KI 2025/26: Die besten Tools, die größten Enttäuschungen (mit Marcus Schwarze)

Shownotes

Gemeinsam werfen sie einen Blick auf Tools wie Google Notebook LM, TypingMind, ChatGPT, Canva, Microsoft Copilot und spannende Newcomer wie Manus oder Maxly.Chat.

Welche Tools helfen wirklich im Alltag? Wo hakt es noch? Und welches KI-Tool setzt sich am Ende an die Spitze?

Ein ehrlicher Überblick über den aktuellen Stand von KI – zwischen Hype, Alltagstauglichkeit und echter Innovation.

Schwarz Digits Digitale Souveränität ist die Basis für Unabhängigkeit, Wachstum und Wohlstand. Dafür wollen wir Bewusstsein schaffen.

Whitepaper Digitale Souveränität

Cyber Security Report 2025

Schwarz Digits auf LinkedIn

Digitale Souveränität für Europa

Transkript anzeigen

00:00:02: Tech, KI und Schmetterlinge.

00:00:03: Ein Podcast von Sascha Lobo in Zusammenarbeit mit Schwarz-Digits.

00:00:07: Guten Tag und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Tech, KI und Schmetterlinge.

00:00:13: Dem Podcast von mir, Sascha Lobo in Zusammenarbeit mit Schwarz-Digits, dem Digitalarm der Schwarz-Gruppe.

00:00:21: Die Sendung heute, die letzte, zwei-tausendfünfundzwanzig, natürlich auch noch taufrisch im Jahr zwei-tausendsechsundzwanzig zu hören, ist eine ganz besondere, denn wir möchten uns das KI-Tools des Jahres annehmen bzw.

00:00:38: der KI-Tools des Jahres.

00:00:40: Und gleichzeitig schauen wir natürlich ein wenig in die Zukunft für die vielversprechendsten KI-Tools oder KI-Landschaften des nächsten Jahres.

00:00:51: Wir, das sind in diesem Fall Markus Schwarze, der auch die KI-Tools der Woche bespricht und ich als Moderator.

00:00:59: Der Grund ist ein ziemlich handfester.

00:01:01: Warum wir das also mit dem KI-Tool des Jahres bzw.

00:01:05: überhaupt KI-Tools machen wollen?

00:01:08: In diesem Podcast.

00:01:10: Tech, KI und Schmetterlinge schauen wir regelmäßig auf die wirtschaftlichen, auf die politischen, auf die gesellschaftlichen Konsequenzen von Technologie, speziell künstlicher Intelligenz.

00:01:23: Und natürlich reden wir auch über unternehmerische Strategien, über Transformation, über bestimmte Branchen, über ganze Technologiekomplexe, über gesellschaftliche Aspekte von Bildung über Investition bis hin zu der Art und Weise, wie künstliche Intelligenz unser Leben verändern wird.

00:01:41: Aber die Art, wie die meisten Leute, ob Fachleute oder Privatpersonen, die das für sich entdeckt haben, KI im Alltag wahrnehmen.

00:01:48: Das ist in Form von Instrumenten.

00:01:52: Das ist auch aus meiner Perspektive so das Gespräch, wenn man irgendwo ein paar KollegInnen dabei zuhört, wie sie über künstliche Intelligenz sprechen.

00:02:02: Welche Instrumente benutzt du?

00:02:04: Auf welche Weise benutzt du welche Instrumente?

00:02:06: Was hat sich da in letzter Zeit getan?

00:02:09: Ein bisschen fühlt es sich gerade an wie der Anfang von sozialen Medien.

00:02:14: Die Art, wie Menschen im Alltag digitale Vernetzung erfahren haben, war eben im Gespräch über die archäologisch.

00:02:21: Interessierten unter euch werden, das irgendwie einschätzen können, wer kennt wen?

00:02:26: oder damals noch Facebook, ein Netzwerk, was die Älteren unter euch definitiv noch kennen werden.

00:02:33: Tatsächlich sind die ganz konkreten Tools in den meisten Fällen bei neuen Technologien die Art und Weise, wie Menschen sich dem nähern.

00:02:39: Warum auch nicht?

00:02:41: Wie auch anders?

00:02:42: dieses Nachdenken auf der Meta-Ebene ist dann auch wieder eher die Aufgabe von Leuten, die sich damit strategisch und die Zukunft aussichten oder die Politik sogar betreffend beschäftigen wollen.

00:02:54: Also der Alltag im Bereich KI wird entlang von Instrumenten wahrgenommen.

00:03:01: Und weil der Alltag bei sehr vielen Menschen, die sich ja zum Teil auch in sozialen Medien äußern, die in ihren Berufen anfangen, künstliche Intelligenz zu benutzen, weil dieser Alltag am Ende die Debatte prägt und die Debatte auch die Stimmung prägt, zumindest indirekt, hat das Auswirkungen.

00:03:18: Ist ChatGPT noch so hip wie vor anderthalb Jahren?

00:03:21: Hat Google aufholen können?

00:03:23: Was ist gerade das heißeste Tool?

00:03:26: Was ist gerade das Tool, wo man den Eindruck hat, das ist so die Speerspitze des Fortschritts?

00:03:31: Das sind alles Fragen, die am Ende einen Ausschlag ergeben können.

00:03:34: Sowohl was die Regulierung durch die Politik angeht, wie auch was zum Beispiel das Investitionsklima oder das Transformationsklima angeht.

00:03:43: Das wäre nicht das erste Mal, dass ganz konkrete Investitionsentscheidungen, sagen wir mal vorne, mittelständischen Unternehmen im Bereich KI dadurch geprägt werden, welche Debatten der CFO mitbekommen hat, was für Artikel er gelesen hat, was auf seinem LinkedIn-Profil zufällig algorithmisch erschienen ist, oder?

00:04:03: Auch schon häufiger erlebt in anderen Bereichen, was gerade die Tochter im Schulaustausch ja in New York für Neuigkeiten von der Technologiefront berichtet, dem CEO der in dritter Generation, das mittelständische, sauerländische Vize-Weltmarktführer-Unternehmen führt.

00:04:20: Diese Unterschiede, so ein bisschen Metaebene und ganz handfeste Tools, die wollen wir versuchen, ein bisschen auseinanderzuklamüsern und zwar auch unter Berücksichtigung von der Art und Weise, wie man das heute benutzen kann.

00:04:33: Denn das, was da geschieht, ist ja eigentlich hochkomplex.

00:04:37: Es handelt sich um ein Moving-Target.

00:04:39: Das heißt, eigentlich könnte man jeden dritten Dienstag eine neue Toolbesprechung machen.

00:04:43: Und trotzdem wollen wir uns das Jahr twenty-fünfundzwanzig anschauen, was dort genau passiert und was kann im Jahr twenty-sextonzwanzig noch auf uns zukommen.

00:04:53: von großen, strategischen, unternehmerischen, transformativen Milliardenentscheidungen von irgendwelchen großen Institutionen oder Unternehmen.

00:05:03: Markus, du bist Tech-Redakteur, nicht nur für Tech-KI und Schmetterlinge, wo du das Tool der Woche regelmäßig vorstellst, sondern zum Beispiel auch für die FAZ.

00:05:12: Kennengelernt haben wir uns vor gefühlt, zweiundsechzig Jahren auf Twitter.

00:05:16: Und das ist jetzt trotz allem auch wieder ein interessanter Ansatzpunkt für unsere Thematik.

00:05:21: Ich bewege mich viel auf der Plattform X wo weiterhin der wichtigste

00:05:28: Umschlagplatz

00:05:29: für Neuheiten aus der KI Szene diskutiert und vorgestellt wird.

00:05:35: Und ich probiere das immer mal wieder gerne aus was es da Neues gibt.

00:05:38: und da gibt es halt jede Woche jeden Tag Neues zu entdecken.

00:05:44: Verschiedene KI Tools die immer wieder auf den Markt kommen und.

00:05:48: Ich habe mir zu Regel gesetzt, ich will nur Dinge vorstellen, die ich selber ausprobiert habe.

00:05:53: Ja, alles was wir heute hier besprechen wollen, ist ja nicht nur ganz subjektiv, Tool des Jahres, das kann nur subjektiv sein und ein bisschen von den eigenen Prioritäten, den eigenen Vorstellungen und auch den eigenen Ansatzpunkten abhängen, sondern was wir besprechen wollen, ist ja auch noch ziemlich jung.

00:06:09: Chatchi Pity ist gerade erst drei Jahre alt geworden und hat sehr erkennbar und leicht nachvollziehbar den gegenwärtigen KI boom maßgeblich ausgelöst.

00:06:19: Das Krasse ist, dass viele Leute, so in der Bevölkerung, auch Menschen, die Digitalafinen sind, gerade so eine Art Plateau wahrnehmen, dass es nicht so richtig vorangeht.

00:06:29: Aber tatsächlich ist diese Transformation durch künstliche Intelligenz schneller und intensiver als praktisch alle anderen Transformationen zuvor.

00:06:37: Man erkennt das zum Beispiel daran, dass generative KI in Form von Chatbots schon anderthalb Generationen erobert hat und deren Lebenswirklichkeit teilweise stark verändert hat.

00:06:50: Die große KI-Transformation, die ist schon Realität, wenn man auf so junge Menschen schaut in den westlichen liberalen Demokratien vor allem.

00:06:57: Da liegen einzelne Altersstufen bei bis zu seventy fünf Prozent regelmäßiger Nutzung im Frühsommer.

00:07:05: Das war für mich eine der Aussagen des Jahres hat Open AI Gründer und CEO Sam Altman gesagt, dass gerade Millennials und Generation Z. ChatGPT als eine Art Lebensberater, Live Advisor benutzen.

00:07:20: Sie treffen praktisch keine großen Entscheidungen mehr, ohne vorher Chatty gefragt zu haben.

00:07:25: Ich habe ja schon häufiger erlebt, wie junge Menschen ChatGPT Chatty genannt haben, so eine Personalisierung, die ich ebenfalls spannend finde, weil sie ein gutes Anzeichen für eine tiefe Integration in die Lebensüblichkeit von Menschen darstellt.

00:07:38: Und diese Behauptung?

00:07:39: Das sei gleich zwei Generationen intensiv mit ChatGPT arbeiten und tief in ihr Leben gelassen haben und durchaus delikate Entscheidungen anhand der Ratschläge von ChatGPT treffen.

00:07:52: Diese Entscheidungen werden weitgehend durch die Zahlen, die Verwendungszahlen gestützt, und zwar sowohl von ChatGPT selbst wie auch den entsprechenden Umfragen.

00:08:03: Interessanterweise ist eine der häufigsten Nutzungen für junge Menschen nicht nur eine Art Lebensberatung, sondern sogar Beziehungsberatung.

00:08:09: Mein Lieblingsbeispiel dazu ist, dass ChatGPT regelmäßig verwendet wird, dass man irgendwelche Chat-Verläufe von WhatsApp runterlädt, dann bei ChatGPT reinlädt und dann Fragen stellt zur sozialen Konstellation mit dieser Person, mit der man da gechattet hat.

00:08:26: Ich möchte das jetzt gar nicht aus datenschutzrechtlichen Perspektiven bewerten.

00:08:31: Ich sehe aber schon, dass hier vollkommen klar ein so großer Nutzen für mehrere Generationen erkennbar ist, auch im Privaten, dass man sehr eindeutig sagen kann, das geht nicht mehr weg.

00:08:41: Im Gegenteil, dieser Wandel intensiviert sich.

00:08:44: Und das ist ein interessantes Kennzeichen von der Transformation entlang von Tools, die in den Jahr zwei Tausend Fünfundzwanzig wiederum wahnsinnig deutlich geworden ist, nämlich Das tult, wenn sie sich tiefer in das Leben hinein integrieren, wenn man sie tiefer in das Leben von Menschen hineinlässt, dass dann die Ökonomie folgt.

00:09:03: Will sagen, zuerst haben die Menschen soziale Medien benutzt und dann ist durch die schiere, intensive Nutzung die Wirtschaft dem gefolgt.

00:09:13: Aufmerksamkeitsökonomie einerseits, aber auch App-Ökonomie andererseits haben genauso funktioniert.

00:09:17: und jetzt die nächste Stufe KI-Ökonomie.

00:09:21: Markus, wie hast du denn so persönlich das KI-Jahr twenty-fünfundzwanzig erlebt?

00:09:26: So was die Nutzung von KI im Alltag angeht, ich hätte jetzt unterstellt, dass du tendenziell eher nicht Chatnachrichten auf ChatGPD hochlädst.

00:09:36: Aber was war für dich so der große Paukenschlag?

00:09:41: Also für mich war das Jahr twenty-fünfundzwanzig eigentlich die Rückkehr von Google an die Spitze.

00:09:46: Also das würde ich mal so drastisch durchaus formulieren.

00:09:50: Die haben jetzt mit notebooklm lange dran gefeilt, notebooklm.google.com, ein Tool auszuentwickeln, das richtig nützlich ist.

00:10:02: Und das ist vielleicht nicht das, was man regelmäßig als erstes nennen würde.

00:10:06: Aber bis vorletzte Woche zumindest war das mein Favorit für unsere heutige Sendung hier.

00:10:14: Das vorletzte Woche,

00:10:15: das heißt, ist ein New Contestant, ist in die Arena und hat gleich ein Start-Zielsieg eingefahren?

00:10:19: Ja.

00:10:20: vielleicht erst mal nochmal kurz.

00:10:21: Notebook LM erklärt, das ist halt eine durchdachte KI, wo ich links im Bildschirm meine Quellen sammle.

00:10:31: bis zu drei Hundert Quellen kann ich dahinter legen, links oder Dokumente hochladen.

00:10:36: In der Mitte kann ich diese Dokumentensammlung befragen, also KI-mäßig befragen und rechts kann ich mir verschiedene Ausgabeformate anzeigen und erstellen lassen.

00:10:48: zum Beispiel ein Podcast erstellen lassen, wo dann zwei Hosts über meine Thema, meine Sammlung miteinander sprechen auf Deutsch oder eine Kartenzusammenfassung oder neuerdings eine Präsentation, die jetzt nicht Null Acht Fünfzehn ist, sondern die ich auch noch so ein bisschen streuern kann, die ich interessanter machen kann.

00:11:10: Und dafür ist Notebook LM eine ganz hervorragende Lösung, wie ich meine.

00:11:16: Ja, an der Stelle unterbreche ich kurz, das wollen wir definitiv später klären, zum Schluss hin, einfach damit die Leute dranbleiben, wenn ihr ganz am Ende das große KI-Tool des Jahres versuchen zu umreißen.

00:11:28: Wir haben da beide interessanterweise das gleiche Instrument ausgewählt, eines, was vor gar nicht so langer Zeit die Arena betreten hat und gleich so eine Art Staatszielsieg davon getragen hat.

00:11:41: Ja, nicht nur beim KI-Tool des Jahres, quasi dem Finalisten, den wir zum Schluss besprechen, sondern auch bei dem Davor, bei dem Instrument davor liegen wir vergleichsweise parallel.

00:11:52: Nordbog LM habe ich in diesem Jahr auch immer wieder, ich musste mich daran erinnern, dass das da ist, aber immer wieder auf eine Weise genutzt, die für mich überraschend und sehr bereichernd war.

00:12:03: Nordbog LM von Google ist im Herbst, ist im Herbst, ist im Herbst, ist im Herbst, ist im Herbst, ist im Herbst, ist im Herbst, ist im Herbst, ist in Herbst, ist in Herbst, ist in Herbst, ist in Herbst, ist in Herbst, ist in Herbst, ist in Herbst, ist in Herbst, ist in Herbst, ist in Herbst, ist in Herbst, ist in Herbst, ist in Herbst, ist in Herbst, ist in Herbst, ist in Herbst, ist in Herbst, ist in Herbst, ist in Herbst, ist in Herbst, ist in Herbst, ist in Herbst, ist in Herbst, ist in Herbst, ist in Herbst, ist in Her Overview, KI Übersicht, so heißt das bei der Google Suche.

00:12:22: Diese Übersichten, diese Zusammenfassung, die haben sowieso im Frühjahr, im Frühjahr, das Geschäftsmodell von Google im Prinzip dramatisch verändert und auch die Art und Weise, wie man heute, wenn man mit Inhalten gefunden werden möchte von der Öffentlichkeit, umgeht als Anbieter.

00:12:38: Inzwischen sind die Auflustungen, was links angeht, von Google viel weniger wichtig und die KI Übersicht viel wichtiger geworden.

00:12:46: Machen wir früher oder später auch noch eine eigene Sendung dazu.

00:12:50: Generative Engine Optimization ist da das Stichwort.

00:12:53: Also das, was früher Suchmaschinenoptimierung war, ist inzwischen Optimierung, um in die KI-Übersicht oder in die ChatGPT Zusammenfassung zu allen möglichen Fragen reinzukommen, zum Beispiel nach dem besten Produkt im Bereich X und Z. Aber diese Übersichten, die sind deswegen interessant, weil KI definitiv und fast von Anfang an hier eine große Stärke hat.

00:13:14: Nordbog LM hat diese Stärke dann plötzlich auch auditiv abgebildet.

00:13:18: Das waren Stimmen, das waren Gespräche, das waren erzählerischer Aufbau, das war eine interessante Gesprächsführung, eine allgemeine Natürlichkeit des Dialogs, die mindestens eindrucksvoll war.

00:13:31: Und das im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Herbst, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im.

00:13:41: Notebook LM stammt übrigens von den Google Labs.

00:13:45: Da sind so ein paar so leicht neben der Spur operierende EntwicklerInnen, die immer wieder merkwürdige Sachen so raus ballern.

00:13:53: Und die haben Notebook LM auf den Weg gebracht.

00:13:55: Denn Virtual Research Assistance, so nennen sie es, oder Note-Taking-Tool, das ist ein bisschen tiefgestapelt, weil es eigentlich eine Art von Informationsvermittlungssystem multimodaler Natur ist.

00:14:08: Will sagen, Notebook LM kann mit allen möglichen Eingaben und allen möglichen Ausgaben bestimmte Informationen besser und präziser und eingängiger zusammenfassen als die meisten anderen Tools, sogar inklusive der später dazugekommenden verbesserten Versionen von irgendwelchen großen Sprachmodellen.

00:14:27: Für mich hat das angefangen mit einer sehr interessanten Erkenntnis, die man vor zehn Jahren noch gar nicht so recht hätte formulieren können.

00:14:36: Denn Nordbogalem war das erste Instrument, was in einer etwas breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden ist für einen ganz merkwürdigen Anspruch.

00:14:45: Oder merkwürdig klingen den Anspruch.

00:14:48: Nämlich ich möchte mit einem Dokument reden können.

00:14:52: Ich möchte mit einem Dokument interagieren können.

00:14:55: Es gab zwischenzeitlich so ein paar interessante Begleitplattformen wie ChatPDF, zum Beispiel, wo man PDF hochladen konnte und dann mit dem PDF sprechen konnte.

00:15:05: Das geht in die gleiche Richtung.

00:15:07: Bei Notebook LM war das ein bisschen umfangreicher.

00:15:10: Da konnte man nämlich nicht nur in vielen verschiedenen Sprachen, sondern eben auch auf viele verschiedene Arten Informationen reinladen.

00:15:16: Zum Beispiel ein E-Book oder ein PDF oder, meinetwegen, auch das Transkript von irgendeinem Video, irgendwann sogar Links zu YouTube-Filmen.

00:15:27: Und dann konnte man mit dem Inhalt gewissermaßen sprechen... Und zwar egal, ob das jetzt ein PDF war, wo man so eine schlechte Übersetzung von einer fünfhundertseitigen Betriebsanleitung für einen chinesischen Airfryer hochgeladen hat oder eben so eine hundertfünfzigseitige Beschreibung eines EU-Verordnungstextes samt Ergänzung und Gerichtsurteilen und so weiter und so fort.

00:15:47: Dieser Wunsch, man möchte mit einem Dokument sprechen.

00:15:51: Man möchte eigentlich mit einer Know-how-Landschaft sprechen.

00:15:57: Das ist für mich neu.

00:15:59: Und das ist für mich, seit ich das Begriffen habe, ein sehr interessanter Ansatz überhaupt für die Vermittlung von Informationen, dass ich Nachfragen stellen kann, die auf mich persönlich zugeschnitten sind, dass das in allen Sprachen geht, dass ich eben auch noch in der Recherche so was sagen kann, wie gibt es hierzu eigentlich eine originale Übersetzung, kann ich hier vielleicht davon ausgehen, dass bei der Übersetzung so ein bisschen was schief gegangen ist und deswegen die klügeren und besseren Informationen einfach im chinesischen Original stehen.

00:16:27: Inzwischen gibt es von Nordburg LM auch die KI Video Overviews, die sind noch lange nicht in der Qualität vorhanden wie die Podcast, die man eben aus Dokumenten zusammenfassen lassen kann.

00:16:40: Aber an manchen Stellen blitzt auch da schon die Qualität auf und das ist dann irgendwie eine sehr vielversprechende und auch leicht gruselige Zukunft der Informationsvermittlung.

00:16:49: In dem Moment also, wo ich irgend PDF reinschmeiße, Egal wie langweilig es sein mag, kann man ein bisschen fein justieren, ein bisschen hin prompten und es kommt am Ende ein einigermaßen geschmeidiger, halbwegs unterhaltsamer oder wenigstens nicht saubtrockener Film, inklusive der entsprechenden Grafiken und Animationen heraus.

00:17:09: Das ist schon, wenn man sich so im Detail anguckt, ein Teil der echten gefühlten KI-Zukunft.

00:17:16: Ganz frisch übrigens bei Nordburg.

00:17:18: LM sind auch Infografiken.

00:17:21: Das hast du eben schon gesagt und Slide Decks als Funktionalitäten.

00:17:25: Das hat aus meiner Sicht erstmals KI generierte, aber sowohl vom Design, wie auch vom Inhalt her einigermaßen menschenwürdige Powerpoint-Präsentationen ergeben.

00:17:35: Das war mit Notebook LM noch nicht so, dass man da bedenkenlos die gesamte Powerpoint-Präsentation eins zu eins sofort vortragsfähig einsetzen kann.

00:17:45: Aber auch hier hat man immer wieder das Gefühl gehabt, oh krass, lass da man ja vergehen.

00:17:50: vielleicht ein bisschen mehr und dann stehen wir tatsächlich vor einem fundamentalen Shift, vor einer fundamentalen Veränderung der Art und Weise, wie zum Beispiel Informationen in Unternehmen vermittelt werden können.

00:18:03: Aber Markus, lass uns einfach mal ein bisschen weiter weggehen von diesem KI Mainstream mit Google.

00:18:10: Was wäre denn aus deiner Sicht ein absolut unterschätztes, super nützliches Tool, was vielleicht nicht jede und jeder schon kennt?

00:18:20: Also es gibt nach wie vor einen Anbieter, der heißt Typing Mind, das ist ein kleines Start-up aus den USA, die eine Web-Oberfläche geschaffen haben, mit der ich zum einen meine Promps ganz gut verwalten kann, also die Anweisungen an die KI.

00:18:37: Ich habe da diverse Promps entwickelt, die ich immer wieder verwende, zum Beispiel eine journalistische Zusammenfassung von großen langen Texten und PDFs.

00:18:47: Und da habe ich einen Prompt entwickelt, der ist sehr ausführlich und den verwende ich immer wieder.

00:18:51: Und der passt ganz wunderbar zu vielen Meldungen,

00:18:55: die ich

00:18:56: selber erstelle.

00:18:58: Selber erstelle ist jetzt nicht mehr das richtige Wort.

00:19:01: Ich gucke da natürlich immer noch drauf und drüber und korrigiere auch Sachen.

00:19:04: Aber im Runde lasse ich mir da von einer KI-Helfen-Typing meint.

00:19:09: Da kann ich nicht nur Prompts verwalten, sondern auch Agenten und Assistenten.

00:19:14: Einstellen und wiederverwenden.

00:19:16: Und ich hab da halt eine Assistentin eingerichtet.

00:19:20: Die habe ich pinnible Journalistin genannt.

00:19:22: Oder eine andere, die heißt Lektorin Ludmilla.

00:19:26: Das ist meine Endgegnerin, weil die liest alles gegen und die findet eigentlich immer was.

00:19:31: Also die guckt nicht nur auf Rechtschreibung und Grammatik, sondern auch darauf, wie lang sind die Sätze, ist das in sich schlüssig, ist das plausibel und.

00:19:42: Lektorin Ludmilla hat immer irgendwas auszusetzen.

00:19:46: Manchmal setze ich mich dann drüber hinweg, aber ganz häufig hat sie halt recht und dann muss sie nochmal wann an den Texte.

00:19:54: Typing Mind ist für mich der Dreharund Angelpunkt bei der ganzen KI-Nutzung.

00:19:59: Da sind im Hintergrund verschiedene KIs anschließbar und ich habe mir also das GPT-Modell von OpenAI da hingelegt, angeschlossen oder Gemini.

00:20:12: Oder auch von XAI, das kann man alles miteinander verknüpfen über sogenannte AP-Schlüssel.

00:20:18: Klingt komplizierter, als das ist.

00:20:20: Da muss ich da bloß ein Schlüssel besorgen, seine Kreditkarte hinterlegen.

00:20:24: Und dann kann ich im Grunde alle KI's für kleines Geld

00:20:27: befragen.

00:20:29: Also das ist nach wie vor mein Favorit, die letzten drei Jahre unter den KI-Anwendungen.

00:20:36: Typing Mind erst durch dich kennengelernt, aber es hat so gleich zwei Probleme gelöst oder zumindest eine Lösung aufgezeigt, die bei mir bis dahin die KI-Nutzung in ein paar Details nerviger gemacht haben.

00:20:49: Zum einen, das hast du gerade schon gesagt, die Promptverwaltung.

00:20:53: Da sehe ich regelmäßig, bei mir ist Chatchapity immer noch sehr viel, wenn nicht gar meist genutzt mit leichten Einschränkungen, da sehe ich das schlechter.

00:21:03: als OpenAI kann man eine Promptverwaltung im Grunde kaum lösen.

00:21:07: Die haben es nämlich eigentlich gar nicht getan.

00:21:09: Die Ansätze, die man bräuchte, die ergeben sich relativ natürlich, wenn man über diesen Begriff Promptverwaltung nachdenkt.

00:21:16: Das ist so ein Wort, bis man das zum ersten Mal gehört hat.

00:21:20: Ahnt man gar nicht, dass man das braucht.

00:21:22: Aber in dem Moment, wo man über Promptverwaltung nachdenkt, ahnt man so dunkel, Das ist ein ärgerliches Problemfeld.

00:21:28: und wenn man sich damit intensiver beschäftigt und auch ein paar Instrumente sich anschaut, die das versuchen zu lösen, dann begreift man.

00:21:36: Aha, wir haben ja in KI eines der großen neuen Instrumentarien oder.

00:21:42: sogar Instrumentenkoffer in der digitalen Welt.

00:21:45: Und ungefähr so wie beim Browser oder beim Smartphone sind diese Technologiekomplexe erst richtig sinnvoll, wenn diese Instrumentenkoffer auch mit den richtigen Mini-Instrumenten gefühlt werden.

00:21:57: Auf dem Smartphone braucht man Apps, damit es richtig sinnvoll einsetzbar wird.

00:22:03: Und im Browser braucht man sowas wie Navigationen und Nutzungs- und Interaktionsfunktionen und Anbindungen von, sagen wir mal, gespeicherten Passworten bis hin zu irgendwelchen Verläufen, wo man nochmal nachlesen kann, was, wo, wie, plus Cookies, die vorher schon irgendwelche Credentials eingebaut haben.

00:22:20: Will sagen, die reine Technologie wird nach und nach angereichert durch sinnvolle Anwendungen.

00:22:25: Und da ist sowieso nicht so stark.

00:22:28: Aber jetzt merken wir, wir brauchen dringende Prompverwaltung.

00:22:32: Das gehört für mich ganz vorne mit zu den Instrumenten, die ganz dringend notwendig sind und da ist Typing Mind auf jeden Fall ziemlich vorne mit dabei.

00:22:41: Der zweite positive Punkt bei Typing Mind, das kann man vielleicht mit einem Zitat von Ethan Molyke einleuten.

00:22:48: Den kann ich ohnehin empfehlen.

00:22:50: Der ist vor allem auf LinkedIn ein viel verfolgter Mann.

00:22:54: Der ist KI-Professor, Autor des Buches Co-Intelligence, einem der besten Bücher zum Thema künstliche Intelligenz, gar nicht so leicht so was zu schreiben, ohne dass es zwanzig Minuten später schon veraltet ist.

00:23:05: Aber dem lohnt es sich auf LinkedIn zu folgen.

00:23:08: und der hat zur Vorstellung des neuen Agenten-Baukasten von OpenAI.

00:23:13: Im Oktober war das.

00:23:15: So ein bisschen sarkastisch erzählt, Zitat Ethan Molyk, wer hätte gedacht, dass die Kommando-Zeile und notbasierte Benutzer-Oberflächen die Zukunft der User-Experience sein würden.

00:23:27: Es ist ein bisschen nördiger Insider-Gag, denn das sind zwei Instrumente, die im Prinzip seit den sechziger, siebziger, achtziger Jahren intensiv hinter den Kulissen der digitalen Welt verwendet werden.

00:23:40: So hat man Schaubilder zusammengekriegt, anhand derer dann irgendwelche Pflichtenhefte gefüllt worden sind mit der Art und Weise, wie man gefälligst, in Fortran oder C++ ganze System- und Software-Landschaften aufgebaut hat.

00:23:55: Das ist notbasiertes Arbeiten und die Kommando-Zeile sowieso das Instrument, was alle Leute, die mit einem Kopf im Server schlafen, regelmäßig als das Überlegende.

00:24:06: beste Instrument zur Interaktion mit der digitalen Welt ansehen.

00:24:09: Sie sind aber auch die einzigen.

00:24:10: Alle anderen haben da eine andere Auffassung.

00:24:12: Insofern sind wir irgendwie, was die gesamte Oberfläche angeht, der Verwendung von künstlicher Intelligenz immer noch sehr am Anfang.

00:24:20: Und da hat Chatchity in diesen Google-haften Eingabezeilen Minimalismus beim Ansatz vielleicht ganze Arbeit geleistet, um die Welt davon zu überzeugen, dass es cool ist und minimalistisch.

00:24:31: Aber langsam wäre es mal Zeit.

00:24:33: dass wir ein besseres Interface bekommen.

00:24:36: Auch da werden wir später noch ein bisschen darüber sprechen.

00:24:39: Ich glaube auch, dass es in den nächsten Monaten, spätestens Jahren, ich rechne von maximal zwei Jahren, ein Interface-Durchbruch geben wird, ob jetzt per Hirnwellenübertragung oder Blickanalyse oder Next-Generation-Gesten-Steuerung oder wie auch immer, ich glaube, in Sachen KI muss noch etwas passieren, um die nächste Stufe erklimmen zu können, was Interfaces angeht und was auch die Nutzung angeht.

00:25:05: Ganz vorne bei diesen kleineren, weniger bekannten Tools liegt bei dir, Markus, also Typing Mind.

00:25:11: Hast du noch weitere Überraschungs-Sieger, die nicht ganz so bekannt sind, wenn man so vom Geheimtipp Google mal absieht?

00:25:18: Also es gibt zwei überraschende Entwicklungen aus meiner Sicht und das heißt Affinity.

00:25:24: Kanva ist ein australischer.

00:25:27: Software Anbieter, die seit Jahren für Social Media Veröffentlichungen im Browser ganz wunderbare Grafiken, Sharepics herstellen können, die man leicht editieren kann.

00:25:41: Canva hat jetzt Affinity herausgebracht als Software.

00:25:45: Das ist eine Bestaltungssoftware, die zum einen auch im Browser funktioniert, aber zum anderen eben auch als Anwendung auf dem Desktop, das kleine Affinity.

00:25:56: kostenlos zu bekommen, macht im großen Adobe Paket Konkurrenz.

00:26:02: Also Photoshop, InDesign und Illustrator als Gestaltungsprogramme, die monatlich sehr teuer sind.

00:26:10: Ich glaube, da muss man mittlerweile

00:26:11: achtzig

00:26:12: Euro pro Monat für hinlegen.

00:26:15: Wird jetzt von Affinity angegangen und die Software ist zum Gestalten von Büchern, Bildern, Illustrationen.

00:26:24: Ganz wunderbar geeignet, hat einen ähnlich großen, immensen Funktionsumfang.

00:26:29: Da fragt man sich dann vielleicht, wie verdient denn Ken war damit Geld?

00:26:33: Ja, die haben noch KI-Komponenten dazu gestrickt.

00:26:36: Wenn ich die nutzen möchte, dann muss ich da monatlich zehn Dollar für bezahlen.

00:26:42: Dann ist es halt nicht mehr ganz kostenlos.

00:26:45: Und das ist, glaube ich, strategisch ganz interessant.

00:26:48: Also findet die erst mal kostenlos, nutzen zu können.

00:26:53: und nicht das teure Adobe Paket kaufen zu müssen, hat mich auf jeden Fall überzeugt.

00:26:58: Also ich mag das gern, dass wir halt auch mal unterschiedlich ticken und das mag daran liegen, dass ich hier und da eine Spur ungeduldig bin.

00:27:07: Du gehst ja richtig tief rein, fräst dich da in die Tools, versuchst die von vorne bis hinten zu durchdringen, um dann genau sagen zu können, für wen es sich eignet und für wen nicht, was man damit machen kann und was nicht.

00:27:19: Ich habe für mich so ein Instrument entwickelt, eigentlich eine Herangehensweise entwickelt, die nenne ich Darwinismus.

00:27:27: Und zwar Tool-Darvinismus, noch präziser Reversentool-Darvinismus.

00:27:33: Und das bedeutet, dass bei mir Instrumente, und ich probiere regelmäßig alle möglichen neuen Instrumente und Software und Plattform und alles Mögliche aus, die müssen sich bei mir durchsetzen.

00:27:44: Es ist nicht so, dass ich denke, oh, jetzt habe ich schon wieder vergessen, die neue App XY zu benutzen.

00:27:48: Ich drehe das einfach um und sage, ein Tool ist genau dann gut.

00:27:52: Wenn es schafft, die ersten zwei, drei Verwendungen, die ich so ein bisschen absichtlich anstoße, nicht nur zu überleben, sondern dann auch weiterverwendet zu werden.

00:28:01: Und diesen Tuldavinismus, den setze ich ganz bewusst ein, weil ich schon merke, die große Zahl der Instrumente, von denen man zuerst glaubt, muss ich jetzt aber verwenden, verändert mein Leben und das Leben von allen, die ich kenne.

00:28:16: Das ist manchmal Marketing, manchmal Autosuggestion.

00:28:21: Und manchmal irgendwie nur einen Strohfeuer und in seltenen Fällen, zwei, drei Mal im Jahr, hat es tatsächlich mehr Substanz.

00:28:26: Und diese zwei, drei Mal im Jahr, da würde ich sagen, die Instrumente, die mein Leben tatsächlich verändern können, die setzen sich von allein bei mir durch.

00:28:36: Das ist der reverse Tool Davinismus, den ich auch übrigens als Mechanik empfehlen würde, wenn man sich mit solchen KI-Tools auseinandersetzt, alles ausprobieren und dann schauen, was bleibt übrig, was bleibt hängen.

00:28:46: Bei mir hat sich das ungünstig mit einer gewissen Ungeduld.

00:28:49: Diese Ungeduld heißt, natürlich lese ich mir keine Betriebsanleitung durch.

00:28:53: Ich fange da jetzt nicht an, mit einem PDF-Fürn-KI-Tool im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im vielleicht mit einer Außenseiter-Meinung um die Ecke gekommen sein, aber ich glaube, dass die hochgelobten Tools Canva und Affinity in vielen Punkten eine interessante Erleichterung sind.

00:29:24: Die sind ja vor allem auch gerade in der Kombination sehr gut abgestimmt auf die vielen Gestaltungsherausforderungen, was so Social Media angeht.

00:29:32: Aber gleichzeitig!

00:29:33: sind sie auch eine mittelgroße Zumutung in Sachen künstliche Intelligenz.

00:29:38: Und genau da in ganz vielen Details, dann am Ende doch nur sehr schwer, sehr schwerfällig und komplett dysfunktional benutzbar.

00:29:46: Wie gesagt, ich kann mir vorstellen, dass das auch daran liegt, dass ich erwarte, dass so ein Tool innerhalb von ein paar Minuten sich selbst erklärt und dann Eingang in meine Arbeitsabläufe findet.

00:29:58: Und das mag manchmal ungerecht sein.

00:30:00: Aber Kenver zum Beispiel war fast von Anfang an mit dabei mit nativen Integration in ChatGPT.

00:30:07: müsste doch genau das ein ganz grandioser Gedanke sein, gerade in Verbindung mit Affinity, was ja so eine Art, sagen wir mal, abgespeckter Fotoshop-Konkurrenz sein könnte.

00:30:16: Also dieser Gedanke, dann hat ChatGPT als eine Art Fotoshop-Spracheingabe nur besser und klüger und verständiger als, sagen wir mal, irgendein Artdirektor, der mit Fotoshop vor einem sitzt und am Ende doch immer genau das tut, was er möchte, auch wenn das so tarnet, als hätte er gerade das getan, was man ihm gesagt hat.

00:30:34: Aber... Und vielleicht bin ich doof, diese Möglichkeit muss man ja berücksichtigen.

00:30:38: Aber in den vielen unterschiedlichen Versuchen, in den letzten anderthalb Jahren, wo viele unterschiedliche Instrumente und eben vor allem Canva und Infinity in Verbindung mit ChatGPD, aber auch mit eigenen KI angeboten, wo ich versucht habe, das irgendwie hinzubekommen.

00:30:52: Einigermaßen gute Ergebnisse in der Kombination generative KI, Canva, Infinity.

00:30:58: Da bin ich fast durch die Bank schlimm gescheitert.

00:31:02: Also ich gescheitert oder die KI gescheitert, da kann man darüber diskutieren.

00:31:05: Natürlich, man kann so ein paar Teile von der Grafik irgendwie einigermaßen gut animieren.

00:31:09: Es geht schneller, wenn man irgendwie achtzehn verschiedene Versionen von irgendeinem Hundebild mit Text drauf braucht und da unten das Logo ein bisschen.

00:31:16: Aber wenn man generative künstliche Intelligenz kombiniert mit Canva, kombiniert mit den Instrumenten von Affinity und dann Aufgaben hat für die KI in Canva, die so jetzt gar nicht völlig abenteuerlich sind.

00:31:32: Dann merkt man, da sind Schnellgrenzen erreicht.

00:31:35: Ganz konkret kann man selbst ausprobieren, kann man kostenlos machen, selbst einfach den Test machen, die Leute, die jetzt hier zuhören, einfach auf Canva gehen, kann man sich erst mal kostenlos angemeldet, hat ja Markus schon gesagt, ein Foto hochladen, egal was, und die KI Funktion Magic Edit benutzen.

00:31:52: Da kann man per Chat beschreiben, was genau mit dem Foto geschehen soll.

00:31:55: Und lustiger kann man eigentlich nicht... scheitern, als Canva regelmäßig mit den allersimplesen Aufforderungen da scheitert.

00:32:03: Es ist wirklich eine Kunst, Anweisungen so spektakulär missverstehen, wie die KI von Canva, jedenfalls die von Magic, added.

00:32:11: Wenn man zum Beispiel einen Bereich markiert und sagt, so, stell da eine Zimmerpflanze in diesen markierten Bereich hinein, dann führt das zum Beispiel, ist das kein Scherz, ich wünschte, ich würde es mir ausdenken, zu einer perspektivisch komplett deplatzierten Ziegelmauer.

00:32:24: fragt mich nicht, wie das geschehen ist.

00:32:27: Ich habe ein Bild von mir genommen, die auf einer Bühne sitze, auf einem Sessel, gerade irgendwas erkläre.

00:32:31: Ich dachte, da könnte man gut eine Zimmerpflanze hin platzieren, sage das, kennen wir bei Magic Edit.

00:32:38: Die KI stellt dort eine Ziegelmauer.

00:32:40: Und ist perspektivisch falsch aufgebaute Ziegelmauer hin.

00:32:44: Wie auch immer.

00:32:46: Und ja, ich weiß, Die Fachleute unter euch werden mir das jetzt um die Ohren schlagen.

00:32:51: Ein bisschen bin ich da unfair.

00:32:53: Man kann das sich ungefähr so vorstellen, als würde ich einen Gold für Starren messen, wie gut er fliegen kann.

00:32:59: Ich sehe das schon.

00:33:00: Aber meine Enttäuschung aus der Art und Weise, wie gut, ja fast von Anfang an, ChatGbt, ein Sprachverständnis entwickelt.

00:33:08: Und wie schlecht.

00:33:10: Die Kombination aus zum Beispiel Chachibiti, aber eigentlich generative künstliche Intelligenz und den Fähigkeiten und Möglichkeiten von Canva und Affinity sind.

00:33:18: Diese Enttäuschung, dass da das naheliegende Zusammengehörende immer noch so dysfunktional daherkommt nach drei Jahren.

00:33:25: Wie ist real?

00:33:26: Und ja, wir sind noch am Anfang, aber das ist dann wieder die Ungeduld.

00:33:31: Und am Ende, glaube ich, gehört gerade im digital vernetzten Bereich den ungeduldigen die Welt.

00:33:36: Aber Markus, apropos Chachibiti, apropos... Enttäuschung.

00:33:41: Lass uns mal über Enttäuschungen sprechen.

00:33:44: Also für mich die Enttäuschung des Jahres ist Ausgleich mit ChatGPT von OpenAI.

00:33:50: Und zwar deshalb, weil sich der Dienst mit immer neuen KI-Versionen sehr unübersichtlich mittlerweile darstellt.

00:34:00: Also das Auswahlmenü für das KI-Modell, was ich wählen will bei ChatGPT.

00:34:07: hat dann noch ein Untermenü mit älteren Modellen und da blickt man gar nicht mehr so richtig durch.

00:34:12: Was ist denn jetzt?

00:34:13: O-Drei oder ChatGPT, vier O oder fünf Punkt eins.

00:34:19: Am besten oder am interessantesten ist immer noch ChatGPT in der Version vier Punkt eins, wenn man da mal fragt, ob es ein Emoji für Seepferdchen gibt.

00:34:31: Kann man die Maschine richtig in die überführen, die erzählt dann ja gibt es, ne gibt es doch nicht und die Maschine endet in einem endlosen Schwung an Texten ohne eine richtige Antwort zu geben, aber das nur nebenbei.

00:34:47: Also ChatGPT von der Bedienoberfläche ist für mich mittlerweile die Hölle.

00:34:54: Also in der linken Spalte findet man irgendwelche GPTs.

00:35:01: die eigentliche Assistenten oder Agenten heißen könnten und damit vielleicht etwas Verständlicher wären.

00:35:08: Die Suchenfunktion geht nur über die Überschriften früherer Chats, aber nicht in die Volltextsuche.

00:35:17: Wenn ich was Früheres wieder mir nochmal aufrufen möchte, ist das Ding einfach unübersichtlich.

00:35:23: Eine Promp-Verwaltung fehlt völlig und generell hat sich der Dienst einfach nicht wirklich weiterentwickelt.

00:35:33: Die KI von OpenAI bleibt aus meiner Sicht immer noch so eine Blackbox.

00:35:38: Man kriegt zwar im Chat einigermaßen okaye Antworten, aber die eigentliche Magie der KI verfliegt doch so ein bisschen.

00:35:49: Ja, an dieser Stelle muss ich dir auch wieder recht geben, zumindest zu einem guten Teil.

00:35:54: Ich bin bei der Hauptenttäuschung des Jahres ChatGPT.

00:35:59: definitiv mit dabei, aber nur bis zu einem bestimmten Punkt, ab dem ich dann eher so eine Ehrenrettung wagen wollen würde.

00:36:07: Aber erstmal vielleicht eine interessante Doppelaneckdote zum Thema Enttäuschung des Jahres.

00:36:13: Die war nämlich im Spätsommer bei mir bei ChatGBT auf einem Maximum.

00:36:19: Im Spätsommer wurde ChatGBT V vorgestellt.

00:36:23: Das hat Sam Altman, der Open AI Chef, als das iPhone der künstlichen Intelligenz angepriesen, quasi als das Instrument, was das Jahr verändern würde, was die Wirtschaft, was die Welt verändern würde, wie es das iPhone eben auch getan hat.

00:36:39: Und ich habe das, wie viele andere, das ein Meme geworden.

00:36:42: Im Spätsommer gemacht mit einem Prom- der auf den ersten Blick ganz simpel aussieht, nämlich zeichne eine Umrisskarte von Deutschland mit den einzelnen Bundesländern und benenne sie.

00:36:56: Das, was Chatchapity da abgeliefert hat, war eine derart absurde, eine lächerliche Katastrophe.

00:37:04: Tatsächlich war Chatchapity V mit dieser Fallhöhe angekündigt und dann hat man da sowas gesehen wie zum Beispiel das Bundesland Handsacher, was grob da hätte liegen können, wo Sachsen-Anhalt war, man hat einen Bundesland namens Bremen gesehen, ungefähr so groß wie Niedersachsen.

00:37:21: Man hat unter anderem auch Mecklenburg-Vorpommern gesehen, es hieß allerdings Meckenbörn.

00:37:26: Meckenbörn eine fantastische neue Benennung.

00:37:29: Ich empfehle tatsächlich Mecklenburg-Vorpommern, ich mag das Bundesland wahnsinnig gerne, um zu benennen in Meckenbörn, was für ein großartiger, auch touristisch im Marketingbereich, fantastisch anpreisbarer Name.

00:37:40: Auch im südlicheren Teil von Deutschland war es mit die Nummer fünf nicht besonders gut.

00:37:46: Hessen gab es zweimal und Bayern wurde in Saxony umbenannt.

00:37:51: Man konnte also erahnen, hier ist irgendwas sehr sehr schief gelaufen, eigentlich simpler Aufgabe, katastrophale Leistung, aber wir kennen das.

00:38:01: Es ist ja immer wieder so, wenn Software neu ausgeliefert wird, da ist irgendwas nicht ganz richtig.

00:38:05: Das sind so Montags-Versionen, da sind Kinderkrankheiten drin.

00:38:08: Die Software reift beim Kunden, hat man früher gesagt, als es noch sehr regelmäßig.

00:38:14: immer wieder neue Versionen gab.

00:38:15: Und dann die große Hoffnung, Weiterentwicklung kurz nacheinander, fünf Punkt eins und fünf Punkt zwei.

00:38:21: Inzwischen haben wir fünf Punkt zwei.

00:38:22: Ich bin also nochmal auf ChatchiPT gegangen und habe die gleiche Aufgabe, wie im Sommer, rausgeballert und gehofft.

00:38:29: Diesmal zeigt ChatchiPT, was es alles kann.

00:38:33: Und tatsächlich, wir veröffentlichen das auch natürlich, was die Bilder angeht in sozialen Medien.

00:38:37: Schaut es euch an auf Instagram, auf TikTok, auf LinkedIn.

00:38:41: Die Karte, die Chatshipiti jetzt in der Version fünf Punkt zwei erfindet, die machtvollste KI der Welt.

00:38:47: Die ist eine Absurdität für sich.

00:38:50: Chatshipiti erfindet einfach zwei, drei neue Bundesländer.

00:38:53: Hessen gibt es wieder zwei Mal.

00:38:54: Wo Oberbayern liegt, ist auf einmal Sachsen.

00:38:57: Zwischen Niedersachsen mit der Hauptstadt Hamburg und dem Land Brandenburg gibt es einen Zusatzbundesland namens Hannover mit der Hauptstadt Hannover.

00:39:05: Ganz im Westen ist nicht etwa Nordrhein-Westfalen, sondern das Bundesland Bremen mit der Hauptstadt Bremen.

00:39:12: Rheinland-Pfalz ist ersatzlos weggefallen und Berlin liegt dort Chatchi-Biti ungefähr dort, wo früher Dresden war.

00:39:19: Abschließend, no joke, fragt mich Chatchi-Biti wörtlich, gefällt dir diese Persönlichkeit?

00:39:25: Das also die machtvollste KI des Planeten.

00:39:28: Vielen Dank, ChatGPT Version fünf Punkt zwei.

00:39:30: In einer solchen künstlichen Intelligenz vertraue ich doch bedenkenlos alle meine intimsten Daten an und weiß, hier sind sie in sicheren, in präzisen, in wunderbar klugen Händen.

00:39:43: Ja, diese Fehlleistungen sind natürlich irgendwie anecdotisch und so einzelne Punkte, Memes ja.

00:39:48: deswegen, weil in ganz vielen anderen Bereichen ChatGPT in der Version fünf und den Nachfolge Version fünf eins und fünf zwei Tatsächlich ein Quantenspund der Qualität nach vorne gemacht hat, aber das immer noch so viel falsch läuft.

00:39:59: Das ist eben auch ein Zeichen.

00:40:01: Sam Ordmann hat, das muss man immer berücksichtigen, einen extrem schwierigen Balanceakt zu vollbringen.

00:40:07: Denn einerseits braucht er die großspurige Ankündigung, um das Gefühl Chatchi P.T.

00:40:12: ist ganz vorne mit dabei, aufrecht erhalten zu können.

00:40:15: Da ist auch viel Investorenpsychologie mit dabei, weil Chatchi P.T.

00:40:19: unfassbare Geldsummen braucht und natürlich auch auf einen IPO, also einen Börsengangschild mit einer Bewertung über US dollar.

00:40:29: Und gleichzeitig müssen immer wieder neue Produkte, immer wieder neue Features angebracht werden, wo alle hoffen, diesmal ist es tatsächlich der große Durchbruch oder zumindest keine Enttäuschung.

00:40:41: Wir sagen, Sam Oldman muss balanceieren zwischen börsenrelevanter Investoren, relevanter Großspurigkeit und der Enttäuschungsminimierung der Leute dort draußen, weil Debatten gerade in diesem Bereich eine echte Wirkung haben auf die Stimmung.

00:40:57: Tatsächlich, wenn wir aber auf so die Basisfakten gucken, wenn wir so auf die Breite der Bevölkerung schauen, dann ist Chatchapity nach wie vor ganz weit vorne.

00:41:05: Bellangels und Jensie, Eingangs schon erwähnen, nutzen nach wie vor Chatchabity massiv und fast ausschließlich.

00:41:14: Tatsächlich ist die Nutzung gerade in der breiteren Bevölkerung von anderen KI-Chatbots vergleichsweise gering.

00:41:20: ChatGPT ist vielleicht bei Profis, bei KI-Fachleuten, bei Leuten, die sich da gerade im Unternehmen intensiver mit beschäftigen, eher enttäuschend unterwegs.

00:41:29: Aber tatsächlich ist in der Breite der Bevölkerung ChatGPT immer noch das Sinnbild, das Symbol für diese neue, ährer und unangefochten Form, was die Nutzungszahlen angeht.

00:41:42: Natürlich ist es so, dass zum Beispiel Google aufgeholt hat, dass die Verwendungsszenarien, und das zeigen auch die Zahlen, sich verschoben haben über das Jahr, aber vom Image her, von einem Teil der Nutzerzahlen in der breiten Bevölkerung und auch von einer Reihe von Anwendungen ist Chatchapity nach wie vor, wenn man jedenfalls richtig promptet, einigermaßen.

00:42:02: Ungeschlagen.

00:42:03: In manchen Bereichen ist es sogar so, dass GPPT eine Qualitätsführerschaft behaupten konnte, eine bestimmte Form von Textverständnis und die darauf folgende Zusammenfassung, bestimmte Erklärungsansätze, Zusammenfassungen für komplexere und nacheinander aufgebaut schriftliche Aufgaben, gerade dort, wo KI Hintergrundinformationen braucht.

00:42:25: Und das darf man eben nicht vergessen.

00:42:27: Zu diesem neuen Geschäftsmodell KI Chatbot gehört nicht nur die Qualität des Produkts, sondern ganz wesentlich auch das Klappern, die Inszenierung des Geschäfts und vor allem der zukünftigen Vision des Unternehmens.

00:42:43: Das ist das, was die Investoren dazu verlockt und verleitet, Milliarden und Abermilliarden zu investieren.

00:42:50: Nicht etwa, dass jetzt eine Langkarte richtig oder falsch dargestellt wird, sondern das, was man in Zukunft dem Unternehmen und seinen Instrumenten noch zutrauen könnten.

00:42:58: Zum Beispiel auf der Suche nach AGI, Artificial General Intelligence oder sogar Superintelligence.

00:43:05: Und dieses Klappern, dieses Getöse, dieses großspürige Ankündigen und dann nicht allzu krass enttäuschen.

00:43:11: Das beherrscht OpenAI zumindest in der Breite der Bevölkerung und auch bei Investoren meisterhaft.

00:43:17: Dann, wenn man ins Detail geht, auf der anderen Seite, sieht man wieder, dass G.B.T.

00:43:22: viel zu schnell, zu umfangreich geworden ist, dass wenig Liebe einzelnen Produktbereichen, Produktkategorien und Integration gegeben worden ist.

00:43:30: Zum Beispiel ist die Voice-Version dramatisch vernachlässigt worden.

00:43:33: Da war G.B.T.

00:43:34: am Anfang ziemlich weit vorn auf interessante und auch auf sehr eindrucksvolle Weise, neben den Google-Podcast-Bots von Notebook LM, eine der führenden Stimmanwendungen.

00:43:46: Und dann ist das komplett hinten runtergefallen.

00:43:48: Da hat sich denn offenbar niemand mehr drum gekümmert.

00:43:50: Ich habe neulich ungefähr zwanzig Minuten lang, kein Scherz, zwanzig Minuten lang versucht, die Voice-Version von ChatGPT so zu benutzen, dass ich zwar ein Handy reinsprechen möchte, dass die Ausgabe aber ausschließlich als Text geliefert werden soll.

00:44:03: Ich spreche, du schreibst.

00:44:05: Ich spreche, du schreibst.

00:44:07: Das hat so dermaßen nicht geklappt.

00:44:09: Und zwar genau auf die Weise, die man sich auch vorstellt.

00:44:12: ChatGPT Stimme.

00:44:13: Alles klar, ich habe verstanden.

00:44:15: Ich gebe ab sofort nur noch Text aus und keine Stimme mehr.

00:44:18: Ich dann ja, aber du redest ja gerade schon wieder.

00:44:21: Oh, tatsächlich, du hast recht, das war mein Fehler.

00:44:23: Ab sofort gebe ich nur noch schriftlichen Text aus.

00:44:25: Du redest immer noch.

00:44:26: Stimmt, ich korrigiere diesen Fehler umgehen und werde in Zukunft und so weiter und sofort.

00:44:33: Will sagen... Da ist noch eine ganze Menge an Produktoptimierung drin.

00:44:37: Und in welche Richtung?

00:44:38: Am Ende der große Fisch vom Teller zu ziehen ist.

00:44:41: Das ist eben noch gar nicht klar.

00:44:43: Und das ist ja einer der Gründe, warum ChatGPT an sevenhundertdreundzwanzig verschiedenen Baustellen gleichzeitig arbeitet und jeweils immer nur zwei bis sieben Prozent Liebe, Mühe und Präzision investiert und gar nicht weiter groß durchprüft, was wie wo am besten funktionieren könnte.

00:44:59: Ich glaube, JGPT braucht einigermaßen schnell.

00:45:02: Noch im ersten Quartal, im Jahr ist es im zweiten Quartal, im Jahr ist es im zweiten Quartal, im Jahr ist es im zweiten Quartal, im Jahr ist es im zweiten Quartal, im Jahr ist es im zweiten Quartal, im Jahr ist es im zweiten Quartal, im Jahr ist es im zweiten Quartal, im Jahr ist es im zweiten Quartal, im Jahr ist es im zweiten Quartal, im Jahr ist es im zweiten Quartal, im Jahr ist es im zweiten Quartal, im Jahr ist es im zweiten Quartal, im Jahr ist es im zweiten Quartal, im Jahr ist es im zweiten Quartal, im Jahr ist es im zweiten Quartal, im Jahr ist es im zweiten Quartal, im Jahr ist es im zweiten Quartal, im Jahr ist es im zweiten Quartal, im Jahr ist es im zweiten Quartal, im Jahr ist es im zweiten Quartal, im Jahr ist Deals z.B.

00:45:29: über Chips, über Rechenzentren, über Rechenzeit, über Compute, über Energie, über alles Mögliche abgeschlossen, im Wert von ¼ Billionen Dollar.

00:45:38: Billionen hier als Deutsche Billionen, also Tausend Milliarden.

00:45:42: In den nächsten Jahren muss, ob mir richtig viel Geld reinholen, ob jetzt verdienen oder von Investoren, um überhaupt die Verpflichtungen erfüllen zu können.

00:45:52: Um das mal so in Verhältnis zu setzen, was G.P.T.

00:45:55: jetzt in diesem Jahr abgeschlossen hat bei US dollar.

00:45:58: Das ist ungefähr so, als würde jemand Zehntausend Euro brutto im Jahr verdienen und ein Kredit von eins Komma vier Millionen Euro bei der Bank beantragen.

00:46:08: Nur dass eben Sam Altman am Ende diesen Kredit auch bekommt, weil die ganze Welt glaubt, dass er schon übermorgen Schrillionen gewinne machen wird.

00:46:15: So Markus aber jetzt mal genug über G.P.T.

00:46:18: und Sam Altman abgelestet.

00:46:19: Das ist auch etwas, was ich kaum mehr ertrage.

00:46:22: dass dieser ja völlig eindeutig visionär mit völlig eindeutig auch schwierigen Seiten.

00:46:26: von allen Menschen so getrashed talked wird, auch von vielen, die einfach irgendwo zwischen Neid, Mistkunst und Antipathie unterwegs sind.

00:46:34: Aber haben wir denn noch andere strukturelle Enttäuschungen neben ChatGPT?

00:46:38: Ja, also eine der größten ist, glaube ich, Microsoft Co-Pilot.

00:46:43: Obwohl Microsoft ja Anteile hat an OpenAI und damit auch die Chat GPT Technik nutzen kann, haben die es irgendwie verrunzt mit ihrem Co-Pilot, der in Microsoft Word und Microsoft Excel und den ganzen Office-Paketen und Microsoft sichtbar wird.

00:47:04: Ich probiere das alle paar Monate mal wieder neu aus, weil ich es mir nicht vorstellen kann.

00:47:10: Aber die KI verhunzt das Ganze.

00:47:13: Bin öfters mal auch in Unternehmen unterwegs und beratet dort und hatte neulich ein großes Unternehmen, wo ich dann hörte, dass die Co-Pilot einsetzen unternehmensweit.

00:47:24: Und dann frage ich ja, wie läuft das?

00:47:27: Ja, nicht so gut.

00:47:28: Und die Enttäuschung über Co-Pilot war da relativ groß.

00:47:33: Und trotzdem ist das aber das Modul Wo jede IT-Abteilung sagt, wenn der Chef oder die Chefin sagt, wir wollen auch KI haben, dann sagen wir IT-Abteilung.

00:47:45: Ja, ist doch kein Problem.

00:47:46: Wir schalten einfach Co-Pilot frei.

00:47:49: Wir kennen uns ja aus mit Windows und dem Office-Paket.

00:47:52: Und dann nehmen wir doch die KI von Microsoft.

00:47:54: Da müssen wir uns da nicht mit anderen Diensten, neuen Diensten beschäftigen.

00:47:59: Ja, Microsoft ist immer ein Thema für sich.

00:48:02: Tatsächlich ist die große Funktion von Microsoft, die in den letzten zehn, fünfzehn Jahren unter Satya Nadela auf jeden Fall einen Quantensprungen sehr vielerlei Hinsicht gemacht haben und zu Recht eines der am besten bewerteten Unternehmen des Planeten sind im Bereich Technologie oder insgesamt.

00:48:17: Aber tatsächlich hat Microsoft in den letzten zehn Jahren trotz dieser Qualitätssprünge eine wesentliche Funktion von ganz früher eben nicht abgegeben.

00:48:26: Sie sind mit ihrem Ökosystem irgendwo zwischen Betriebssystem, Office Suite und einer Vielzahl von digitalen Instrumenten, die halt so standardmäßig mitfloten, die Door-Opener in vielen Unternehmen.

00:48:39: Es gibt davon einer großen Unternehmensberatung, diese kleine Anekdote, so eine Art Sinnspruch, noch nie wurde jemand dafür gefeuert, dass er diese Beratung engagiert hat.

00:48:49: Und ein bisschen ist das so mit Microsoft.

00:48:52: Wenn man Microsoft-Produkte kauft, dann ist das nichts, wo man hinterher sagen kann, damit bist du aber ein gigantisches Risiko eingegangen.

00:48:59: Sondern das war... und ist immer eine Auswahl, die man irgendwie rechtfertigen kann.

00:49:04: Das ist diese Door Opener Funktion.

00:49:07: Gleichzeitig gibt es als Business Version von diesen vielen unterschiedlichen digitalen Produkten jetzt im Bereich KI, Co-Pilot, was in sehr vielen Teilen einfach hinter den Erwartungen zurückbleibt.

00:49:18: Dabei wären die Ausgangslagen einfach fantastisch.

00:49:21: Es gibt eine tiefe Integration in die Microsoft-Landschaft in vielen Unternehmen.

00:49:25: Das ist strategisch super wichtig.

00:49:27: Aber... Vielleicht ist die große Funktion von Microsoft und neuen Produkten da, dass bis die wirklich sinnvoll anwendbar sind.

00:49:35: Sie eine ideale Mechanik sind, um erstmal auf den Geschmack zu kommen.

00:49:39: Man kann das so dazubuchen, das fühlt sich am Anfang nicht so groß und schlimm an.

00:49:43: Und dann merkt man so ganz, es ist noch nicht, aber man sieht irgendwas Potenzial und dann bekommt man irgendwie den Geschmack in den Mund, hat die üblichen Rückschläge und fängt dann an, gezielter und klüger und vielleicht auch besser funktionierend andere Tools in die Unternehmen rein integrieren zu können.

00:50:00: Das fängt also, das war bei der Cloud ganz ähnlich, an mit den Instrumenten bei Microsoft.

00:50:05: Dann merkt man, da ist was drin, aber das ist es noch nicht.

00:50:08: und ergänzt und erweitert, nicht nur mit Microsoft, sondern eben auch mit anderen.

00:50:12: Das hat bei Microsoft eben in vielen Fällen in der jüngeren Geschichte schon gereicht, dass man erstmal so zwei Jahre probiert, dass alle möglichen Unternehmen erstmal zwei Jahre probiert, ob das Tool einfach nicht so gut ist, die gegenwärtige Version, oder ob man vielleicht Fehler gemacht hat bei der Integration, ob man mit ein bisschen Beratung, ein bisschen Anpassung und ein bisschen Schnittstelle einfach tatsächlich ein ganz tolles Instrument am Start hat.

00:50:32: Und dann... Ist vollkommen klar, jetzt kommt das nächste Produkt, die nächste Generation, vielleicht probiert man was anderes raus und es geht von vorne los.

00:50:39: Und das reicht dafür, dass Microsoft A selbst ein großen wirtschaftlichen Erfolg hat, ein paar Details von den Produkten, die sind ja auch wirklich gar nicht so schlecht wie alle behaupten.

00:50:48: Und in anderen Bereichen reicht es eben, damit die Leute merken, aha, hier sind wir jetzt im Fortschrittsbereich.

00:50:54: Die dooropener Funktion, die sich Microsoft auch echt vergolden lässt, die ist auch für andere Unternehmen relevant.

00:51:00: Nach diesen ganzen Enttäuschungen oder Untertäuschungen.

00:51:04: Neues Wort dafür, unterperformende Enttäuschungen.

00:51:07: nach diesen ganzen Untertäuschungen.

00:51:09: Möchte ich jetzt aber als Schlussakord bestehend aus zwei oder drei Teilen über das oder die Tools des Jahres sprechen.

00:51:18: Ich würde gerne nochmal richtig ins Positive gehen.

00:51:21: Ich würde gerne in zwei oder drei Bereichen einerseits eine Frage beantworten, die mir häufig gestellt wird und andererseits dann auf das Tool des Jahres abstellen.

00:51:31: Die Frage, die mir oft gestellt wird, ist, was ist denn das gegenwärtig hipste KI-Tool?

00:51:37: Was kennt denn keiner?

00:51:38: Es gibt aber einen wahnsinnig großen Vorteil.

00:51:41: Und da würde ich dich gerne fragen, Markus, wie kann man eine solche Frage sinnvoll beantworten, bevor ich dann natürlich sage, was bei mir eine häufige Antwort ist?

00:51:49: Also das eine, das mir jetzt gerade erst untergekommen ist, nennt sich maxley.chat.

00:52:00: Das hat noch mal eine neue Bedienoberfläche für die KI.

00:52:06: Und zwar hat man da ein riesengroßes Reisbrett, wo man halt in einem normalen Eingabefenster seine Frage oder die Aufgabe stellen kann.

00:52:16: Da antworten dann bis zu vier Kis gleichzeitig.

00:52:21: Und die Maxli KI fügt das dann zu einem einzigen Text zusammen.

00:52:29: Das ist zunächst mal Ganz lustig und interessant, weil man dann auf einmal vier verschiedene KIs zum Beispiel benutzen kann.

00:52:38: Und der Clue ist am Ende bewerten sich die KIs auch noch gegenseitig.

00:52:43: Wer hat jetzt die beste Lösung geliefert?

00:52:46: Also das ist für mich Maxli.Chat von einem nur achtzehnjährigen Programmierer.

00:52:53: Der ist wohl auch daraufhin jetzt angesprochen worden von drei großen Tech-Unternehmen.

00:52:59: die großes Interesse an dieser Art der Bedienoberfläche auf so einem Reisbrett haben.

00:53:04: Da

00:53:04: haben wir ja vorher schon darüber gesprochen und das angedeutet eines der großen ungelösten Probleme der KI.

00:53:10: Was ist die sinnvollste, die beste Benutzeroberfläche?

00:53:13: Ich habe mir nach deinem Tipp, das kannte ich auch nicht, Maxli Chat angeschaut und das ist tatsächlich noch einigermaßen nerdy, Stichwort Ethan Molyk und die Gestaltung mit Notes.

00:53:23: Da lassen so die Diagrammenlinien grüßen.

00:53:26: Aber man spürt, dass in dieser Mischung aus Text, Grafik, zum Verschieben, Drag and Drop unterschiedliche KI's sinnvoll zusammen verwursten und einbauen, parallel arbeiten lassen, sich gegenseitig bewerten, so ein kleines Mini-Ökosystem der KI-Performance aufzubauen.

00:53:44: Und mit zwei, drei Klicks auszuprobieren, was geht da, wie geht es am besten und es dann vielleicht zusammenzumorfen, dass das irgendwo und irgendwie die Zukunft sein könnte.

00:53:54: Kurzer Mini-Ausflug, was Agenten angeht, KI-Agenten.

00:53:59: Tatsächlich wurde immer gesagt, dass es im Jahr der KI-Agenten nicht ganz erfüllt hat.

00:54:04: Aber da, wo es sich erfüllt haben, hätte können, ist ein Berliner Startup namens N-AIDEN, die funktionieren ganz ähnlich mit so Nordbasierten Ansätzen.

00:54:13: Und da kann man sich Agenten zusammenklicken.

00:54:15: Und das funktioniert gar nicht so schlecht.

00:54:17: Ganz im Gegenteil, N-AIDEN ist eines der KI Unicorns aus Deutschland.

00:54:23: Allerdings... möchte ich abseits von diesen grafischen Interfaces, die noch nicht da sind, wo wir sie als Gesellschaft brauchen, einen brandheißen Tipp loswerden.

00:54:33: Der ist zwar für viele KI-Profis ein Mittelalter-Hut, aber in der Breite noch unterbewertet und noch gar nicht so bekannt, wie viele denken.

00:54:41: Es geht nämlich an dieser Stelle um manus bzw.

00:54:45: manus.im.

00:54:47: Das ist ein chinesisches Start-up.

00:54:49: das nach Meinung vieler Leute im Moment die besten KI-Agenten anbietet.

00:54:54: Beste hier so als Balance aus einfach aufzusetzen und wirkmächtig in der Anwendung.

00:54:59: Soeben, vor Minuten quasi, wurde Maines aufgekauft von Meter, also von Max Zuckerberg für angeblich zwei Milliarden Dollar, halt ich für eine Art Schnäppchen.

00:55:08: Ich glaube schon, dass das in zwei, drei, fünf, acht Monaten Eine andere Größenordnung wäre, das kann damit zusammenhängen, dass chinesische Start-ups ihre eigenen Schwierigkeiten haben, wenn sie auch in der Zwischenzeit nach Singapur gezogen sind, das ja TikTok auch schon mal versucht hat.

00:55:24: Aber tatsächlich ist dieses Schnäppchen von manus.im.eins, das ich auf LinkedIn kennengelernt habe, in diesem Jahr.

00:55:32: Genauer gesagt habe ich es bei Felix Schlänter.

00:55:36: auf LinkedIn kennengelernt mit TH, übrigens Follow-Empfehlung an dieser Stelle, weil Felix nicht nur ein kleines KI-Unternehmen gegründet hat, sondern auch LinkedIn auch regelmäßig zeigt, wie genau was sich mit KI-Agenten heute schon machen lässt.

00:55:51: Das macht er als Screen Capture.

00:55:53: Das macht er teilweise mit detaillierter Anleitung.

00:55:55: Das ist unbedingt empfehlenswert.

00:55:57: Er gibt dieses Wissen auch gerne weiter.

00:55:59: Und da kann man, wenn so ein bisschen tiefer drin ist, sehen, wie das im Alltag, im Arbeitsalltag, aber auch im persönlichen Alltag funktionieren kann, mit KI-Agenten.

00:56:08: Da hat man einen Ausblick auf das, was in dem Jahr ist, definitiv wer.

00:56:13: Nicht definitiv, aber definitiv wer als im Jahr ist, eine große Rolle spielen wird.

00:56:17: Nämlich unser Arbeitsalltag nicht nur mit Chatbots, sondern mit Agenten, die also selbst handlungsfähig sind.

00:56:24: Um das mal so in direkten Kontrast zu setzen, was meinen Tipp Maines.im angeht.

00:56:30: Ich habe einen Promt eingegeben in die GoogleKI in Gmail.

00:56:34: Da ist ja inzwischen in viele Google-Instrumente, wenn man die richtigen Abos abgeschlossen hat, auch eine tiefe Integration von einem Chatbot mit dabei.

00:56:44: Mein Prompt lautete, ich hätte gerne eine Auflistung von allen Mails aus dem Monat November, die eine Rechnung entweder angehängt haben oder in die Mail integriert.

00:56:52: Bitte lade die Rechnungen allesamt herunter, addiere die Summen der Rechnungen auf.

00:56:56: Das Ergebnis vom Gmail Chatbot war vorsichtig gesprochen, mau, eigentlich katastrophal.

00:57:03: Alles falsch verstanden, falsche Summen, falsche Berechnungen, falsche Rechnungsidentifikation, falsches alles.

00:57:08: Ich konnte gar nicht zählen, wie viele Fehler das waren.

00:57:12: Dann habe ich das bei Maines eingegeben.

00:57:14: Maines kann man nämlich mit verschiedenen Plattformen verbinden, mit Konnektoren, zum Beispiel eben auch mit Gmail.

00:57:19: Und da habe ich den Maines-Agenten gesagt, in der Light-Version übrigens, also in der nicht bezahlten Version, die gleiche Aufgabe der gleiche prompt.

00:57:27: Und das Ergebnis war fast richtig.

00:57:30: Ein paar Details waren, sagen wir mal so, Diskutabel, Grau-Werte, so ein bisschen falsch abgebogen, aber strukturell war das richtige Ergebnis sehr nah dran an dem, was dann geliefert worden ist.

00:57:43: Ich glaube, dass man mit ein paar Twiks ein bisschen besseren und präziseren Prompten damit sehr gut hätte arbeiten können.

00:57:51: Und noch krasser.

00:57:52: Ich habe die KI in Gmail gefragt, ob sie für mich alle Newsletter kündigen könnte, in denen es nicht um künstliche Intelligenz geht.

00:58:00: Konnte sie nicht.

00:58:01: große Entschuldigung, habe keine Berechtigung, schade schade Schokolade, geht nicht, bla bla bla.

00:58:07: Und dann habe ich genau die gleiche Bitte an Maines gegeben.

00:58:11: Will sagen, der chinesischen KI, die ich mit Gmail verbunden habe.

00:58:16: Okay, kann man darüber diskutieren, wie klug das war?

00:58:19: Da habe ich einen zweizeiligen harmlosen Prompt rausgeschossen und habe eine Gegenfrage bekommen bzw.

00:58:23: ein Angebot zum Klicken.

00:58:25: Willst du, dass ich das sofort tue oder soll ich für jeden Newsletter oder für jeden Zweifelsfall nochmal nachfragen?

00:58:30: und zwei klickst später keine Newsletter mehr, die nicht von KI handeln.

00:58:36: Alles funktioniert, keine erkennbaren Fehler.

00:58:39: Das ist für mich schon vorsichtig gesagt ein Ausblick auf die Zukunft.

00:58:44: und trotzdem.

00:58:45: Auch wenn jetzt die KI von Gmail so versagt hat, kommen wir auf der Zielgerade mit dem Tool des Jahres in genau dieses Fahrwasser.

00:58:55: Mit einem Instrument, was sich erst ganz kurz vor Schluss an die Spitze gesetzt hat.

00:59:00: Und das ist jetzt nicht nur meine persönliche Meinung, sondern eine, die man gerade in Expertenkreisen sehr viel gelesen und gesehen hat.

00:59:06: Markus?

00:59:07: Ja, Google Gemini Pro.

00:59:12: zusammen mit der Bilder, Software, Nano, Banana in neuer Version.

00:59:17: Also die Google KI ist für mich so ein bisschen die Entwicklung des Jahres jetzt gerade erst rausgekommen, weil sie KI nochmal auf ein neues Level hebt, mit einer Antwortqualität, die sehr schnell auf den Punkt kommt.

00:59:34: JetGPT ist da häufig doch sehr geschwetzig, sage ich mal.

00:59:41: Google Gemini hat eine gewisse Kürze in den Antworten und Präzision, die wirklich gut funktioniert.

00:59:50: Also ich nutze jetzt Gemini häufiger als GPD.

00:59:55: Ich habe das mir als Lesezeichen im Browser angelegt und ist für mich jetzt das Tool der Wahl bei der Nutzung von KI.

01:00:04: Und was die KI auch ganz gut kann, ist Bilder und auch Videos.

01:00:10: herzustellen, kurz Videos von acht Sekunden.

01:00:13: Gerade die Bildergenerierung ist bei Google Nano Banana, was Bestandteil von Gemini ist, glaube ich, nochmal ein neuer Level und noch gar nicht ausgerollt, aber zumindest schon angekündigt und in Videos sichtbar ist, dass auch darüber Infografiken, interaktive Infografiken demnächst möglich sein sollen.

01:00:36: Ich habe das jetzt noch nicht getestet, aber bin sehr gespannt.

01:00:39: Und habe da hohe Erwartungen, dass Google Gemini in Grunde dann nochmal eine neue Fassung von KI ist, die stilprägend wird.

01:00:49: Ja, wie gesagt, das habe ich häufiger wahrgenommen.

01:00:52: Leute, die sich zum Teil seit Original November, twenty-twoundzwanzig intensivst mit KI Chatbots beschäftigt haben.

01:01:00: Teilweise natürlich auch schon vorher.

01:01:03: Die haben massenweise in sozialen Medien gepostet, unter großem Hallo ihrer Communities.

01:01:09: Schaut mal, hier, bis vor gestern habe ich Chatchi BT intensiv genutzt, ging ja nicht anders, jetzt ist die Nutzung deutlich zurückgegangen, Gemini hat alles abgelöst.

01:01:20: Tatsächlich kann ich das A nicht nur nachvollziehen, es ist B bei mir in bestimmten Details auch so, aber C ist aus meiner Sicht schon entscheidend.

01:01:28: Irgendwie ist die Diskussion um Chatchi BT.

01:01:31: Zwischen Großspurigkeit von Sam Ortonen, den vielen Diskussionen und auch ein bisschen dem Gefühl, dass das jetzt jeder nutzt.

01:01:40: So ein bisschen wie Tesla vor ein paar Jahren.

01:01:43: Das war ja bis, ich weiß nicht, im Jahr zwei tausend neunzehnt oder wann, richtig cool Tesla zu fahren.

01:01:49: Und nicht nur, dass dann Elon Musk erkennbar abgedreht ist, sondern dann war Tesla irgendwann so allgegenwärtig, dass diejenigen, die so einen Distinktionsgewinn brauchen.

01:01:58: dass diejenigen so gar nichts mehr damit anfangen konnten und sich sogar schon vor Elon Musk abdrehen, ein bisschen geschämt haben, dass sie einen fahren.

01:02:06: Die mussten dann immer dazusagen, aber ich hab den Tesla seit den Jahren.

01:02:08: Genauso ist es mit ChatGPT.

01:02:09: Du kannst halt heute nicht mehr KI-Experte oder Expertin sein und im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder im Jahr oder What?

01:02:24: Und genau diese Leute haben jetzt gesagt, nein, ich bin voll auf Gemini Pro umgestiegen.

01:02:28: Hab ich, wie gesagt, häufiger gesehen, hat aber eben auch ganz anfassbare und nachvollziehbare Begründungen.

01:02:34: Das ist also so ein bisschen auf der Mitte irgendwo zwischen Tesla.

01:02:37: Ich schäme mich, das Mainstream Artics, das Tool zu benutzen und auch ein paar wirklichen Vorteilen.

01:02:43: Zum Beispiel ist die Art und Weise, wie Gemini Pro, wie Markus ja angedeutet hat, gerade in Verbindung mit einem Nano-Banana der Bilderstellungskai, in der Lage wirklich ansprechende Schaubilder-Infografiken und ganz besonders auch Präsentationen zu bauen.

01:02:58: Da ist eine Konsistenz drin, da ist eine Faktentreue drin, da ist eine Inszenierungsfreude drin, die man bis jetzt, also von Microsoft Copilot sowieso nicht, aber auch ganz von ganz vielen anderen Tools, inklusive ChatGBT, nicht im Ansatz erkannt hat.

01:03:11: Das einzige, was da so halb rangekommen ist, ist in manchen Bereichen Claude gewesen.

01:03:16: Wer ist meine Anschätzung, habe ich aber schon lange nicht mehr überprüft und hatte lange nicht die Konsistenz.

01:03:21: Wir sagen je nach Nutzungsszenario, glaube ich tatsächlich, dass Google Gemini einen Teil der Aufgaben von ChatchiBT bei bestimmten Leuten übernommen hat.

01:03:32: Und es gibt noch einen Hintergrund, der ökonomisch, was dieses Tool des Jahres angeht, vielleicht interessantes für manche Leute.

01:03:39: Denn es gibt einen Mann, der weit über neunzig ist, der als die Investorenlegende des Planeten gilt und der bisher praktisch keine KI-Investments gemacht hat.

01:03:50: Sollte man gar nicht glauben, aber tatsächlich ist die Rede natürlich von Warren Buffett und der hat den KI-Hype weitestgehend an sich vorbeiziehen lassen.

01:03:58: Im Gegenteil, Warren Buffett hat als mutmaßlich Folge dieses großen Hypes durch künstliche Intelligenz sogar angefangen, Tech-Aktionen im größeren Maßstab zu verkaufen.

01:04:11: Bis jetzt, bis also ins dritte Quartal, zwei tausendfünfundzwanzig hinein, denn da hat Warren Buffett plötzlich einen für ihn gar nicht so großen, aber doch namhaften und für die meisten Menschen unfassbaren, einstelligen Milliardenbetrag in Google investiert.

01:04:29: Und das nicht irgendwie, sondern sehr nah am höchsten Aktienpreis aller Zeiten, nicht weit entfernt, also vom Höchststand von Google.

01:04:39: Die Frage, warum Warren Buffett in Google investiert hat, stand sofort im Raum, denn zum einen denkt Warren Buffett bekanntermaßen immer langfristig.

01:04:47: Zum anderen möchte er nur dort investieren, wo er etwas von der Sache versteht.

01:04:52: Hat er sich also jetzt zweieinhalb Jahre lang KI drauf geschafft?

01:04:56: Oder schaut er nach anderen Kriterien?

01:04:58: Mein Educated Guest ist auch der meist formulierte Educated Guest unter Fachleuten, nämlich, dass er auf eine andere Sphäre geschaut hat.

01:05:08: Das, was Google geschafft hat mit dieser neuen Vorstellung, die Warren Buffett mutmaßlich schon früher zur Verfügung hatte, von einer KI, die Chatchi Pity nach Meinung vieler Menschen überholt hat.

01:05:19: Das, was Google dort geschafft hat, ist der Aufbau eines Nvidia unabhängigen Systems.

01:05:27: Ein System, nämlich, was auf Google eigenen Chips basiert, jedenfalls weitgehend.

01:05:33: Das, was Google Gemini Pro geschafft hat, hat es vor allem mit eigenen Daten, eigenen Tensor-Prozessoren, eigenen Maschinen und einer ganzen eigenen vertikalen Ausrichtung der gesamten Wertschöpfungskette geschafft.

01:05:49: Will sagen, Google hat gezeigt, dass man auch ohne Nvidia dem großen KI-Gewinner, die die einzigen Chips machen bis dahin von Weltrank, die KI-fähig ausreichend gut geworden sind, damit man da an der Spitze mitmachen kann.

01:06:05: Diese Chips hat Google zumindest bis zu einem bestimmten Punkt weniger relevant gemacht und die eigenen Technologien damit auf ein neues Podest gehoben.

01:06:17: Das ist noch kein Selbstläufer.

01:06:20: Es ist auch klar, dass insbesondere Nvidia in der Pipeline ein paar Produkte hat im Chip-Bereich, die heute schon erkennbar die nächste Stufe der Eskalierung, die nächste Stufe der Rechenkapazität erklimm werden.

01:06:32: und ob Google das auch schafft mit den eigenen Tensor-Prozessoren, das ist nicht vollkommen klar.

01:06:39: Was aber klar ist, ist, dass Google es geschafft hat, eine gewisse Unabhängigkeit in einem Bereich herzustellen, der zeigt, wir können im Zweifel, im Notfall, auch eine Parallele, eine Alternative schaffen.

01:06:54: Wir sind nicht abhängig von Nvidia wie so viele andere Unternehmen.

01:06:59: Das heißt übersetzt, mit einer neuen Alternative hat es Google geschafft, eine Zukunft herzustellen, in der sie diktieren.

01:07:08: in der sie selbst den Fortschritt vorantreiben, nicht nur was Software angeht, sondern eben auch was Hardware angeht.

01:07:15: Und das ist dann wieder der Grund, warum jemand, der auf die Vertikalität Einmal quer durch die gesamte Wertschöpfungskette, einmal quer durch die ganze Technologie, durch den gesamten Stack von der Hardware, der Energie, der Infrastruktur, der Datenlage, der Middleware, der verschiedenen Softwares vom Betriebssystem über die Prozessorsteuerung bis hin zu den ganz konkreten Datenverarbeitungsinstrumenten und den großen Sprachmodellen und den darunter liegenden Machine Learning-Prinzipien.

01:07:45: Bis zu diesem Punkt, inklusive der Ausgabe.

01:07:47: inklusive der Vermarktung, inklusive der mobilen Herangehensweise durch das mobile Betriebssystem Android, inklusive der Zahl der Kunden, die man damit offensiv konfrontieren kann, inklusive des Traffics, inklusive der zukünftigen Vorstellung, ob man die entsprechenden Daten überhaupt bekommt.

01:08:05: Diese komplette vertikale, durchgezogene Wertschöpfung.

01:08:10: Das ist das.

01:08:11: was Warren Buffett mutmaßlich interessiert hat, warum er in Google, aus meiner Sicht gar nicht so unricht, investiert hat.

01:08:20: Es ist das klassische Dilemma in modernen Organisationen.

01:08:23: Teams fordern moderne, smarte Tools für die Zusammenarbeit, aber die Compliance-Abteilung fordert maximale Datensicherheit.

01:08:31: Oft führt es sich an, als müssten Manager sich zwischen beidem entscheiden.

01:08:35: Wir bei Schwarz-Digits sagen, sie müssen nicht wählen.

01:08:39: Mit Workspace by Stackit verbinden wir die maximale Produktivität der Google Tools mit der kompromisslosen Sicherheit unserer Stackit Cloud.

01:08:47: Ihre Daten bleiben in Europa, geschützt vor Zugriffen Dritter, direkt auf dem Endgerät verschlüsselt und damit selbst für den Anbieter unzugänglich, während ihre Mitarbeitenden nahtlos und effizient zusammenarbeiten.

01:09:00: Wir nutzen diese Lösung selbst innerhalb der Unternehmen der Schwarzgruppe, denn wir sind überzeugt, Digitale Souveränität ist der Schlüssel, um durch KI-gestützte Lösungen effizienter und produktiver zu arbeiten und dabei strategische Handlungsfreiheit zu sichern.

01:09:16: Mit Workspace by Stackit schaffen Unternehmen einen neuen Standard für digitales Arbeiten.

01:09:21: Flexibel, sicher und bei voller Datenhoheit.

01:09:25: Schützen sie ihr Wissen und beschleunigen sie gleichzeitig ihre Zusammenarbeit.

01:09:35: Und dann wieder.

01:09:35: Vielleicht ein bisschen Wasser in den Wein gekippt, ganz zum Schluss auch immer die Unzulänglichkeit, eben auch von Google, von JetGPT sowieso von allen KIs hervorgehoben.

01:09:49: Ich habe bei der Abrechnung des Jahres das brandneue Gemini, das hochgelobte Gemini, das Warren Buffett-Investitionsgeadelte Gemini gefragt, wie viele Mittwoche das Jahr twenty-fünfundzwanzig hat.

01:10:02: Die Antwort waren acht, neun, zehn, zwölf Zeilen.

01:10:05: Sie fängt an mit, es sind genau dreiundfünfzig Mittwoche.

01:10:09: Wenn man präzise nachzählt, dann sind es allerdings exakt zweiundfünfzig Mittwoche.

01:10:14: Diese leicht verstörende Angabe, wo ich sagen würde, dreiundfünfzig ist ja gar nicht zweiundfünfzig, die ist daraus entstanden, dass es tatsächlich unterschiedliche Zählweisen geben könnte, zumindest theoretisch, nämlich wenn man die erste Kalenderwoche des Jahres zweitausendfünfundzwanzig zählt, dann war da noch ein Mittwoch aus dem alten Jahr drin.

01:10:34: Und dann hätte man theoretisch auf dreieinfünfzig kommen können, faktisch aber die lebensweltliche echte Antwort, die wir natürlich gewesen, zweieinfünfzig Wochen, zweieinfünfzig Mittwoche.

01:10:44: Alles andere ist Definitionsfrage und damit ein bisschen neben der Spur.

01:10:48: Und genau das ist für mich auch das Fazit zwischen Tools, Plattformen.

01:10:53: allen Instrumenten, allen Technologiekomplexen, zwischen großen Sprachmodellen und allen anderen Anwendungen von Worldmodels bis zu den tiefsten Machine-Learning-Algorithmen im Bereich künstlicher Intelligenz.

01:11:05: Es ist zwar schon ziemlich viel weiter, als die meisten erwartet haben, noch vor fünf, noch vor zehn Jahren, aber es ist noch sehr viel Luft nach oben.

01:11:11: Und jetzt machen wir uns im nächsten Jahr dran, im Jahr ist es im Jahr ist es im Jahr, im Jahr ist es im Jahr, im Jahr ist es im Jahr, im Jahr ist es im Jahr, im Jahr ist es im Jahr, im Jahr ist es im Jahr, im Jahr ist es im Jahr, im Jahr ist es im Jahr, im Jahr ist es im Jahr, im Jahr ist es im Jahr, im Jahr ist es im Jahr, im Jahr ist es im Jahr, im Jahr ist es im Jahr, im Jahr ist es im Jahr, im Jahr ist es im Jahr, im Jahr ist es im Jahr, im Jahr ist es im Jahr, im Jahr ist es im Jahr.

01:11:21: Ich bin sehr gespannt auf eure Einschätzung.

01:11:24: Was sind die Tools des Jahres?

01:11:25: Was sind die Enttäuschungen des Jahres?

01:11:27: Diskutiert mit uns, diskutiert mit mir, zum Beispiel auf LinkedIn, zum Beispiel auf Instagram, zum Beispiel auf TikTok, wo wir genau diese Sachen besprechen wollen unter unserem Podcast Account TechKI und Schmetterlinge, den ihr natürlich gerne auf allen Plattformen abonnieren könnt, genauso wie diesen Podcast.

01:11:45: Wir hören uns im nächsten Jahr, wieder viel Freude bis dahin beim Diskutieren über die Tools des Jahres und alles andere rund um Tech, KI und Schmetterlinge.

01:11:55: Danke fürs Zuhören.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.