Digitale Sicherheit und Souveränität (mit Claudia Plattner)
Shownotes
Warum ist das beste Ergebnis von Sicherheitsarbeit oft Unsichtbarkeit? Wie verändern der Ukrainekrieg, globale Abhängigkeiten und digitale Monokulturen unsere Sicherheitslage? Und was bedeutet digitale Souveränität konkret – für Staat, Wirtschaft und jede einzelne Nutzerin und jeden Nutzer? Ein Gespräch über Angriffsflächenmanagement, Regulierung wie NIS2 und den Cyber Resilience Act, europäische Innovationsdefizite, KI als Zukunftschance und die Frage, wie viel Mut Deutschland in den nächsten zehn Jahren braucht.
Schwarz Digits Digitale Souveränität ist die Basis für Unabhängigkeit, Wachstum und Wohlstand. Dafür wollen wir Bewusstsein schaffen.
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00:00:02: Tech, KI und Schmetterlinge.
00:00:03: Ein Podcast von Sascha Lobo in Zusammenarbeit mit Schwarz-Digits.
00:00:07: Guten Tag und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Tech, KI und Schmetterlinge.
00:00:13: Dem Podcast von mir, Sascha Lobo, in Zusammenarbeit mit Schwarz-Digits, dem Digitalarm der Schwarzgruppe.
00:00:20: Das Thema, was wir heute besprechen möchten, ist gleichzeitig eines der meist unterschätzten und wichtigsten, was aber trotzdem viele Leute einfach nervt.
00:00:31: Manchmal mich auch ehrlich gesagt, denn es geht um das Thema Sicherheit einerseits und zweiterseits, was in diesen global herausfordernden Zeiten Sicherheit und digitale Souveränität für eine Verbindung haben können, vielleicht sogar haben müssen.
00:00:51: Die Person, die bei mir ist, glaube ich, ist wieder mal die best geeignete Person genau dafür, denn es ist Claudia Platner vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.
00:01:03: Hallo, liebe Claudia.
00:01:04: Danke, dass du hier bist.
00:01:06: Hallo, liebe Sascha.
00:01:07: Total schön hier zu sein und ich liebe es, wie du immer in Superlatives schmiest.
00:01:10: Ja, ich liebe ... Superlative sind einfach die besten.
00:01:13: Na, egal.
00:01:14: Ich genau so.
00:01:16: Lass uns mal gleich in die Folgen gehen.
00:01:19: Wir haben uns in den letzten Jahren mehrmals getroffen, mehrmals miteinander gesprochen und jedes Mal ist das Thema von irgendwelchen Small Talks beim Kaffee bei Konferenz XY innerhalb von Sekunden auf tatsächlich nationale Bedrohungslagen gekommen.
00:01:40: Aus dem einfachen Grund, weil, und jetzt zitiere ich Regierungskreise, wir uns eigentlich längst in einem In einer Art hybriden Angriffskonfliktfall befinden und du da an vorderster Front gezwungen bist zu agieren.
00:01:57: Also ich würde total zustimmen, dass es wirklich bemerkenswert ist, wie schnell das bei uns immer geht.
00:02:02: Liegt aber natürlich auch daran, dass wir, ich sag mal, die Themen kennen.
00:02:06: Und ich glaube, das ist genau der Klackpunkt.
00:02:08: Wir müssen miteinander, alle miteinander verstehen.
00:02:12: Wie sehr Technologie wie sehr Digitalisierung wie sehr damit verwunden das Thema Cyber Sicherheit.
00:02:19: Unser unser komplettes Leben.
00:02:22: Beeinflusst und in ihrer Bedeutung heutzutage auch wirklich schon schon.
00:02:27: Ja tatsächlich den den die Belange der nationalen Sicherheit die Belange der internationalen Kooperation oder halt auch gar nicht Kooperation tatsächlich schon beeinflusst.
00:02:37: und ich glaube diese Verbindung ist ganz ganz vielen Menschen auch gar nicht richtig klar.
00:02:41: Ja, das ist die Tatsache, dass wir, dass wir tagtäglich uns mit digitalen Tools umgeben.
00:02:46: Ausguck dessen ist, wie wichtig das Thema Digitalisierung sind.
00:02:49: Wichtig das Thema Technologie ist für wirtschaftlichen Erfolg, für sicherheitspolitischen Erfolg, für insgesamt politischen Erfolg.
00:02:57: Das ist, glaube ich, an vielen Stellen noch überhaupt nicht veränderlicht.
00:03:00: und du nicht beschäftigen uns tagtäglich mit Techicramp.
00:03:03: Ergo, kommen wir doch sofort immer wieder auf dieses Thema.
00:03:05: Dein Job, du fühlst das BSI.
00:03:08: Der hat eine... Sagen wir mal ärgerliche Komponente, so kann ich es vielleicht volksnah zusammenfassen.
00:03:14: Ich könnte sagen, mehr als eine ärgerliche Komponente.
00:03:16: Mehr als eine,
00:03:17: ich verstehe.
00:03:18: Ja, okay, aber die für mich hauptärgerliche Komponente ist, dass in der Betrachtung von außen das Allerbeste, was passieren kann, nichts ist.
00:03:28: Also das Beste, was passieren kann, ist nichts.
00:03:31: Und das ist natürlich, es gibt ja spätestens seit der Pandemie, kennen diesen Spruch, die meisten Leute.
00:03:37: there's no glory in prevention.
00:03:39: Es gibt ja diesen Ansatz zu sagen, Moment, ist doch ja nichts passiert.
00:03:44: Und dann, gerade bei Leuten, die vielleicht nicht so viel wissen, im Zweifel aber sogar über Budgets entscheiden können oder müssen oder sollen, dann gibt es ja diesen Ansatz, wenn nichts passiert ist, dann können wir da ja auch ein bisschen entspannter rangehen im nächsten Jahr.
00:03:55: Was entgegnest du denen denn?
00:03:57: Ja, das versuche ich.
00:03:58: Also, das finde ich, ich kenne den Tat.
00:04:00: Ich muss das sehr oft erklären.
00:04:01: Und ich finde das immer ein ganz ganz spannender Moment, wenn ich so vor so einer Gruppesitze oder stehe, Und ich erzähle irgendwas, und wir hatten in den letzten Jahren jetzt ganz aktiv auch zum Beispiel von dem Schutz von Wahlen.
00:04:13: Wir hatten eine Bundespraxiswahl, das Jahr nach vorhin war eine Europawahl.
00:04:16: Und ich versuchte den Leuten das an diesem Beispiel, um das schön zu erklären.
00:04:20: Wir haben diese Wahlen ganz aktiv geschützt, da ist ganz, ganz viel Arbeit reingeflossen, auch nicht nur uns, sondern auch mit vielen anderen Behörden zusammengemacht.
00:04:27: Und wir waren unglaublich erfolgreich.
00:04:29: Und wisst ihr auch, woran ihr das gemerkt habt?
00:04:30: Und dann gucken wir mal alle so, woher haben wir das gemerkt?
00:04:33: Daran, dass ihr nichts gemerkt habt.
00:04:35: Und dann siehst du immer so dieses Leuchten, der auch stimmt.
00:04:38: Und dann nicken sie so vor sich hin.
00:04:40: Und dann heißt du, in dem Moment hast du das Verständnis wieder geschafft.
00:04:43: Und ich glaube, es hat ganz, ganz viel damit zu tun, zum einen auch selbstbewusst in den Wissen, dass man hier eine gute Arbeit gemacht hat, auch aufzutreben.
00:04:53: Und es hat auch ganz viel damit zu tun, auch den Menschen zu erklären, dass ihr dürft euch tragt, ihr kriegt gerne auch bei uns höchstbesinnig bedanken, dafür, dass nichts passiert ist.
00:05:00: Wir haben zumindest unbenteilig, wenn wir da viel tun konnten, auch beigetragen.
00:05:04: Und es braucht auch einen gewissen Menschen Schlag, der das auch aushält.
00:05:07: An dieser Stelle da sozusagen eben halt nicht immer sofort eine Bestätigung zu bekommen, sondern auch im Stillen zu arbeiten und trotzdem damit dann auch wirklich dann eine Befriedigung auch daraus zu ziehen.
00:05:16: Und zu guter Letzt ist es wirklich, es ist eine Frage unserer Kommunikationsfähigkeit.
00:05:19: Ich rede mir täglich den Mundversicht gerade bei den wichtigen Stake Holdern, bei den Decision Makers, wie man das schon sagt, den Entscheidungsträgern, den man auch die Jays an der Klinik ähnlich ist.
00:05:29: Dieses Verstellen ist, müssen wir weiterhin schaffen.
00:05:31: und wie gesagt, ich rede wie ein Wasserfall.
00:05:33: Deswegen bist du in diesem Podcast auch so richtig aufgehoben, kann ich dir mal direkt dazu sagen.
00:05:38: Lass uns mal gleich vom Maximum aufstarten der globalen Situation aus dem einfachen Grund, weil wir spätestens seit zwei tausend zwanzig eigentlich schon vorher, aber spätestens seit zwei tausend zwanzig eine Art Shift haben.
00:05:53: Und dieser Schiff bezieht sich darauf, dass insbesondere durch den Angriffskrieg von Putin, von Russland auf die Ukraine, wir in den Fokus geraten sind von bösartigen Akteuren im Cyberkontext.
00:06:08: Das hört sich ein bisschen verkauft an, aber man kann es diesen Schiff auch anders beschreiben.
00:06:13: Nämlich, dass bis zum Ukraine-Überfall die meisten Leute in Unternehmen dachten, naja, Das Unternehmen cyberseitig ein bisschen sicher zu gestalten ist unsere Aufgabe.
00:06:26: Und plötzlich wird klar, das hat auch sehr viel mit einer nationalen Aufgabe zu tun.
00:06:32: Es ist nicht nur ein Unternehmen, was sagt, okay, wir kaufen jetzt Software XY, sondern das ist eigentlich eine strategische Frage auf nationaler, wenn nicht sogar supranationaler Ebene wie etwa EU oder NATO.
00:06:44: Ja, würde ich absolut auch so sehen, aber ich würde mal mal vorne anfangen wollen.
00:06:48: Also du hast vollkommen Rechte.
00:06:50: Zweiundzwanzig hat nicht nur mehr Zeitenwende eingeläutet, sondern auch ein Stück weit mit digitale Zeitenwende.
00:06:56: Also ich glaube, das können wir schon konstatieren.
00:06:58: Das betrifft uns an der Stelle auch mit.
00:07:01: Für mich ist es immer noch mal ganz wichtig.
00:07:03: Salber Sicherheit ist ja inzwischen ein Thema auch der nationalen Sicherheit.
00:07:08: Ich behaupte, das ist so.
00:07:10: Das habe ich übrigens auch schon vor ein paar Jahren behauptet.
00:07:12: Da habe ich noch Ärger für gekriegt.
00:07:14: Jetzt glauben es, wie die Leute auch.
00:07:16: Es ist aber auch, und das müssen wir auch ganz klar sagen, unabhängig von der geopolitischen Situation auch einfach ein Geschäft.
00:07:23: Also Cybercrime an sich, das hätte uns in jedem Falle eilen, weil eine Firma, eine Baufirma, eine Marketingfirma, einen Rechtsanwaltsbüro, was auch immer zu hacken und Nösegeld zu erpressen, das ist nicht immer eine politische Sache, sondern das ist am Ende der Frage so einfach ein Business.
00:07:43: Und das ist natürlich ein Riesenproblem, weil es ist dann heute ein unglaublicher Volkreicheswissen.
00:07:47: Das müssen wir leider auch mal so sagen.
00:07:48: Aus Sicht der Angreifer ist das so.
00:07:50: Und deswegen müssen wir uns schütten.
00:07:51: Und das wäre uns in jedem Fall passiert.
00:07:53: Was es heutzutage echt schwierig macht, ist die Tatsache, dass eben halt Kriminelle in eine unheilige Allianz mit dem Staat eingegangen sind in dem einen oder anderen Land, wie zum Beispiel in Russland, in China, in Nordkorea, in Iran.
00:08:09: Das sind unsere Hauptaktörer, mit denen wir uns immer beschäftigen.
00:08:12: Und wir dort einfach sehen, dass kriminelles Vorheiten nicht sanktioniert, sondern den ganzen Gegenteil sogar besteuert, koordiniert oder genutzt wird.
00:08:19: So, und das ist natürlich jetzt, das macht das Problem quasi doppelschierig.
00:08:22: Und damit kommen wir dann auch einen Punkt, wo wir feststellen müssen, okay, es ist in der Tat nicht mehr nur die Frage, ob dieses Bauunternehmen oder die Marketingagentur oder das Rechtsanwalt, wo jetzt erpresst wird.
00:08:32: Und das ist dann, also ich sage jetzt mal, betriebswirtschaftlich.
00:08:37: mindestens unangenehm wenn ich verteilt.
00:08:39: aber wenn wir halt christian ist in der solchen solchen form in einer solchen konzentration passiert und vielleicht auch noch startet von außen gelenkt dann regen wir halt über ein gesellschaftlich gesamtgesellschaftliches problem und dann kommen halt auch so regulierungs thematiken rein und man sagt man das ist jetzt nicht mehr dem einzelnen der einzelnen unternehmen sondern wir müssen da insgesamt drauf schauen und da stellen sich dann plötzlich fragen der resilience und das ist eine ganz andere liege.
00:09:01: Ja, diese andere Liga, das ist vielleicht ein ganz guter Aufhänger zu unserem ersten großen Themenblock, den ich aufspreizen möchte, die aktuelle Bedrohungslage, also was genau jetzt da ist.
00:09:13: Wir haben schon angefangen darüber zu sprechen, dass sich kriminelle Akteure, man kann also wirklich sagen von Banden, zusammen tun mit Staaten, beauftragt werden von Staaten im Sinne einer hybriden Kriegsführung.
00:09:27: Das ist also vollkommen klar, die aktuelle Bedrohungslage hatten kriminellen Anteil, die hatten Troll-Anteil, die hatten Propaganda-Anteil, die hat einen Anteil an klassischer Kriegsführung und was jetzt immer stärker deutlich wird, die hat leider auch einen Anteil, was die gesellschaftliche Komponente angeht.
00:09:48: Man möchte dafür sorgen, ganze Gesellschaften, ganze Nationen zu schwächen.
00:09:55: Und das ist jetzt nicht Irgendwie eine Verschwörungstheorie, sondern es gibt eine Vielzahl von gelegten Dokumenten, etwa so, wie russische Kräfte Kriegführung verstehen.
00:10:06: Und da ist der Angriff auf kritische Infrastruktur, um funktionierende westliche Länder möglichst schlecht dastehen zu lassen oder gleich lahmzulegen.
00:10:16: Ein wiederkehrender und sehr essenzieller Punkt.
00:10:19: Welche Antwort brauchst du von mir aus?
00:10:21: Ja.
00:10:22: Weil genau das ist der Fall.
00:10:24: Genau so, wie du das gerade beschehen warst.
00:10:25: Und das ist die Herausforderung, die wir uns gegen jeweils sind.
00:10:28: Die Herausforderung geht ja aber leider noch weiter, weil sich daraus aus meiner Sicht etwas sehr Schwieriges ergibt, was wir bei der aktuellen Bedrohungslage jetzt erstmal mit berechnen müssen.
00:10:39: Nämlich, dass wir eigentlich eine ganz lange Zeit, wirtschaftlich und auch digital davon ausgegangen sind, Globalisierung, Vernetzung, dass das Internet dass die Instrumente, die wir benutzen, die Plattformen, die wir brauchen, global agieren, global funktionieren.
00:10:55: Und inzwischen merken wir durch diese Bedrohungslage, es ist vielleicht gar nicht sinnvoll, dass wir komplett alle Instrumente, alle Plattformen, alle digitalen Modelle von woanders herbekommen, sondern, dass wir eben im Sinne einer digitalen Souveränität auch versuchen, ein paar Sachen hinzubekommen, so dass wir in Europa nicht gegenüber Dritten, ich sag mal, ausgeliefert sind.
00:11:24: Bin ich hundertprozentig bei dir?
00:11:27: Wir brauchen da eine gute Balance.
00:11:29: Ich nehm jetzt mal so ein ganz banales Beispiel.
00:11:32: Stell dir vor, du bist als Land nicht in der Lage, Wasserkocher zu bauen und die von denen du das beziehst, die mögen dich jetzt aus irgendwelchen Gründen nicht mehr, dann hast du keinen Wasserkocher mehr.
00:11:41: Ein Wasserkocher ist jetzt vielleicht nicht von nationaler Bedeutung, das sehe ich schon ein, aber das ist zunächst mal einfach die Situation.
00:11:47: So, jetzt gibt es mehrere Möglichkeiten.
00:11:49: Du kannst ächelter sagen, ich baue mir jetzt meine Wasserkocher grundsätzlich selber.
00:11:53: Oder aber du hast etwas anderes, was gut war, was die anderen von dir haben wollen.
00:11:57: Das heißt, die Frage, wie wir uns gerade was digitale Technologien angeht, in Deutschland, in Europa aufstellen, ist aus meiner Sicht eine ganz, ganz entscheidende und entscheidende Weichenstimme für die Zukunft.
00:12:09: Und mein Thema ist, dass wir eben halt nicht nur In der Vergangenheit keine Wasserkraft gebaut haben wir aber sonst keine Küchengeräte gebaut.
00:12:16: Oder etwas anderes gesagt, wir haben das Thema digital ein bisschen verpennt.
00:12:19: Jetzt geht es mal weg von den Küchengeräten, Beispiel.
00:12:21: Aber der entscheidende Punkt ist, wie?
00:12:23: den digitalen Sektor haben wir aus meiner Sicht im Laura der letzten zwanzig, dreißig Jahre einfach nicht genug mitgezogen.
00:12:31: Und wir haben nicht genug Businessmodelle aufgebaut, digitale Geschäftsmodelle aufgebaut.
00:12:36: Wir tun uns immer noch total schwer, wenn ich daran denke, wie wir... Ich will auch auch umstellen auf digitalen Medien an der einen oder anderen Stelle die haben sehr sehr lange an alten Geschäftsmodellen festhalten ist es super schade finde weil, das macht ja auch Spaß.
00:12:49: ich bin ja ich bin ja absolut technik begeistert und ich finde da gibt es so viel möglichkeiten und man kann das auch so viel besser machen als die das was für die eine und alle gelegen liefert bekommen unter anderem deshalb weil wir.
00:13:02: in Europa ja eigentlich auch so ein wertes System haben, das man auch heimbringen kann.
00:13:06: Ich meine, wir sind die Einzigen auf diesen Planeten, die das Thema Dagelschutz verstanden haben.
00:13:10: Ja, und jetzt kann man sagen, das wird an der einen oder anderen Stelle überzogen.
00:13:13: Das will ich auch gar nicht diskutieren.
00:13:14: Aber der entscheidende Punkt ist, dass wir verstanden, wie das geht.
00:13:17: Also sind wir doch eigentlich auch in der Lage, Produkte zu bauen, die uns an dieser Stelle helfen.
00:13:21: Aber unabhängig davon, noch mal zurückzu, wir haben das aus meiner Sicht zu lange verpennt.
00:13:27: Und jetzt geht es aus meiner Sicht auch ganz klar darum, aufzuholen.
00:13:31: schnell aufzuholen.
00:13:33: An der einen und anderen Stelle auch mal Liebfrogging zu machen, weil es schon gerade sein zu lassen, um vorwärts zu enden.
00:13:38: Denn ich denke, wir müssen dringend in ein paar wichtigen Technologiefeldern auch wirklich Mitsprache fähig werden.
00:13:46: Dazu gehört aber immer, und das war eigentlich auch ganz bewusst nicht die Strategie aus meiner Sicht.
00:13:52: Wir machen ab morgen alles selber.
00:13:54: Denn das werden wir sicherlich nicht in allen Bereichen gleichzeitig sofort schaffen.
00:14:00: Sondern wir müssen uns überlegen, wo wollen wir wirklich Global Player werden?
00:14:04: Wo wollen wir ganz vorne mitspielen?
00:14:05: Was sind die Technologien, wo wir investieren, wo wir wirklich auch aufbauen?
00:14:09: Und wo sagen wir, okay, da nehmen wir einen Zweifelsfall auf ausländische Technologien, außer europäische Technologien, sichern die so arg, dass wir sie hier bei uns auch einsetzen können, haben aber da eine gesunde Balance.
00:14:22: So, und das ist im Prinzip das, was ich mal als Doppelstrategie gezeichne.
00:14:25: Da müssen wir aus meiner Sicht hin.
00:14:27: Das ist leichter gesagt als getan, das wissen wir auch alle.
00:14:30: Aber ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist, ab morgen alles selbst zu machen.
00:14:33: Und ich glaube definitiv nicht, dass es sinnvoll ist, nichts selber zu machen.
00:14:37: Ja, ich finde es auch, wie du sagst, super interessant.
00:14:41: Von den Gegnern von digitaler Souveränität wird halt häufig so getan, als sei das eine Form von Tech-Nationalismus, wovon die allerwenigsten Leute sprechen in diesem Bereich.
00:14:51: Oder sei es B, gleich bedeutend mit Autarkie und digitaler Autarkie, Die kann es aus meiner Sicht per Definition kaum geben, dem spricht das Netz entgegen.
00:15:00: Aber das finde ich ein interessanten Punkt, den habe ich bisher noch nicht so häufig gehört.
00:15:03: Zu sagen, ja, wir wollen nicht autark werden, aber Souveränität bedeutet halt auch, dass für alles, worauf wir angewiesen sind, im Zweifel auch eine Balance hergestellt werden kann, wo man sagt, na ja, aber die anderen sind dafür auf unser X angewiesen, weil wir deren Y brauchen.
00:15:18: Und da so ein bisschen rauszugehen, weil das zielt in eine Richtung, die ich mit die Spannste finde.
00:15:24: Du siehst das aus der Perspektive der Sicherheit.
00:15:26: Das ist nicht nur dein Job, sondern das ist ja auch quasi das, womit du in diesen Job reingekommen bist, dass du da so ein Track record hast.
00:15:33: Und ich schaue da sehr häufig einerseits aus der Frage der Kommunikation drauf und andererseits aus der Frage der unternehmerischen Perspektive.
00:15:44: Und bei der unternehmerischen Perspektive wäre für mich essentiell, und das ist die Frage, wie du das siehst, dass wir ganz offensiv investieren, um rauszufinden, na, wo können wir denn etwas Digitales schaffen, was in diesem Land so wichtig und so wertvoll und so gut ist, dass andere das als eine Art Ballons oder Gegenleistung überhaupt erst anfangen zu betrachten?
00:16:05: Was ist da deine Meinung?
00:16:06: Wo würdest du sagen, sollen wir jetzt mit Hochdruck wie daran arbeiten, damit wir digitales Serialität auch im unternehmerischen irgendwann gewährleisten können?
00:16:14: Ja cool super schöne frage danke.
00:16:16: dafür kann ich was zu sagen.
00:16:17: also zunächst mal ich komme tatsächlich gar nicht aus dem bereich der sicherheit sondern ich komme aus dem bereich der it.
00:16:23: Ich war ewigkeiten cio ich habe ich will i?
00:16:26: t bauen ich will business-wert schaffen.
00:16:28: insofern ist das schon die spannende frage.
00:16:30: Weil am ende des Tages wird genau das verbaut was funktioniert.
00:16:34: ja und das müssen wir uns auch ganz klar machen die menschen nutzen das was funktioniert.
00:16:37: das heißt wir müssen die Lösung anbieten die funktionieren sicher sind und funktionieren sicher sein gehört für mich zum funktionieren.
00:16:44: So, und das ist an der Stelle, glaube ich, der entscheidende Punkt.
00:16:48: Wo können wir das denn tun?
00:16:49: Wo haben wir Expertise, wo da was passieren kann?
00:16:52: Und wir fallen mit ein paar Sachen ein.
00:16:53: Da haben wir noch mal ein Artikel, die ich schon jahre, her.
00:16:56: Wo ist denn das, was wir wirklich können?
00:16:59: Und da fällt mir so ein, was können wir wirklich?
00:17:03: Können zum Beispiel Machine- und Anlagenbau.
00:17:05: Wir können zum Beispiel Chemie.
00:17:07: Wir können zum Beispiel Automobil.
00:17:09: Auch wenn wir da auch schon viel zu lange, sozusagen, ein bisschen auf unsere Hintergesessen haben.
00:17:13: So, aber wir haben ein paar Sachen, wo wir aus meiner Sicht echte Ingenieurs, Expertise, wirtschaftliche Schwerpunkte nehmen können und die mit moderner Technologie verbinden.
00:17:25: Und das können andere im Zwei für zwei eben halt nicht.
00:17:28: Das heißt, für mich ist diese ganze Frage, wie kriegst du K.I.
00:17:30: in Maschinen und Anlagenbau?
00:17:32: Wie kriegst du das in IOT-Thematiken?
00:17:34: Wie kriegst du hier K.I.
00:17:35: rein?
00:17:36: Da haben wir aus meiner Sicht einen echten USP, den wir auch nutzen können.
00:17:39: Dazu müssen wir aber auch K.I.
00:17:40: können.
00:17:42: Und die Integration in den Geschäftsfeldern, in denen wir gut sind, da sehe ich eine Zukunft.
00:17:47: Dazu müssen wir aber auch ein Player in KI sein.
00:17:49: Wenn wir nur large language Models von außen entnehmen oder zumindest von außereuropäisch, dann wird das nichts werden.
00:17:55: Das heißt, wir werden definitiv auch hier schauen müssen, dass wir zumindest eine gewisse, gewisse, gewisse Spanning und eine gewisse Unabhängigkeit auch haben.
00:18:03: Also KI werden für mich ein ganz ganz wichtiges Thema.
00:18:05: Das Thema Kontum ist meine Sache noch nicht durch.
00:18:07: Und ich nehme mal dieses ganze Thema autonomes Fahren.
00:18:11: Wir haben auch in Deutschland, in Europa, Gesetzgebungen, die wir klar sagen, hausst auch mit uns zur Absicherung.
00:18:18: Ja, mein Gott, also wir sind doch mit wirklich Paranoid, das Thema über Sicherheit, Datenschutz, etc.
00:18:23: Wir machen da noch endlich eine Truppe draus.
00:18:25: Meines Erachtens ist das Rennen, um ein autonomes Fahren noch nicht, noch nicht ruhig.
00:18:29: Ganz im Gegenteil, ich glaube, wir haben da gute Chancen.
00:18:31: Und die müssen jetzt eindringen in genau den schwerbruten, in dem, in dem, in dem Können, in dem Wissen, was wir haben.
00:18:37: Wir haben ein paar der besten Ingenieure der Welt.
00:18:39: Die müssen wir mit den täglichsten Mannen bringen, die müssen wir zusammenbauen und ich halte das für absolut möglich.
00:18:44: Um übrigens mal ein interessantes Beispiel von zum Thema noch nicht mal autonomes Fahren, sondern Automobilität.
00:18:50: Heute, genau heute in Verbindung mit Sicherheit zu skizzieren.
00:18:54: Seit ein paar Tagen ist es in Russland so, dass hunderte, wenn nicht Tausende Porsches einfach nicht mehr anspringen und niemand kann ganz genau sagen, warum.
00:19:06: Es gibt eine ganze Reihe von verschiedenen Vermutungen, manche mehr, manche weniger qualifizieren.
00:19:09: Eine davon lautet, dass Hecker aus der Ukraine, denn natürlich hat die Ukraine, der gesamte Konflikt dort, der Krieg dort sehr erhebliche Cyber-War-Komponenten, das Hecker aus der Ukraine Porsche-Slam gelegt haben, weil das in Russland, sagen wir mal, nicht unbedingt die Falschen trifft, sondern im Zweifel am ehesten verantwortliche, die die Wirtschaft dort und damit das System die Diktatur in Russland mit am Laufen halten.
00:19:34: Es könnte sein, dass deswegen das zu einem der ersten großen flächendeckenden Automobilitätshex gehört, ist eine reine Vermutung.
00:19:42: Aber natürlich gibt es ganz offensichtlich, wenn das in der Art großen Skalierung stattfindet, mehrere Hundert, wenn nicht tausend Fahrzeuge, gleichzeitig ein digitales Problem.
00:19:52: Also ich kann nicht natürlich zu den Thematiken da jetzt auch nicht so äußern, aber was für mich ein ganz ganz wichtiger Punkt ist.
00:19:58: Und da bin ich hundertsendig bei dir.
00:20:00: Es zeigt.
00:20:02: dass hier neuereigische Punkte existieren.
00:20:05: Über diese neuereigischen Punkte muss man sich Gedanken machen.
00:20:07: Da kann man im Sinne von von von Attacken drüber nachdenken, so jetzt gerade von dir in Wertheorien speziert, da kann man aber auch drüber nachdenken.
00:20:16: Hier fahren auch jede Menge
00:20:17: Autos
00:20:18: durch die Straßen, die aus anderen Ländern kommen, die im Zweifelsfall auch Regierungen haben, die Einfluss auf auf Hersteller nähnen und nehmen können und das auch tun.
00:20:28: Da würde mich dann auch interessieren, wie sieht es denn da aus?
00:20:31: Ja, also was passiert denn jetzt eigentlich, wenn Herr Nahnung, Autos oder bestimmten Marke, die aus USA kommt, die aus China kommt, die von irgendwo anders kommt, ab morgen auch hier nicht mehr fahren.
00:20:40: Und das um zwei zu zwei aber auch genau so gewollt ist.
00:20:42: Und das jetzt nicht durch eine Schwachstelle, was immer passieren kann, gar keine Frage, aber eben halt tatsächlich sogar durch eine gezielte Aktion, um durch eine gezielte Vorgabe eines Schatzes.
00:20:54: So, und wenn ich mir das überlege, dann muss ich mir als Techie und... Wir sind ja nun, also auch als BSI, nicht mich als besonderer BSI, dann müssen wir uns die Frage stellen, wie gehen wir denn mit diesem Risiken um?
00:21:06: Und wie kann man dir auch technisch mitgehen, weil mit einem Vertrag wirst du so ein Problem nicht lösen können?
00:21:10: Das heißt, du musst dir an dieser Stelle überlegen, wie sieht eigentlich, ich sage jetzt mal so ganz, ganz, ganz stark vereinfacht, bitte dafür, wie kannst du dir so eine Art Firewall dazwischen vorstellen, in der man irgendwo versteht, welche Daten gehen da eigentlich aus, welche Befehle gehen da eigentlich rein?
00:21:26: Und wie kann ich ein zweifetzbarer weiter verbieten bei unterbrechen, aber diese blöde Autoschildung wird immer weiter.
00:21:31: Das heißt also diese Fragestellung, wir nehmen das Kontrollschicht, aber eigentlich kann man nicht so wissen, wie so eine Prior-Vorstellung ganz, ganz stark vereinfacht.
00:21:38: Wie kann man so was machen, damit man da ein bisschen mehr Kontrolle kriegt?
00:21:41: Und das Problem haben wir bei Autos, das haben wir auch bei Cows, wo es im Moment ganz, ganz viel diskutiert ist.
00:21:46: Das haben wir bei Komponenten im Energiebereich, also Wechselrichter, Steuerboxen, etc.
00:21:52: war pp.
00:21:53: Also überall da, wo quasi ein ausländischer Hersteller, aus europäischer Hersteller weiterhin Zugriff auf sein.
00:22:01: Bei uns benutztes und verbautes Produkt hat und zwar bei Default, bei Design, da stellen sich die Gefragen und die müssen wir uns sehr aktiv stellen.
00:22:10: Und ich glaube, die Geschichte mit Porsche und Russland hat ein kleines bisschen gezahlt, die so einen Fall ausdenken.
00:22:16: Es gibt genau darauf bezogen im Lagebericht, den ihr jährlich rausgebt.
00:22:21: Ein bisschen, wie ist eigentlich gerade die Sicherheitslage?
00:22:23: Ein interessantes Wort.
00:22:25: Das Wort hat nur Hundert neunzig Google Treffer, wie ich gerade nochmal verizifiziert habe.
00:22:29: Und es heißt Angriffsflächenmanagement aus eurem BSI Lagebericht.
00:22:35: Angriffsflächenmanagement ist nicht nur ein fantastisches deutsch-englisches Mischwort, sondern ich glaube, ich glaube, es ist ein... Ich liebe dieses Wort sehr.
00:22:44: Weil es genau die richtige Mischung aus Amtsdeutsch und Zukunft irgendwie... Es fühlt sich jedenfalls so an wie eine Mischung aus Amtsdeutsch und Zukunft.
00:22:52: Das gibt es auch nicht besonders häufig.
00:22:54: Wie sieht denn so ein Angriffsflächenmanagement aus?
00:22:57: Und ich frage das deswegen, weil in neuerem Lagebericht steht, dass es daran mangelt.
00:23:02: Ja.
00:23:03: Das tut in der Tat.
00:23:04: Aber zunächst mal lasst uns für einen kleinen Moment diese wundervolle Eigenschaft der deutschen Sprache gewunden, dass du einfach Hauptwörter aneinander reinkannst und tippst Neues.
00:23:11: Das ist großartig.
00:23:13: Also anders für welchen Management.
00:23:15: Ja, zentrale Ausweite, unser, unser Lagebericht, es ist in der Tat unser Hauptproblem.
00:23:20: Und das können wir inzwischen echt ziemlich gut messen, weil wir deutlich zahlenbasiert unterwegs sind.
00:23:24: und wörtet pranzitiv als noch vor ein paar Jahren.
00:23:28: Ist tatsächlich.
00:23:29: die Angriffsflächen, die sich stetig vergrößern und nach wie vor nicht gut genug geschützt sind.
00:23:35: Und dieses, wir haben nicht hinreichend geschützte Angriffsflächen, ist das, was uns im digitalen Raum verwundbar macht.
00:23:41: Ganz einfach gesagt, du hast ein Server stehen, der ist im Internet, der ist über eine Webseite erreichbar, soweit so gut.
00:23:48: Und wenn du den nicht vernünftig abgesichert hast, wenn zum Beispiel der alte Version hat, der alte Patch-Ständer hat, der ist nicht auf dem neuesten Stand, der ist verwundbar.
00:23:57: Dann hast du einfach eine offene Tür für einen Angreifer.
00:24:00: Ganz banales Beispiel dafür.
00:24:01: Und davon haben wir viel zu viele.
00:24:04: Das heißt, wir haben viel zu viele Software, die nicht sicher ist.
00:24:09: Wir haben viel zu viele Konfigurationen im Netz, die nicht sicher sind, viel zu viele alte Softwarestände etc.
00:24:15: Und das werden wir anfangen müssen, Stück für Stück wirklich professionell zu managen.
00:24:19: Wir müssen was alles schießen.
00:24:21: Wir haben in Deutschland nach wie vor dreißig tausend verbundbare Exchange Server.
00:24:25: Diese Zahlen muss man sich immer mal auf der Zuge zergehen lassen.
00:24:30: So, und jetzt brauchen wir miteinander eine gemeinsame, nette Anstrengung und ein Mechanismus, um diese Dinge abzusichern, zu schließen, zu managen, dass die Dinger jetzt zugehen.
00:24:39: Und das hat natürlich noch ein Beispiel, wir haben da sehr, sehr viel mehr von.
00:24:42: Aber diese Gesamtandurchsrichtung, das ist unser großes Problem.
00:24:46: Das ist eine sehr, sehr gute Überleitung zu unserem zweiten großen Thema, das ich mit dir besprechen möchte, der zweite Themenblock.
00:24:53: der nämlich irgendwie versucht hinzubekommen, diese Balance aus digitaler Souveränität und internationale Kooperation.
00:25:01: Wir haben ein bisschen schon dazu gesprochen.
00:25:05: Allerdings ist das, was jetzt im Hintergrund ist, das seit aller jüngster Zeit, Anfang Dezember, zwanzig, nämlich, auch ein Gesetz offiziell in Kraft getreten ist.
00:25:16: Welches Gesetz ist das und warum ist das für so eine resiliente Wirtschaft, die wir brauchen, um voranzukommen in diesem Bereich?
00:25:23: So essentiell.
00:25:24: Du sprichst doch das nächste Zweigesetz an, ne?
00:25:26: Absolut.
00:25:27: Ja,
00:25:27: wunderbar.
00:25:28: Dankeschön.
00:25:29: Das ist ein Schwingsthema, oder?
00:25:30: Das ist auch mein Lieblingsthema.
00:25:31: Nein, eigentlich gar nicht.
00:25:33: Also ganz ähnlich.
00:25:33: Wenn es nach mir ging, feuchten wir das nicht.
00:25:36: Ja, weil ich bin ja kein Freund von Regulierung.
00:25:38: Ich bin ja immer der Sache von Regulierung, warum mir dann, wenn es im Prinzip eine Anführungsstrichinstückheit in Markkasaden gibt.
00:25:43: Und der Markt an sich an dieser Stelle reguliert sich eben halt nicht immer so, wie man das gerne hätte.
00:25:49: Und im Falle von Cyber-Sicherheit ist es halt so, dass wir das vorhin schon gesagt haben, es eben halt nicht mehr so ist, dass es nur eine rein betriebswirtschaftliche Betragung ist, sondern eine volkswirtschaftliche und auch eine nationalen Sicherheit zu tragen.
00:25:59: Und das heißt, wenn man, es ist ihnen nicht mehr gesetzt überlassen, ob du dein Wasserwerk von natürlich abgesichert hast, sondern es ist im gemeinen Interesse, dass du es gut gemacht hast.
00:26:08: Und genau hierfür hat der Gesetzgeber in Europa, das tatsächlich kommt aus Europa, gesagt, wir müssen das tun.
00:26:16: Wir haben hier ein gesamtgesellschaftliches Unter- und Sicherheitsproblem.
00:26:19: Wir brauchen diese NIS-II-Regulierung.
00:26:22: Und die NIS-II-Regulierung zwingt im Prinzip, muss man leider genauso sagen, hoffentlich aber auch positiv aufgenommen, die Unternehmen und öffentliche Institutionen sich um das Thema Cyber-Sicherheit in ihren Betrieb zu kümmern.
00:26:37: Das heißt, sie brauchen ein Risikomanagement.
00:26:38: Die müssen uns Bescheid sagen, wenn sie ein Problem haben.
00:26:41: Und sie müssen sich überhaupt erst nach registrieren, als welche die hier entsprechend auch wichtig sind.
00:26:47: So, und das ist ein kurzes Wesen von des zwei.
00:26:50: Und das betrifft, kümmere dich um deine Cyber-Sicherheit in deinem Unternehmen, in deine öffentlichen Institution.
00:26:57: Das ist die eine Hälfte dessen, was die EU da reguliert hat.
00:27:00: Das ist jetzt gerade in Kraft getreten in Deutschland.
00:27:02: Nach langer Zeit, wir haben harte Vögel gekämpft, dass wir das jetzt auch gut hinkriegen und sehr zufrieden mit Dingen das gelaufen ist, haben wir gut gemacht.
00:27:10: noch haben ganz viel was viel getan, also insofern Klasse, dass es jetzt da ist.
00:27:13: Und jetzt geht es darum, den Firmen zu hälschen, das gut umzusetzen.
00:27:17: Das ist die eine Seite.
00:27:18: Die andere Seite sind digitale Produkte.
00:27:21: Das ist der sogenannte Cyber Resilience Act, der tritt jetzt auch demnächst in Kraft, auch aus der EU kommen, da geht es um das nicht nur die Betreiber sich kümmern müssen, sondern das auch diejenigen, die Software herstellen, die digitale Produkte herstellen, nur alles, was fungt, dass die sich darum kümmern, dass die... Beispielsweise Updates.
00:27:40: Wenn du ein Auto kaufst erwartest du auch, dass ich dort für zwei Jahre später noch mal Satzteile klickst.
00:27:46: Bei einem digitalen Produkt erwartest du auch, dass für zwei Jahre später, wenn es denn ein langjähriges Produkt ist, dass du zwei Jahre später auch noch ein Sicherheits-Update bekommst, wenn da eine Schwarzstelle bekannt wird.
00:27:56: Das ist das Wesen der zweiten Sache und ich hoffe, dass wir mit diesen beiden großen Besätzen NIST II und Cyber Resilience Act CAA abgekürzt, dass wir mit den beiden einen deutlichen Anstieg in Sicherheitsgruppe bekommen, weil die müssen die Angesflächen managen.
00:28:11: Wir hatten es gerade.
00:28:12: Ja, für diejenigen, die hier zuhören und anders als natürlich die große Mehrheit des Publikums, nicht jeden Tag in spitzen Klammern träumen oder die gar irgendwo tätowiert haben oder in Serverschränken schlafen, kann ich auch nochmal genau sagen, was in der Zwei bedeutet.
00:28:28: Und zwar ist das eine EU-Richtlinie.
00:28:32: Was bedeutet, dass diese Richtlinie umgesetzt wurde.
00:28:34: jetzt Anfang Dezember in Form des, ich zitiere, Gesetzes zur Umsetzung der Netzwerk- und Informationssicherheit entklar man zweite EU-Richtlinie.
00:28:44: Deswegen zwei und zur Regelung wesentlicher Grundsüge des Informationsmanagements in der Bundesverwaltung.
00:28:50: Das ist also so heißt das.
00:28:52: Gesetz ich würde sagen ist relativ eingängig benannt in dem Kontext.
00:28:55: aber das was wir worauf wir jetzt zu steuern worauf wir auch glaube ich zu steuern müssen ist so ein bisschen symptomatisch.
00:29:03: wir haben das kann man glaube ich so sagen im militärischen Bereich gerade damit zu kämpfen im wahrsten Sinne des Wortes das wir ganz lange Sicherheit ausgelagert haben zum Beispiel an die Vereinigten Staaten so.
00:29:15: Wir haben gedacht, NATO, das kommt alles Norden und kriegen wir hin.
00:29:17: Im Zweifel kommt da Uncle Sam und regelt den Kram für uns.
00:29:22: Und jetzt müssen wir erkennen, vielleicht nicht und vielleicht ist es nicht so einfach.
00:29:26: Und genau diese Auslage rund der Sicherheit ist im Digitalen eben auch beobachtbar gewesen.
00:29:33: Und dem müssen wir jetzt sehr offensiv entgegenwirken und genau dazu dienen diese verschiedenen Gesetze, über die wir gerade sprechen.
00:29:40: Dann reicht das natürlich nicht alleine Gesetze.
00:29:43: zu machen, damit das auch passiert.
00:29:46: Man braucht, glaube ich, und das ist ein Punkt, über den ich mit ihr unbedingt sprechen möchte, ein bisschen eine andere Haltung.
00:29:52: Ich habe dieses Gefühl, sie können Sachen einfach auslagern, wird schon gut gehen, kümmere ich mich nicht drum, passiert dann dort drüben, sei es jetzt mal wegen Energiegewinnung oder Sicherheit oder digitale Plattformen oder Geschäftsmodeller, was auch immer.
00:30:07: Dieses Gefühl, den bin ich leider in den letzten X Jahren sehr häufig begegnet.
00:30:11: Und meine Wahrnehmung, ich bin gespannt darauf, was du das heißt, meine Wahrnehmung ist, dass es da eine positive Veränderung gibt.
00:30:19: Also ich glaube schon, dass es nur eine ganz, ganz positive Veränderung dahingehend gibt, dass man versteht, dass es sei bei Sicherheit etwas ist, wo man sich kümmern muss.
00:30:27: Also ich glaube, da sehe ich sehr viel.
00:30:29: Aber wir haben glaube ich auch noch nie erwartet, dass jemand anders aus Helikoptern springt und die Systeme patcht.
00:30:38: Also wir haben nicht erwartet, dass das die USA tun.
00:30:40: Das haben wir schon verstanden, dass wir das selber tun müssen.
00:30:42: Wir haben es gar nicht so ernst genommen.
00:30:44: Worauf du aber wahrscheinlich auch ein Stück weit mit abzielst, das stelle ich jetzt mal, korrigiere mich gerne, ist natürlich auch die Frage, welche Systeme benutzen wir denn.
00:30:52: Kümmern wir uns darum, dass wir im Zweifelsfall auf selber Systeme hergestellt haben.
00:30:55: Ich kriege jetzt gar nicht unbedingt zur Absicherung, sondern auch grundsätzlich zur Nutzung.
00:31:00: Also wer hat in Europa keine Ahnung, das war jetzt mal ein Office gebaut, da haben wir in der Form so nicht.
00:31:06: Wer hat sich bei uns gemerkt, dass wir große Social Media Plattformen haben?
00:31:11: Anwendig.
00:31:13: Wenn du das meinst, da bin ich absolut bei dir.
00:31:16: Wir stellen sich die Fragen, wollten wir nicht, konnten wir nicht?
00:31:20: Wo hinkst du eigentlich?
00:31:21: Wir stellen jetzt fest, dass das durchaus ein Problem ist, dass wir vieles von dem, was wir tagtäglich benutzen, eben halt selber nicht herstellen können.
00:31:29: Das ist so.
00:31:30: und auch nicht in der Verbreitung haben, weil ich glaube, das ist ja bei digitalen Geschirtskunden ja ehemaliger Träger, was haben ist das eine, ist in Verbreitung bringen immer was ganz anderes, jeder der das mal versucht dabei ist, wie schwierig das ist.
00:31:40: Das sind im Prinzip die, die die Fragen die wir uns jetzt stellen müssen und ich glaube, da passiert auch gerade in der Tat ein sehr großes Umdenken, was mir tatsächlich ein bisschen Sorgen macht ist, also ich habe ja selber genug IT gebaut und ich sage mal mal, das was du baust muss funktionieren und das funktionieren hängt auch oft in der Verbreitung ab, das hängt ja schon ab wie viel.
00:31:58: da auch an ein an ein sorgfalt betrieben wird auch in sille von die binger für den kundengut nutzbar machen usability etc.
00:32:05: pk wir werden nicht alles jetzt ab wieder morgen gleich.
00:32:10: Alles alleine machen können.
00:32:11: wir brauchen gute ballons das hatte ich vorhin schon gesagt und ich möchte das wir.
00:32:17: Aufhören dieses thema so ich sag mir schon fast ideologisch zu diskutieren.
00:32:22: es gibt nur schwarz oder weiß.
00:32:23: nein die welt ist grau.
00:32:24: oder hoffentlich Bund, das wäre natürlich noch schöner.
00:32:28: Aber ich glaube schon, dass es ganz wichtig ist, dass wir das offen fühlen, dass wir es auch stark an pragmatischen Lösungen diskutieren, gerne mit ganz viel Energie, mit ganz viel Leidenschaft, mit ganz viel auch einen klaren Anspruch, da was zu verändern, aber mit etwas weniger... Wenn du nicht meiner Meinung bist, dann bist du böse.
00:32:51: Nein, das ist nicht so.
00:32:51: Wir brauchen hier verbingende Elemente.
00:32:53: Wir müssen miteinander gute Lösungen finden in Europa.
00:32:57: Und das wird aber auch bedeuten, dass wir darüber konstruktiv diskutieren, was machen wir?
00:33:02: Was machen wir in zweiter Zeit auch nicht?
00:33:04: Wo passen wir ein bisschen an?
00:33:06: Also ich wünsche mir dann eine sprachliche, sachliche Diskussion, die uns da ans Ziel führt.
00:33:10: Und da helfe ich super gerne mit.
00:33:12: Ich möchte jetzt mal ganz kurz einen kleinen Schlenker machen, in dem ich Advokatos Diaboli spiele.
00:33:18: Und ganz gegen meine Gewohnheit, ja, sonst bin ich ja hyper konstruktiv ausschließlich positiv.
00:33:24: Es gab schon ein paar mal europäische Versuche irgendwo zwischen Staat, Privatwirtschaft, Wissenschaft, Forschung, um eine bestimmte Form von digitaler Abhängigkeit zu reduzieren.
00:33:33: Zum Beispiel, im Jahr zwei Tausend Fünf haben der damalige französische Präsident Jacques Chirac und der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder gesagt, so, wir brauchen jetzt was, damit wir Google etwas entgegensetzen können.
00:33:46: Und gegründet worden ist Quaero.
00:33:49: Ich denke, wir alle kennen und lieben Quaero, die Übersuchmaschine, der Megaerfolg von Seiten der EU.
00:33:56: Nee, das ist natürlich ein bisschen gemein.
00:33:57: Tatsächlich gilt das als eines der Projekte, wo gezeigt worden ist, dass Europa mit viel gutem Willen trotzdem am Ende nichts erreichen kann.
00:34:05: Quaero hat ungefähr verschiedene Berechnungen, manche Leute sagen bis zu sechshundert Millionen Euro verschlungen und ist nie... wirklich sinnvoll online gegangen, hat sich drei oder vier oder fünf mal verändert, wahnsinnig lange gedauert.
00:34:19: Das ist ein bisschen mein Negativbeispiel, wenn man glaubt, das geht ja ganz leicht.
00:34:24: Wenn wir von der Haltung reden, die sich gerade verändert, und das ist mein Optimismus, der positive Blickwinkel darauf.
00:34:32: Was ist denn die wichtigste Veränderung, die wir hier in Europa machen müssen, damit wir jetzt nicht das nächste Quaero im Bereich, sagen wir, KI erleben?
00:34:43: Schöner Punkt.
00:34:45: Ja, ich erinnere mich da auch sehr gut dran.
00:34:46: Ich möchte an der Stelle aber, glaube ich, tatsächlich die zweite Frage zuerst beantworten.
00:34:51: Die beantworten dann die erste gleich mit.
00:34:53: Sechsundet Millionen für ein Experiment.
00:34:56: Vielleicht doch ein ernst gemeintes Experiment.
00:34:58: Ist nicht viel.
00:34:59: Und ich glaube, das ist der Teil, den wir lernen müssen.
00:35:01: Nicht jedes Experiment, das wir starten, nicht jedes Unternehmen, das wir starten, muss und wird zum Erfolg führen.
00:35:06: dass sechshundert Millionen für etwas ausgegeben wurden, was am Ende des Trages nicht funktioniert hat.
00:35:12: Das ist tragisch.
00:35:13: Das liegt aber in der Natur der Dinge.
00:35:15: Digitale Geschäftsmodelle muss man raushauen.
00:35:18: Eins von zehn wird was und nicht neun von zehn.
00:35:22: Also, wir müssen dringend lernen, umzudenken im Sinne von... Wir brauchen keinen Schuldigen, der danach sechshundert Millionen Euro in den Sand gesetzt hat.
00:35:31: Darum geht es überhaupt nicht.
00:35:32: Es geht darum, in diesem Experiment, ich nenne es jetzt einfach mal so, auch weil ich weiß, dass es jetzt nicht das momenten Design war, frühzeitig zu verstehen, was funktioniert und was funktioniert nicht, diesen Lernprozess zu begleiten.
00:35:45: Und das ist für mich mehr eine Frage von Artitude und von Einstellung.
00:35:51: Solange wir immer davon ausgehen, dass wenn wir das investieren, dann wird es funktionieren.
00:35:55: Solange wir uns zu diesem Gedanken, welcher abschienen wird, ist auch nichts.
00:35:57: Wir brauchen einen deutlich riesigen, freundlichen Ansatz und auch einen ganz gesunden Pragnotismus.
00:36:01: Ich kann mich erinnern, ich hole mal in einem Vortrag kommt ihr, Sascha.
00:36:04: Das ist Jahre her.
00:36:06: Dann
00:36:06: hast du erzählt, hast du gesprochen von Überweisungen.
00:36:09: Wie Überweisungen?
00:36:10: Die hast du an der Leban geschickt und dann hast du gehofft, dass es gleich auf dem anderen Konto ist, weil das ist ja, ich zitiere, nur ein paar Meter weiter im Rechenzentrum.
00:36:18: Dann hast du gefragt, warum das drei Tage dauert.
00:36:21: So, ich fand das sehr lustig.
00:36:22: Ich hab damals nicht mal einer von denen, die ganz laut gelacht haben an der Stelle.
00:36:25: Wenn auch mit einem Mürsel leicht erstickten Lacken, kann man sich vorstellen, das sind die Fragen, die wir uns stellen müssen.
00:36:30: Also zwischen ist das Problem ja mit echter Überweisung gelöst.
00:36:33: Aber der entscheidende Punkt für mich an dieser Stelle ist, wie schaffen wir es, Exzellenz auch in diese Prozesse reinzukriegen und mit den leichten Verbesserungen, die wir da vielleicht machen können, nämlich zum Beispiel aus drei Tagen, drei Sekunden machen, damit auch schon zu funden, weil das ist nämlich das, was tatsächlich digitale Geschäftsmodelle ausmacht.
00:36:51: Du findest ein Problem und du löst es.
00:36:53: Dann nimmst du dir das nächste Problem und du löst es.
00:36:55: Das muss nicht immer erfolgreich sein, aber du fängst damit an.
00:36:58: Du musst nicht glauben, dass du immer gleich sozusagen die eierlegende Wollmilchstau jetzt für sechshundert Millionen oder für drei Milliarden irgendwo kaufst.
00:37:05: Du musst davon ausgehen, dass du ein paar Mal ein solches Finanzpaket auch einfach in den Sand setzt.
00:37:10: Und hier lernen, daraus zu lernen und frühzeitig in Prinzip auch mal anders abzubiegen.
00:37:15: Und das einzukalkulieren, das ist, glaube ich, der wichtigste Schiff, den wir schaffen müssen.
00:37:20: Und den sehe ich im Moment noch nicht.
00:37:21: Ja, das ist eine sehr interessante Sichtweise.
00:37:24: Die kann ich vielleicht auch mal so an mich selber richten.
00:37:26: Das ist ja immer total leicht zu sagen, bitte, ihr lieben Andern, lernt doch mal.
00:37:31: Und was ich jetzt gerade lerne, von dir höre, ist, dass mein häufig verwendetes Beispiel, das sehr schlechte Quaero, ich habe das damals auch schon gesehen, bis zum Namen.
00:37:40: Ich dachte, mit dem Namen setzt ich es nie durch.
00:37:42: Also, niemand weiß, wie man Quaero schreibt.
00:37:44: Das ist ja völlig vollkommen klar.
00:37:46: Ich habe es aber mal als großes Negativ Beispiel gesehen und ich finde sehr gut, dass du mich gerade ein bisschen quasi belehrt, nicht mich belehrt, sondern du hast mir eine andere Perspektive darauf gegeben, zu sagen, im gleichen Vortrag, wie ich nämlich Quaero als negatives Beispiel bezeichne, sage ich auch, wir brauchen eine höhere Toleranz gegenüber Fehlern, wir brauchen eine Kultur des Ausprobierens und Ausprobieren bedeutet, dass man auch scheitern kann.
00:38:10: Insofern hast du mich gerade so ein bisschen... auf einen Widerspruch hingewiesen, den ich selber in mir trage.
00:38:16: Und das finde ich deswegen interessant, weil du gerade von Grauwerten gesprochen hast.
00:38:19: Der ganze Bereich digitale Souveränität, der ganze Bereich digitale Vernetzung, der gesamte Bereich irgendwo zwischen Zeibersicherheit, Grundwerten, Ökonomie, Datenschutz ist voller Widersprüche, die man versuchen muss, irgendwie auszubalancieren.
00:38:36: Weil auf der einen Seite sehen wir, ich nehme das ganze anliegende Beispiel, Datenschutz ist super wichtig, alle sagen Datenschutz.
00:38:41: und dann sehe ich, dass eine Vielzahl von Geschäftsmodellen in Europa nichts geworden sind wegen Datenschutz.
00:38:47: Punkt.
00:38:47: Da kann man einen Punkt setzen und dann ist es so.
00:38:49: Und mit diesen Widersprüchen irgendwie umzugehen, das hatte ich gerade auch in Passung von die Herren.
00:38:54: Danke.
00:38:55: Vielen, vielen Dank dafür.
00:38:56: Ich möchte so ein bisschen auch mit Blick auf unseren dritten großen Themenblock dir eine Frage stellen.
00:39:05: Der dritte große Themenblock ist so die Vision.
00:39:08: Ich glaube, dass Deutschland gerade kommend aus der Merkel-Ära, die sich durch eine, sagen wir mal, aggressive Visionsarmut ausgezeichnet hat aus meiner Sicht, aber dass wir in Deutschland dringend eine Vision brauchen.
00:39:24: Und ich bin, ah, natürlich fest überzeugt davon, dass eine Vision, sagen wir mal, für in zehn Jahren, sagen wir mal, eine Vision, dass die natürlich digital, dass die natürlich KI-driven, AI-driven sein muss, auf der einen Seite, dass sie auf der anderen Seite sich aber auch ganz intensiv um genau diese Widersprüche kümmern muss.
00:39:42: Um die Auflösung von diesen Dingen, die auf den ersten Blick irgendwie konträr wirk oder komisch.
00:39:46: Der Punkt, auf den ich natürlich hinaus möchte, ist, wenn wir uns so fragen, digitale Souveränität, wie sieht es aus?
00:39:54: Und im gleichen Atemzug im Spätsommer dieses Jahres, dass BSI, quasi die Instanz der digitalen Sicherheit der digitalen Souveränität, sehen mit einer Verkündung, wir reden gerade mit Google über eine Kooperation.
00:40:08: Da fühlt es sich jetzt für die Leute, die davon außen drauf schauen, zunächst, und ich sage das ganz vorsichtig, das fühlt sich für Leute, die von außen drauf schauen, jetzt nicht an.
00:40:17: wie, na klar, liegt total nahe.
00:40:19: Digitale Socialität.
00:40:20: Lass mal erstmal eine Google-Coop machen.
00:40:23: Wie siehst du das dann im Detail?
00:40:25: Ist das eine Auflösung von genau so einer, sagen wir mal, genau so einer Widersprüchlichkeit?
00:40:32: Ja, also diese Kooperationsvereinbarung, die verfolgt mich.
00:40:37: Und das ist ein sofern total Albern.
00:40:38: Halt das echt eine von ganz, ganz vielen.
00:40:41: Also wir haben einiges in Kooperationsvereinbarung.
00:40:44: Und es ist ein völlig normaler Verwaltungsfuhrer.
00:40:48: Der Punkt ist, wenn wir vorne weg, wir treffen keinerlei Beschaffungsentscheidungen.
00:40:53: Wir entscheiden auch nicht, wie wir jetzt in zwei, vier, zwei Mal tiefer irgendwo einsteigen wollen.
00:40:58: Da mag es dann vielleicht mal irgendwie ein kleines, kleines Projekt hingeben, aber wir schaffen das Entscheidungsentscheidungen nicht.
00:41:03: Wir treffen immer, wir gehen in Themen rein, wenn es jemanden gibt, der aus der Bundesverwaltung sagt, schaut euch das mit dem mal an, da gibt es einen Bedarfstier.
00:41:14: So, und dann müssen wir Firmen tiefer einsteigen und sagen, okay, lass uns mal in eure Software reingucken.
00:41:20: Jetzt überleg mal gerade, Und es ist völlig egal, ob das eine SAP oder eine Google oder eine Siemens oder eine von den Frankreich Metallis ist.
00:41:29: Du glaubst ja nicht, dass die uns mal eben ihre Software auf dem Wegen, alle ihre Geschäftsweime zu verraten, ihre tiefen Sicherheitsmechanismen verraten, wenn die dafür nicht eine vernünftige gesetzliche Brötlade haben.
00:41:40: Da stehen hinten dran so und so viele Anwälte, die wollen sehen, dass das rechtlich sauber und besichert ist.
00:41:45: Und das sind diese Prokorationsvereinbarungen.
00:41:48: Punkt.
00:41:49: Darum geht es nicht.
00:41:50: Das heißt, wir haben im Prinzip eine Kooperationsvereinbarung überall da, wo wir mit Firmen zusammen tiefer in leeren Sachen reinschauen wollen.
00:41:58: Und das sieht näher als nur gut.
00:42:00: Und gleichzeitig ist es natürlich auch so, dass diese Abwägung, der hat ja schon gesagt, es ist keine Autarkie, um die es geht.
00:42:07: Eigentlich auch immer bedeutet, man muss schon wissen, wovon man redet und entscheiden können, auch sachlich entscheiden können.
00:42:13: An dieser Stelle.
00:42:14: können wir eine Zusammenarbeit ganz locker durchführen zu diesen und jenen Bedingungen, gerade wegen digitaler Serenität.
00:42:20: Und an einer anderen Stelle müssen wir das halt anders lösen.
00:42:23: Und da ist vielleicht auch eine Frage des Rausfindens.
00:42:26: Absolut.
00:42:27: Und ich meine, zum Auswirken gehört Bruthaltungskompetenz.
00:42:30: Ja, wo willst du dir denn hernehmen, wenn du dir die Sachen dir anschaust?
00:42:33: Damit du sie dir anschauen kannst, gerade bei uns auf PSI brauchen wir Kooperationsvereinbarung.
00:42:37: Das ist so.
00:42:38: Sonst, man hier geht es jetzt am Ende des Tages darum, Das also auch große Cloud Hersteller sagen, sie bauen europäische Cloud Instanzen.
00:42:45: Und sie wollen dafür unseren Rat, wie sie das machen wollen.
00:42:48: Ganz ehrlich, das macht durchaus Sinn, wenn es dafür Bedarfstriege gibt, dass wir dann ein zweites Fall auch mal tiefer reinschauen und sagen können, das ist halbwegs ordentlich gemacht.
00:42:58: So, und das ist ja am Ende des Tages auch ein Teil davon.
00:43:01: Hier machen wir die Dinge nutzbar.
00:43:02: Für mich ist die spannende Frage, wie schaffen wir es jetzt auch Nationale Hersteller viel von denen mit denen wir auch heute schon arbeiten aber mich jetzt gehen vor allem auch mal klein.
00:43:11: aber wie schaffen wir es?
00:43:12: open source Projekte die schaffen wir das wie eine ähnliche Situation zu bekommen.
00:43:17: Das hier nicht unsere Kooperation zur Einbauung schließen müssen da wollen wir eigentlich hin.
00:43:20: also nicht das sie müssen nicht der Punkt sondern dass wir es im Prinzip schaffen die ebenso auf die Bühne zu heben.
00:43:26: mit großen nationalen machen wir das bereits.
00:43:28: Ja da gibt es jede Menge mit denen wir gerade arbeiten große Projekte wo wir dran sind.
00:43:32: das ist super weil wenn wir es schaffen die.
00:43:34: Sicherheitstechnisch zu ertüchtigen, damit die auch mit großen mithalten können, auch mit Hyperscaler mithalten können.
00:43:39: Dann haben wir da alle was von.
00:43:41: So, und für mich ist digitale Solidarität, sage ich, immer wieder Optionen haben.
00:43:46: Wir müssen als diejenigen, die IT einsetzen wollen, die Produkte einsetzen wollen, Optionen haben.
00:43:51: Und dann kann es, muss es und soll es auch, immer mal wieder auch ein Kriterium sein, ich will das von hier.
00:43:58: Das ist ein legitimes Kriterium.
00:43:59: Das kann technisches Kriterium, aber es ist ein legitimes Kriterium für andere, die dann entscheiden, was sie geschaffen
00:44:03: wollen.
00:44:05: Verwaltungen stehen heute vor einem immensen Spagat.
00:44:09: Sie sollen Bürgerservices beschleunigen und gleichzeitig den strikten Schutz ihrer Daten garantieren.
00:44:14: Sie müssen Mitarbeiter entlasten, während sie komplexe gesetzliche Vorgaben erfüllen.
00:44:19: Und sie sollen Effizienz steigern, während die Sicherheit kritischer Infrastrukturen jederzeit gewährleistet sein muss.
00:44:26: Digitalisierung ist keine Option, sondern eine strategische Pflicht.
00:44:31: Sie macht Services bürgerfreundlicher und die Verwaltung effizienter.
00:44:34: wirkt aber ein Risiko.
00:44:36: Sie macht digital
00:44:37: angreifbar.
00:44:39: Doch sensible Daten müssen kompromisslos geschützt werden und Systeme jederzeit sicher funktionieren.
00:44:45: Das ist der Kern von digitaler Souveränität.
00:44:48: Digitale Souveränität bildet das Rückgrat einer modernen, prosperierenden Gesellschaft.
00:44:54: Die öffentliche Verwaltung trägt hieran einen großen Anteil.
00:44:57: Sie ist das Herzstück eines wirtschaftlich starken und resilienten Staats.
00:45:02: Doch wie gelingt dieser Wandel in der Praxis?
00:45:05: Verwaltungen brauchen einen Partner, der nicht nur Schlagworte liefert, sondern Taten.
00:45:10: Wir von Schwarz-Digits verstehen die anspruchsvolle Aufgabe sehr gut, die mit der Digitalisierung einer Verwaltung einhergeht.
00:45:17: Unsere souveränen Services entwickeln wir aus einer Haltung der Verantwortung heraus und haben sie im härtesten Umfeld Europas erprobt, in den hochsensiblen Prozessen der Unternehmen der Schwarzgruppe.
00:45:29: Das Ergebnis ist ein Fundament für digitale Souveränität, ein Ökosystem, das Verwaltungen handlungsfähig macht.
00:45:36: Von der BSI C-V testierten Stack-It-Cloud über präventive Cyber Security mit XM Cyber bis hin zu spezialisierter vertrauenswürdiger AI von Elf Alpha.
00:45:48: Wir sind Schwarz-Digits.
00:45:49: Wir schaffen mit unseren souveränen Lösungen die Grundlage für einen zukunftsfähigen Start, für eine digital souveräne öffentliche Verwaltung.
00:45:59: Wenn wir so zehn Jahre eine Vision auf zehn Jahre entwickeln würden im Bereich Tech, im Bereich KI, im Bereich digitale Zivilität, was werden denn aus deiner Sicht die wichtigsten Punkte, wo man konkret ansetzen kann, sowohl aus BSI Sicht, wie auch aus politischer Sicht, wie auch aus Unternehmenssicht?
00:46:17: Also ich glaube, ein ganz ganz wichtiger Punkt ist, dass wir es schaffen, Business hier zu erzeugen.
00:46:25: Also das ist, glaube ich, ein ganz wichtiger Punkt.
00:46:27: Ich konnte mal Schmeiner doch mal gesagt, Umsatz ist der beste Satz.
00:46:30: Man guckt, war arg flack, aber ich sehe es so trotzdem, da ist was dran.
00:46:34: Also zu sagen quasi, wie können wir im Prinzip auch Umsatz hier generieren, weil dann werden Firmen auch besser.
00:46:42: Das ist für mich ein ganz wichtiger Punkt und da kann man auch heute ansetzen.
00:46:45: Da kann man in verschiedensten Punkten ansetzen.
00:46:46: Das muss aber jeder, der was geschafft, auch selber entscheiden und auch selber entscheiden dürfen.
00:46:53: Das ist für mich ein wichtiger Punkt.
00:46:55: Also eine Unternehmen in der Einbranche wird sich vielleicht alles entscheiden, als eine Unternehmen in einer anderen Branche oder aber in einer anderen etwas perwirtschaftlichen Situation.
00:47:02: Für mich ist eine Vision an der Stelle, dass wir bis zu einem Jahrzehnte eine gute Parität haben zwischen, wir können Dinge von außen reinholen, die wir gewürzen können und wir haben aber auch genug heimische, nationale, europäische Anbieter, aus denen wir selber ebenfalls wählen können.
00:47:19: Und gerne auch inzwischen dann so weit getrieben bis zwanzig und dreißig, dass so vielleicht auch im einwärtsen, fünfzig, fünfzig Ballons haben.
00:47:26: Das fände ich einen ganz, ganz wichtigen Punkt.
00:47:29: Und ich fette es gerne, es wäre mir auch ganz wichtig zum Thema Digital, so wenn ich jetzt zwei, drei große Technologiefelder haben, in denen wir sagen können, da spielen wir auf den Weltmarkt mit.
00:47:41: Und wenn du wirklich gute Qualität willst, mit allem, was dazugehört, mit Sicherheit, wegen mir auch mit Datenschutz, mit allem, was man wirklich braucht, um so eine Lösung exzellent zu machen, dann kommst du zu uns.
00:47:52: Da machst du keine Frauenkompromisse, da kriegst du mal richtig Gutes.
00:47:54: Und das auf einem Weltmarktniveau.
00:47:56: Da hätte ich Lust so und da würde ich gerne hinkommen.
00:47:59: Da kann ich mir KI vorstellen, da kann ich mir Konsum vorstellen.
00:48:02: Aber dann müssen wir jetzt mal mal echt das geben.
00:48:04: Da will ich hin und das wäre für mich eine Wiesung.
00:48:06: Wie sieht es denn aus, eine Vision digitale Souveränität aus der Perspektive von normalen Bürgerinnen und Bürgern?
00:48:14: Oder übersetzt gefragt, was können wir denn so als Leute, die sehr, sehr viele digitale Instrumente im Durchschnitt nutzen, im Alltag tun oder nicht tun, worauf können wir achten, wie können wir was diskutieren, damit wir dazu beitragen können, so eine Vision überhaupt nur erreichbar zu machen?
00:48:30: Also ich glaube, ein ganz wichtiger Punkt, den jeder ein Beisteuern kann, ist tatsächlich solche Tools auch bei uns in Zornzformat zu nutzen.
00:48:37: Also, PayPal ist eine feine Sache, das ist gar keine Frage.
00:48:40: Vero gibt es uns schon aber auch.
00:48:42: Ich hab's installiert, ja so weit so gut, ich werde es jetzt nutzen, ich suche Leute um mich rum.
00:48:46: Ja, das hat mir schon ein Kollege angeboten, ich schick dir mal den, den, den, den, den Einzent, die Einzent-Iberweise, um einfach zu meinen Stoicen kommt, ja.
00:48:53: Also solche Sachen kann man tun, ist jetzt ein ganz wahnes Beispiel.
00:48:56: Da gibt es noch viele Menge andere Beispiele, da kann man sich für irgendwelche Chat-Tools nutzt man eigentlich.
00:49:01: Man kann sich an vielen Stellen überlegen, was will ich eigentlich nie stützen, was will ich verwenden.
00:49:07: Brauche ich immer eine Plattform, die alles integriert?
00:49:10: Muss mein E-Mail an derselben Stelle liegen die... ...dreinzwanzig andere Sachen meines alltäglichen Links?
00:49:15: Oder kann ich das auch verteilt haben?
00:49:17: Schaffen wir eine Integration im Zweifelsfall auch über... ...über Ökosystem-Grenzen hinweg?
00:49:22: Oder erlauben wir uns auch, dass wir komplett... ...so einen Anschluss- und privaten Blog-Indefekt da haben?
00:49:28: Ich bin da sehr divers unterwegs, das funktioniert auch.
00:49:31: Also das ist so... Ich glaube, wir können schon an der einen oder anderen Stelle irgendwie ein veganzbewusster Akzente setzen, auch mit einem Nutzerverhalten, der auch nochmal einen Einschluss haben.
00:49:39: Das müssen wir dann aber mit sehr schielen Gemeinsam machen.
00:49:42: Und dann haben wir damit schon.
00:49:44: Es gibt so zwei große Schulen in diesem Bereich eigentlich noch viel mehr, aber das sind die beiden vielleicht größten Schulen.
00:49:51: Wir müssen die einen sagen, damit wir den von dir erwähnten und für digitale Souveränität unbedingt erforderlichen größeren wirtschaftlichen Schub in digitalen haben, brauchen wir weniger Regulierung.
00:50:02: Und dann gibt es die anderen, die sagen, nein, wir brauchen noch mehr Regulierung, damit wir unsere Werte aufrechterhalten können und die nicht gebrochen werden durch, sagen wir mal, Konzerne oder gar irgendwelche bösartigen Akteure von außen.
00:50:17: In welche Richtung würdest du denn das sehen?
00:50:20: Ja,
00:50:20: wie immer, die Welt ist nicht schwarz oder weiß, sondern auch.
00:50:23: Oder besser noch bunt.
00:50:26: Also ich würde an der Stelle sagen, Regulierung kann uns... an verschiedensten Stellen kurzfristig sicherer machen.
00:50:37: Sie wird es aber nie schaffen, uns digital erfolgreich zu machen.
00:50:41: Das wird Regulierung nicht schaffen, denn das schafft nur Unternehmergeist, das schafft Lust an Technik, das schafft Lust am vorwärtskommen.
00:50:49: Das schafft Regulierung nicht.
00:50:51: Regulierung ist kein befeuernendes Instrument, sondern meistens eher ein bremsendes Instrument.
00:50:56: Wir brauchen aber tatsächlich auch einen Lift-up im Weg nach vorne.
00:51:00: Das heißt, ich sehe auf jeden Fall beides ganz, ganz wichtig.
00:51:04: bei der Frage mehr oder weniger Regulierung, sage ich, pflügere Regulierung.
00:51:10: Regulierung funktioniert an verschiedensten Stellen, heute noch sehr, vor allem pflügere Regulierung in der Umsetzung.
00:51:17: Pflügere Regulierung funktioniert noch sehr, sehr, sagen wir mal, altbacken mit Papier und Bleistift und Checkliste.
00:51:24: Nichts gegen Checkliste und Checkliste sind eine tolle Sache, aber wir müssen eigentlich viel in die Automatisierung da entdecken.
00:51:30: Also wenn du dir jetzt meistens anschaust, wie machst du Sicherheit in einer Software-Lieferkette zum Beispiel?
00:51:37: Da brauchst du tools, die das automatisch für dich machen.
00:51:39: Das ist so eine S-Bond, Software-Bullet-Materials.
00:51:43: Das ist so was, wie du musst, dass du automatisch in die Gehören kannst, Sicherheits-Tests in deine CI-CG-Pipeline.
00:51:49: Und dann musst du aber auch die CI-CG-Pipeline abgenommen werden.
00:51:53: Und ich muss nicht mehr die Produkte hinten oder die Eigenschaften im Produkt nachkreisen, so eine Zertifizierungsthematik.
00:51:59: Also hier eine ganz ganz anderen Grad von Automatisierung reinbringen, das wäre für mich eine smarte Umsetzung.
00:52:04: Da arbeiten wir ganz stark dran, wir wissen, ob das noch echt viel Arbeit vor uns haben, aber wir haben uns aufgemacht und das brauchen wir.
00:52:10: Das nächste, was wir brauchen, ist einfach die verschiedenen Auskriegungen von Regulierungen halbwegs sauber zusammenbringen.
00:52:18: Firmen haben keine chancen wir noch irgendwie gut durchzusteigen wenn da jetzt allen aster noch neue regulieren kommen.
00:52:24: deswegen haben wir übrigens auch mit den anderen cyber direct bis in europa sehr explizit gesagt hey lass uns bitte in moratorium auf diese sachen setzen müssen sie jetzt erst mal gut und clever umsetzen damit die belastung nicht größer werden.
00:52:36: also moratorium für weitere cyberregulierungen weil wir gesagt haben wir jetzt genug was wir echt erst mal umsetzen müssen.
00:52:43: und das sind so Sachen wo wir glaube ich viel schaffen können, wenn wir smart regnieren, uns auch die wichtigen Dinge konzentrieren oder so einfach nur für Firmen machen.
00:52:54: Wir kommen nicht ohne aus, aber wir müssen uns halt auch so machen, dass es noch Spaß macht, Business zu haben und zu innovieren und einfach nur nach vorne zu kommen, weil das ist das, was wird, schnauere Marktung, was uns auch heute machen.
00:53:04: Da gibt es einen Punkt, der gerade was die Division angeht in dem Bereich KI mir wirklich große Hoffnung macht, was Deutschland angeht.
00:53:12: Auch was Europa angeht, aber noch mehr was Deutschland angeht.
00:53:15: Und dieser Punkt, der bezieht sich darauf, dass ich, das ist eben so Unternehmergeist genannt, da er in Deutschland etwas am Horizont beobachten kann, das für mich Optimistisch stimmt.
00:53:26: Das ist etwas, von dem ich sagen würde, das ist sogar nicht nur irgendwie ein Bauchgefühl des Optimismus, sondern bezieht sich auf relativ konkrete Zahlen.
00:53:34: Ich sehe nämlich das Deutschland, da die FZ im April mal drüber geschrieben, das Deutschland bei ganz vielen Transformationen, die wir erlebt haben, weit hinten dran war.
00:53:44: Zum Beispiel, was E-Commerce angeht, war hier schleppend aufgebaut worden, was das Internet insgesamt angeht, was die Cloud-Transformation angeht, was Social Media angeht.
00:53:52: Immer war Deutschland hinten dran mit den Ergebnissen, die wir besprochen haben.
00:53:56: Wir sind in manchen Bereichen einfach zu bald hinterher.
00:53:59: Jetzt gibt es aber die jüngste große Transformation, die KI-Transformation.
00:54:04: Und da sind zwei Zahlen, die mir große Hoffnungen machen.
00:54:07: Nämlich einerseits, Dass Deutschland an Platz drei ist, was die Nutzerschaft von GDPT weltweit angeht.
00:54:16: Also das dritt intensiv nutzende Land von dem Angebot von GDPT, was für mich hier so ein bisschen als Sinnbild für interessiert die Leute KI steht.
00:54:27: Und das heißt, da ist Deutschland relativ vorne dran.
00:54:29: Und der zweite Punkt, der ist wie gesagt aus dem zweiten Quartal diesen Jahres veröffentlicht von Open AI, der Firma hinter GDPT.
00:54:36: Er macht mir noch mehr.
00:54:38: Hoffnung noch mehr Optimismus.
00:54:40: Denn Deutschland ist nicht nur am Platz drei, was die Nutzer angeht, die zahlenden Nutzer.
00:54:46: Das heißt, es investieren Leute zwanzig Euro im Monat, um da am Puls zu bleiben.
00:54:51: Sondern Deutschland ist sogar an Platz zwei, was die Nutzer angeht, die die Schnittstelle von Open AI nutzen.
00:55:00: Und das ist für mich nach den USA natürlich.
00:55:02: Und das ist für mich ein Zeichen, dass in Deutschland eine Art.
00:55:06: KI Tüftler Geist entstanden ist, was wiederum die Vorstufe zu genau dem Unternehmer Geist ist, den du beschrieben hast.
00:55:15: Meine große Hoffnung ist also für eine Vision, dass jetzt schon in den, ich weiß nicht, ob es Garagen sind, aber ich sage mal jetzt schon in den Hobbykeller.
00:55:27: in den früheren Werkstätten, in den Bastelschuppen, irgendwo im Baden-Württembergischen, im Bayerischen oder, meinetwegen auch im Mecklenburg-Vorpomerschen, irgendwelche Ingenieurinnen sitzen, die gerade, so lang einmal halb legal, mit einer runtergeladenen Datenbank ihrer Firma und der Schnittstelle von OpenAI ausprobieren, ob man da nicht ein total tolles KI-Geschäftsmodell drauf basteln könnte.
00:55:52: Und während das jetzt noch eine Katastrophe ist aus Sicherheitssicht, ja, ShadowAI.
00:55:56: Leute laden einfach irgendwelche Daten irgendwie um Geruch.
00:56:00: Kann das dieser Tüftlergeist schon in naher Zukunft dazu führen, dass eine Vielzahl von neuen, interessanten Geschäftsmodellen entstehen, die uns früher oder später eben digital unabhängiger machen?
00:56:11: OMG!
00:56:12: Oh mein Gott!
00:56:14: Oh Mann!
00:56:15: Also, ja, ich hab das jetzt nicht gehört mit Shadow IT und in der Garage, aber ja, genau darum geht's.
00:56:24: Ja, also ich kann mich erinnern, als hier eine T-T-T rauskam.
00:56:28: Das erste, was ich gemacht habe, ist natürlich, ich wollte dabei rumspielen, ist ja klar, das versteht sich von selbst.
00:56:33: Und ich war dann auch Rückzug dabei, da habe ich gesagt, okay, jetzt muss ich mal versuchen, die Sacken ja auch lokal zu laufen zu bringen mit entsprechenden offenen Modellen.
00:56:42: Das war noch ganz am Anfang und dann habe ich mich da auch echt schwer getan, das dann mal zu laufen zu bringen.
00:56:47: Das hat dann irgendwann auch geschafft, also alles wunderbar.
00:56:49: Dieses, was kann ich damit tun?
00:56:51: Wie komme ich da weiter?
00:56:52: Und heute ist das ja im Vergleich zu, weil das schon eine Lowbrainer.
00:56:55: Aber das ist genau das, worum es geht, diese Lust beim Machen.
00:56:59: Und ja, davon merke ich auch mehr.
00:57:01: Ich hoffe, dass die sich durchsetzt und tut mir einen gefallen.
00:57:04: Ich bitte nicht mit eurer dafür.
00:57:05: Wir haben eine Wartenwahrrunde, zumindest mit irgendwas, was wichtig ist.
00:57:08: Aber eben vertraue ich.
00:57:09: Ja, natürlich.
00:57:10: Das war natürlich kein Aufbruch.
00:57:11: Ja, ist klar.
00:57:13: Morgen schickst du in der Pressersasche, du weißt, wie es ist.
00:57:16: Nein, dein Quatsch.
00:57:17: Aber der Anstalt total ist, ja, bitte machen.
00:57:20: Genau das machen.
00:57:21: Es macht Spaß, es ist total spannend, Dinge zum Laufen zu bringen.
00:57:24: Und es ist auch super spannend, übrigens, wenn ihr mal so eure eigenen kleinen Testcases gebaut habt, um herauszufinden, wie euch die verschiedenen Engines dann da antworten.
00:57:33: Also das kann man natürlich auch manual probieren, aber automatisiert macht es viel mehr Spaß.
00:57:36: Und dann werdet ihr mal feststellen, dass ihr ganz gehörige Unterschiegel in den Antworten bekommt, z.B.
00:57:42: zwischen JetGPT, dann hier Quad oder wegen mir auch Perplexity.
00:57:48: Und ganz spannend auch immer misstall mit einbinden, nutze ich inzwischen total gerne und total viel.
00:57:54: Die haben nämlich richtig gute Antworten und wir haben auch manche Dinge, einfach eine komplett andere Perspektive und das ist super.
00:57:59: Also an solchen Stellen gerne auch da einfach noch mal tiefer rein, sich das ein bisschen vertraut machen.
00:58:04: Und mal herausfinden, was man mit alles tun kann.
00:58:06: Es ist mir nicht echt unglaublich, was man mit alles tun kann.
00:58:08: Es macht mir genauso viel Rauf, wie dir.
00:58:10: Wo war ich da auch ein bisschen subjektiv, was mir selber und Spaß
00:58:13: macht?
00:58:13: Gülbiklaude, das war eine fantastische Zukunftsvision.
00:58:17: Noch mal ausdrücklich um Gotteswillen.
00:58:18: Probiert es natürlich nicht mit ChatGPT aus oder zumindest nicht nur mit ChatGPT und schon gar nicht mit Delikaten-Daten.
00:58:25: An der Stelle kann man auch vielleicht mal einwerfen, dass in puncto digitale Souveränität, Verlässlichkeit, Sicherheit.
00:58:31: JGPT Open AI manchmal ein bisschen sehr ausprobierkultur ist.
00:58:34: im sommer diesen jahres hat zum beispiel ausprobiert was passiert wenn man private chats wo die meisten menschen glauben die werden wirklich privat googeln kann.
00:58:44: das ist kein scherz.
00:58:45: man konnte zwischenzeitlich ohne irgendwelche vorwarnung bestimmte chats googeln natürlich total anonymisiert und Gottes will aber dann doch am ende Googeln, das vielleicht so als kleiner Schlussbonbon, warum eine Vision digitale Souveränität oder sagen wir eine bessere, eine tieferere und auch eine demokratische Kontrolle von bestimmten Alltagsinstrumenten von KI über eCloud bis hin zu mobilen Anwendungen und natürlich allen möglichen Geschäftsmodellrelevanten Anwendungen.
00:59:11: Warum das ein sehr essentieller Teil der Zukunft ist und sein muss und warum Sicherheit da ein sehr zentrales Thema ist.
00:59:19: Liebe Claudia, vielen Dank, dass du hier im Podcast warst.
00:59:22: Ganz zum Schluss, ich möchte dir gerne das Schlusswort sagen, wenn du einen einzigen Wunsch frei hättest in Sachen digitaler Serenität und Sicherheit.
00:59:30: Für die nächsten zehn Jahre bis zur Erreichung der Vision.
00:59:35: Was wäre dieser eine große Wunsch?
00:59:38: Meine eine große Wunsch wäre, dass wir das mit ganz, ganz viel Mut und Zuversicht angehen.
00:59:43: Dann kriegen wir das nämlich auch hin.
00:59:44: Weil können, tun wir das.
00:59:46: Und dann fallen gut Themen wie vernünftige Cyber-Sicherheit, unsere Werte darin verankert.
00:59:51: schlaue und smarte Regulierung ganz automatisch daraus.
00:59:56: Wir haben bis in uns.
00:59:56: Wir müssen das einfach mobilisieren.
00:59:58: Das ist mein Auslöschen.
00:59:59: Vielen Dank, dass du da warst.
01:00:00: Vielen Dank fürs Zuhören.
01:00:01: Wenn euch diese Folge oder der Podcast insgesamt gefallen hat, empfehlt ihn gerne in sozialen Medien weiter oder diskutiert mit uns auf verschiedenen, übrigens allesamt nicht europäischen Plattformen wie LinkedIn, wie Instagram oder TikTok.
01:00:17: Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.
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