privater Konten minimiert das Gefährdungsrisiko durch externe Einfallstore ins Unternehmensnetzwerk.

00:34:07: Drittens Partnerprogramm Omniag kann direkt privat oder Geschäftskunden angeboten und vermittelt werden, um das eigene Service-Portfolio zu erweitern.

00:34:17: Das Fundament ist auch hier wie immer bei Schwarzdigits Digitale Souveränität.

00:34:22: Omniac wurde interdisziplinär von den Unternehmen der Schwarzgruppe entwickelt und läuft auf der souveränen Stacket Cloud, einhundert Prozent DSGVO-konform.

00:34:33: Handelt bevor der Schlüssel in den falschen Händen landet – alle Möglichkeiten findet ihr auf omniac.de.

00:34:40: Kommen wir zum zweiten großen Themenblock.

00:34:43: was Humanoid Roboter angeht?

00:34:45: Nämlich die eigentlichen Fragen.

00:34:47: Wir haben jetzt viel über Technologie und Ansätze, Kapital- und Umwirksamkeit im ökonomischen Kontext gesprochen.

00:34:54: Was Geschäftsmodelle angeht?

00:34:55: Aber die eigentlichen Fragen beziehen sich ja zumindest aus der Sicht von Deutschland in Europa eher auf sowas wie digitale Souveränität.

00:35:03: Eher auf so was wie sicher kann man das Ganze machen.

00:35:06: Auf so welche Rolle spielen wir in Europa – in Deutschland da in Zukunft!

00:35:10: Und natürlich, wie verändert sich die

00:35:11: Gesellschaft?!

00:35:12: Wie verändert sich Arbeit?

00:35:13: Wie verändert vielleicht die Struktur unseres Alltags?

00:35:17: Und da gibt es eine Reihe von eigentlichen Fragen, denen ich mich im zweiten großen Themenblock dieses Deep Dives widmen möchte.

00:35:23: Fangen wir an mit dem Thema was die meisten Menschen umtreibt schon durch KI, die durch Robotik und zwar humanoidorobotik nochmal extra ein schärfe Gewinn ist – das ist die Frage, was unsere Jobs angeht!

00:35:33: Die ehrliche Rechnung sowie den essenziellen Punkt wo genau und wie genau am Ende Wissenszuwachs- und Wertschöpfung stattfinden.

00:35:40: Denn wenn in einer Fabrik in Deutschland ausschließlich chinesische Roboter eine Maschine installieren, die dann aus Deutschland sehr teuer verkauft wird um das mal ganz plakativ zu sagen.

00:35:50: Dann ist schon die Frage wo und wie dieses Wissen dass ja in den Robotern drin gespeichert sein muss, die dazu auch noch ständig lernen verwendet werden kann darf soll?

00:36:00: Und die zweite Frage die damit direkt verbunden ist aus Sicht digitaler Souveränität und auch aus Sicht der Sicherheit Ist die Fabrik denn nicht nur noch eine leere Höse und die eigentliche Wertschöpfung findet in den Roboten statt.

00:36:11: könnte man nicht gleich übermorgen eine ähnliche Fabrik sonstwo bauen und allein mit der Software tausend Roboter hinschicken, die genau das Gleiche sehr viel preisgünstiger machen.

00:36:22: Das sind die Fragen, die ökonomisch auf uns zukommen.

00:36:24: was Jobs angeht ist relativ klar.

00:36:27: viele Fachleute glauben dass der Arbeitsmarkt drastisch umgebaut werden wird.

00:36:32: Es gehen ziemlich sicher nicht alle Jobs verloren.

00:36:34: es gibt keinen Grund hier Panik zu machen.

00:36:36: aber zum Beispiel gibt es von McKinsey eine Schätzung, dass bis rund dreißig Prozent der heutigen Arbeitsstunden in entwickelten Ländern automatisierbar sind.

00:36:47: Will sagen, humanöde Roboter können grob gesagt ein Drittel zumindest technisch abbilden von dem was Menschen dort können.

00:36:54: und diese Studie ist zwar ziemlich valide aber auch ein Jahr alt will sagen sie könnte vom Fortschritt überrollt werden.

00:37:01: Roboter adressieren inzwischen genau die physischen Berufe die vor noch ganz kurzer Zeit zwei drei Jahre als besonders sicher gehalten Zum Beispiel was Handwerker angeht, Gastronomie angeht oder Bauangeht Werkstätten angeht.

00:37:15: Überall dort wo man dachte naja das ist so auf den Menschen zugeschnitten Das kann so ein Roboter gar nicht hinbekommen.

00:37:19: nun dass es mit dem Fortschritt von humanoiden Robotern anders geworden.

00:37:23: Das ist eine andere Zielgruppe als bisher.

00:37:25: was die Automatisierung angeht.

00:37:27: Die Wahrheit ist, dass wir bisher nicht wissen wann genau welche Jobs betroffen sein werden.

00:37:32: Sowohl für die komplette Ersetzung von ganzen Job-Bereichen, wie auch für das Gegenteil gibt es Technologiehistorische Beispiele.

00:37:39: Und es fällt sogar Fachleuten relativ schwer zu sagen wozu ein humanoider Roboter in drei und fünf und erst recht in zehn Jahren genau in der Lage sein wird.

00:37:49: Noch vor fünf Jahren hätten die meisten Roboterfachleute das was beim chinesischen Neujahrsfest passiert ist in die ferne Zukunft gelegt.

00:37:56: Insofern ist es weniger leicht zu sagen was genau mit Jobs passieren würde.

00:38:00: Deswegen ist das Thema Humanoid-Roboter auch so ein wesentliches für digitale Souveränität.

00:38:05: Es ist sehr wahrscheinlich, dass gerade Deutschland und Europa schon bald in wirtschaftlich wichtigen Bereichen betroffen sein werden wie zum Beispiel Fertigung oder Produktion.

00:38:13: Das ist ja kein Zufall, dass grade Automobilfirmen wie Tesla, XPENG einer der Marktführer was Elektroautomobile in China eingeht oder Hyundai in diesen Bereichen ziemlich weit vorne sind was Humanoide Roboter angeht Unter anderem deswegen, weil große Teile der Automobilindustrie schon relativ lange auf den Menschen zugeschnitten sind und seine Fähigkeiten, seine Fertigkeiten und auch seine Maße.

00:38:37: Insofern kann man erst mal feststellen zwar wissen wir noch nicht genau in welche Bereiche es hineingeht.

00:38:42: Wir sollten uns jetzt schon darauf vorbereiten was das bedeutet wenn sagen wir dreißig Prozent der Arbeitsstunden die im Moment noch Menschen machen in bestimmten Branchen durch humanöde Roboter abgebildet werden können.

00:38:54: diese Größenordnung halte ich nicht nur für realistisch ist es auch eine die bei den meisten Fachleuten als ungefähre Größenordnung gilt.

00:39:03: Der Vorteil daran übrigens, den muss man auch betrachten!

00:39:06: Wir haben einen Fachkräftemangel, einen demografischen Faktor der viele Bereiche der Arbeit heute in Deutschland zum Beispiel relativ teuer werden lässt.

00:39:13: das würde mit Robotern leichter in den Griff zu kriegen sein.

00:39:16: allerdings müssen wir dazu eine andere sehr wesentliche Frage stellen nämlich die von Volkswirtschaft und digitaler Souveränität wie und wo in vielen Bereichen Wertschöpfung stattfindet.

00:39:28: Denn was auch klar ist, wer einen Roboter kontrolliert – also das Steuerungszentrum KI-Steuerungszentraum eines humanoiden Robotters?

00:39:36: Das ist im Zweifel auch die Firma, die den größten Hebel hat, was den wirtschaftlichen Erfolg von humanoiden Robottern ausmacht.

00:39:43: Natürlich wird es Einsatzgebiete geben, wo Unternehmen das sehr spezifisch einsetzen.

00:39:48: natürlich wird es da Verträge geben über die Intellectual Property dass je mehr Macht und Steuerungsmacht in die KI wandert, desto mehr an Wissen inzwischen auch in die Plattformen übergeht.

00:40:03: Und das ist eine Frage, die müssen wir in Deutschland beantworten!

00:40:06: Wir können sie zum Glück inzwischen beantwortet werden – denn das muss man sagen, Deutschland hat ein wenig aufgeholt.

00:40:11: Deutschland ist das Land des Maschinenbaus der Produktion, der Fertigung, das Ingenieurstland.

00:40:16: Deutschland darauf basiert, der wirtschaftliche Erfolg des zwanzigsten Jahrhunderts Und eine ganze Reihe von sehr vielversprechenden Start-ups versucht im Bereich humanöde Roboter in Deutschland und Europa voranzukommen.

00:40:29: Wir sind noch nicht da, wo wir sein könnten!

00:40:31: Wir haben ein paar volkswirtschaftlich betrachtet Fehler gemacht – zum Beispiel dass wie die bayerische Firma KUKA irgendwann haben ziehen lassen.

00:40:37: das ist inzwischen im Besitz eines chinesischen Konsortiums.

00:40:41: Das hat die Bundesregierung vor ein paar Jahren so entschieden, dass es völlig okay sei vielleicht nicht besonders hellsichtig aber nun ist es passiert.

00:40:48: wir müssen das Beste draus machen Und wie gesagt gibt es vielversprechende Startups.

00:40:52: Agile Robots zum Beispiel aus München, der Humane de Robotaf von Agile robots heißt passenderweise Agile One und ist für industrielle Umgebungen gebaut, die Produktion soll Anfang des Jahrzehntes genau jetzt anlaufen.

00:41:05: Er ist unter anderem auch relativ präzise darauf zugeschnitten mit Menschen zu interagieren.

00:41:10: Und auch hier könnte ein deutscher und europäischer Vorteil ausgespielt werden dass wir in Deutschland vergleichsweise effizienten Produktionsabläufe bisher schon zwischen Mensch und Maschine gestalten können.

00:41:19: Es ist ja kein Zufall, dass Tesla – als es größer werden musste vor über zehn Jahren – einen deutschen Fertigungs- und Produktionsautomatisierungsspezialisten aus Bayern aufgekauft hat.

00:41:29: Weil sie sonst gar nicht hätten bewältigen können!

00:41:31: Ein anderes sehr häufig erwähntes Startup in diesem Bereich ist Neuro Robotics aus Metzingen.

00:41:37: Das ist ein Pionier im Bereich der kognitiven Roboter.

00:41:40: Auch Sie haben meinen humanoiden Roboter im Angebot Mit dem etwas kryptisch wirkenden Namen FourNEIns.

00:41:47: Aber wenn man das hintereinander auf Englisch ausspricht Four and E One, dann merkt man in welche Richtung sie gehen wollen.

00:41:53: Der ist ein Roboter der eben alltagsfähiger sein soll und eine sehr hohe Anpassungsfähigkeit hat.

00:41:58: Und gleichzeitig haben Sie die Plattform New Reverse im Angebot, die die Echtzeit-Adaption von solchen Robotern gestalten soll.

00:42:05: Neurorobotics glänzt auch durch ziemlich fortschrittliche Sicherheitsfunktionen etwas wo das Weißmann in Deutschland und Europa mehr Wert draufgelegt wird als sagen wir in anderen Ländern.

00:42:15: Wir haben andere Start-ups wie Pi for Robotics etwa oder Neville Robotics, wir haben aber vor allem eine große Fokussierung der Industrieunternehmen darauf.

00:42:25: Hier muss man ausnahmsweise Deutschland mal einen Kompliment machen.

00:42:29: vergleichsweise viele von den Unternehmen die Produktion und Fertigung brauchen haben nach anfänglichen Schwierigkeiten schnell gemerkt wie wichtig KI und Robotik in dieser Kombination für ihr zukünftiges Vorankommen sein wird.

00:42:42: Will sagen, natürlich sind wir noch nicht da wo wir sein müssten.

00:42:45: Aber der Fokus des Ingenieurs und Ingenieurinnenlands Deutschland liegt inzwischen in sehr vielen Bereichen auf Robotik und in Teilen davon auf humanoider Robotik.

00:42:55: Und wenn wir weiter im Bereich Produktion, Fertigung Maschinenbau groß sein wollen dann ist das auch nötig und noch mehr.

00:43:01: Schauen wir auf eine andere der wesentlichen Fragen was humanoidere Roboter angeht und dass es das über Thema IT-Sicherheit.

00:43:10: Wenn humanede Roboter alltäglich werden, dann wird Cybersecurity von so einem Cyber-Thema irgendwo im virtuellen Raum plötzlich physisch.

00:43:17: Bisher bedeutet es wenn man gehackt wurde Datenklau, Erpressung, Manipulation aber mit humaneren Robotern.

00:43:24: Das bedeutet ein Hack potenziell Bewegungen im Raum Zugriff auf reale Objekte, physische Wirkung bis hin zu physische Bedrohung.

00:43:32: das heißt dass Sprödethema IT Sicherheit bekommt plötzlich einen sehr radikal wirksamen Alltagsfaktor.

00:43:39: Ich muss sicher sein, dass der Roboter, der vor mir steht nicht plötzlich gekapert wird von Leuten.

00:43:44: Die ist nicht so gut mit mir mein!

00:43:45: Denn genau das gehört zu den Angst-Szenarien und tatsächlich auch echten Szenarieren die man im Bereich Robotik mit berechnen muss – die Remoteübernahme.

00:43:52: Ein kompromittierter Roboter ist eben kein kaputter Laptop sondern ein autonom bewegliches System mit Kraftreichweite und Drohpotenzial.

00:44:00: Und es wird noch krasser wenn man die Angriffsfläche hochrechnet was die Skalierbarkeit angeht denn tausend Roboter in einer Fabrik haben natürlich auch tausendmal die Möglichkeit angegriffen zu werden in einer sogenannten Supply Chain Attack.

00:44:14: Manipulierte Firmware oder manipulierte Trainingsdaten können plötzlich nicht nur einzelne, sondern ganze Roboter Flotten beeinflussen und mit der Skalierbarkeit der Macht entsteht natürlich auch eine Skallierbarkeit des Missbrauchspotenzials.

00:44:27: Robot Ransomware wird plötzlich ein Thema.

00:44:30: Ihre fünfhundert Lagerroboter stehen still zahlen sie in vierundzwanzig Stunden.

00:44:33: das gibt es so ähnlich heute schon.

00:44:35: aber mit humanien Robotern sind auch die Fünfhundert Pflegeroboter plötzlich ein Angriffsszenario oder die Fünfhundert-Lieferroboter.

00:44:42: Und wenn man dann nicht möchte, dass die Lieferoboter dem nächsten Kunden den sie einen Paket ausliefern in die Schnauze hauen, dann sollte man lieber schnell ein paar Bitcoin bezahlen.

00:44:51: Ein Angriffszenario was aus meiner Sicht nicht nur irgendwo irgendwie stattfindet sondern so naheliegend ist das man sich alleine schon darauf vorbereiten muss, dass Leute verbreiten, dass es passieren könnte um Panik und Angst zu schüren.

00:45:03: Kriminalität SS Service geht natürlich auch im Robotikbereich.

00:45:07: Wir haben hier mit Carsten Malwitz schon eine ganze Sendung drüber gehabt, wie Kriminalität SS Service heute funktioniert und mit Robotern erreicht das einer anderen Ebene einen humanien Roboter.

00:45:16: wenn man den hackt kann man ihn natürlich auch für nicht ethische Einsatzgebiete versuchen zu instrumentalisieren Und plötzlich ist zwischen Taschendiebstahl Raubüberfall bis hin zum Autoklau Auch eine Skalierbarkeit mit Robottern denkbar über die wir uns Gedanken machen müssen vor allem weil die Rückverfolgbarkeit im Zweifel viel weniger groß ist als bei anderen Technologien.

00:45:35: Wir haben also die Situation, dass mit humanoiden Robotern eine komplett neue IT- und Cyber Security Welle auf uns zukommt – und einer, die psychologische Faktoren hat wie keine zuvor!

00:45:47: Das ist der Grund warum eine der großen Fragen, um die wir uns kümmern müssen auch das Vertrauensproblem ist.

00:45:53: Humanoider Roboter erscheinen zwar, dass es nachgewiesen vertrauenswürdiger als andere Technologin ihrer Menschlichkeit wegen scheinbaren Menschlichkeit wegen.

00:46:03: Aber gleichzeitig ist auch vollkommen klar, dass dieses Vertrauen missbraucht werden kann!

00:46:09: Wir müssen über Vertrauenmaschinen und humanide Roboter völlig neu miteinander diskutieren.

00:46:15: Was darf ich mit deinem Roboter wenn der Sachen macht die er nicht tun soll?

00:46:18: Wie erkenn' ich überhaupt das was er nicht tun

00:46:20: soll?!

00:46:21: Wie werden wir mit den mit Sicherheit auftauchenden Security-Robots umgehen?

00:46:26: Gibt es dazu schon entsprechend die Regulierung in Klammern?

00:46:29: eigentlich nicht?

00:46:30: Die Fragen, wenn humane Roboter auf den Alltag aufprallen.

00:46:33: Die werden größer, intensiver?

00:46:35: Sie haben mit der Regulierung zu tun!

00:46:37: Das ist nämlich die nächste große Frage über die wir diskutieren müssen – die wesentliche Frage des regulatorischen Vakums.

00:46:45: Die EU sonst sich häufig beim AI-Akt war es so ganz vorne alles in Grund und Boden zu regulieren bevor man noch richtig weiß wie einem geschieht.

00:46:52: das ist leider nicht unbedingt eine Stärke weil die Regulierungen selten die Qualität erreicht die sie erreichen sollte.

00:46:57: aber Was vollkommen klar ist, dass auch ein regulatorisches Vakuum eine gigantische Gefahr ist und die Gefahr es umso größer wenn humanoid Roboter im Alltag nicht nur mit großer SICK macht sondern auch mit einer gewissen Chance auf Manipulierbarkeit oder gar Heckbarkeit ausgerüstet sind.

00:47:13: Das regulatorische Vakum ist etwas über das wir dringend sprechen müssen.

00:47:18: und zum Abschluss das große und immer größer werdende Thema als wesentliche Frage sich beziehend auf Geopolitik und die Abhängigkeit will sagen Digitale Souveränität, was Deutschland und Europa angeht.

00:47:29: Die Möglichkeit die Welt der Zukunft auch im Bereich humanöde Roboter mitgestalten zu können Das ist vielleicht der Kern dieser geopolitische Punkt.

00:47:38: Die meisten Roboterkomponenten, die Motoren, Aktuatoren heißen sie die Sensoren, Chips kommen inzwischen aus Asien natürlich ins besorgernde China Wenn wir uns diesen Fortschritt anschauen von den chinesischen Robotern wenn es auch sofort klar dass wir in europa sehr schnell hinterherziehen müssen dazu aber noch nicht in der Lage sind.

00:47:55: Wenn wir eine europäische humanoider Robotikindustrie aufbauen wollen, dann müssen wir darauf schauen dass sie eine eigene Lieferkette bekommt.

00:48:04: Vielleicht nicht gleichzeitig in allen Bereichen aber so das wir nicht von heute auf morgen abgeschnitten werden können oder so das es nicht als Instrument im Kampf gegen uns verwendet werden kann wie das mit Donald Trump schon erkennbar ist und so wie's mit China auch kommen könnte.

00:48:18: Europa hat das mit Solarmodulen erlebt dass die Solarindustrie hier fast widerstandslos aufgegeben worden ist und plötzlich eine dramatische Abhängigkeit gegenüber China entstanden ist.

00:48:28: Das darf uns im Bereich humanide Roboter nicht passieren, deswegen ist der Punkt der Kosten auch so essentiell.

00:48:34: Um einen heutigen humaniden Roboter zu bauen mit den Fähigkeiten, die man ihm zuschreiben oder zuschrauben würde braucht man in China in Serie gesprochen ungefähr vierzigtausend Dollar und dann hat man einen solchen Roboter produziert.

00:48:48: In den Vereinigten Staaten kostet die Herstellung eines solchen humaniden Robotters ungefähr zweihunderttausend Dollar und manchmal deutlich drüber.

00:48:56: Da sind die Fertigungskosten größer, da sind die Bauteile größer... ...da sind die vielen Dinge, die man im Ökosystem eines solchen Humanien-Roboters braucht eben auch teurer!

00:49:05: Und das Preis stellt für Europa?

00:49:07: Das gibt es leider gar nicht.

00:49:08: Wir sind in Europa gegenwärtig zumindest noch nicht in der Lage, in Serie in entsprechender Größenordnung humanide Roboter überhaupt herzustellen.

00:49:18: will sagen die Kosten, die gehen in Richtung von Manufaktur und beinahe Einzelstücken, die man herstellen muss.

00:49:24: Und nicht Serie!

00:49:26: Das dürfte sich demnächst ändern weil wie gesagt der Fokus seit einiger Zeit darauf liegt.

00:49:30: aber erstmal ist es faktisch so dass Humor und Roboter in China hergestellt werden in den Vereinigten Staaten hergestellt wird und Europa in der Größenordnung noch nicht hergestellt können.

00:49:39: wir müssen deswegen intensiv daran arbeiten aus Deutschland und Europa denn Nicht nur das das ein Teil der Zukunftstechnologie ist Kontrolle darüber wird auch bestimmen, wo Wertschöpfung und Zentrum der Steuerung und damit Sicherheit stattfinden.

00:49:54: Das heißt wenn wir uns das nochmal anschauen Humanoid Roboter als KI auf zwei Beinen dann ist dieser extreme Fähigkeitsschub der humanöden Roboter eine Aufforderung dass wir gleich zwei Transformationen hinkriegen müssen nämlich die robotische Transformation und die KI-Transformation.

00:50:13: Dieser Satz Humanoid Roboter sind KI auf Zwei Beinen zeigt dass beides gleichzeitig in völlig neue ökonomische und gesellschaftliche Sphären führen kann.

00:50:21: Wir müssen das schon deshalb tun, um nicht über Nacht in wesentlichen Branchen plötzlich unprofitabel austauschbar oder angreifbar zu werden – also ökonomischer Sicht!

00:50:31: Aber auch aus gesellschaftlicher Sicht.

00:50:32: Denn wenn Humaneid-Roboter wirklich ein Teil unseres Alltags werden sollten… dann ist es ein ziemlich anderes Ding Ob das auf einer chinesischen Plattform aufgebaut ist, die im Zweifel der Diktatur in China gefälligst zu unterstehen hat und entsprechende Dinge tut oder eben nicht tut.

00:50:48: Oder ob es ein europäisches Unternehmen ist innerhalb der EU was mehr oder weniger ganz am Ende wenn es darauf ankommt unter der verantwortlichen demokratischen Kontrolle einer liberalen Demokratie steht.

00:51:01: Das sind Themen die bei der Transformation durch Robotik nicht nur politische gesellschaftliche und ökonomische Fragen auffärfen sondern die ganz klar auch mit der Frage zu tun haben, in was für einer Gesellschaft wollen wir in Zukunft leben.

00:51:14: Deswegen sieht das am Anfang vielleicht hier und da aus wie eine Spielerei oder wie ein komischer Science-Fiction Film.

00:51:20: aber humanoid Roboter werden in den westlichen Gesellschaften Arbeit von Biologie entkoppeln Und auf diese Weise wird ein Teil der Wertschöpfung Ein Teil der Macht und ein Teil des digitalen Souveränität stärker als je zuvor an Software, an Daten und an Plattformkontrolle in Verbindung mit Hardware geknüpft sein.

00:51:40: Menschliche Arbeitskraft und die Kontrolle über menschliche Arbeits Kraft waren dann Schritt für Schritt genau wie das Wissen und die Fähigkeiten in die digitale Sphäre umso wichtiger dass wir in Deutschland, in Europa genau darauf schauen.

00:51:54: Wie macht das Wehr uns im Zweifel unter demokratischer Kontrolle in Europa stattfindet?

00:52:00: Das ist der Deep Dive verbunden mit einem Aufruf sich nicht nur um KI, sondern auch um KI auf zwei Beinen zu kümmern.

00:52:07: Ökonomisch, gesellschaftlich politisch und von der Debatte her.

00:52:11: Vielen Dank fürs Zuhören!

00:52:12: Und wenn es euch gefallen hat oder euch das Thema reizt diskutiert mit uns auf den verschiedenen Plattformen wie LinkedIn, Instagram, TikTok oder YouTube wo Tech-KI und Schmetterlinge zu finden ist Oder empfehlt uns auf der Plattform Eurowal weiter.

00:52:27: Vielen dank und bis bald.

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