10 wichtige Köpfe der deutschen KI-Debatte
Shownotes
Sascha Lobo stellt zehn prägenden Köpfe vor, die mit ihren Thesen, Warnungen und Visionen den öffentlichen Diskurs formen – von Informatikprofessorinnen über AI-Managerinnen bis hin zu Investoren und Tech-Analysten. Dabei wird klar: Debatten sind kein Nebenprodukt der Technologie, sondern ein zentrales Machtinstrument. Sie beeinflussen Gesetze, Investitionen, Bildung – und am Ende auch, wie bereit wir für die KI-Zukunft sind.
Es geht um digitale Souveränität, um AI-Leadership, um Open Source, um Bildung und um die Frage, warum wir unsere Haltung zu KI ständig neu überprüfen müssen. Denn: KI ist ein „moving target“ – und wer heute schon glaubt, seine Meinung gefunden zu haben, ist vielleicht morgen schon überholt.
Eine Folge über Verantwortung, Einfluss und die Kunst, sich in einer sich rasend schnell verändernden Technologiedebatte nicht festzubeißen, sondern weiterzudenken
Vielen Dank an die prägenden Stimmen und Wortbeiträge zu KI an: Katharina Zweig – Informatikprofessorin, Algorithm Accountability Lab, AlgorithmWatch Kenza Ait Si Abbou– AI-Leadership, Robotik, Managementperspektive Philipp Klöckner – Investor, Unternehmer, Tech-Analyst Fabian Westerheide – Investor, Mitgründer der Konferenz Rise of AI Nicole Büttner – KI-Unternehmerin, Generalsekretärin der FDP Constanze Kurz – Informatikerin, Sprecherin des Chaos Computer Clubs Alena Buyx – Medizinethikerin, ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats Miriam Meckel – Kommunikationswissenschaftlerin, Gründerin ADA Learning Léa Steinacker – Sozialwissenschaftlerin, Unternehmerin, Autorin Holger Schmidt – Wirtschaftsjournalist (FAZ), Netzökonom
Schwarz Digits Digitale Souveränität ist die Basis für Unabhängigkeit, Wachstum und Wohlstand. Dafür wollen wir Bewusstsein schaffen.
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00:00:02:
00:00:07: Guten Tag und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Tech, KI und Schmetterlinge, dem Podcast von mir, Sascha Lobo, in Zusammenarbeit mit Schwarz Digits, dem Digitalarm der Schwarzgruppe.
00:00:21: Heute haben wir eine Sendung vor uns, die sich ganz konkret auf die Debatte rund um künstliche Intelligenz bezieht.
00:00:29: Um die deutsche KI-Debatte dreht sich heute alles und da vor allem um diejenigen Menschen diese KI-Debatte am intensivsten oder vielleicht auch am interessantesten prägen.
00:00:42: Das ist natürlich irgendwie keine normale Sendung, aber vielleicht genau deshalb interessant, denn es geht um die Leute, die das Bild von künstlicher Intelligenz in der Öffentlichkeit vermitteln, der Öffentlichkeit vermitteln, über soziale Medien, über redaktionelle Medien, teilweise über eigene Veranstaltungen.
00:01:02: Und tatsächlich muss man, wenn man sich damit beschäftigt, wer prägt denn diese Debatte?
00:01:06: Zunächst eine ganze Reihe von Dingen.
00:01:08: berücksichtigen.
00:01:09: Und das erste ist vielleicht, dass man ein Prinzip dahinter beginnt zu verstehen.
00:01:13: Wir haben ja häufig Begriffe gehört wie Mediendemokratie oder Social Media ist der neue Marktplatz.
00:01:19: Das war glaube ich vor zweihundertfünfzig Jahren grob so ein Talk, den man immer wieder auch in Medien gelesen hat.
00:01:24: Aber irgendwie haben wir uns inzwischen daran gewöhnt, dass zu praktisch allen Themen Fachleute in der Öffentlichkeit Meinungsangebote machen.
00:01:33: Das gilt jetzt nicht nur für Talkshows, wo, sagen wir mal, die Generation der eher älteren unterwegs sind, jedenfalls im Durchschnitt.
00:01:41: Das gilt inzwischen natürlich auch für soziale Medien und für alles dazwischen, was z.B.
00:01:45: redaktionelle Medien aller Arten wären.
00:01:48: Auch Podcasts sind da natürlich keine Ausnahme.
00:01:51: Ganz im Gegenteil, Podcasts können Debatten sehr gut vorantreiben.
00:01:55: Und das passiert natürlich auch im Bereich KI.
00:01:58: Wir haben uns daran gewöhnt, dass zu fast jedem Thema irgendeine Fachperson Thesen äußert.
00:02:03: zu denen wir uns dann eine Meinung machen können.
00:02:06: Das ist eigentlich gar nicht so selbstverständlich und gleichzeitig wahnsinnig wirkmächtig.
00:02:11: Denn das passiert auch im Bereich künstlicher Intelligenz.
00:02:14: Das passiert natürlich auch im Bereich Digitalisierung.
00:02:17: Und jetzt kann man fragen, warum soll das wichtig sein?
00:02:19: Gerade die Debatte um künstliche Intelligenz.
00:02:23: Natürlich gibt es da eine Vielzahl von verschiedenen Meinungen und Haltungen vom Spiegelcover bis zum hingeworfenen Tweet auf X. Aber tatsächlich sind Debatten, selbst wenn sie ganz viel stimmig sind und viel schichtig.
00:02:37: Selbst, wenn man manchmal den Eindruck hat, das interessiert doch jetzt eigentlich niemand.
00:02:41: Überraschend wirkmächtig.
00:02:43: Um ganz genau zu sein, sind Debatten aus meiner Sicht nach Wahlen das wirkmächtigste und wichtigste demokratische Instrument, um Politik, um die Gesellschaft, um Teile der Wirtschaft, der Kultur und so weiter und sofort zu prägen.
00:03:00: Auch das soziale Miteinander.
00:03:01: wird regelmäßig intensiv von Debatten mit beeinflusst.
00:03:06: Und dabei geht es halt nicht nur um Meinungsbildung, dass Leute anfangen zu verstehen, was für eine Technologie ist das, wie funktioniert die.
00:03:12: Das lässt sich natürlich auch in allen anderen Bereichen sagen.
00:03:15: Das geht dahin bis zu den Haltungen, die man entwickelt hat bei den Krisen der letzten zehn, fünfzehn Jahre, sondern Debatten haben auch einen unmittelbaren und direkten Einfluss auf die Politik.
00:03:28: Wenn wir also vor einer der wichtigsten technologischen Transformationen der Geschichte stehen, wie das ja viele Fachleute behaupten, ich zum Beispiel, dann hat die Debatte auch Auswirkungen auf die Stimmung im Land, auf die empfundene Dringlichkeit zum Beispiel, auf den öffentlichen Druck auf die Politik, auf Unternehmen und Investoren, auf die Menschen im Land und am Ende auf die Haltung, mit der sie an die Wahl untergehen.
00:03:51: Da gibt es eine Vielzahl von auch ineinander verschränkten Effekten.
00:03:55: Allein die Stimmung, mit der zum Beispiel einen Mittelständler glaubt, er muss jetzt sofort ein KI-Instrument anfangen.
00:04:02: Die ist ja nicht nur geprägt von einem FHZ-Artikel oder davon, dass er vielleicht in den Tagesthemen irgendwas gesehen hat.
00:04:08: Dieser zweiundsechzig Jahre alte Herr, der seit dreiundzwanzig Generationen einen viel zu Weltmarktführer im Sauerland führt.
00:04:14: Nein, dessen Gefühl hängt auch ganz stark davon ab, was kriegt er für Gespräche mit?
00:04:19: Was werden ihm in der WhatsApp-Familiengruppe für Dinge geschickt?
00:04:24: die ihr dann irgendwie prozessieren muss.
00:04:26: Oder manchmal auch, was wird der gefragt, weil er als sachkundig in einem Bereich gilt?
00:04:30: Das sind alles Teile der Debatte, wo auf vielen verschlungenen Faden plötzlich klar wird, oh, hier muss etwas geschehen, volkswirtschaftlich zum Beispiel, und hier müssen wir vielleicht etwas bleiben lassen, zum Beispiel auf rechtlicher Grundlage.
00:04:43: Wenn wir uns so die jüngere Vergangenheit anschauen, dann sind Technologie-Debatten in Deutschland, speziell in Deutschland, nicht immer ganz glücklich gelaufen.
00:04:52: Man konnte das zum Beispiel ganz gut am Datenschutz nachvollziehen.
00:04:56: Der schließt sich in der DSGVO-Mündete, also in der Datenschutzgrundverordnung.
00:05:01: Und prinzipiell ist gerade in Zeiten digitaler Sofernität Datenschutz absolut essentiell.
00:05:07: Wie wir heute aber wissen, und diese Meinungen sind auch viele Fachleute, die eigentlich die DSGVO sehr gut finden und fanden, wie wir heute wissen, hat sich die DSGVO auf EU-Ebene durch vielfältige Verhexelungen, Weiterentwicklungen und in manchen Bereichen auch schon seltsame Ansätze zu einer Art Bürokratiemonster entwickelt.
00:05:27: Es gibt zur Stunde Bestrebungen, zum Beispiel von der Bundesdatenschutzbeauftragten, die DSGVO neu aufzusetzen bzw.
00:05:35: so weiterzuentwickeln, dass sie besser funktioniert, unter anderem deswegen, weil andere EU-Länder, in denen die genau gleiche der DSGVO wirkt, nicht so gehemmt zumindest glauben zu sein, wie das in Deutschland der Fall ist.
00:05:48: Insofern prägt die Debatte nicht nur Gesetze, Verordnungen sowohl auf regionaler, auf nationaler, wie auch auf continentaler bzw.
00:05:55: EU-Ebene, sondern sie hängt auch sehr eng damit zusammen, wie zum Beispiel Rechtsprechung darum funktioniert oder wie Leute ein Gesetz ganz konkret auslegen oder Glauben auszulegen.
00:06:07: Das sind alles Faktoren, warum diese Debatten so wichtig sind.
00:06:11: Dann ist gleich die erste Person eine Professorin der Informatik, nämlich Katharina Zweig.
00:06:16: Sie leitet den Fachbereich Informatik bei der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität in Kaiserslautern-Landau und hat dort das Algorithm Accountability Lab.
00:06:27: gegründet.
00:06:28: Das ist kein Zufall, sondern sie bezieht sich sehr oft auf Verantwortung, auf Ethik und natürlich auf die Perspektive.
00:06:35: Wer kann das eigentlich alles genau kontrollieren, was diese wirkmächtigste Technologie der jüngeren Geschichte angeht?
00:06:43: Sie hat dementsprechend auch die Plattform Algorithm Watch mitgegründet.
00:06:47: AlgorithmWatch ist eine Plattform und ein Blog, das sich vergleichsweise aus kritischer Perspektive um diese Entwicklungen kümmert, aber sehr sachkundig und manchmal sehr schmerzhaft versucht zu analysieren, was eigentlich dahinter steht, was in Klammern gesagt gar nicht mehr so leicht möglich ist.
00:07:03: Von Katharina II haben wir einen Ausschnitt von einem Vortrag namens WeißDKI, dass sie nichts weiß ausgewählt, den sie Ende letzten Jahres im Deutschen Museum gehalten hat.
00:07:16: Was ist denn nun KI?
00:07:18: Ich kann es Ihnen leider auch nicht besonders gut sagen.
00:07:20: Das ist die beste Definition, die ich Ihnen gleich zeigen werde.
00:07:24: Auch als Mitglied der Enquete-Kommission zur Beratung des Bundestages zum Thema künstliche Intelligenz haben wir am Ende eine solche Definition genommen in ganz großen Gänsefüßchen.
00:07:36: Das sind alle Prozesse von Computern, die bei menschlicher Bearbeitung Intelligenz erfordern würden.
00:07:46: Und das ist natürlich besonders schlecht, was menschliche Intelligenz ist, wissen wir auch nicht so hundertprozentig.
00:07:51: Und außerdem würde da auch die ein oder andere Funktion des Taschenrechners durchaus mit drunterfallen.
00:07:57: Und tatsächlich ist das auch so, dass was wir als KI empfinden, ist meistens das, von dem wir ausgehen, dass der Computer das nicht können wird.
00:08:08: Und in dem Moment, wo der Computer es dann doch kann, nennen wir es KI, Und dass wir morgens beim Swiping, wenn wir das Handy aufmachen mit unserem eigenen Gesicht, dass das auch KI ist, haben wir schon wieder vergessen, haben wir schon wieder verdrängt.
00:08:22: Was ich an diesem Ausschnitt mit am spannendsten fand und was auch zur Thesen-Landschaft von Katharina II ganz zwingend dazugehört, was viele Menschen aber noch nicht verstanden haben, ist, dass künstliche Intelligenz ein Moving Target ist, wie man im amerikanischen Debattenraum sagen würde.
00:08:38: Ein Ziel, das sich ständig bewegt.
00:08:40: Wenn sie sowas sagt, dass KI immer das ist, wovon wir ausgehen, dass das Computer noch nicht können, dann verschiebt sich das.
00:08:47: Und das ist ganz interessant.
00:08:49: Ich habe mir nämlich mal die Konferenzen rund um künstliche Intelligenz angeschaut, die z.B.
00:08:53: in den Neunzigerjahren in Amerika veranstaltet worden sind.
00:08:57: Und was man da sieht, ist, dass ganz viele von den Vorträgen, die Probleme beschreiben, die nur mithilfe von KI gelöst werden können, heute längst gelöst sind.
00:09:07: Und zwar nicht jetzt seit ChatGPT, sondern seit über zwanzig Jahren teilweise.
00:09:10: Da ging es zum Beispiel um eine Bildersuche, die Mitte der Neunziger, Ende der Neunziger als unglaubliches Ziel im Bereich künstlicher Intelligenz ausgeschrieben worden ist und die gar nicht so viel später Google mit der Bildersuche an den Staat gebracht hat.
00:09:26: Das gilt übrigens auch für Digitalisierung insgesamt, aber KI in der Debatte ist manchmal wie eine Art Digitalisierungskonzentrat.
00:09:34: Wir führen fast alle Debatten, die wir rund um Digitalisierung geführt haben, seit Ende der Neunziger.
00:09:40: Bei vielen davon durfte ich dabei sein.
00:09:42: Manchmal Haare raufend, das ist eine Metapher, die ich nicht leichtfertig verwende.
00:09:47: Und manchmal sehr engagiert mitten drin.
00:09:49: Aber jetzt KI als Konzentrat der Digitalisierung, das kommt alles noch mal hoch.
00:09:54: Digitale Souveränität, Datenschutz, ist das gut für Jugendliche, verdirbt es nicht die Kinder, macht es uns alle Arbeit.
00:10:00: Wird es automatisiert, bis wir nicht mehr können?
00:10:03: Macht es uns arm?
00:10:04: Macht es uns reich?
00:10:05: Ist das die Versprechung?
00:10:06: Müssen wir es mitmachen, ja oder nein?
00:10:08: Und da ist es sehr wohltuend, wenn jemand wie Katharina Zweig immer wieder zurücktritt und mit durchaus kritischer Stimme trotzdem versucht, so zu analysieren, dass die Chancen und Vorteile immer noch da sind.
00:10:22: Und dafür ist dieses Bild, KI ist immer das, was man nicht erwartet, das Computer können und dann kann es ja eben doch.
00:10:29: Das ist nicht nur sehr klug, es ist auch ein Bild, das uns zeigt, dass die Debatte weiterentwickelt werden muss.
00:10:35: Das ist vielleicht eines der wichtigsten Kennzeichen der Debatte rund um KI.
00:10:39: Wenn man eine Position gefunden hat, kurz nachdem man Chatchi P.T.
00:10:42: kennengelernt hat, sagen wir mal Mitte.
00:10:46: Und man hat genau das Gefühl, ja, das stimmt.
00:10:48: Jetzt habe ich meine Position zur künstlichen Intelligenz gefunden.
00:10:51: So rand haben das viele Menschen.
00:10:53: Dann hat man nicht gut daran getan, wenn man diese Position zur KI-Debatte weiter aufrechterhält.
00:11:02: Gerade in der KI-Debatte muss man die eigene Haltung ständig weiterentwickeln, weil sich künstliche Intelligenz ständig weiterentwickelt.
00:11:10: Wenn wir eben noch sagen, KI kann das nicht, müssten wir eigentlich sagen, KI kann das noch nicht.
00:11:15: Und das macht es a. ungleich schwieriger und ist b. Eine Steilvorlage, um den vielleicht wichtigsten Punkt in allen Technologie-Debatten, vielleicht sogar in allen Debatten, nach vorne zu heben.
00:11:29: Nämlich den Umstand, dass es sein kann, dass man sich geirrt hat.
00:11:34: Den Umstand, dass man Argumente findet, die irgendwann nicht mehr gültig sind.
00:11:38: Den Umstand, dass eine KI-Debatte immer eine Momentaufnahme sein muss.
00:11:43: Und das heißt viel für die Kommunikation.
00:11:46: eines der wichtigsten Zitate rund um Debatten insgesamt, aber auch zur KI-Debatte, stammt von Hans Georg Gardama.
00:11:54: Im Jahr zweitausend hat einem Spiegelinterview gesagt.
00:11:56: Hans Georg Gardama war ein Philosoph, der ist über hundert Jahre alt geworden, und er hat in diesem Spiegelinterview gesagt, ein Gespräch setzt voraus, dass der andere Recht haben könnte.
00:12:08: Und genau mit dieser Sicht muss man heute an KI-Debatten rangehen.
00:12:13: Es könnte irgendwo das Argument kommen, die Technologie kommen, das Produkt kommen, das dazu führt, dass ich meine Positionen nicht mehr halten kann oder mich weiterentwickeln muss.
00:12:23: Und wenn ich dann anfange, an meinen alten Positionen festzuhalten, dann kann ich in ganz schwierige Bereiche geraten.
00:12:29: Vielen Dank also an Katharina Zweig, an diese Perspektive auf die KI-Debatte.
00:12:35: Kommen wir zur nächsten Person, der zehn prägenden Köpfe der KI-Debatte in Deutschland.
00:12:41: Kenza Aizid Abu, nämlich deutsche Ingenieurin, Elektrotechnikerin und leitende Managerin im Bereich künstliche Intelligenz und Robotik.
00:12:50: Sie hat im Jahr two-tosend acht, zwei-tosend neun in China gearbeitet und war dann sowohl bei T-Systems, bei IBM und auch beim Logistikunternehmen Fiege.
00:12:59: Inzwischen ist sie nicht nur rege Teilnehmerin an der Debatte, sie war zum Beispiel auch schon hier bei uns im Podcast rund um KI und Robotik, sondern sie hat sich fokussiert, vor allem auch auf AI.
00:13:11: Leadership.
00:13:12: Und AI-Leadership ist eine Fähigkeit, die die meisten von uns in Zukunft wahrscheinlich irgendwie brauchen zwischen Beruf und Alltag.
00:13:19: AI-Leadership bedeutet nämlich, dass man KI-Agenten irgendwie führen kann.
00:13:26: Mag sich hochtrabend anhören, kann aber tatsächlich eine wichtige Fähigkeit sein für den Umgang mit KI in Zukunft.
00:13:32: Und geprägt wird das natürlich von der Debatte.
00:13:34: Deswegen haben wir Kenza gefragt, was hat AI-Leadership?
00:13:39: mit digitaler Souveränität zu tun.
00:13:42: AI-Leadership und digitale Souveränität hängen für mich sehr eng zusammen, denn Führung entscheidet, wie und von WMKI genutzt wird.
00:13:52: Digitale Souveränität bedeutet für mich nicht Autakie, sondern eine Flexibilität zu haben und die Kontrolle schon über die Daten und vor allem Entscheidungen.
00:14:05: Das heißt, ohne eine starke KI-Leadership droht eine Abhängigkeit von externen Plattformen, Blackbox-Algorithmen, die nicht nachvollziehbar sind und auf fremden Werten.
00:14:16: Das heißt, gute Lieder setzen auf strategische Kompetenzen, auf ethische Leitplanken und eigene Fähigkeiten im Umgang mit KI.
00:14:26: Kurz gesagt, der I-Leadership ist die Voraussetzung dafür, dass KI unsere Handlungsfreiheit stärkt und sie nicht untergräbt.
00:14:35: Danke an Kenza, dass sie es sogar geschafft hat, im Bahnhofskaffee den einzigen Slot zu finden, wo sie uns eine Sprachnachricht schicken konnte mit besonderem Charme der Eisenbahninfrastruktur im Hintergrund.
00:14:46: Aber man bemerkt sofort den Fokus, den sie hier setzt.
00:14:51: Die Situation, nicht nur geopolitisch, sondern auch wirtschaftlich in der Deutschland, in der die EU steckt, ist eine ziemlich herausgeforderte.
00:15:00: Wir reden jetzt nicht nur vor Donald Trump und Grönland, wir reden hier bis in die Details der Infrastruktur, was zum Beispiel Chips angeht und der Tatsache, dass neunzig Prozent der KI relevanten Chips in Taiwan hergestellt werden von vielen unterschiedlichen Firmen, die dann aber, wenn Taiwan zum Beispiel von China überfallen würde, relativ schnell in eine Lieversackgasse geraten wird.
00:15:21: Und das ist nur ein Detail von der Art und Weise, wie wir uns in Zukunft mit dieser Technologie eben auch aushalten.
00:15:28: Känzer betont hier die Bildung und AI-Leadership, also die Fähigkeit KI so einzusetzen, dass man selbst bestimmt bleibt, dass man nicht ein Getriebener oder eine Getriebene von KI-Produkten ist, sondern sie wirkmächtig konzentriert anwenden kann.
00:15:48: Und das ist keine Eigenschaft, die nur siebzehn Leute brauchen in Deutschland.
00:15:51: sondern es ist eine Eigenschaft, die obendrauf kommt auf eigene Instrumente und Plattformen.
00:15:56: Denn selbst wenn wir irgendwann große und gute und ausreichend freie von uns selbst mitgeprägte Instrumente im Bereich KI haben sollten, brauchen wir immer noch die Leute, die sie richtig anwenden.
00:16:08: Das ist ein Teil Bildung und ein anderer Teil das, was auf die Bildung folgt.
00:16:14: Befähigung, KI sinnvoll einzusetzen.
00:16:16: Und da sind wir an den entscheidenden Stellen sofort im Bereich AI Leadership.
00:16:22: Das ist ein Punkt, auf den ich früher oder später auch noch mal hinaus möchte, sogar aus einem ganz eigenen Erleben, nämlich mein Gefühl ist, dass wir hier in Deutschland bei der KI-Debatte einiges besser machen, einiges richtiger machen, als bei vielen anderen Tech-Debatten zuvor.
00:16:38: Unter anderem interessiert es mehr Menschen und auch ältere Menschen, auch Menschen, die im Durchschnitt vielleicht jetzt nicht mehr beruflich darauf angewiesen sein werden, künstliche Intelligenz zu verwenden.
00:16:49: Und trotzdem könnten wir da noch mehr machen, zum Beispiel künstliche Intelligenz stärker in den Bildungsfokus stellen.
00:16:56: Da ist die Debatte in Deutschland, da sieht man, wie wirkmächtig sie sein können, im Digitalbereich ein bisschen schwierig aufgestellt.
00:17:03: Was wir hier in Deutschland gerade diskutieren im Bereich Bildung ist, ob wir Handys an Schulen verbieten oder Social Media für unter sechzehnjährige gleich ganz verbieten.
00:17:13: Mein Fokus wäre eher, wie können wir so schnell wie möglich und zwar praktisch von Anfang an.
00:17:18: Ich würde sagen Grundschule oder vorher.
00:17:20: künstliche Intelligenz in den Lernalltag von Schülerinnen und Schülern holen.
00:17:26: Auch dazu haben wir schon gesprochen mit Fachleuten, mit Bob Blume zum Beispiel, den man ebenso in der KI-Debatte unter zehn prägende Köpfe verbuchen könnte.
00:17:35: Aber das, was Bildung angeht und wo Känzer hier sehr stark darauf fokussiert, müssen wir sehr schnell und sehr intensiv die Debatte dahin führen, dass Leute den Eindruck haben, Wenn ich nicht selber anfange, mich darum zu kümmern, KI richtig zu lernen, dann verpass ich etwas.
00:17:52: Denn das ist ein ganz konkreter Mechanismus, wo die KI-Debatte eine Auswirkung haben kann.
00:17:57: Haben die Leute dort draußen, die vielen, haben die den Eindruck, dass sie jetzt aber endlich mal was machen müssen.
00:18:03: Dass sie jetzt aber endlich mal ein Pro-Account zulegen müssen von irgendeiner KI und dass sie sich endlich mal darum kümmern müssen, dass sie damit besser umgehen.
00:18:10: Oder denken sie eher, oh, ein großes Angst fällt da, sollte ich lieber nichts tun, hinterfrisst mich die KI auf.
00:18:16: Das sind, vielleicht ein bisschen flapsig formuliert, aber die Fronten, und ich sage es absichtlich somatialisch, die Fronten, an denen sich entscheiden wird, ob wir die große KI-Transformation in Deutschland schaffen.
00:18:29: Und das wiederum ist die Voraussetzung dafür, nicht nur, dass wir in zehn, in fünfzehn Jahren noch ein reiches Land sind, sondern dass wir in zehn, in fünfzehn Jahren auch noch ein unabhängiges Land sind.
00:18:38: Wenn uns überlegen, wie tief KI eingreift in Gesellschaft, in Wirtschaft, in Politik teilweise, dann glaube ich, ist es unsere Pflicht, genau darüber nachzudenken.
00:18:47: Und auch das sollte bei der Debatte gestärkt werden.
00:18:52: Der nächste Debattenteilnehmer ist Pipp Klöckner.
00:18:55: Philipp Klöckner hat meines Wissens angefangen bei Idealo, der Preisvergleichsmaschine, ist dann zu Rocket Internet gegangen, der Start-up-Schmiede der Samwass und hat deshalb in verschiedenen Funktionen in ungefähr den letzten zwanzig Jahren an über hundert Start-ups und Scale-ups mitgearbeitet.
00:19:13: Inzwischen ist ein gutes Dutzend von den Unicorns also Unternehmen, die mir als eine Milliarde Dollar wert sind.
00:19:20: Er hält Vorträge über KI, berät Private Equity Unternehmen und investiert als Angel selbst in Startups.
00:19:27: Außerdem hat er den Tech Talk Podcast Doppelgänger sowie einen ziemlich aktiven und manchmal leicht knorzigen LinkedIn-Account.
00:19:37: Wir haben ihn gefragt, in welche Branchen oder Geschäftsmodelle würdest du jetzt investieren, um Europa in Sachen KI unabhängig zu machen?
00:19:45: Meine Hypothese ist, dass vergleichsweise viel in Grundlagenmodelle und Datacenter investiert wurde in der Vergangenheit.
00:19:54: Und wenn man sich die anderen Ingredienzien für die Weiterentwicklung von KI anschaut, also zum Beispiel Daten, eventuell die nächste Ship-Plattform, die NVIDIA fünf bis zehn Prozent Marktanteil abjagen könnte, oder auch Robotik, dann glaube ich sind diese Bereiche ja unterinvestiert.
00:20:09: Also ich würde sehr konkret relativ breit in humanoide Roboter, aber auch industrielle Roboter, also Spezialroboter investieren.
00:20:17: Ich würde in die nächste Ship-Plattform, das können zum Beispiel thermodynamische Ships sein oder photonische Ships, also die mit Licht arbeiten.
00:20:23: Ich bin da zum Beispiel in Extropic oder Light Metal investiert.
00:20:27: Und ich glaube, es gibt einen Riesenmarkt für die Datenaufbereiten, Vorbereiten, Verwalten für KI.
00:20:34: Da gab es mit Scali eine Übernahme, es gibt mit Search AI Touring und so weiter, weitere Konkurrenten und sollten, glaube ich, noch mehr entstehen, weil der Hebel den bessere Datenaufgaben, glaube ich, noch ein bisschen unterschätzt und investiert gesehen wird im Moment.
00:20:49: Aus Europäischer Sicht glaube ich, dass man zudem Open Source Modelle mit zum Beispiel Life Science Healthcare Forschung und Daten verknüpfen sollte und Manufacturing.
00:20:59: Also das sind die zwei Sektoren, an die ich am stärksten glaube, ganze Pharma, Life Science Sektor, weil wir da das Human Capital haben, um Forschung voranzutreiben.
00:21:07: Wenn wir das mit KI unterstützen, das wird sehr gut mit Open Source Modellen gehen, glaube ich, dann könnte man da neue Wertschöpfe generieren.
00:21:14: Und ansonsten haben wir natürlich noch einen großen Manufacturing Sektor.
00:21:18: den man mit industrieller KI auch unterstützen könnte und wo es Daten gibt, zu denen die großen US-Konzerne zumindest noch keinen Zugang haben.
00:21:26: Das sind die Cases, die ich im Moment als Operatun sehe.
00:21:29: Das ist vielleicht nicht erschöpfend.
00:21:31: abschließend.
00:21:31: Es gibt vielleicht andere Bereiche, aber das sind die, die mir sofort in den Kopf kommen.
00:21:36: Ja, Pip Klöckner erfüllt eine wichtige Charnierfunktion, würde man sagen, weil er immer wieder den Boden bereitet dafür, dass Bewusstsein geschaffen wird und zwar Investitionsbewusstsein.
00:21:47: Das ist vielleicht einer der wichtigsten Hebel nach oder zusammen mit der Debatte, dass diese KI-Transformation wahnsinnig viel kostet und viel Geld braucht.
00:21:57: Aus vielen unterschiedlichen Gründen.
00:21:59: Und wir reden jetzt nicht nur davon, dass man ein Datacenter braucht.
00:22:03: Wir reden auch davon, dass durch dieses Moving Target, durch die extrem schnelle Weiterentwicklung, ganz viel ausprobiert werden muss.
00:22:09: Man kann eben, deswegen ist die Debatte auch wichtig, nicht erst mal zu Ende diskutieren, was genau los ist und dann daraus analysieren und Schlüsse ziehen und schließlich einen ganz tollen Businessplan machen, der dann ganz genau abbildet, wie sich z.B.
00:22:21: Mercedes-Benz mit dem rechten Vorderreifen in Bereich KI, die Automobilwirtschaft, im Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr die Jahr fünf oder sieben Jahren lösen.
00:22:34: Wir brauchen ein Ausprobieren, eine Kultur des Ausprobierens und die kostet sehr viel mehr, als das in Deutschland Investoren gewohnt sind.
00:22:43: Zip Klöckner versucht deswegen immer wieder auch zu zeigen, wie wichtig nicht nur Investitionen sind, sondern wie gleichzeitig auch eine scharfe Analyse bis hin zu einer pointierten Polemik relevant ist, um zu unterscheiden, was hat Zukunft und was ist eher nur ein Hype.
00:23:00: Umso interessanter finde ich, dass er sich auf Manufacturing bezieht, dass er sich auf Live Science bezieht, dass er sich darauf bezieht, das auch in Open Source Kontexten zu denken.
00:23:11: Quellcode nachvollziehbar, von außen nachvollziehbar und veränderbar ist und nicht proprietär ist, also geheim und jemandem gehört, das ist ein wichtiges Element, gerade auch, was die Debatte angeht.
00:23:23: Open Source ist in Deutschland nur durch die Debattenführung von vielen, vielen Internetaktivisten überhaupt in die Köpfe von Entscheidern und Entscheidern gelangt.
00:23:32: Und das ist noch gar nicht so lange her, dass das eine relevante Größenordnung angenommen hat.
00:23:37: Das, was BIP aber sagt, ist nicht nur dass die einzelnen Investitionen, die eher so aufzeigt, in bestimmten Fokus haben sollten, sondern auch, dass wir im Bereich Domänen wissen.
00:23:49: Deswegen sagt er sowas wie Manufacturing, dass wir im Bereich Domänenwissen immer noch führend werden können.
00:23:55: Führend werden können im Sinne von, hier gibt es Daten, die GPD eben nicht im Internet findet, sondern die bei so einem klassischen deutschen Maschinenbaumütte-Ständler seit zwanzig, fünfundzwanzig Jahren irgendwo gesammelt werden und bisher wusste niemand so richtig, was man damit machen kann.
00:24:10: Dieses Domänenwissen, es reicht, wenn sich zwei, drei, vier, fünf, zehn, zwölf Unternehmen zusammentun, die sich vielleicht bisher sogar als Konkurrenten begreifen.
00:24:19: Das kann tatsächlich eine starke volkswirtschaftliche Stütze werden, wenn es A. genug Geld hat, wenn es B tatsächlich auch mit künstlicher Intelligenz kombiniert wird und wenn es C das entsprechende Debattenumfeld bekommt, denn das ist vollkommen klar.
00:24:33: Ganz am Ende gibt es Fachleute, die bereiten eine Entscheidung vor, aber überall in der Wirtschaft so speziell in der deutschen Wirtschaft ist es bei Technologiethemen immer wieder so, dass die Menschen die ganz am Ende entscheiden nicht die Bone einer Ahnung von der Technologie haben.
00:24:49: Und deswegen lassen sie sich von der Debatte sehr leicht prägen.
00:24:53: Und wenn in diesen Köpfen KI Angst besetzt ist, dann werden sich im Zweifel nicht für die Investitionen entscheiden und damit vielleicht das Unternehmen zugrunde richten.
00:25:02: Ich glaube deswegen, dass die Wirkmacht der Debatte gerade in diesem Bereich besonders relevant ist.
00:25:08: Deswegen haben wir als nächste Person auch jemanden ausgewählt, der in einer anderen Ebene, aber tatsächlich in eine ähnliche Richtung unterwegs ist, Fabian Westerheide nämlich.
00:25:19: Fabian Westerheide ist deutscher Investor im Bereich künstlicher Intelligenz.
00:25:22: Er ist Gründer mehrer Unternehmen und welcher Capital Firmen und vor allem bekannt geworden als Mitorganisator der Konferenz Rise of AI.
00:25:31: Rise of A.I.
00:25:32: ist nicht nur eine Konferenz, sondern hat auch ein wenig Community-Charakter, erzählt deswegen zu den bekanntesten Köpfen der deutschen KI und Tech-Szene insgesamt und nimmt auch regelmäßig dazu Stellung, anders als viele andere Unternehmerinnen und Unternehmer, was, wie, wo wir hier im Sinne von das Land der Kontinent tun müssen, um überhaupt relevant zu bleiben.
00:25:55: Wir haben ein Zitat, was genau in diese Richtung geht, aus dem Podcast AI to the DNA von Christoph Magnussen.
00:26:02: Auch Christoph könnte man mit Fug und Recht wieder unter diese zehn prägenden Köpfe hineinnehmen.
00:26:07: Aber hier ist einmal das Zitat von Fabian Westerheide.
00:26:11: Wir dürfen gar nicht konkurrieren mit den Amerikanern.
00:26:14: Das war ja eine direkte Chinesenam gezeigt.
00:26:15: Wir sind eine Valide Nummer zwei.
00:26:17: Wir sind keine Valide Nummer drei.
00:26:18: Wir haben immer noch einen großen Abstand zu den Chinesen, die Chinesenam von den Amerikanern gelernt und wir sollten mehr von den Chinesen lernen.
00:26:24: weil wir sind late to the game und die haben vieles richtig gemacht, was die Amerikaner nicht gemacht haben, was wir aber machen könnten.
00:26:30: Mehr in die Forschung gehen, mehr in die Bildung gehen.
00:26:32: Die ganze Generation von Schulkindern auszubilden ist in der Medizin umzusetzen, ist in der Verwaltung umzusetzen, also in die Anwendung zu gehen und dadurch einen Markt zu schaffen.
00:26:41: Und dann könnten wir das Spiel auch lange, lange wieder dominieren für die anderen.
00:26:44: Neunzig Prozent von KI, in die breite Anwendung gehen, also indem wir Weltmeister werden, eben anwenden.
00:26:49: Was großartig ist an Fabian ist nicht nur, dass er einer der Netzwerkintensivsten Köpfe in der Tech- und KI-Szene ist, sondern dass er mit seinen Veranstaltungen und mit seinen Wortmeldungen auch immer wieder versucht gegen den Pessimismus zu kämpfen.
00:27:05: Ganz häufig hört man ja inzwischen mit Blick auf die Vereinigten Staaten vor allem, aber auch auf China, dass wir keine Chance mehr haben.
00:27:13: Und das ist falsch.
00:27:14: Das ist auf viele verschiedene Arten falsch, es ist aber, was die Debatte angeht, auf eine ganz besonders bitterer Art falsch.
00:27:20: Denn Schwarzmalerei hat in Debatten eine ganz konkrete Funktion.
00:27:25: Es dient nämlich der Entschuldigung.
00:27:28: Wenn Leute schwarzmalen, weil sie Pessimisten sind, dann mag das ihr eigenes emotionales Setting bedienen, ihre Negativität, die sie irgendwo lassen müssen, und das jeder und jede soll die Debatte genauso führen wie er oder sie mag.
00:27:40: Aber wenn an einem bestimmten Punkt die Negativität überwiegt, dann ist das für sehr viele Menschen, wie gerade wegen der Wirkmacht der Debatte, eine Ausrede, um gar nicht erst anzufangen, eine Ausrede, um Angst davor zu haben und zu erstarren oder eine Ausrede, sich dann doch nicht drum zu kümmern.
00:27:59: Und das kann, je nachdem wer das tut, wirklich zu Problemen führen.
00:28:04: Fabian wendet sich deswegen in sehr vielen Aufrufen und natürlich mit seiner Veranstaltung nicht nur gegen einen KI-Pessimismus, ohne gleich unkritisch zu sein, sondern beschreibt auch nüchtern und klar und manchmal eben auch ernüchternd, wie der Stand dieses Landes und dieses Kontinent ist, aber auch wie und wo man ansetzen kann, um das zu verbessern.
00:28:26: Das hört man nicht oft, dass jemand, der selbst in diesem Bereich arbeitet, von KI-Weltmeisterschaft spricht und damit Deutschland meint oder zumindest gewillt ist, dass Deutschland eine Chance darauf hat, weil vielleicht ist diese Form von positivem Blick auch essentiell.
00:28:42: Weil in einer Debatte ja nicht nur Schwarzmalerei dazu führen kann, dass Angst zum bestimmenden Thema in Technologien wird.
00:28:51: Und das ist eben schon häufiger passiert.
00:28:53: Zum Beispiel, was Social Media angeht in Deutschland.
00:28:56: Nein, tatsächlich ist der Optimismus auch ein Antidot, weil am Ende Menschen sich schon davon anstecken lassen.
00:29:04: Begeisterung.
00:29:05: Schauen wir mal zurück auf die Phase, die in Deutschland als die wirtschaftsmächtigste, die wirkmächtigste der letzten achtzig Jahre gesehen wird.
00:29:14: Natürlich das Wirtschaftswunder, wo der Grundstein des heutigen Wohlstands gelegt wurde.
00:29:18: Das Wirtschaftswunder war nicht zufällig verbunden mit einer fortschrittsoptimistischen Phase.
00:29:24: Dieser Fortschritts-Optimismus der Fünfziger und Anfang der Sechziger Jahre, der Mochte an manchen Stellen übertrieben gesirkt haben und retrospektiv beinahe naiv, aber hat eben auch dazu geführt, dass die Leute angefangen haben, nicht nur Technologien zu kaufen und den Konsum zu erhöhen, sondern auch an Technologiebegeisterung in Technologiebegeisterung selbst mitzuwirken.
00:29:48: Der klassische deutsche Tüftlergeist und Tüftlerinnengeist, der schon im zehnten Jahrhundert Stichwort Siemens angefangen hat, wirklich massiv wirtschaftliche Folgen zu entwickeln.
00:29:59: Auch der hat in den Fünfzigern, in den Sechzigern, teilweise sogar in den Siebzigern dazu geführt, dass Unternehmen gegründet worden, die wir heute als groß und mächtig empfinden, die quasi die Substanz der deutschen Wirtschaft darstellen, wenn sie nicht schon im neunzehnten Jahrhundert gegründet worden sind, aber die zumindest in diesen Phasen groß werden konnten, weil die Menschen eine Form von technologisch geprägten Optimismus mitgebracht haben.
00:30:23: In die gleiche Kerbe schlägt auch die nächste Person, die wiederum ein bisschen eine Ausnahme ist.
00:30:29: Eine Ausnahme insofern, als dass man natürlich innerhalb von Debatten Politik ganz besonders behandeln muss.
00:30:37: Sie ist die im Prinzip einzige Politikerin, die hier mit dabei ist bei den zehn prägenen Köpfen, aus dem einfachen Grund, weil neben Wissenschaft und Unternehmertum auch die Politik immer eine Sonderrolle spielt.
00:30:48: Wir alle können uns gut vorstellen, dass Friedrich Merz einen Satz sagt über künstliche Intelligenz, der dann der wirkmächtigste und meist zitierte und wichtigste Satz des Jahres im Bereich künstliche Intelligenz ist.
00:30:59: Aber trotzdem gehört er halt nicht zu den Köpfen, die die KI-Debatte hauptberuflich vorantreiben, auch wenn man sich das vielleicht manchmal wünschen mag oder er auch gerade nicht wünschen mag.
00:31:08: Aber das ist bei ihr anders, nämlich bei Nicole.
00:31:12: Bündner.
00:31:13: Sie war über Jahre KI-Unternehmerin, sehr erfolgreiche KI-Unternehmerin und auch Investoren.
00:31:19: Sie war auch hier schon im Podcast und ist seit letztem Jahr Generalsekretärin der FDP.
00:31:25: Sie ist insofern hinter Fabian Westerheide wahnsinnig gut aufgehoben, weil sie aus meiner Sicht eine sogar noch unerschütterlichere Optimistin ist als Fabian oder zum Beispiel ich.
00:31:37: Das merkt man jetzt nicht nur daran, dass sie die FDP ihre Partei zu einem Zeitpunkt hauptberuflich massiv unterstützt, den andere vielleicht eher nicht gewählt hätten.
00:31:48: Es hängt auch damit zusammen, dass sie eine Erfolgsgeschichte hinter sich hat als Unternehmerin und als jemand, der das auch öffentlich kommuniziert, wie sehr wenig andere Menschen in Deutschland.
00:31:59: Und dann immer noch zu sagen, ja, ich möchte das mit vorantreiben, wo sie sich eigentlich auch ins private zurückziehen könnte oder sich zurückziehen könnte und zu sagen könnte, hey, ich kümmere mich jetzt mal ein bisschen eher um die Familie, wie das viele Menschen tun, manche sogar ohne das anzukündigen.
00:32:12: Dass sie also trotzdem den Weg wählt als Generalsekretärin einer Partei und als KI-Unternehmerin, den Fortschritt zu predigen und zu versuchen, die Debatte mitzuprägen.
00:32:23: Das ist nicht nur aller Ehren wert, sondern das führt auch genau zu der Frage, aus meiner Sicht eine der wichtigsten Fragen der Debatte, die wir gestellt haben.
00:32:32: Nämlich, was wäre die wichtigste politische Entscheidung im Bereich künstlicher Intelligenz, die Deutschland und Europa digital souveränen werden lässt?
00:32:42: Wir wollen Technologie bauen, die Menschen und Gesellschaft dient und bei der sich auch
00:32:46: alle wohlfühlen.
00:32:48: Ich finde, angesichts der momentanen geopolitischen Lage und auch des Technologiewetrens ist es aber wichtig, dass wir auch klar dieser neuen Technologien sind im Deutschland.
00:32:58: Und deswegen, glaube ich, müssen wir nochmal an drei Hädel ran.
00:33:01: Um einen müssen wir Innovationen vor Bedenken stellen und zum Beispiel mit der KI-Verordnung vorgesehenen Experimentierräume und Sandboxes ganz konsequent und auch so großzügig wie möglich nutzen, damit Innovationen entstehen kann.
00:33:18: Ich finde, zum Zweiten braucht es Rechtssicherheit.
00:33:20: Wir müssen daran, dass verschiedene Gesetze nicht ganz kompatibel sind, nicht ineinandergreifen, wenn Unternehmen nicht klar ist, woran sie sich halten sollen, dann erstarren
00:33:29: sie.
00:33:30: Und das Dritte ist Dokumentationspflichten.
00:33:33: Es ist so, als müsste man ständig digitales Fahrtenbuch führen.
00:33:37: Klar ist, bei Verstößen kann man geahndet werden, aber weg mit den Dokumentationspflichten, das erleichtert allen den Alltag.
00:33:44: Ja, an dieser Stelle hat Nicole für die Debatte diesen ganzen Themenkomplex rund um Entbürokratisierung und De-Regulierung gefasst.
00:33:54: Das ist auch aus meiner Sicht ein sehr, sehr wichtiger Punkt.
00:33:57: Ich möchte immer wieder hervorheben an dieser Stelle.
00:34:00: Wir brauchen Regulierung natürlich auch im Bereich KI.
00:34:03: Aber gerade der AI-Act, ist jetzt über die nächsten Monate und Jahre noch weitere Gültigkeitspunkte weiterentfaltend.
00:34:12: Gerade der ist eben nicht mit Blick auf die gegenwärtige Lage gestaltet worden, sondern daran wurde über Jahre und Jahre gearbeitet.
00:34:19: und dann hatte man plötzlich zufällig das Glück, dass das Thema durch Chatchapity groß wurde, als man noch so ein paar Punkte mit hineinschummeln konnte.
00:34:27: Daraus ergeben sich Schwierigkeiten, weil viel halbker ist und wenig gelernt wurde aus dem DSGVO, Schwierigkeitskomplex zwischen Bürokratie und eben auch ganz konkreter Verhinderung von neuen Geschäftsmodellen.
00:34:41: Und dafür macht Nicole Büttner den wahnsinnig wichtigen Punkt, dass wir eigentlich nur dann digital souverän werden können, wenn entsprechende Unternehmen aus Europa und auch aus Deutschland kommen.
00:34:52: Und dafür brauchen wir ein bisschen mehr Freiheit in der Regulatorik.
00:34:57: Das bedeutet nicht, dass demnächst Meter um die Ecke kommt oder Google und man sagt, das ist alles egal, ihr dürft machen, was ihr wollt.
00:35:03: Es bedeutet aber schon, dass gerade auf Startups, auf kleine Startups im Bereich KI, nicht so dramatisch mit der Lupe geschaut wird, AI-Eck, DSGVO, wie das bisher viele Leute glauben, tun zu müssen.
00:35:16: Natürlich.
00:35:17: hat in den letzten zehn, fünfzehn Jahren die EU-Regulierung dazu geführt, dass viele Unternehmen in Deutschland nicht gegründet worden sind.
00:35:25: Dass viele Unternehmen, die in Deutschland gegründet worden sind, nicht geschafft haben, sich durchzusetzen.
00:35:31: Das war manchmal eine Entschuldigung, manchmal eine Ausrede, aber manchmal eben auch nicht.
00:35:37: Natürlich kann das nächste oder übernächste Chat GPT nur dann aus Deutschland kommen, wenn die Rahmenbedingungen nicht nur was das Kapital angeht, sondern natürlich auch was die Regulatorik angeht, etwas freier gehandhabt werden können.
00:35:50: Zum Teil bildet das der AI Act ab, zum anderen Teil aber eben auch nicht.
00:35:54: und wenn dann Ein Drittel der Arbeitszeit von allen Mitarbeitenden in einem Start-up drauf geht dafür, die richtigen Pflichten gesetzlich so abzubilden, dass man im Prinzip mehr oder weniger den gleichen Aufwand hat, den ein großer Konzern hätte.
00:36:09: Das ist aus meiner Sicht falsch.
00:36:11: Insofern ist digitale Souveränität durchaus nicht nur eine Frage von den richtigen Regeln, die da sein müssen, sondern auch der Abwesenheit von falschen Regeln, die genau dann nicht da sein sollen.
00:36:23: Wenn es darauf ankommt, ein zartes Pflänzchen zu einem tragenden Balken der digitalen Souveränität zu machen.
00:36:29: Aber gleichzeitig sieht man in der Debatte auch ganz deutlich, die Grundfunktion von jeder Debatte ist am Ende Abwägungsmöglichkeiten zu schaffen.
00:36:38: Ein guter Debattenraum ist weder monothematisch, noch bildet er nur eine Haltung ab, sondern er hat eine große und interessante, spreizbreite an ganz vielen verschiedenen Haltungen, an denen entlang man sich dann entweder reiben kann oder weiterentwickeln kann.
00:36:53: Deswegen gibt es als Gegenüberstellung zu Nicole Büttner, jemanden, der nicht nur seit vielen, fast Jahrzehnten kann man sagen, die Digitaldebatte mitprägt, sondern jemanden, der in vielen Punkten eben auch Gegenhaltung zu Nicole formulieren würde.
00:37:10: Und alle, zwar beide, sowohl Nicole, wie auch die jetzt folgende Konstanze Kurz, Vorstandssprecherin des Chaos Computer Clubs, tun das in allen Fällen mit Hand und Fuß.
00:37:22: will sagen, das ist ein wichtiges Kennzeichen dieser Debatte.
00:37:25: Man hört Nicole Büttner zu und denkt, ja, stimmt, der stimmt, ah, dieser Meinung bin ich nicht, aber sie hat einen Punkt.
00:37:31: Und gleich anschließend hört man Konstanze kurz zu und denkt, oh, Konstanze formuliert ganz viele Gegenargumente zu Nicole Büttner und auch sie hat recht.
00:37:40: und auch sie hat einen Punkt.
00:37:41: und auch sie sagt immer wieder Dinge, wo man denkt, warum tun wir das eigentlich nicht?
00:37:45: Wie kommt es, dass die Debatte genau dort viel zu schmal geführt wird?
00:37:48: Konstanze Kurs vom Chaos Computer Club ist promovierte Informatikerin.
00:37:52: Sie hat mehrere Sachbücher geschrieben.
00:37:55: Sie hat besonders im Bereich von Datenschutz und digitale Souveränität sehr viel publiziert.
00:38:00: Zum Beispiel unter Frank Schirmacher, eine regelmäßige Kolumne aus dem Maschinenraum, zusammen mit Frank Rieger, von Jahr Jahrzehnte bis Jahrzehnte in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
00:38:11: Ihren Blick auf die zeitgenössische KI-Debatte trägt sie nicht nur in verschiedenen Interviews vor, sondern zum Beispiel auch in regelmäßigen Beiträgen für das Weblog netzpolitik.org, das wiederum eines der ältesten und meist gelesenen Weblogs zum Thema digitale Rechte und digitale Souveränität ist.
00:38:29: Es folgt ein Zitat aus dem Artikel Palantir Software, hat verheerende Risiken über einen Schweizer Bericht zur KI-Analyse Firma Palantir.
00:38:40: Konstanze Kurz, Doppelpunkt.
00:38:42: Wenn die Risiken der Zusammenarbeit in Fragen der Datenhoheit und gadauerhaften Abhängigkeit, der digitalen Souveränität, des Datenabflusses und bei den Grundrechtseingriffen von den Schweizern als so erheblich eingeschätzt werden, drängt sich die Frage auf, warum die deutschen Landespolizeien und Landesinnenminister zu einer anderen Einschätzung kommen.
00:39:02: Konstanze beschreibt hier das wiederkehrende Phänomen, das Palantir, ein sehr großes KI-Analyseunternehmen aus Amerika.
00:39:11: Peter Thiel ist maßgeblich beteiligt, dass Palantir immer wieder extrem kritisch gesehen wird, was digitale Souveränität angeht und auch was Datenschutz angeht.
00:39:20: Und trotzdem bis hin zur Bundesregierung, die sich ebenfalls digitale Souveränität auf die Fahne geschrieben hat, immer wieder regelmäßig eingesetzt wird.
00:39:28: Das ist eine der großen KI-Debatten.
00:39:30: Wie gefährlich ist eigentlich KI?
00:39:33: Und da kann man sehr viel dazu sagen, wie jetzt der Weltuntergang durch KI zustande kommt.
00:39:37: was ein häufiges und sehr viel genutztes Gesprächsthema rund um künstliche Intelligenz ist.
00:39:43: Man könnte aber auch viel tiefer anfangen, nämlich welche Macht hat denn KI in dem Moment, wo sie unsere Daten betrifft und dann sogar über staatliche Gewalt zurückgespielt werden kann?
00:39:54: Also genau der Punkt, wo die Verfassung Apropos digitale Souveränität und digitale Grundrechte, sehr bestimmt und sehr klar auch an Bundesverfassungsgerichtsurteilen versucht uns allen eine digitale Souveränität zu geben.
00:40:08: Zum Beispiel mit dem Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung, was wie Konstanze immer wieder hervorhebt, durch künstliche Intelligenz massiv eingeschränkt werden könnte.
00:40:18: Was ich an Konstanzes Beiträgen so sehr schätze, ist, dass wir in vielen Bereichen, zum Beispiel Datenschutz, doch ein ganzes Stück auseinander liegen.
00:40:27: Ich würde auch sagen, dass Konstanz nicht der größte Deregulierungsfan der Welt ist, um es mal vorsichtig aus zu formulieren.
00:40:33: Aber es gibt kein Argument, was ich bis jetzt von ihr gesehen habe, wo ich sagen würde, das steht auf tulernen Füßen.
00:40:40: Das ist aber eher Bauchgefühl als Fakten.
00:40:42: Sondern alle Argumente, die sie findet und die sie sehr präzise vorträgt, sind jedes einzelne Mal sehr klar und sehr eindeutig auf Fakten und nachvollziehbaren Einschätzungen basiert.
00:40:53: Und das macht Debatten eigentlich spannend.
00:40:55: Die KI-Debatte empfinde ich als bisher zumindest mit viel größerer Qualität geführt als viele andere Tech-Debatten.
00:41:02: Aber die KI-Debatte braucht natürlich regelmäßig nicht nur Leute, die sich damit Fach- und Sachkunde zu Wort melden, sondern auch diese Fach- und Sachkunde regelmäßig updaten.
00:41:13: Deswegen ist die KI-Debatte auch viel anstrengender als viele Debatten.
00:41:16: Man kann eben nicht über das Chatchi-Petit von im Jahr zwanzig reden, wenn man im Jahr zwanzig versucht, die Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Gesellschaft zu umreißen.
00:41:25: Konstanze macht das nicht nur, sondern hat in erständigen neuen Beschäftigungen mit den Fähigkeiten von künstlicher Intelligenz immer wieder ein Update ohne, und das ist ganz besonders, dass sie ihre Argumente von im Klosett von dem Jahr.
00:41:41: Das ist alles andere als leicht.
00:41:42: Das ist einer der Punkte, warum die Debatte aus meiner Sicht in Deutschland noch viel wirkmächtiger werden wird.
00:41:48: Es gibt einfach nicht mehr so viele Menschen, die wissen, dass sie daran teilnehmen können auf eine Art und Weise, die der Gegenwart gerecht wird.
00:42:11: In Zeiten von Cyberangriffen und globalem Wettbewerb ist das eine Existenzfrage und die Antwort darauf lautet Selbstbestimmung durch digitale Souveränität.
00:42:21: Die Initiative Next Level Mittelstand setzt genau bei den zentralen Fragen des Mittelstands an.
00:42:28: Als Allianz starker Industriepartner verbindet die Initiative die relevanten Akteure, identifiziert worauf es wirklich ankommt und beschleunigt die Umsetzung.
00:42:38: damit digitale Vorhaben nicht in Monaten versanden, sondern schnell Wirkung entfalten.
00:42:43: Next Level Mittelstand steht für Pragmatismus, Klarheit und echte Umsetzungsgeschwindigkeit.
00:42:49: Schwarz-Digits steht hinter dieser Initiative.
00:42:52: Als Digital- und IT-Sparte der Schwarzgruppe verstehen wir, für die digitale Transformation im Mittelstand braucht es zuverlässige Partner, Partner, auf die der Mittelstand vertrauen kann.
00:43:04: Unser Fundament für digitale Souveränität ist die Stack-it-Cloud.
00:43:08: Neben dieser zertifizierten Cloud-Plattform sind eine robuste Cybersecurity und KI-Lösungen, die in spezifischen Kontexten mit sensiblen Daten der Industrie sicher anwendbar sind, Teil unseres Portfolios.
00:43:21: Mehr noch.
00:43:22: Workspace-Lösung und eine hochsichere Kommunikationsplattform erleichtern den Arbeitsalltag.
00:43:28: Wir von Schwarz-Digits handeln aus Verantwortung.
00:43:32: Es geht darum, die Zukunftsfähigkeit des Mittelstands und damit den Wohlstand des Standorts Europas langfristig zu sichern.
00:43:39: Gehen Sie den nächsten Schritt in Richtung digitaler Selbstbestimmung mit Lösungen von Schwarz-Digits und dem Netzwerk von Next Level Mittelstand.
00:43:47: Informationen zur Initiative gibt es auf der Website von nextlevelmittelstand.com.
00:43:54: Die nächste Person, die sich regelmäßig zum Thema künstliche Intelligenz in der Debatte zu Wort meldet, ist deutsche Medizinetikerin und Hochschullehrerin.
00:44:04: Es ist Alena Büchs.
00:44:06: Sie war von im Jahr ist die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats und vorher Teilnehmende im Deutschen Ethikrat.
00:44:14: Dort habe ich sie auch persönlich kennengelernt und an dem deswegen, weil sich der Ethikrat schon lange vor der Pandemie intensiv beschäftigt hat mit der Wirkmach der Digitalisierung und algorithmischer Herangehensweise, zum Beispiel, was Datenaufbereitung angeht.
00:44:29: Ich war da eine Zeit lang ein Gasthörer und die Diskussionen, die im Ethikrat, zwei hinter verschlossenen Türen, aber doch geführt wurden, gehören für mich bis heute zu den höchstqualitativen Debatten, an denen ich je live teilnehmen durfte.
00:44:44: Einfach weil sich dort sehr kluge und sehr gebildete Menschen intensiv darauf vorbereiten, auf ein Thema, in dem sie sich eingearbeitet haben.
00:44:52: Weil natürlich ist im Ethikrat Das zwischen der Bischöfin bis zur VWL-Professorin, vielleicht mit einem gewissen Schwerpunkt in Medizin, eine Vielzahl von Menschen vertreten, die in ihren Bereichen sehr gut sind, aber eben anderen Bereichen, vielleicht nicht die allergrößte Expertise haben.
00:45:07: Und wenn sie sich dann intensiv in ein Thema einarbeiten, dann wird sofort klar hier prallen, zwar Leute aufeinander mit einem gewissen Bildungsgrad, die aber trotzdem ergebnisoffen in der Lage sind, zu diskutieren.
00:45:19: Das würde ich mir auch für die KI-Debatte und eigentlich für alle Debatten wünschen.
00:45:23: Es ist etwas, was man lernen kann und muss, was im Ethikgrad passiert ist.
00:45:27: Und Elena Büchs, die ist während der Pandemie bekannter geworden, und Elena Büchs hat sich im KI-Kontext natürlich besonders auf ihre Bereiche fokussiert, Gesundheit zum Beispiel und Ethik.
00:45:38: Wir haben hier deswegen die Frage gestellt, über welchen Teil der KI-Ethik wird zu wenig gesprochen?
00:45:44: Ich finde, es wird viel zu wenig in der KI-Ethik darüber geredet, dass wir wirklich Ziele bestimmen müssen.
00:45:50: Das machen wir eigentlich nicht gerne, aber das ist einfach zwingend, weil KI tatsächlich eine richtige Dual-Use-Technologie ist.
00:45:57: Also im klassischen Sinn, du hast eine zivile Nutzung, kannst dir was für sich eine Webseite bauen lassen und das ganze Zeug, was man so machen kann, kannst aber auch eine Killer Drohne mit im Prinzip demselben System steuern.
00:46:10: Das ist im klassischen Sinn.
00:46:11: Im übertragenen Sinn gilt das natürlich auch.
00:46:14: Also du kannst Leben retten mit bestimmten Modellen und gleichzeitig Leben zerstören und viele der Anwendungen, die man im Alltag total nutzbringend anwenden kann, können halt einfach auch gleichzeitig supertoxisch sein.
00:46:28: Das heißt, das zwingt uns darüber nachzudenken, welche Anwendung, welche Nutzung macht eigentlich unser Leben individuell, aber auch kollektiv als Gesellschaft besser und welche schlechter.
00:46:43: Du musst also ran an die Zielbestimmung, dass durchbricht die klassische Chancenrisikenlogik, die man sehr oft in der KI Ethik sieht.
00:46:51: Ich finde das wichtig und ich finde, das sollten wir gemeinsam tun.
00:46:54: Darum sollten wir ringen.
00:46:55: Das ist nicht leicht, aber es lohnt sich.
00:46:57: Was Elena hier betont, ist tatsächlich in vielen Debatten das, was leider schiefläuft.
00:47:04: Am Ende gibt es verschiedene Lager, manchmal sogar nur zwei verschiedene Lager und die einen sagen schwarz und die anderen sagen weiß.
00:47:10: Differenzierung ist aber eine der wichtigsten Maßnahmen, um aus einer Debatte überhaupt gesellschaftlich voranzukommen.
00:47:19: Und deswegen finde ich diesen Ansatz sehr gut und sehr richtig, zu sagen, wir sprechen zu wenig darüber, dass natürlich ein und die gleiche Technologie ganz unterschiedliche Wirkungen haben kann.
00:47:30: Es ist deswegen in vielen Fällen, gerade bei Technologie, quatscht zu sagen, das ist gut, das ist schlecht.
00:47:35: Die Fragestellung müsste eigentlich lauten, wie können wir es gut machen?
00:47:39: Was müssen wir tun, damit es nicht schlechter wird?
00:47:43: Und diese Fokussierung, die gleichzeitig zu verbinden in der Debatte mit einem Ziel.
00:47:48: Das glaube ich hat Alina ziemlich präzise auf einen wichtigen Punkt gebracht.
00:47:52: Die Debatte ist in sehr sehr vielen Bereichen in meisten Fällen ziellos.
00:47:56: Da gibt es Ausnahmen.
00:47:58: Ausnahmen sind z.B.
00:47:59: dann, wenn sehr wichtige politische Entscheidungen anstehen.
00:48:02: Ja, z.B.
00:48:02: vor der DSGVO, im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr.
00:48:27: Aber eigentlich braucht man, und das wäre schön, wenn das zum Beispiel bei der Bundesregierung, dieser oder der Nächsten, spätestens passieren könnte, eigentlich braucht man einen Zielraum.
00:48:37: Was wollen wir eigentlich von KI?
00:48:39: Wie wollen wir die Debatte so vorantreiben, dass wir klären können, welche Teile der Gesellschaft, welche Teile der Wirtschaft, welche Teile des Alltags können wir KI prägen lassen und wo sollten wir uns vielleicht dagegen stimmen?
00:48:50: Und was hat das mit digitaler Souveränität zu tun?
00:48:52: Das sind alles Punkte, die man dann besser debattieren kann und deswegen bin ich Elena sehr dankbar, dass sie das so formuliert hat, wenn man weiß, in welche Richtung man eigentlich gesellschaftlich arbeiten möchte.
00:49:02: Der nächste prägende Kopf der KI-Debatte in Deutschland ist Miria Meckel, deutsche Kommunikationswissenschaftlerin, Professorin für Corporate Communication an der Uni St.
00:49:12: Gallen und sie hat die Ada Learning gegründet.
00:49:16: eine Weiterbildungsinitiative.
00:49:18: Sie nimmt regelmäßig Stellung in Büchern, in Talkshows, in Artikeln, aber auch mit dem Chefredakteur des Handelsblatt Sebastian Mattes mit einem eigenen Podcast rund um Technologie mit dem Schwerpunkt künstliche Intelligenz.
00:49:33: Und weil sie so vielfältig an der Debatte um KI teilnimmt, habe ich sie gefragt, welche Diskussion über künstliche Intelligenz ist überfällig, welche ist überflüssig?
00:49:43: Eine Debatte, die mir wahnsinnig auf den Geist geht, ist die über eine allgemeine künstliche Intelligenz, AGI.
00:49:50: Die kommt aus dem Silicon Valley und sie ist natürlich Interessen gesteuert, weil man da so herrlich von ablenken kann.
00:49:56: die Probleme zu lösen, die wir ja alle jetzt schon haben, um künstliche Intelligenz richtig anzuwenden.
00:50:01: Ich erlebe das in fast jedem Vortrag, wo jemand am Ende aufsteht und sagt, wann wird KI uns alle auslöschen?
00:50:07: Und meine Antwort ist gar nicht, weil es ist eine Technologie, die wir Menschen entwickelt haben.
00:50:11: Also reden wir bitte darüber, wie wir sie richtig einsetzen und nicht über irgendwelche Zukunftsalpträume, die bestimmten Codon- und Entwicklern vielleicht gut zu pass kommen.
00:50:23: Was ich an dieser Wortmeldung von Miriam wahnsinnig wichtig finde.
00:50:26: ist, dass man hier das durchpült, was in ganz vielen Debattenbeiträgen von ihr auch immer wieder erkennbar ist.
00:50:32: Nämlich der Versuch, die Balance zu halten, abzuwägen, nicht nur die eine oder die andere Gruppe, das eine oder das andere Lager zu bedienen.
00:50:42: Damit kann man wahnsinnig erfolgreich sein, sondern die Argumente aus vielen unterschiedlichen Lagern und aus vielen unterschiedlichen Facetten abzuwägen und zu überlegen, was wirkt denn wie?
00:50:52: Wie eigentlich eine klassische Debatte sein sollte.
00:50:55: Deswegen finde ich es auch richtig, dass sie hier fokussiert auf die Doomsayer, also diejenigen, die sagen, KI wird uns alle zugrunden richten, weil das nicht nur ein Angstmoment ist, auch dazu haben wir schon ein Podcast gemacht, sondern weil das auch gerade von Leuten, die intensiv an KI mitarbeiten, zum Beispiel im Silicon Valley, immer wieder ins Feld geführt wird.
00:51:15: Es gibt eine Vielzahl von Wortmeldungen, etwa von Sam Altman, der sagt, natürlich wird KI die Welt zugrunden richten.
00:51:21: Und warum?
00:51:22: Tut er das?
00:51:23: Zum einen ist so eine unfassbare Macht, man möchte sagen Gewalt von Artificial Intelligence, auch immer eine Form von Marketing.
00:51:31: Und zum anderen, und das ist vielleicht noch wichtiger, ist in dem Moment, wo man sagt, es kommt eh alles so schlimm, die Verantwortung der Einzelne nicht mehr so groß.
00:51:42: Das bedeutet, dass häufige Reden über den Weltuntergang von KI und durch KI das ständige sagen, wir werden alle sterben, wir werden alle automatisiert, wir werden alle arbeitslos, wir sind alle überflüssig.
00:51:53: Das ist Wasser auf den Müllen derjenigen, die die KI auf eine Weise gestalten wollen, die uns kaum noch eine Chance lässt, sinnvoll daran mitzuwirken.
00:52:02: Aus der Perspektive kann die KI gar nicht mächtig genug sein, Vielleicht haben wir dann ja noch eine Chance, die KI irgendwie zur Abwendung des Weltuntergangs zu benutzen.
00:52:12: Das hört sich erst mal widersprüchlich an, ist aber in der Wirkung relativ gleich.
00:52:17: Deswegen glaube ich, dass Miriam recht hat, wenn sie sagt, lass uns weniger über den Weltuntergangs sprechen, sondern auch recht hat zu sagen, wie können wir das kritische Denken aufrechterhalten.
00:52:25: weil kritisches Denken am Ende die Basis jeder digitalen Souveränität ist, kritisches Denken und zwar kritisch hier in dem diskursiven Sinn.
00:52:33: Nicht als man muss alles kritisieren, man muss alles schlecht finden, sondern ganz im Gegenteil.
00:52:38: Das kritische Denken, das klassische kritische Denken, wie es philosophisch im zwanzigsten Jahrhundert aufbereitet worden ist für das Technologiealzeihelter, das klassische kritische Denken versetzt uns in die Lage, selbst abwägen zu können.
00:52:50: Welche Teile der Technologie kann ich zu meinem Wohl einsetzen?
00:52:54: Und welche Teile der Technologie sollte ich tunlichst nicht so einsetzen, dass es mir schadet?
00:52:59: Und ich glaube, dieser Blick, den Miriam hier wirft, gehört zu den wichtigsten Blicken, den man auf die Debatte und mit der Debatte werfen kann.
00:53:06: Die nächste prägende Person der KI-Debatte in Deutschland arbeitet öfter mit Miriam Meckel zusammen.
00:53:13: Sie haben zum Beispiel ein Buch gemeinsam geschrieben.
00:53:16: Es ist Lea Steinacker, deutsche Sozialwissenschaftlerin, Unternehmerin und Autorin.
00:53:21: Ihr Fokus liegt auf künstlicher Intelligenz, KI-Ethik und sozialer Rechtigkeit.
00:53:27: Lea habe ich gefragt, was darf bei künstlicher Intelligenz in Deutschland nicht geschehen?
00:53:32: Erst einmal müssen wir massiv in Kompetenzen investieren, damit Menschen künstliche Intelligenz verstehen, nutzen und auch mitgestalten können.
00:53:42: Außerdem müssen wir uns auch trauen auf der Anwendungsebene mal auszuprobieren, vor allem in Verwaltungen und im Mittelstand anstatt KI immer durch sehr viel Bürokratie ausbremsen zu wollen.
00:53:54: Und drittens müssen wir stärker auf ein wirklich lebendiges KI-Ökosystem setzen, statt oft auf wenige Superstars.
00:54:01: Wir brauchen also den Mut nicht einfach den Ansätzen von den großen Playern aus den USA und China zu folgen.
00:54:09: Ich glaube, Europa kann eigene Stärken ausspielen.
00:54:12: Wir haben vertrauenswürdige KI, industrielle Anwendungen, erklärbare Systeme, neue Formen von Menschmaschinezusammenarbeit und das mit unseren klaren Werten.
00:54:22: Kurz gesagt, ich glaube, die nächste große KI-Idee muss nicht kopiert werden.
00:54:27: Die kann hier entstehen, wenn wir sie zulassen und gestalten wollen.
00:54:32: An Leers Einwurf mag ich wahnsinnig gerne den Optimismus, das merkt man in ihrer Stimme, auch ihr Indewohn.
00:54:38: Das gibt ja manche Menschen, die in der Debatte optimistisch sind, weil sie denken, das hätte gerade mehr Resonanz.
00:54:43: Das ist bei ihr ganz eindeutig nicht der Fall.
00:54:46: Auch dass sie die europäischen Werte mit anspricht, die insbesondere was Trump angeht und natürlich was die Diktatur China angeht, eine wichtige Aufgabe haben, eine Art Firewall, eine zivilisatorische Firewall sind diese europäischen Werte, mit der wir auch und gerade bei der Weiterentwicklung und Nutzung von KI vorangehen müssen.
00:55:07: Der wichtigste Begriff, den Leer aber hineingebracht hat.
00:55:10: Der als vorläufiger Schlussakord, denn danach kommt noch jemand, der als vorläufiger Schlussakord uns eine Art Leitstern sein soll, ist der Begriff Mut.
00:55:20: Mut deswegen, weil wir in so vielen Bereichen in Deutschland nicht mehr mutig sind.
00:55:26: Und ich sage das nicht mehr, nicht im Sinne von nostalgisch, auch früher waren wir mutig, sondern, weil es sehr häufig so ist, dass am Anfang von Technologien sich eher die zu Wort melden, die mehr Mut haben und dann irgendwann diejenigen oberhand bekommen, die eher warnen und mahnen und sagen, Mut ist das Falscheste, was wir jetzt gerade tun können.
00:55:44: Wir brauchen mehr Mut und die Debatte ist sehr gut geeignet dafür Mut.
00:55:49: zu sehen.
00:55:50: Er muss dann irgendwann auch geerntet werden.
00:55:52: Das sagt Lea sehr, sehr gut.
00:55:53: Er muss dann irgendwann auch münden in dem nächsten, im übernächsten ChatGPT, nicht als Copycat, wie sie formuliert, sondern als eigene Idee mit den Stärken und den Werten, die wir hier in Europa definitiv haben und die wir in Deutschland auch wirtschaftlich erfolgreich bisher ziemlich gut umsetzen konnten.
00:56:10: Aber zuallererst braucht es dafür Mut.
00:56:13: Und das ist vielleicht eine der edelsten Aufgaben der Debatte.
00:56:16: der KI-Debatte in Deutschland Mut unter die Leute zu bringen.
00:56:20: Ich hatte die große Freude, ein Buch zu schreiben, wir nennen es Arbeit, wo ich im Prinzip zur Selbstständigkeit aufgerufen habe im Digitalen.
00:56:28: Bis heute kommen Leute, die sagen, hey, Das Buch, das fand ich ganz gut.
00:56:31: Hier und da, wenn man's heute liest, war und so weiter und so fort.
00:56:34: Ihr könnt's euch vorstellen, das ist vollkommen klar.
00:56:37: Wir haben im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr das Mut zusprechend vorhanden.
00:57:00: Und ich glaube, dass das in der Debatte auch passieren muss.
00:57:03: Dass wir den Leuten sagen müssen, Leute habt Mut.
00:57:07: Früher oder später kommt eh eine Ernüchterung.
00:57:10: Früher oder später kommt der Punkt, wo ihr denkt, oh, das klappt doch nicht.
00:57:13: Aber habt Mut.
00:57:14: Habt Mut, als Vize-Abteilungsleiterin im Konzern das Projekt doch anzunehmen und zu machen, weil ihr wisst, ihr seid die einzigen, die das hinkriegen können.
00:57:21: Habt Mut, die philosophische Arbeit eben doch zu diesem Thema KI zu schreiben.
00:57:26: Auch wenn ihr wisst, die Noten werden nicht ganz so gut sein, weil ihr eine andere Haltung habt als die Professoren.
00:57:31: Habt Mut, euch selbst nicht zu machen und das KI-Startup zu gründen.
00:57:35: Habt Mut dann eben doch mal an... zu fangen mit ChatGPT und es genau für den Bereich zu benutzen, wo ihr merkt, das traut ihr euch nicht mal im Familienkreis anzusprechen, aber wollt trotzdem da irgendjemand haben, mit dem man so Sparring betreiben kann.
00:57:48: Habt Mut, euch eurer eigenen digitalen Mündigkeit gewärtig zu werden und habt Mut, das auch im Bereich Künstliche Intelligenz zu tun.
00:57:58: Das ist nicht nur eine der edelsten Aufgaben jeder Debatte, sondern das ist auch das, worauf Lea hier fokussiert.
00:58:04: Die Menschen sollen verdammt nochmal endlich mal mehr Mut haben.
00:58:08: Wir reden ständig von German Angst, obwohl das ein Begriff ist, der schon im späten neunzehnten Jahrhundert immer wieder beschworen worden ist bzw.
00:58:15: dann im zwanzigsten Jahrhundert auch ausdrücklich verwendet worden ist.
00:58:20: Und trotzdem brauchen wir inzwischen German Mood, auch wenn das, glaube ich, zwischenzeitlich von einer Partei gekapert worden sein mag.
00:58:27: Wir brauchen es trotzdem.
00:58:29: Mood und KI.
00:58:30: Und das heißt nicht leichtsinn und KI.
00:58:32: Es heißt Mood und KI.
00:58:34: Und es kann in der Debatte auch Mood zur Kritik sein.
00:58:37: Aber Mood ist voll kommunalistlich, egal welche Position man in der Debatte hat.
00:58:42: Und ich glaube, dass umso mehr Menschen Mood haben.
00:58:46: dass umso mehr Menschen unternehmerisch, kulturell, zivilisatorisch und in der Debatte ihren Mut auch zeigen.
00:58:52: Umso besser wird am Ende das Ergebnis oder die Ergebnisse oder die Ergebnislandschaften der KI-Debatte in Deutschland.
00:59:00: Und genau in dieser Richtung möchte ich die zehnte Person vorstellen, die die Debatte prägt in Deutschland.
00:59:07: Und es ist nach diesem visionären Ausblick von Lea eher etwas, was nüchtern und klar daherkommt.
00:59:13: Und warum?
00:59:14: Weil ich glaube, dass Abseits von Debatte und Vision und dem Mut, den wir alle brauchen, jetzt sehr konkrete, sehr handfeste Dinge unternommen werden könnten.
00:59:23: Ich möchte also die schwebende Debatte zurückfühlen, hands-on auf das, was getan werden muss.
00:59:29: Und dafür sind wenige Leute so gut geeignet wie Holger Schmidt, deutscher Wirtschaftsjournalist, bekannt geworden als Netzökonom.
00:59:36: Seit Februar, es ist Redakteur bei der FAZ.
00:59:39: Er hat früher einen Block gehabt, Netzökonomie, den die FAZ gekauft hat.
00:59:43: Und inzwischen ist Holger Schmidt nicht nur Redaktionsleiter von Newsletter und Verticals, sondern verfasst zusammen mit vielen anderen auch einen vielbeachteten und wirklich sehr guten KI und Digitalisierungs-Newsletter.
00:59:56: Und ihn habe ich gefragt, wie schaffen wir in Deutschland die große KI-Transformation?
01:00:00: Und wie ist seine Art ist?
01:00:01: Hat er wahnsinnig konkret und sehr präzise geantwortet.
01:00:06: Deutschland schafft die große KI-Transformation nur, wenn wir aus Forschung schnell Produktivität machen.
01:00:11: Das beginnt in den Unternehmen, vor allem im industriellen Mittelstand.
01:00:14: KI gehört in die Can-Prozesse, in die Entwicklung und die Produktion und nicht nur als Pilot, sondern als Standard.
01:00:20: Dazu brauchen wir drei Dinge.
01:00:22: Erstens verlässlichen Zugang zu Daten, Rechnenleistung und sicheren Plattformen, damit deutsche Unternehmen nicht nur Anwender bleiben, sondern auch die Wertschöpfe kontrollieren.
01:00:31: Zweitens Tempo bei Qualifizierung und Führung.
01:00:34: Denn KI ist Organisationswandel und nicht nur Software.
01:00:37: Und drittens ein Staat der Planungssicherheit gibt und reguliert, ohne Innovationen und Investitionen zu verhindern.
01:00:44: Wenn wir die drei Punkte verbinden, wird KI zum Standortvorteil mehr Output pro Arbeitsstunde, stärkere Produkte und eine höhere Wettbewerbsfähigkeit.
01:00:52: Alle drei Dinge sind bitter nötig.
01:00:57: Ganz hands-on zusammengefasst, was wir jetzt dringend brauchen, bitter nötig, hat er gesagt und das ist eben auch ein prägendes Kennzeichen dieser KI-Debatte.
01:01:05: Da können wir uns nicht Zeit lassen und fragen, was kommt denn irgendwann dabei heraus, sondern die Debatte gleicht eine Art Operation am offenen Herzen.
01:01:15: Während das alles passiert, müssen wir uns eigentlich, und auch das ist eine Funktion der KI-Debatte, darüber im Klaren werden, was diese Technologie eigentlich ist, was sie bringt, wie sie die Gesellschaft verändert, wie sie Geschäftsmodelle verändert, wie sie das tägliche Leben der Menschen verändert.
01:01:30: Und ich glaube, dass hier Holger sehr gut formuliert hat, was dort draußen wirtschaftlich, aber eben auch zum Beispiel in der Verwaltung getan werden muss.
01:01:39: Holger hat sehr oft eine nüchterne Perspektive, die er in nüchternen Worten beschreibt, aber explosive Erkenntnisse, die sich unmittelbar daran anknüpfen.
01:01:48: Gleichzeitig veröffentlicht er auf LinkedIn regelmäßig Updates darüber, wie KI wahrgenommen wird, die auf Umfragen oder Statistiken basieren und deswegen ziemlich gut faktisch einsortiert werden können in den Stand von KI in der Gegenwart.
01:02:04: Aus meiner Sicht braucht eigentlich jede Debatte einen eigenen Holger Schmidt.
01:02:09: Hauptsächlich deswegen, weil jemanden nicht dann Daten zusammenfassend immer wieder die neuesten Studien rauskramen und das dann auch noch in eigenen Grafiken verbreitend einen sehr guten Referenzpunkt ausmachen kann.
01:02:21: Das waren zehn prägende Köpfe der deutschen KI-Debatte, vielleicht noch einen kleinen Schlenker in Richtung der Gen Z der Generation Z, die bis jetzt nicht intensiv vorgekommen ist.
01:02:32: Das hängt nicht nur damit zusammen, dass wir uns vorstellen können, auch hierüber mal eine besondere Sendung zu machen, sondern dass die Debatte in der Generation Z rund um künstliche Intelligenz intensiv geführt wird, aber auf ganz andere Art und Weise.
01:02:44: In der Generation Z, in der Gen Z gibt es eine Vielzahl, meistens TikTok-Accounts, häufig Instagram-Accounts, manchmal YouTube-Tutorial-Accounts.
01:02:54: Da sind Leute eher als KI-Influencer oder KI-Radgeber unterwegs, weil genau das die Art und Weise ist, wie heute jüngere Menschen versuchen, sich KI zu nähern.
01:03:03: Nämlich, was bringt mir das?
01:03:05: Was steckt da drin?
01:03:06: Wie kann ich das benutzen?
01:03:07: Was sind die Tipps und Tricks?
01:03:09: Und da gibt es dann Leute wie Niklas Sehntfatt mit dem Schwerpunkt KI-Bildung oder Max Rabe Schwerpunkt AI Creator, also wie man eigene KI-Inhalte schafft oder Niklas Volland mit dem Schwerpunkt KI Tools und wie man sie verwendet.
01:03:22: Das ist eine auffällig geringe Frauenquote, die sich über die ganze Sphäre von KI Influencerinnen im Bereich Gen Z zieht.
01:03:31: Aber insbesondere dafür, dass wir da eine Sendung machen wollen, schauen wir uns noch mal ganz genau an.
01:03:35: Wer sind denn die weiblichen Nicht-Niklasse?
01:03:38: die diese Debatte aus Gen Z Sicht prägen.
01:03:42: Falls ihr da Tipps habt oder Hinweise habt, bringt ihr gerne in die Diskussion mit ein, gerade auch weil die Funktion der KI-Influencer innen aus meiner Sicht eine der wichtigsten und wahrscheinlich wirklichsten Funktionen der Debatte in den nächsten Jahren werden wird.
01:03:58: Noch ist es nicht so, dass KI-Influencer bis in die klassischen Medien hineinreichen oder die Politik allzu stark prägen.
01:04:05: Aber ich bin sicher, das kommt.
01:04:08: Wenn man sich anmaßt, zu sagen, die Zehn-Prägenz-Tennen-Köpfe in diesem Bereich, dann kann man eigentlich nur scheitern.
01:04:16: Gerade was die KI-Debatte angeht, ist es ja eine Technologie, ein Technologiekomplex, der sich so schnell weiterentwickelt, dass auch die jeweiligen Leute, die sich dazu sachgerecht und fachgerecht und auch wirkungsstark und meinungsstark und reichweitenstark äußern können, dass sie immer mal wieder wechseln.
01:04:32: Und so ist es natürlich hier auch.
01:04:34: Wir haben deswegen nicht die zehn prägendsten Köpfe im Sinne von einem superlativ ausgewählt, sondern zehn prägende Köpfe.
01:04:41: Das geht in die gleiche Richtung.
01:04:42: Das zeigt aber auch, natürlich hätten wir zehn andere Personen auswählen können und sie hätten mit ganz genau gleicher Berechtigung eben auch zu zehn prägendem Köpfen dazu zählen können.
01:04:52: Das hängt damit zusammen, dass eine Debatte ja nicht so simpel zu bestimmen ist und nicht so einfach mit Messwerten zu greifen.
01:04:59: Wer springt am weitesten, das ist vergleichsweise leicht zu messen.
01:05:02: Aber man kann ja nicht irgendwie die Debatte als Veranstaltung wahrnehmen, wo, aha, Maria hat auf dem Debatometer eine Relevanz von siebenundneunzig und Peter nur zweiundsechzig klarer Fall.
01:05:11: Jetzt können wir es endlich einsortieren.
01:05:13: Und trotzdem muss man sich ja irgendwie nachvollziehbar denjenigen nähern, die die Debatte prägen.
01:05:20: Bei uns lag der Fokus deswegen vor allem auf medialen Wortmeldungen und zwar sowohl in sozialen Medien wie auch in redaktionellen Medien.
01:05:28: Wir haben zwei Bereiche nicht ausgeklammert, aber ein bisschen weniger gewichtet und das ist Wissenschaft rund um künstliche Intelligenz und Unternehmertum rund um künstliche Intelligenz.
01:05:39: Das ist erst mal ganz kontraintuitiv, hängt aber vor allem damit zusammen, dass wir überlegen, in diesem Bereich noch eigene Sendung zu machen.
01:05:46: Also, wer sind die zehn prägenden Wissenschaftlerinnen im deutschen Sprachraum rund um KI?
01:05:51: Oder wer sind die zehn prägenden Köpfe des KI-Unternehmertums?
01:05:55: Das sind zwar so wichtige Bereiche, dass wir dachten, nein, es ist sinnvoller, sich zunächst auf die Debatte selbst, auf die Wortführerinnen zu fokussieren.
01:06:07: Ganz ausgeklammert haben wir Wissenschaft und Unternehmertum natürlich trotzdem nicht, aber gleichzeitig gibt es da zwei wiederkehrende Elemente.
01:06:14: Zum einen, dass oft diejenigen die fantastische Entdeckungen machen rund um die Wissenschaft in der KI, dass diejenigen eben nicht die sind, die das dann in der Öffentlichkeit auch erklären.
01:06:24: Das wird in Deutschland, hoffe ich, gar nicht als der Job von Wissenschaftlerinnen betrachtet.
01:06:28: Und dann gibt es eben Unternehmerinnen in Deutschland, die eher nicht in der Debatte teilnehmen wollen in Form von irgendwelchen Artikeln, sondern die viel stärker darauf fokussiert sind, mit Produkten, Unternehmen, Investitionen, Anwendungen und so weiter und sofort die Öffentlichkeit mit zu bespielen.
01:06:45: Deswegen knapp unsere Kriterien, die natürlich hoch subjektiv sind und die erst einmal nicht als ausschließend verstanden werden sollen.
01:06:53: Dazu können wir auch gerne diskutieren.
01:06:55: Aber unsere Kriterien waren zum einen veröffentlicht.
01:06:57: in sozialen Medien, Erwähnungen und Zitate von Dritten, Funktionen in Institutionen, Gefolgschaft und Resonanz in sozialen Medien.
01:07:06: Und nicht zuletzt haben wir auch die bekanntesten KI Chatbots, nach den jeweils zwanzig führenden Köpfen der deutschen KI-Debatte gefragt.
01:07:14: Ganz zum Schluss haben wir versucht, die Auswahl einigermaßen ausgewogen zu halten und eine gewisse Diversität der Perspektiven mit einzubeziehen.
01:07:23: Allein schon deswegen.
01:07:24: weil natürlich bestimmte Bereiche, sagen wir mal Marketing oder PR, gerade in Debatten einen leichten Vorsprung gegenüber denjenigen haben, die sich hier oder da vielleicht mal etwas kritischer äußern.
01:07:35: Dazu kommt auch ein Punkt, dass manche Menschen zwar an der KI-Debatte teilnehmen und diese über ein Zeitraum X auch ziemlich stark prägen, dass ihr Hauptfokus aber woanders liegt.
01:07:46: Und das haben wir dann auch ein bisschen beiseitegelegt.
01:07:49: Ein nachvollziehbares Beispiel wäre hier zum Beispiel Richard David Brecht.
01:07:53: Er hat in den Jahren der wahrscheinlich meist verkauften Bücher zum Thema künstliche Intelligenz geschrieben, nämlich künstliche Intelligenz und der Sinn des Lebens, aber trotzdem ist eine öffentliche Funktion eher nicht Teil der KI-Debatte zu sein.
01:08:07: Er ist eher auf eine Art Metadebatte der Philosophie unterwegs und hat sich darum eine ganze Reihe von Themen gekümmert und zeitweise eben auch KI.
01:08:15: Für dieses absolut subjektive Ergebnis springen wir jetzt Kopf über rein in die zehn prägenden Köpfe.
01:08:24: Wir haben ein paar darunter gebeten, uns Sprachnachrichten zu schicken, mit ganz spezifischen Fragen, um einen Eindruck zu bekommen, in welche Richtung diese jeweiligen Köpfe unterwegs sind.
01:08:35: Ab und zu haben wir uns auch Zitate aus Medien rausgesucht, von denen wir glauben, dass sie vergleichsweise prototypisch dafür sind, wie diese Personen in der Debatte unterwegs sind.
01:08:45: Und das möchte ich nicht verbergen.
01:08:47: Unser Fokus war hier vor allem auch Deutschland, Europa, Punkte wie nicht nur künstliche Intelligenz, sondern auch wie kann KI in Deutschland und Europa erfolgreicher werden?
01:08:57: Wie können wir zum Beispiel was digitale Souveränität angeht?
01:09:01: Für KI einen Flock einschlagen.
01:09:04: Abschließend eine vielleicht überraschende Konklusio.
01:09:07: Es gibt eine gewisse Schönheit in der deutschen KI-Debatte.
01:09:10: Ich habe schon viele Tech-Debatten miterlebt und war oft frustriert, oft enttäuscht, manchmal sogar richtig wütend.
01:09:17: Aber in der KI-Debatte erscheint mir nicht nur die Qualität der Wortbeiträge höher als in vielen anderen Debatten, da könnte man jetzt als Shame sagen, ist auch nicht so schwer, sondern es gibt auch diesmal viel mehr Grund für Optimismus.
01:09:31: Es gibt viel mehr Leute, die denken, Eigentlich könnten wir da doch mit einem gewissen Optimismus drauf schauen und das Thema trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen aktiv vorantreiben.
01:09:41: Ganz am Ende glaube ich, dass sogar die Kritikerinnen und Kritiker, von denen wir ein paar hier mit dabei hatten, von denen es noch viel mehr gibt, dass sogar die KI-Kritikerinnen und Kritiker sehr schnell gemerkt haben, in dieser Technologie gibt es durchaus Vorteile, Und die Nachteile kann man am besten bekämpfen, indem man in einer Debatte zeigt, welche Vorteile viel stärker herausgehoben werden sollten.
01:10:05: Wenn das am Ende sogar dazu führt, dass die Debatte beiträgt, dass wir in Deutschland bei KI digital souverän werden können oder digital souverän bleiben können, dann ist am Ende allen geholfen.
01:10:17: Vielen Dank fürs Zuhören.
01:10:18: bis zum nächsten Mal und in der Zwischenzeit diskutieren wir gerne mit euch auf unseren Social Media Accounts, vor allem auf LinkedIn.
01:10:27: Instagram und TikTok, aber auch auf YouTube.
01:10:30: Ihr findet uns dort unter tech, KI und Schmetterlinge.
01:10:33: Wir würden uns freuen, wenn ihr uns folgt.
01:10:35: Bis dann.
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