Deutschland hat einen KI-Plan. Jetzt braucht er nur noch Deutschland!
Shownotes
In dieser besonderen Ausgabe von Tech, KI & Schmetterlinge spricht Sascha Lobo mit den Vorsitzenden der Expertenkommission „Wettbewerb und Künstliche Intelligenz“: Rolf Schumann, Prof. Dr. Rupprecht Podszun und Sebastian Thrun. Gemeinsam diskutieren sie die zentralen Empfehlungen ihres Abschlussberichts an die Bundesregierung.
Im Mittelpunkt stehen die großen Fragen unserer Zeit:
Wie kann Deutschland seine starke KI-Forschung besser in erfolgreiche Unternehmen übersetzen? Warum sind Datenräume, digitale Infrastruktur und Talente die entscheidenden Ressourcen der Zukunft? Weshalb braucht Europa eine eigene, souveräne KI-Strategie? Wie können Regulierung und Datenschutz Innovation ermöglichen statt verhindern? Welche Rolle sollte der Staat als erster Kunde und Innovationsmotor spielen?
Die Gäste zeigen auf, warum KI weit mehr ist als ein Technologietrend, weshalb Europa auf seinen industriellen Stärken aufbauen sollte und warum jetzt der Moment gekommen ist, vom Diskutieren ins Handeln zu kommen.
Eine Folge über Mut, Wettbewerbsfähigkeit, digitale Souveränität und die Frage, wie Deutschland im Zeitalter der KI nicht nur mithalten, sondern mitgestalten kann.
Schwarz Digits<<< Digitale Souveränität ist die Basis für Unabhängigkeit, Wachstum und Wohlstand. Dafür wollen wir Bewusstsein schaffen.
Whitepaper Digitale Souveränität https://schwarz-digits.de/digital-sov… Cyber Security Report 2025 https://schwarz-digits.de/report25 Schwarz Digits auf LinkedIn https://www.linkedin.com/company/schwarz-digits
Transkript anzeigen
00:00:01: Tech, KI und Schmetterlinge.
00:00:03: Ein Podcast von Sascha Lobo in Zusammenarbeit mit Schwarztidgets.
00:00:07: Guten Tag!
00:00:07: Und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Tech,KI und Schmetterlinge – dem Podcast von mir, Sascha-Lobo In Zusammenarbeit Mit Schwarztiddgets, dem deutschen Technologiepartner für digitale Souveränität in Europa.
00:00:21: Diese Sendung ist eine ganz besondere.
00:00:23: Vom Koalitionsvertrag der Bundesregierung ist die Expertenkommission im Bereich KI vorgesehen, der offizielle Titel lautet Experten-Kommission Wettbewerb und Künstliche Intelligenz.
00:00:33: Sie arbeitet ehrenamtlich bunt unabhängig.
00:00:36: den Vorsitz dieser Kommission haben drei Personen übernommen Rupprecht Porzun Professor für Wettbewerbsrecht, Universität Düsseldorf und auch Mitglied der Monopolkommission.
00:00:47: Rolf Schumann Co-CEO von Schwarztidgets und Chief Digital Officer der schwarzgruppe.
00:00:53: Und Sebastian Truhn CEO der Sage AI Labs in Kalifornien.
00:00:58: Bevor wir da noch ein bisschen tiefer reingehen möchte ich vielleicht mal ein bisschen ausführlicher die KI Kommission und deren Arbeit einsortieren.
00:01:06: Man versteht das Gespräch, glaube ich nur dann richtig.
00:01:09: Wenn man begreift warum diese Runde eigentlich entstanden ist?
00:01:13: Im Herbst, twenty-fünfundzwanzig wurde sie eingesetzt von der Bundesregierung und zwar vor dem Hintergrund einer sehr grundlegenden Frage Was passiert mit einem Industrieland wie Deutschland im Zeitalter künstlicher Intelligenz?
00:01:27: Weil es eben so viele Anzeichen dafür gibt, dass gerade im Hochtechnologiebereich da wo es Datenintensiv wird sich massiv etwas ändert.
00:01:34: Gerade auch im Zusammenhang mit Plattformen die im Bereich KI ebenso relevant sind.
00:01:39: KI ist nämlich nicht nur ein neues digitales Werkzeug sondern wahrscheinlich die tiefgreifendste technologische und damit auch wirtschaftliche Veränderung seit Beginn der Industrialisierung, vielleicht sogar seit dem Buchdruck.
00:01:51: Und das macht die Lage so besonders weil KI nicht nur einzelne Produkte oder Apps verändert, sondern ganze Wertschöpfungsketten, Märkte, Geschäftsmodelle, Arbeitsprozesse und schlussendlich sogar Machtverhältnisse.
00:02:02: Deutschland steckt dabei in einer gleichermaßen interessanten wie auch schwierigen Doppelrolle.
00:02:06: Auf der einen Seite gibt es tatsächlich strukturelle Stärken wie eine ziemlich gute Forschung oder dass eine ganze Reihe von Unternehmen in Deutschland hervorragende wirtschaftliche Substanz haben im Mittelstand.
00:02:17: Eine große industrielle Kompetenz, Datenschätze quer durch die Wirtschaft also alles das was man im Bereich KI sehr gut gebrauchen kann.
00:02:24: auf der anderen Seite haben wir seit vielen Jahren schon vor Corona Probleme die immer ähnlich gelagert sind Zu langsame Digitalisierung, große regulatorische Komplexität um das mal freundlich auszudrücken vergleichsweise wenig Risikokapital und auch einen schwachen Technologietransfer von der Forschung zum Beispiel in konkrete Geschäftsmodelle und schließlich in Unternehmen.
00:02:45: Dadurch sind wir über die Jahre immer abhängiger geworden z.B.
00:02:49: von amerikanischen oder chinesischen Plattformen und Technologien von Cloud-Systemen von KI Modellen Und genau hier setzt die Kommission an.
00:02:57: Die zentrale Frage lautet nämlich nicht einfach, wir machen mehr KI sondern grundlegender wie können wir Europas und auch Deutschlands Position stärken um technologisch und wirtschaftlich handlungsfähig zu bleiben?
00:03:09: Und zwar auch gerade dann wenn KI, wenn künstliche Intelligenz so eine Art Betriebssystem des Wirtschaftens insgesamt wird also praktisch in allen Branchen in fast allen Arbeitsprozessen maßgeblich werden wird.
00:03:23: Und deswegen sitzen in dieser KI-Kommission eben nicht nur Politiker oder Juristen, sondern auch Leute aus der Forschung, aus der Industrie und aus der Plattformökonomie.
00:03:31: Aus der Startupwelt von Infrastruktur und Wettbewerbsrecht also Menschen die sich ganz alltäglich intensiv mit genau diesen Verschiebungen durch und mit künstlicher Intelligenz beschäftigen.
00:03:41: Deswegen ist es auch einigermaßen erstaunlich dass die Empfehlungen so konkret sind!
00:03:46: Man könnte ja denken, dass wenn sehr viele sehr diverse Menschen was ihren Erfahrungshorizont und ihr Schaffen insgesamt angeht das dann auch sehr diverse sehr vielfältige und dann im Ergebnis vielleicht ein bisschen laffe Empfehlungen zustande kommen.
00:03:58: Das Gegenteil ist aus meiner Sicht der Fall denn im Kern sagt die Kommission Deutschland und Europa haben nicht nur die Chance sondern eigentlich sogar die Pflicht bei mindestens industrieller KI weltweit vorne mitzuspielen, aber eben nur dann wenn wir anfangen die Stärken ernst zu nehmen und ins Handeln kommen.
00:04:19: Ihr seid mit dem Report, mit dem Abschlussbericht der Expertenkommission Wettbewerb und Künstliche Intelligenz wie sie ganz präzise heißt Seid ihr bei zwanzig Forderungen?
00:04:32: Ich nenn's Forderung, weil eigentlich ist Empfehlung.
00:04:34: Aber man muss es als Forderungsverstehen.
00:04:36: wenn Deutschland in Zukunft im KI-Bereich wettbewerbsfähig sein wird und da seid ihr mit zwanziger Forderen reingegangen die ungewohnt klar sind.
00:04:44: Wie kommt das?
00:04:46: Wir haben am Anfang ein ganz gutes Prinzip entwickelt.
00:04:49: wir setzen Prioritäten oder wir versuchen in dieser Kommission wir waren fünfzehn Leute ziemlich bunt gemischt wir versuchen herauszufinden was sollte die Bundesregierung jetzt mit Macht anpacken.
00:05:00: Denn der Punkt, der mir jetzt auch in Laufe dieser Arbeit immer so deutlich geworden ist es gibt ja schon wahnsinnig viele Initiativen Es gibt schon wahnsinnig viele Rezepte Es gibt wahnsinnige Förderungen und so weiter.
00:05:11: Aber es fehlt ein bisschen an der Bündelung einer Prioritätensetzung.
00:05:15: Was sollt jetzt als erstes mit aller Macht passieren?
00:05:17: Und das sind die zwanzig Punkte zu denen wir dann gekommen sind.
00:05:21: Wie Ruprecht sagt Wir wollten auf gar keinen Fall ein Papier produzieren was für Schublades oder fürs Regal?
00:05:26: Und diese zwanzig Nenners Handlungsfelder Empfehlungen sind wirklich Dinge, wo man ins Tun kommen kann.
00:05:32: Was aber viel wichtiger ist werden dann ganz toll ein ganz tolles Team noch in dieser Kommission aus der Wirtschaft, aus der Forschung, außer Politik.
00:05:41: Obwohl wir auch Folgendes gemacht haben Wir haben überprüft können diese Handlungsempfehlung auch umgesetzt werden.
00:05:45: Es macht ja keinen Sinn, Dinge zu fordern und so verlangen oder auch zu proklamieren Wo man von vornherein schon weiß das funktioniert er gar nicht.
00:05:52: Das Setter passt die Strukturen sind entvorhanden Und diese Verifikation, nicht nur die Priorisierung und den Fokus zu haben sondern der Machbarkeit.
00:06:02: Das war ganz entscheidend.
00:06:03: also es steht nichts in diesen Handlungsempfehlungen was man nicht tun kann wenn man es nicht möchte.
00:06:09: Und das ist glaube ich aus unserer Sicht des besonderen Wesen an dem Ergebnis dieser Kommission soweit dass es wirklich nix theoretisch dieses ist um zu sagen Wenn ihr Interesse habt dieses Thema jetzt anzugehen wenn ihr den Mut habt dieses thema jetzt auch für Deutschland ein Standort in Europa auf die Straße zu bringen das wäre ein Weg der machbar ist.
00:06:27: Es gab in dieser Kommission externe Impulse, zum Beispiel von Jan LeCun, Ex-Chef der KI von Meta Turing Award, Erich Schmidt war da, der ehemalige CEO von Google.
00:06:44: Daran Archimoglu, der Wirtschaftsnobelpreisträger, im Jahr zwanzig.
00:06:48: Das sind also alles Leute die einen sehr tiefen Einblick haben.
00:06:51: und wenn mir das als langjähriger Beobachter der verschiedensten auch durchaus digitalen Kommission mal erlaubt sein Silvi Feststellung diese Kommission hat sich auch dadurch hervorgetan dass fast alle in der Kommission die an diesem Gericht gearbeitet haben Die waren jetzt nicht hundertprozentig zwingend von der Bundesregierung abhängig, um es mal so auszudrücken.
00:07:14: Wir haben sonst das Phänomen in Kommissionen dass da Leute sind die ein gewisses Incentive haben Dinge rauszufinden, die jetzt vielleicht nicht total unangenehm sind und bei euch einfach mal da Leute zu haben Die sich trauen das zu sagen was notwendig ist und das so ein bisschen Ungebremst und dieses ungebremste, das ist ein gutes Stichwort.
00:07:34: Weil wir nicht nur eine extrem hohe Geschwindigkeit haben und noch mehr brauchen in diesem Feld sondern auch weil wir eine Alternativlosigkeit da sehen.
00:07:43: Rolf
00:07:44: Ja man muss aber auch sagen es kam nicht nur aus der Kommission Es war auch vom Set-Up her also sowohl Ministerin Reiche als auch Minister Wildberger die hatten schon Vorschläge zur Zusammensetzung Und darf aber einset vergessen, als wir darauf Feedback gegeben haben in Bezug auf das Thema Ausgewogenheit, Zusammensetzung und auch was wir machen wollen gab es vor der Unterstützung.
00:08:02: Und man muss da wirklich Dank sagen an dieser Kommission.
00:08:05: Und ein Dank geht auch wirklich an die Ministerien, also auch noch das Forschungsministerium, was auch mit Rheingaben, also wirklich komplett in der Disziplinär, die haben auch dieses Feedback ertragen und angenommen.
00:08:15: Das darf man auch nicht vergessen!
00:08:16: Es ging nicht nur darum von vornherein zu vermeiden dass etwas was unangenehm sein könnte gar nicht erst aufkommt sondern hat ganz bewusst drum gebeten, das anzunehmen.
00:08:25: Man hat es auch sehr stark aufgenommen und unterstützt.
00:08:27: von daher muss man sagen... Es war für diese klassischen Strukturen wie Kommission aufgesetzt werden von vornherein anders gewünscht.
00:08:34: und da muss ich sagen haben die Auswahl der Mitglieder als auch die Auswahl der Co-Vorsitzenden schon dazu geholfen zu sagen bitte gibt uns ungefiltert eine Sicht wo wir stehen und was zu tun ist.
00:08:48: Ich finde sie immer dann interessant dass mich danach fragt sondern auch das Ergebnis erträgt.
00:08:53: also Das kann man wirklich so ausführen.
00:08:56: Aus meiner Sicht ist das Ergebnis nicht nur zu ertragen, sondern ich habe die sehr dankenswerte, finde ich Aufgabe seit langer Zeit in der Öffentlichkeit immer wieder Sachen zu fordern.
00:09:05: Ich muss sie dann nicht liefern.
00:09:06: Das macht es ein bisschen einfacher aus meiner persönlichen Perspektive.
00:09:09: Aber ich schreibe irgendwo da Podcaste, ihr müsst endlich und dann gucke ich zwei Jahre später und beschwer mich wenn's nicht passiert ist.
00:09:14: In diesem Fall, das hast du schon gesagt Rolf, ist die mögliche Erfüllbarkeit ein sehr wichtiger Punkt gewesen.
00:09:21: Ja auch deswegen, weil wir gar nicht mehr so viele Chancen haben wenn man jetzt mal ganz ehrlich ist.
00:09:27: Denn es ist ein offenes...ne is ja kein Geheimnis!
00:09:30: Es ist eine offene klar kommunizierbare, klar messbare Angelegenheit dass Deutschland nicht mehr wächst wie's mal gewachsen ist sondern sehr zögerlich oder sogar gar nicht und das wir bisschen was versäumt haben in den letzten Jahren Ruprecht.
00:09:43: Also ich bin nicht ganz so pessimistisch durch, ich glaube es ist jetzt nicht die einzige Chance für die letzte Patrone der Bundesregierung muss jetzt auch wirklich fliegen oder so.
00:09:51: Das ganze Schlimmste ist glaube ich noch nicht weil sich das Feld immer noch unglaublich weiterentwickelt und wir sind ja in der ganzen KI Entwicklung noch nicht da dass wir sagen was jetzt aus erzählt diese Geschichte.
00:10:03: aber du hast natürlich insofern recht dass wenn wir jetzt nicht den Hebel umlegen und wenn jetzt nicht etwas passiert dann wird's natürlich immer schwieriger mitzugehen.
00:10:11: und der Punkt der mir da immer wichtig ist konzentrieren wir uns auf die Felder, in denen wir diese Chance auch haben.
00:10:20: Wir haben in Deutschland ganz große Stärken und über die werden wir sicherlich noch vertieft sprechen können.
00:10:26: Extrem gute Forschung, die immer noch weltweit zur Topforschung im Bereich KI gehört etablierte Industrieunternehmen mit großen Datenschätzen, die nach wie vor – wenn man es immer wieder anders hört zu den Top-Playern auf vielen Märkten gehören.
00:10:41: also Stichwort Heden Champions und ähnliches.
00:10:43: Wir haben einen stabilen Rechtsstaat, eine Demokratie und so weiter was als Rahmenbedingungen auch wichtig ist um Leute anzuziehen um bestimmte Dinge voranzutreiben und ähnliches.
00:10:54: Mit diesen Dingen können wir Dinge schaffen.
00:10:57: aber momentan ist ja die KI-Entwicklung zum Beispiel sehr stark auf diesem oder das was wir so wahrnehmen ist sehr stark so auf diesem Verbraucherbereich.
00:11:05: wir arbeiten alle irgendwie mit Und wir müssen jetzt irgendwie schaffen, dass wir in Industrial AI reinkommen.
00:11:13: Dass wir in die Unternehmen viel stärker die KI-Prozesse implementieren und ähnliches.
00:11:17: Also wir müssen ja schon genau schauen wo liegen denn die Chancen?
00:11:20: Das war eben auch ein Fokus, den wir versucht haben in der Kommission zu setzen das wir gesagt haben.
00:11:24: also es ist jetzt wichtig dass wir die Punkte identifizieren wo wir stark sind.
00:11:28: Nummer ein Beispiel Wir sind in Live Sciences Pharmacie usw.
00:11:33: hoch komplexen, auch was die Daten angeht.
00:11:36: Hoch sensiblen Bereich ist Deutschland immer noch eine sehr starke Nation.
00:11:39: und wenn ich jetzt hier von Deutschland spreche muss ich mir gleich selbst ins Wortfall sagen sorry Ich spreche natürlich lieber von der EU, weil es auch super wichtig ist dass wir das ganze Thema europäisch angehen.
00:11:48: Das war für uns in der Kommission auch mal ein ganz entscheidender Punkt, dass wir nicht so national denken sondern immer gleich die europäische Dimensionen denken.
00:11:55: also wir sind im Life Sciences in Europa immer noch top.
00:11:57: ja da können wir jetzt investieren dann müssen wir reingehen und da muss man gucken was wir damit KI machen können.
00:12:02: wenn man das fällt super stark entwickeln.
00:12:04: dann können wir auch in den anderen Feldern die vielleicht weniger komplex sind wo die Daten weniger sensibel sind ähnliche Erfolge erzielen.
00:12:10: Ganz interessant zwischen deinem Grundpessimismus, das morgen die Welt untergeht und dessen absoluten Optimismus eines Hochschulprofessors im Dekan der wirklich in jedem Paper noch etwas Gutes findet.
00:12:22: Vermissler Realismus aus der Wirtschaft!
00:12:23: Und der Punkt ist folgendes... Wir müssen einfach jetzt überlegen ob wir die Weichenstellung der Zukunft mitgestalten wollen oder nicht?
00:12:30: Also die Frage ist jetzt wirklich bist du Beifahrer da?
00:12:32: bist du am Fahrersitz oder am Steuer?
00:12:34: was mein ich denn mit?
00:12:36: Es ist jetzt jeden klar geworden, dass dieses KI-Ding nicht mehr weggeht.
00:12:39: Also umso ganz flapsig zu sagen, KI ist etabliert und es ist eine Technologie die gesellschaftlich wirtschaftlich politisch überall den Einzug halten wird.
00:12:49: also noch mal KI ist da und am sorry das ist kein Hype der vorbei geht.
00:12:54: Sonst ist eine Grundlagentechnologie, die im Rahmen der digitalen Welt einfach ein ganz essenzielles Werkzeug ist.
00:13:01: Und die Frage die man sich stellen muss nimmt man dieses Werkzeug Ich sage mal, Kennfähigkeit mit auf.
00:13:07: Und dann kann man wieder sagen es geht in alle Dimensionen.
00:13:09: Also gesellschaftlich B to C hat der Ruprichter eben gesagt das ist wie immer losgelaufen.
00:13:15: ich glaube da ist ihm auch alles klar.
00:13:16: wir laufen jetzt hinterher und bauen das nächste large language Modell im Consumer Bereich.
00:13:20: das ist glaube ich jedem bewusst geworden ist das erste Mal dass so etwas passiert ist.
00:13:25: wenn man zurück dem Thema eCommerce oder Internet ganz okay aber Wenn man jetzt nochmal auf das Thema Wirtschaftsunternehmen schaut und wir haben es eben gesagt, ohne zu wiederholen unsere Hidden Champions.
00:13:34: Unsere Domain Expertise.
00:13:37: wollen wir in den Bereichen, in denen wir auch weltweit nach wie vor führen sind dieses neue Werkzeug nutzen oder sagt mal oh das ist Teufels Zeug.
00:13:46: Wir nehmen's nicht.
00:13:47: also von daher Es ist gar keine Diskussion.
00:13:50: Ist es die letzte Chance?
00:13:51: Oder haben wir alles verpennt?
00:13:52: Nee Freunde wenn wir in diesen Bereichen indem wir heute inhaltlich, wirtschaftlich von der Forschung, auch von der Position im Markt vorhanden sind.
00:14:03: Wenn wir da weiter mitspielen wollen, sollten wir dieses Werkzeug aufnehmen und das ist genau diese Nutzung industrieller KI in so einem Kernbereich.
00:14:11: Das Allerwichtigste ist jetzt doch nur... Jetzt sind wieder mit der Euphorie um Kohle zu kommen und alles machen zu wollen, sonst sagen okay wo sind wir stark?
00:14:19: Und dann geht es immer um die drei Dinge haben wir das Talent und das Wissen, haben wir die Daten sprich den Treibstoff um das zu nutzen in der richtigen Umgebung, dass wir sie einsetzen wollen.
00:14:31: Also nicht jedes Werkzeug ist für jeden nutzbar und da gibt es auch ein paar Rahmenbedingungen, da geht es auch immer um das Thema Selbstbestimmung also sprich wie im Gehirn die Daten.
00:14:39: was passiert damit?
00:14:40: Wie schützen wir Intellectual Properties?
00:14:42: Wenn man das jetzt einfach für sich entscheidet zu sagen nee natürlich möchte ich in den Bereichen wo ich stark bin, wo ich Talente habe, wo wir uns definieren und auch positionieren sowohl in Deutschland als von der Welt.
00:14:53: Deswegen ist es so ein Punkt, das ist natürlich eine Frage die ist rein rhetorisch geschält.
00:14:58: Natürlich wollen wir reingehen und natürlich akzeptieren wir dieses Werkzeug.
00:15:02: aber dann bitte habt einfach den Mut Es jetzt reinzubringen und es sinnvoll einzusetzen und man braucht sich gar keine Gedanken zu machen dass man in Zukunft keine Rolle mehr spielt.
00:15:12: um das vielleicht noch mal bisschen einzusortieren mein pessimismus ist natürlich nur vorgetäuschter Zweck.
00:15:17: Pessimismus.
00:15:18: Man kann Dinge auch besser meckern, aber – und das ist das große Problem – wenn man nur meckert dann gibt es Resignation.
00:15:24: Da ist ja auch immer diese Balance über die wir häufig diskutieren und zu dieser Balance gehört aus meiner Sicht ganz essentiell ein Faktor wo Deutschland überraschend gut aufgestellt ist unser erster großer Themenblock nämlich Forschung und Talent.
00:15:39: Was sich jetzt auszahlt sind die Investitionen in Forschung, in Grundlagenforschung von vor zwanzig Jahren.
00:15:46: Forschung hat halt immer einen relativ langen Atem.
00:15:49: Es ist wichtig, dass wir jetzt weitermachen mit Forschung.
00:15:51: aber das heißt eben wir haben in der Vergangenheit auch offenbar ganz gute Wegentscheidungen getroffen.
00:15:57: also man sieht es ja ich mein ich sitze hier mit Rolf der das deutsche Berlin zu seinen Füßen liegen hat wo wir gesehen haben was passieren kann wenn jemand richtig viel Geld in die Hand nimmt und eben auch Forschung massiv unterstützt Und Professuren schafft, Lehrstühle schafft.
00:16:13: Wir haben mit Max Planck, Frauenhofer den Leitnitzgemeinschaften
00:16:17: usw.,
00:16:17: haben wir Institutionen die an diesen Themen sehr gut ausgestattet forschen.
00:16:23: das ist einfach die Basis dafür.
00:16:24: und wo dieser Eindruck herkommen mag dass wir da vielleicht Schwächen haben oder dass wir nicht ganz so wegweisend sind ist dann das Thema Transfer.
00:16:32: also wir schaffen es sehr sehr gut zu forschen.
00:16:35: was uns dann nicht so ganz gut gelingt momentan und dazu machen wir dann Empfehlungen in unserem Bericht Wie kommen wir von der Forschung dann in die Anwendung rein, das ist dieses Transferthemae.
00:16:44: Aber die Forschungsselbste super werden in der Kommission.
00:16:47: Sebastian Thun hast du schon erwähnt?
00:16:48: Der kommt ja auch immerhin aus einem deutschen Forschungs-Ökosystem.
00:16:51: Björn Oma von der Lüblich-Maximilians-Universität in München auch einer der großen KI-Forscher dessen Schülerinnen und Schüler in allen möglichen Startups total boole Geschichten entwickeln wie Black Forest Labs und so.
00:17:03: Das sind Sachen, die sind quasi bei Björr Oma entstanden.
00:17:06: ich hatte es auch.
00:17:08: aus Dresden, der inzwischen in die USA gegangen ist.
00:17:11: Aber auch sozusagen aus diesem Ökosystem der deutschen Forschungslandschaft mal ursprünglich kamen.
00:17:16: Da sieht man eben schon also wir haben diese Leute, wir müssen diese Leute dann halten!
00:17:19: Wir müssen sehen dass wir die Forschung in die Anwendung kriegen.
00:17:22: aber die Forschungs selbst ist da und das muss man sich immer auf deutlich machen.
00:17:26: Das ist natürlich eine bewusste Entscheidung gewesen bestimmte Dinge zu fördern Die deutsche Forschungslandschaft sehr gut auszustatten.
00:17:33: ich bin echt der Letzte der sagt wir müssen jetzt alles mit Geld zuschütten.
00:17:37: Und Katharina Reiche, die Bundeswirtschaftsministerin als sie uns ins Amt gehoben hatte hat sie zu Rolf Sebastian und mir gesagt.
00:17:45: Leute tut mir einen Gefallen er findet mich weiter eine neue Förderplätze.
00:17:48: wir wollen keine Subventionitis für KI.
00:17:50: ja wir haben uns auch dran gehalten.
00:17:52: aber im Bereich Forschung muss man natürlich sagen es liegt eben schon an der selben Forschungslandschaft die wir haben und dann der strukturellen Forschungsland an der Infrastruktur für Forschung wie gut ist.
00:18:01: wo ich sagen würde was wir das eine der wichtigen Empfehlungen in unserem Papier zum Thema Forschung.
00:18:07: Wir müssen noch stärker so Hubs bauen und die Forschung noch viel stärker zusammenbringen mit Industrie- und auch mit den Wagniskapitalgebern.
00:18:17: Und das ist bei uns momentan noch ziemlich
00:18:19: fragmentiert.".
00:18:20: Am Ende geht es wirklich nur darum, die Menschen zusammenzubringen – und das ist was du eben angesprochen hast, was jeden Halbronn entsteht im Bildungskampus.
00:18:27: Es geht nicht darum, viel Geld irgendwo raufzuschmeißen.
00:18:30: Sonst geht es darum die richtigen Dinge zu tun.
00:18:32: und eine Massage weil du immer so dieses Pessimismus Thema gebracht hast und ich fand's auch unglaublich zu sagen dass das sich jetzt auszahlt.
00:18:41: was vor zwanzig Jahren in Forschung investiert wurde mit den Grundlagen.
00:18:45: Das ist eigentlich das was wir am Standort des Rhythmen über Deutschland haben.
00:18:49: Wir haben nur eine einzige Ressource, die wir nutzen können Wir haben kein Öl, keine anderen Natural Resource.
00:18:57: Die einzige Ressourcen, die wir haben ist aus meiner Sicht das Thema Bildung.
00:19:02: Und deswegen war es für mich so zum Punkt zu sagen okay, das ist was man auch immer sagt und die Möglichkeit die wir hier haben Zugang zur Bildung ist jetzt genau das erstes was wir hier nutzen können.
00:19:12: wenn wir sich dieses Thema KI anschauen.
00:19:14: das ist der Knackpunkt.
00:19:16: Lass uns mal in Bildern sprechen.
00:19:19: Das Betriebssystem der Gesellschaft, der Wirtschaft ja auch der Institutionen ist KI in Zukunft.
00:19:26: Und die einzige Frage, die man stellt, der treibst oft dafür ist das Wissen.
00:19:30: Die Information und die Daten.
00:19:32: Das ist nichts anderes als der Outcome digital gespeichert von Bildung was sich dann in Wissen entsprechend widerspiegelt.
00:19:40: Das heißt wenn wir das Betriebssystem einerseits mit unserem Wissen gestalten wollen aber auch später möchten dass es Betrieb system nach unseren Werten funktioniert sprich die Gesellschaft so läuft wie wir eigentlich beschlossen haben zusammen zu leben Ist es jetzt nicht die letzte Chance, sondern ist da logische Schritt es zu tun und das Tolle ist.
00:20:00: Das ist was Herr Rupprich auch sagte wir haben alle Assets in der eigenen Hand Und es ist genau das größte asset nämlich Bildung und Wissen.
00:20:08: Was wir hier reinbringen können und das Einzige was zu tun ist ist Die richtigen Menschen zusammenzubringen weil dadurch entsteht der Fokus und dann auch wirklich dass ins tun kommen des handeln und das ist das was auch ja wovon ich überzeugt mir dass es geht wie auch bewiesen haben Wenn du Wirtschaft, Infrastruktur, Wissen zusammenbringst und dann den richtigen Fokus setzt.
00:20:30: Kommt ums Stuss etwas heraus was natürlich genau in der Linie liegt, was jeder möchte.
00:20:34: Und das ist nichts anderes als im meiner Sicht was auch in unseren Handelsumfehlungen rauskommt.
00:20:40: Nutzt es einfach die vorhandenen Assets nutzt die vor handenden Ressourcen und bringt sie eine richtige Richtung und das Ergebnis ist ja genau das was wir eigentlich wollen.
00:20:51: Ich habe das in der Empfehlung neunzehnt mal aufgeschrieben, die ich zitieren will.
00:20:55: Nachhaltige Dynamik entwickelt sich wo Forschung und Expertise, Engineering, Compute, Kapital, Daten und Anwendungspartner räumlich zusammenkommen.
00:21:05: Ja dieses Räumlich ist so ein wahnsinnig wichtiger Begriff weil es häufig unterschätzt wird.
00:21:09: Einer der bekanntesten für das XXI Jahrhundert und am Anfang des XXI.
00:21:12: Jahrhunderte einer der bekanntsten Forscher in dieser Richtung, Richard Florida hat es in The Rise of the Creative Class ganz am Anfang dessen Netzzeitalters beschrieben als er gesagt hat die Leute die sich aussuchen können wo und wie sie arbeiten Die suchen sich die Orte aus, wo sich alles konzentriert.
00:21:27: Wo sie Lust drauf haben und ein gutes Gefühl haben, wo die Umgebung stimmt.
00:21:31: Wo Sie auch in den Café gehen können und sich unterhalten können mit einer diversen Anzahl von Menschen.
00:21:35: Und wo so eine Zufälligkeit entsteht.
00:21:37: Das ist ja überhaupt kein Zufall.
00:21:39: Das Apple, das Google, das Meta... ...das alle Großen im Silicon Valley des klassische europäischer Universitätskampusprinzipes nachgebaut haben, was wiederum irgendwie so eine Mischung aus Piazza und Bildungsinstitutionen und Café.
00:21:54: Und man läuft sich über den Weg er Ort ist.
00:21:56: Solche Orte zu schaffen das ist glaube ich nicht ein wichtiger Aufgabe sondern absolut essentiell.
00:22:03: einerseits und andererseits sehen wir dass die Art und Weise ist wie Deutschland schon häufiger den großen weltweiten Fisch vom Teller gezogen hat.
00:22:12: Ich möchte jetzt nicht zu historisch werden, aber ein bisschen historisch schon.
00:22:15: Wir haben eine sehr großartige Parallele zur Wilhelm von Humboldt.
00:22:20: Der Anfang des neunzehnten Jahrhunderts gesagt hat Leute wir müssen das mit der Bildung neu organisieren!
00:22:24: Wir haben nicht so viel anderes.
00:22:26: Das war damals der Subtext.
00:22:28: Das hat man sich nicht getraut öffentlich auszusprechen.
00:22:30: Es stimmte zum Teil mit Kohle und Erz auch noch nicht.
00:22:32: Aber die eben auf der das passiert ist, ist dir gesagt dass Humboldts gesagt hat Bildung ist nicht Kostenfaktor, sondern Infrastruktur.
00:22:40: Die Bildungsreformen in Preußen am Anfang des neunzehnten Jahrhunderts – wirklich, die Gründung der Berliner Onesität und die Reform der Volksschule war das Ergebnis, dass bis zu ein Zehnhundert zwei Drittel aller Nobelpreise für Naturwissenschaften aus Deutschland stammten.
00:22:58: Das also war das Ernten des Sälenz II-III Generationen zuvor.
00:23:04: Und das haben wir bei KI wieder!
00:23:06: die Parallele, die ihr angedeutet habt.
00:23:08: Die kann ich mal ganz konkret machen!
00:23:10: Denn wir haben das wichtigste wissenschaftliche Paper, dass den gegenwärtigen generative KI Hype ausgelöst hat heißt Attention is all you need geschrieben, von dem Google Aid.
00:23:23: und bei diesem Google Aid die ausschlaggebende Kraft war ja kopuschgereit Das ist aus Deutschland der Sohn von einem sehr bekannten KI-Forscher Hans Urschgereit.
00:23:34: Zwei Leute die KI mit nach vorne gebracht haben, mit sehr wesentlicher Kraft und ich habe das bei Google geschrieben obwohl sie in Deutschland und mit Deutschland für Deutschland ausgebildet worden sind hier gearbeitet haben hier geforscht haben.
00:23:46: Das ist die Substanz die wir ja haben.
00:23:48: die müssen jetzt nur noch übersetzen und vor allem dafür sorgen Rolf dass das Talent hier auch Perspektiven haben.
00:23:56: Was habt ihr euch denn da ausgedacht, dass Menschen mit derartiger High End Forschung im Gepäck das die halt nicht ständig vom Silicon Valley weg gekauft werden muss man ganz platt zu sagen?
00:24:06: Also, zwei Dinge.
00:24:07: Also das eine ist wir brauchen und es ist ja was im Ruprecht sagte jetzt die Unternehmen, die hier bereizen zu sagen ich setze dieses einmal Akzente hier am Standort.
00:24:16: also wir prägen das unser DNA.
00:24:19: deswegen bauen wir das eben vom Campus gesprochen hier ein Campus wo die Menschen zusammenkommen vier-fünftausend Menschen zusammen kommen weil Ich bin ganz großer Fände von Dinge zu konzentrieren um genau diese Dynamik entstehen zu lassen und auch die Power entstehen Zu lassen und dann auch skalieren zu können.
00:24:34: Wichtigste ist, und das ist auch die Handlungsempfehlungen, wenn man auf das Thema Infrastruktur geht.
00:24:38: Da hat man eben gesagt, wir müssen unseren Mittelstand.
00:24:41: Wir müssen genau den Unternehmen, die diese Aufgaben haben, die spannend sind, wo solche jungen Forscher reihen wollen, wo sie ihre Ideen verwirklichen können.
00:24:50: Den Zugang zu diesem Werkzeug, was wir eben gesprochen haben, ermöglicht.
00:24:53: Wir müssten die Infrastruktur haben.
00:24:55: Wir mussten die Datenräume haben.
00:24:57: Auch jetzt kommt noch etwas ganz Interessantes nach Oxymoron.
00:25:02: dass man die Angst nimmt, sein Wissen seine Daten zu verlieren weil es nicht geregelt ist.
00:25:07: Wir müssen eine Regulierung als Innovationsbeschleuniger bringen wo man im Prinzip nichts anderes tut als dieses Wissen ohne mit der Angst leben zu müssen das wir den Vorsprung seiner Forschung, seine Investition verliert zusammenzubringen um dann daraus ich saß ganz klipp und klar einen Innovations beschleunigen zu erreichen.
00:25:25: du musst den Zugang schaffen für diese Unternehmen.
00:25:28: Und jetzt kommt der Punkt, wenn die mittelständische Unternehmen mit ihr wissen, die Angst haben, dass sie was verlieren können und zusammen kommen, du schaffst Datenräume.
00:25:34: Dann passiert das nächste.
00:25:36: Das ist für mich das Allerwichtigste.
00:25:38: Du hast wer die Aufgaben, die Herausforderungen um junge Menschen suchen.
00:25:41: Menschen suchen sich die richtigen Aufgaben wo es da Lust drauf hat.
00:25:45: Also das ist ja das Tolle daran Wenn ich gut ausgebildet bin Da muss ich nicht den nächsten besten Job machen, um zu überleben.
00:25:52: Sondern die dürfen das machen, worauf sie Lust haben.
00:25:54: und ganz ehrlich ist sie noch zu recht picky weil die etwas mitbringen nämlich ihre Wissen, ihre Leistung, ihre Arbeitskraft Und dass es worum's mir geht.
00:26:01: und dann sage ich ganz offen Das ist wo was es zu tun gilt d.h.
00:26:06: du brauchst wieder verschiedene Elemente Menschen die einfach in die Infrastruktur investieren.
00:26:11: das machen wir sehr gerne.
00:26:13: warum?
00:26:13: Weil wir wissen, dass es der richtige Weg ist und auch für uns selbst als Unternehmen Gruppe brauchen.
00:26:18: Auf der anderen Seite wissen wir, dass dann die Talente kommen.
00:26:21: Weil sie sagen sich wow hier sind tolle Projekte!
00:26:23: Hier möchte ich mitarbeiten.
00:26:25: und ganz offen.
00:26:26: Wir dürfen immer nur von den großen Unternehmen sprechen.
00:26:29: man muss sicherlich große Investitionen in Infrastruktur tätigen das erfolgt auch es gibt hier genug Willige sondern dann animierst du den kompletten Mittelstand diese ganzen Hidden Champions Dann animierest du wirklich die Menschen die genau die richtigen Aufgaben haben das richtige Wissen haben In den letzten zwanzig Jahren diese tiefe Industriedomänen Expertise aufgebaut haben, was sich jetzt auszahlt.
00:26:51: Und in dem Moment sag ich ganz offen, werden wir auch diese Talente nicht mehr verlieren?
00:26:56: Warum verlieren wir heute Talente?
00:26:57: Weil sie genau den Aufgabensuche nach dem Umfeld suchen und wo es eine Infrastruktur hat, wo Sie ihre Ideen umsetzen können.
00:27:04: Das sage ich ganz offene man muss nicht mehr aus Deutschland raus bei diesem Thema diese Dinge umsetzten zu
00:27:10: dürfen.".
00:27:11: Und das ist eine sehr schöne Brücke Aus meiner Sicht, die du gerade geschlagen hast Rolf in Richtung Mittelstand.
00:27:19: Großunternehmen und Mittelstand Deutschlands Wohlstand wird in der Fläche erarbeitet.
00:27:25: Nicht nur in einzelnen Metropolen, sondern in der flächel.
00:27:28: Warum?
00:27:28: Weil in Deutschland so wahnsinnig viele vieze Weltmarktführer unterwegs sind die im speziellen Bereich die absolut besten Produkte und so weiter und sofort.
00:27:37: das ist ein Muster was in Deutschland da ist.
00:27:40: Und jetzt haben wir eine Aussage von Michael Hüter Institut der deutschen Wirtschaft in Köln.
00:27:45: es ist ein Institutsdirektor aus dem Forschungsinstitut Es ist ein Arbeitgeber, nahes Institut und trotzdem hat Michael Jüter einfach manchmal recht mit dem was er da sagt.
00:27:53: Er hat nämlich von sich gegeben KI ist die größte Chance auf ein neues deutsches Wirtschaftswunder Und eine sehr, sehr junge Studie ein paar Tage alt nur von McKinsey in der Untersuchung zeigt dass Deutschland auf einem Schatz sitzt will sagen.
00:28:10: Einem Datenschatz in Höhe von laut McKinsee, fourhundert achtzig Milliarden Dollar.
00:28:16: Der Schatz wäre A mit KI zu heben und würde B bis zwei tausenddreißig durch Automatisierung und KI in Produktivitätsgewinnen niederschlagen.
00:28:28: Das ist die Größenordnung dieser KI-Transformation.
00:28:32: Und jetzt im zweiten großen Themenblog Rubrecht, wie heben wir diesen Datenschatz irgendwo zwischen industriellem Domänenwissen und Mittelstand mithilfe von KI?
00:28:43: Ja da fragst du natürlich genau den richtigen weil ich auch irgendwie wahrscheinlich viele deutsche Unternehmen zwischen Zettelwirtschaft, Dateien und allen möglichen anderen Formen von Daten mein eigenes Leben organisiere und so sieht es ja in vielen Unternehmen auch aus.
00:28:57: Und das ist natürlich sozusagen, dass was erstmal geleistet werden muss.
00:29:00: Wir müssen irgendwie diese Daten überhaupt mal zugänglich machen.
00:29:03: Das lernen wir jetzt gerade, das lernen wir auch auf die harte Tour weil wir merken wie wichtig Daten für KI sind und wie schlecht sie oft organisiert sind.
00:29:11: Dass eben viele Unternehmen das bislang unterschätzt haben, was dafür ein Schatz drin steckt.
00:29:15: aber dafür haben wir jetzt natürlich Tools.
00:29:16: Dafür haben wir Unternehmen, die da reingehen in diese Datensortierung, Systematisierung usw.
00:29:23: regulatorisch sicherstellen müssen.
00:29:26: Also das was jetzt die Bundesregierung auch machen kann oder die europäischen Institutionen machen können, das sind glaube ich zwei Punkte die da besonders wichtig sind.
00:29:33: dass eine ist.
00:29:35: Wir müssen dahin kommen dass wir dieses ganze Thema Datenschutz das uns in diesem fällt echt blockiert, dass wir da die Angst rausnehmen aus diesem Thema.
00:29:43: Das ist glaube ich gar nicht so kompliziert und gar nicht schwierig und es ist gar nichtso blockierend wie es immer dargestellt wird.
00:29:49: also selbst mit dem geltenden Datenschutz recht gegene Menge.
00:29:52: aber es besteht eine sehr große Unsicherheit was passiert.
00:29:55: das heißt sie brauchen eine massive Vereinfachung.
00:29:58: und das zweite was dann passieren muss ist natürlich hochqualitative Datenräume brauchen und versuchen müssen, Standards zu setzen wie in diesen Datenräumen zusammengearbeitet werden kann.
00:30:08: Dafür gibt es ja auch schon alle möglichen Modelle.
00:30:09: wir hatten ja auch verschiedene Datenräume, Datenraumversuche.
00:30:14: auch Wir haben internationale Standards die in einzelnen Bereichen schon gesetzt werden.
00:30:18: wir haben vorgeschlagen ich habe sie eben schon mal kurz angedeutet das man für den Herzkehrbereich also Live Science ist Herzkehr Mal wirklich außerarbeitet und ausentwickelt als Modellfeld dass man wirklich sieht okay wie schaffen wir's hier einen Datenraum zu schaffen, der qualitativ hochwertig ist.
00:30:32: Wo die Standards total gut sind, worauf sich die Unternehmen einlassen können und wenn wir das geschafft haben dann funktioniert es.
00:30:39: Und dazu sollten dann natürlich die Anreize gesteigert werden, die Daten auch dort einzuspeisen.
00:30:43: Das setzt übrigens auch voraus dass der Staat selbst, der ja über eine Masse an Daten verfügt, die für viele Unternehmen auch hilfreich und wichtig sind diese Daten auch zur Verfügung stellt.
00:30:53: Auch da gibt's noch riesige ungenutzte Potenziale was der Staat machen könnte um seine Daten zur kommerziellen Nutzung und zur Weiterverarbeitung zur Verfügung zu stellen.
00:31:04: Wolf, wie werden wir denn von der Datenschutznation zur Datenschatznation?
00:31:10: Also zunächst mal heute haben wir die Datenschätze plus.
00:31:12: sie sind noch irgendwo verbuddelt oder nicht gehoben.
00:31:14: aber da gibt es für mich so zwei Schritte.
00:31:16: das eine ist der Unterschied zu früher und heute also in der Vergangenheit wenn man gerade über diesen hitten Champion sprechen kann die sagen hey wenn ich eine Idee hatte Ich kann mir die Infrastruktur selbst schaffen.
00:31:29: Im Stimmsten Fall muss man zu einer Bank gehen, einen Investor finden, der einem Geld gibt gegen den Zins und hat dann sein Modell geklappt oder eine Idee geklaut oder so eine Produktidee geklauft.
00:31:39: Hat sich dann die Infrastructure ich redens mal im Maschinenbau von der Drehmaschine gekauft hatte auch lange abgeschrieben und konnte darauf was machen.
00:31:46: das ist heute der Unterschied.
00:31:48: dass ich meine Daten heben kann brauche ich große Infrastrukturen.
00:31:50: wir kennen alle diese um Gigaeffectories Foundation Modelle Und hier Muss man sagen, sind halt amerikanische Risikoinvestoren immer als das Beispiel wie es laufen muss was uns hier fehlt.
00:32:02: Ich will gar nicht anfangen das Modell zu kopieren.
00:32:04: Es gibt hier genügend Menschen und Unternehmen die bereit sind ihnen Froschuto zu investieren.
00:32:11: Deswegen bauen wir zum Beispiel in Lübinau, eines der modernsten Gigai Effektions oder Rechenzentren.
00:32:16: Als das der ist in der Lübinau, ist momentan sicherlich einer der größten und modernsten Rechenzennen.
00:32:21: Wir haben es aus freien Stücken getan weil wir nicht nur daran glauben aber wissen wie ihr brauchen ist Es ist die Infrastruktur um unsere Unternehmen unser Versprechen über den Kunden zu erfüllen.
00:32:30: Segen muss man's tun!
00:32:32: Wir haben bloß momentan und das ist der Unterschied zu früher ja die Einstellung Der muss das Staat machen.
00:32:38: Nein, der Staat muss es nicht machen.
00:32:39: Das schafft die Rahmenbedingungen.
00:32:41: Wir brauchen Unternehmen, die mutig sind zu investieren und nicht zu sagen ich hätte gern erst Subventionen dann mache ich was.
00:32:47: Es ist so ein Punkt Henei-Problem aber da sieht man dass jetzt die ersten hier anfangen zu tun und sie werden auch meines Erachtens damit gewinnen.
00:32:55: warum war die Infrastruktur?
00:32:57: schaffen es in meiner an dem Spiel mitzuspielen?
00:33:02: Das andere Thema ist und das ist das was Rupprecht eben sagte Und jetzt müssen wir den Zugang zu diesen Infrastrukturen einfach gestalten, weil es ist halt nicht die Ken Domäne unserer Hidden Champions.
00:33:13: Weil das Thema Daten, weil man eher so in der IT liegt herum, lassen sie beim Weitermann im Maschinenbau sein, also als Beispiel in der Anlagenbauindustrie.
00:33:22: Der Knackpunkt ist ja, man hat es aber jetzt erkannt auch die haben mittlerweile richtig tolle Talente.
00:33:27: Aber wie schaffe ich Zugang zur Infrastruktur?
00:33:30: Das ist das Thema einfache Zugänge zu schaffen und das geht nur über Datenräume.
00:33:34: und hier kommt Und das ist so der dritte Aspekt, dass erst mal Infrastruktur muss geschaffen werden.
00:33:40: Das zweite ist den Zugang zu ermöglichen.
00:33:42: und jetzt kommt das Thema die Angst.
00:33:44: Und es ist halt die Angst... ...die Daten freizugeben?
00:33:47: Die Angst mit dem Datenschutz umzugehen!
00:33:49: Die Angst, die Rekulatur rickrichtig zu machen.
00:33:52: Da muss ich ganz klar sagen, Rekulatorik wird hier wenn man's richtig tut nicht zum Blockieren oder zum Bremser.
00:33:59: Es wird zum Beschleuniger.
00:34:01: Nämlich zu sagen Wenn du es so machst Und wir sind hier so reguliert, dass dein Wissen nicht verloren geht ganz im Gegenteil.
00:34:08: Man bringt es zusammen und jetzt hast du auch einen Vorteil davon und du ziehst den Nutzen und jeder kriegt den Beitrag, den er reinbringt, wieder zurückerstattet dann wird das nach vorne gehen.
00:34:18: und ganz offen ich bin fest davon überzeugt, dass dieser Ansatz, weil Daten ist eine Ressource ein Asset und es muss man immer noch dem oder derjenigen schützen wo es herkommt und wo es entstrungen ist.
00:34:29: Wenn man das macht, es gibt einen Exportmodell.
00:34:32: Also regulaturig eben nicht als Abschreckung, sondern als Exportmodel und als Beschleuniger.
00:34:38: Und jetzt sind so die drei Elemente.
00:34:40: Wir müssen aufhören darüber zu streiten dass der Staatsaufgabe ist Infrastruktur zu schaffen?
00:34:45: Nee auch das haben früher immer Privatiers gemacht.
00:34:48: Der Staat schafft die Rahmenbedingungen.
00:34:50: Das zweite ist dann den Zugang zu ermöglichen.
00:34:53: Nicht nur dass es eben die Großen sind Sondern wir müssen alle machen Auch in der Forschungs muss einfach sein Und dann durch die Regulatorik und die schaffende Datenräume, deine Frage zu beantworten.
00:35:03: Dann kannst du diese Schätze heben!
00:35:06: Und ganz offen wenn du einmal in dieser Dynamik kommst werden wir bei unseren Industrie-Domänen bei diesen vielen Hitten Champions eine Beschonigung reinbekommen dass wir in den Feldern eines sage ich noch mal wo wir möchten und den Fokus drauf legen ganz weit vorne sind.
00:35:21: das ist im Prinzip der Weg aus unserer Sicht wie es funktioniert.
00:35:26: Ich will oft das Thema Subventionen, wir haben es auch beschrieben in dem Papier mit Ankerkunden.
00:35:30: Am Ende des Tages geht's nicht darum, Subvention zu bekommen um irgendwelche Infrastrukturen zu bauen sondern wenn man beschleunigen will und Subvention muss für mich Beschleunigung sein und nicht die Grundlage eines Geschäftsmodells.
00:35:44: dann gibt es für die Nutzung Anker Kunden bevor bei unser Geld was wir hier in der Wirtschaft hart erarbeiten müssen in der Region Deutschland Europa an Dritte geben an, ich sage mal nach Amerika schieben zu hyperscalern oder nach China.
00:35:57: Wo wir ganz genau wissen das das Thema Datenschutz nicht in unserem Sinne ist dann bitte sorgte für mit Anker Kunden oder gibt Subventionen an den Mittelstand zur Ermöglichung des Zugangs und nicht für die Infrastruktur.
00:36:11: Ich bin ein ganz großer Fan.
00:36:12: sozusagen bevor wir Geld reinhauen an wenige Große um irgendwas zu bauen was er in deren Händen liegt gibt es Geld an die die Anwendungen sozusagen nach vorne bringen.
00:36:23: Ich würde viel lieber Subventionen dem Mittelstand geben, wenn er seine KI-Aktivitäten auf die richtige was man mit Richtige auf die Infrastruktur packt, die unseren Rahmenbedingungen, die unserem Standort entsprechen.
00:36:35: und in dem Moment lenkt man Mittel und Investitionen in die richtige Richtung um bescheuen das Gesamtsystem.
00:36:41: deswegen ich glaube wir brauchen eine einzige Sache
00:36:44: den Mut
00:36:46: jetzt loszugehen weil wenn man hier losgeht ist die Erfolgswahrscheinlichkeit um vielfaches höher als zu scheitern.
00:36:54: Und genau diesen Mut samt Daten und eigentlich einem Leitspruch für Digitalisierung, und noch stärker für künstliche Intelligenz hat uns – man kann es nicht anders sagen – der Begründer des intellektuellen Europa mit auf den Weg gegeben.
00:37:10: vor rund zweitausend fünfhundert Jahren ja nicht ganz dreihundertvierzig vor Christus nämlich Aristoteles in seiner nikomachischen Ethik hat einen Satz gesagt der für mich so eine Art Leitstern ist um auf die nächste Ebene zu kommen, so im Deutschlands Mittelstand.
00:37:25: Der hat nämlich geschrieben Die Dinge die wir lernen müssen bevor wie sie tun können Lernen wir indem wir sie tun.
00:37:33: Das ist so eine einfache Einsicht vermeintlich einfacher Einsicht aber tatsächlich ist dieser Ansatz sozusagen Wir fangen jetzt an, wir machen jetzt.
00:37:42: Wir probieren jetzt aus!
00:37:43: Wir entwickeln eine Kultur des Ausprobierens.
00:37:47: Das ist für mich das Herzstück von der KI-Transformation und da können wir uns wieder Aristoteles oder eben was Rolf gesagt hat zu Herzen nämlich das Machen, das Vorangehen, das Ausprobieren und genau herausfinden.
00:38:02: in welcher Richtung sind diese Datenschätze zu heben?
00:38:06: In diesem Kontext glaube ich relativ viel zu gewinnen und vergleichsweise wenig zu verlieren, wenn man das auf die richtige Art und Weise tut.
00:38:15: Das ist ein Punkt, Sascha, wenn ich da kurz reingehen darf der aus meiner Sicht wirklich absolut essentiell ist was du gerade gesagt hast und zwar auch ganz besonders in dem Bereich der diese gesamte Regulatur angeht.
00:38:27: also Ich bin ja Jurist wie Juristen stehen für eine gewisse Stabilität und sind stolz darauf dass wir unsere Gesetze irgendwann gebaut haben Vielleicht nicht zu altes Trutel des Zeiten, aber vor hundert Jahren und die halten auch heute so ungefähr.
00:38:39: Und gerade da brauchen wir im Rechtssystem in den staatlichen Anwendungen der Verwaltung genau diesen Tüftler-Erfindergeist dieses Ausprobieren, diese spielerische Element das du gerade gesagt hast.
00:38:51: in unsere Handlungsempfehlungen auch reingebaut, das wir gesagt haben.
00:38:56: Wir müssen jetzt viel stärker Experimentierräume schaffen.
00:38:59: Wir nennen das häufig Regulatory Sandboxes ja also dass man in den Sandkasten geht.
00:39:03: Du darfst spielen die Regeln, die sonst normalerweise für dich gelten, gelten nicht damit wir einfach mal gucken was passiert denn dann?
00:39:10: Und vielleicht funktioniert es ja trotzdem und vielleicht geht die Welt gar nicht unter wenn mal irgendwie eine Regelung außer Kraft gesetzt wird oder bestimmte Dinge nicht angewendet werden oder ähnlich ist.
00:39:18: Also diesen Experimentiergeist dieses Kreative dieses Das brauchen wir ganz besonders auch in der Regulaturreg, damit wir das überhaupt mal ins Ausprobieren reingehen können.
00:39:28: Das ist ein absolut essenzieller Punkt!
00:39:29: Was
00:39:30: Rupprecht hier anspricht, Sascha?
00:39:32: Wir haben das im PI-Vertrain und das ist die größte Hürde.
00:39:35: Aber was jetzt gerade passiert ist, ist etwas ganz Interessantes.
00:39:38: Wir müssen den Mut haben zu einer eigenen Disruption unserer Fähigkeiten weil wir erst dann erkennen dass man mehr rausholen kann.
00:39:44: Ich war ein ganz konkretes Beispiel In der KI Welt gibt es zwei Dinge die nicht zu unserer klassischen Made in Germany Sicherheit, Souveränität und Qualität passt.
00:39:54: Nämlich die brutale Geschwindigkeit.
00:39:56: Wir haben dann in der Medi-Zeit alles bis aufs letzte Detail zu erforschen und zu untersuchen.
00:40:01: Und dann kommt dieses Black Box Paradoxon was halb der Erhobrecht sagt Lass uns in Experimentierräume gehen, Regulatorik und die Regulaturik.
00:40:11: Ich sage mal iterativ mitentwickeln anstatt vorher zu glauben, wir können alles vorhersagen was wir glauben was nicht funktioniert.
00:40:18: Weil damit regulieren wir das ganz offen.
00:40:20: Innovation kaputt.
00:40:21: und ich mache ein Beispiel.
00:40:23: und Sebastian unser dritter Kuhvorsitzender werden da unglaublich auch in irgendeinem nächtlichen Call durch den Timeshift eine Diskussion geführt.
00:40:32: und das beschreibt also ich möchte nicht auf diese Ethik-Diskussionen gehen.
00:40:37: Was ist unser Verhalten, was hat uns erfolgreich gemacht?
00:40:40: Warum tun wir uns so schwer aus diesem dieser Muster auszubrechen?
00:40:44: Robotaxis.
00:40:45: Wir wissen heute das mit Waymo die Wählerrad oder die Sicherheit um Faktor hundert höher es.
00:40:50: Wir haben einen Robotaxi im Verkehr, es passieren hundertmal weniger Unfälle.
00:40:54: allerdings haben wirs Problem dass es Kiste halt irgendwo ein Blackbox hab was man nicht bis zum letzten Detail erklären kann warum diese Entscheidung getroffen ist.
00:41:02: aber jetzt muss man mal die Fakten sehen.
00:41:04: Wie lange wollen wir erwarten, wie viel Zeit wollen wir unseren Automobilindustrie zum Beispiel in Deutschland geben um die Verkehrssicherheit und Faktor einhundert so verbessern obwohl sich schon da ist.
00:41:14: Und dann hört man immer ja bei Rolf ich muss doch wenn was schief geht in der Lage sein das erklären zu können sage ich Schau bitte pragmatisch auf den Outcome heraus was es uns als Gesellschaft bringt.
00:41:24: also Ich finde es toll dass wenn ich jetzt wenigstens mal relativ hart in dem Beispiel.
00:41:30: Ich baue hundert Unfälle und im anderen verwirsche nur einen Unfall bauen und wir sind ganz stolz darauf, dass man hundertmal erklären können warum hier jemand Schaden nimmt.
00:41:38: Anstatt zu sagen in neunhundzig Fällen ist nichts passiert aber im einen Fall war es technisches Versagen was nicht heißt das wird dann im Nachgang nicht wieder weiter daran arbeiten um das auf Null Komma fünf NL Komma drei runterzubringen.
00:41:50: Das heisst ich sage lieber jetzt bin ich mal in dem Rückfassierbereich.
00:41:53: Ich habe Schadensummen die Hundert Mal höher sind.
00:41:56: Aber ich kann jedem erklären was passiert ist.
00:41:57: Ganz offen wenn ich den schaden habe Ist mir egal ob die Erklärung ist Der Fahrer war alkoholisiert, übermütet oder da durchs Handy geschaut.
00:42:05: Das ist doch vollkommen quatsch!
00:42:07: Wir müssen anfangen der heutigen Zeit, wenn Technologie in der Lage ist, hundertmal besser zu sein als das was wir als Menschen bekommen auch wenn ich es exakt erklären kann... ...zu akzeptieren dass sich hier weiter kommen.
00:42:19: und wenn man das schafft passiert nämlich Folgendes Ich fange an die Technologie zu nutzen ohne sie von vornherein kaputtzurekulieren.
00:42:26: Sondern ich sage die Regulatur holt jetzt liefert uns einen messbaren und nachweisigen Mehrwert für die Gesellschaft, für die Wirtschaft.
00:42:34: Und dann werden wir darum iterativ ein Rahmen schaffen dass der Nutzen für den Menschen höher ist als vorher.
00:42:42: so muss man diese Technologie einsetzen.
00:42:44: wenn man das macht jetzt Bereiche geben wo man nicht sagt ganz hat Nicht bis zum letzten Detail alles vorab erklären kann und vorhersehen kann.
00:42:52: weil bei einer Geschwindigkeit wie heute haben müssen wir akzeptieren und ich habe eine ganz harte Diskussion geführt auch mit der Politik.
00:42:59: Nein, wir müssen nicht akzeptiert doch!
00:43:01: Wir müssen akzeptierend das werden mit einer höheren Geschwindigkeit trotzdem einen höhere Nutzen liefern können als wenn wir glauben es selbst machen zu können.
00:43:08: Wenn man an diesen Punkt kommt bin ich absolut am Meinung dass wir unseren klassischen Weg der uns so erfolgreich gemacht hat verlassen können.
00:43:17: warum aber nicht beides tun nämlich diese klassischen Anspruch den ich habe absolut sicher erklärbar Qualität zu liefern und Verlässlichkeit zu lieferen, mit dieser neuen Fähigkeit noch schneller zu sein.
00:43:30: Und noch bessere Ergebnisse zu liefern und das dann zu regulieren?
00:43:34: Das ist der richtige Weg.
00:43:35: Absolut!
00:43:36: Das ist auch so ein bisschen dieser sehr deutsche Fokus aus meiner Sicht und ich meine dass oft positiv deutsch.
00:43:42: in diesem Fall mein ich es nicht unbedingt positiv.
00:43:44: Dieser Fokus, den du gerade beschrieben hast auf das Wichtigste ist die Frage wer haftet.
00:43:48: Wer verantwortlich wäre es eigentlich schuld?
00:43:50: Ist viel wichtiger als das zu verhindern und das führt dann eben genau zu solchen Mechanismen.
00:43:55: Es gibt eine sehr interessante philosophische oder rechtsphilosophische Diskussion Die in den neunzigern schon in den Vereinigten Staaten aufgeflammt ist leider nie nach Deutschland gekommen der Internet-Excepcionalismus.
00:44:06: Und es war die Frage, muss man Dinge, die im Internet passieren genauso behandeln wie die gleichen Dinge?
00:44:11: Die außerhalb des Internets passieren also das virtuelle ähnlich wie das Dingliche?
00:44:16: und diese grundsätzliche Frage stellt sich bei KI noch viel extremer.
00:44:21: Das hat ganz lebenswählte Folgen.
00:44:23: Es hat nämlich die Folge dass wir in Deutschland sagen wir mal zweitausend fünfhundert Tote im Jahr haben durch menschliches Versagen durch Unfälle aller Art im Bereich des Verkehrs.
00:44:33: Und wenn das ein Hundertste wäre mit KI, dann haben wir trotzdem immer noch der KI die Aufgabe gegeben.
00:44:40: Wenn sie überhaupt starten soll muss sie perfekt sein!
00:44:42: Ja, also Menschen dürfen zweitausendfünfhundert Tote erzeugen.
00:44:45: Aber bis die KI selber fahren darf muss sie nachweisen dass sie zwölf Jahre lang nicht einen einzigen Unfall gebaut war.
00:44:51: ich überspitze das jetzt ein wenig aber leider halt auch nur ein wenig damit so unterschiedliche Maß zu messen und nichts sagen.
00:44:59: wir gucken auf das Ergebnis.
00:45:00: Das ist etwas von dem wir uns lösen müssen Und Ich glaube Auch Deswegen Lösen Müssen Weil Wir und das Ist So eine Überleitung Auf Diesem dritten großen Themenblock einfach in einer völlig neuen Welt sind.
00:45:15: Das haben viele noch gar nicht realisieren wollen, aber wir sind sowohl geopolitisch wie auch von der Technologie her die von den ganz verschiedenen Machtachsen auf der Welt und den wirtschaftlichen Achsen sind wir auf einer neuen Ebene.
00:45:26: Und genau das adressiert unser dritter großer Themenblock.
00:45:30: Räufe Du hast vorher schon ein paar mal von Ankerkunden gesprochen.
00:45:34: Das möchte ich nochmal bisschen präzisieren denn unser Dritter Themenblock ist, dass wir in Deutschland und Europa eine souverine KI brauchen.
00:45:43: Dass wir eine Spezialisierung entwickeln müssen – nicht dass wir anfangen mit großen amerikanischen und chinesischen Foundation-Modells auf Teufelkommen raus in Konkurrenz zu treten, das gleiche noch mal hier in europäisch machen, sondern wenn wir das wirtschaftlich betrachten wollen, brauchen wir eine Form von Souveränität auch im Bereich von künstlicher Intelligenz.
00:46:04: Und der Schlüssel dazu Erste Empfehlung.
00:46:08: Ihr macht zwanzig Empfehlungen, ihr macht sieben Prinzipien und die erste Empfehnung heißt der Staat muss zum Anker Kunden werden?
00:46:15: Was hat das denn mit souveräner KI auf europäischer Art zu tun?
00:46:19: Lass mich kurz reinsteigen um wirklich hier diesen, ich sag mal diesen Mindset in den Gedanken einzuordnen.
00:46:25: Das Problem bei Souveränität ist doch nicht dass wir an der amerikanisch-andichinesisch sind oder sagen wir wollen das alles gar nicht.
00:46:31: beim Thema Souveranität geht es nur darum dass man unabhängig ist im Wertekonstrukt, den man leben möchte.
00:46:36: Das passt gut zu dem, was du eben sagtest mit dem Paradoxon.
00:46:40: Dass wir einfach neuen Technologien nicht glauben und der Schaden für uns als Mensch eigentlich viel höher ist weil wir von vornherein hundert Prozent erklären müssen in tausend Fällen warum Dinge so sind obwohl eigentlich technologisch man schon viel weiter sein könnte.
00:46:55: das heißt worum geht es bei Souveränität?
00:46:57: Wir möchten unsere Selbstbestimmung aufgeben.
00:47:00: Und gerade bei KI passiert etwas ganz interessantes wenn ein Modell halt trainiert wird Fließen der Daten ein und damit fließen auch entsprechende, ich sage mal Antworten ein und Verhaltensweisen.
00:47:12: Die Frage ist wollen wir so leben was manche mit?
00:47:14: ganz konkret in China besitzt der Staat die Kontrolle über die Daten?
00:47:20: Und da werden die Modelle so trainiert dass das rauskommt als Antwort was der Staat möchte.
00:47:24: Ist es gut oder schlecht möchte ich gar nicht beurteilen aber es ist halt einfach dort.
00:47:28: ich sag mal die wertebasierte Regelung im umgang mit Daten.
00:47:32: In USA ist es anders.
00:47:33: da besitzen Besitzen übernehmen die Macht.
00:47:35: Da entscheidet halt ein Meter, was du siehst und das ist ja mal die regulatorik dahinter.
00:47:41: Und hier möchten wir immer noch die Selbstbestimmung in Europa der Menschen lassen.
00:47:44: Deswegen ist es einfach unabdingbar.
00:47:46: Das hat nichts mit Isolation zu tun oder Anti-Americanismus.
00:47:52: Wir möchten einfach sicherstellen dass wenn der KI einen Ergebnis liefert und jetzt rede ich vom Staat wie zum Beispiel Gesetze entschieden werden, wie wir Schlüsse freigegeben werden.
00:48:01: Dass dem entspricht etwas für uns als wertebasierten Rahmen für unsere Zusammenleben definiert haben.
00:48:08: Und da möchte ich eben nicht die Werte aus China oder USA haben, wenn es um eine Antwort geht wie wir in Europa und Deutschland zusammenleben möchten.
00:48:16: Deswegen ist es notwendig dass wir hier ne Infrastruktur haben, die für, ich sag's mal ganz hart unser Betriebssystem in der Regierung, unser Betriebsystem in den Wirtschafts-, unser Betrieben der Gesellschaft sich einfach an die Regeln hält, die wir hier beschlossen haben, wie wir leben wollen.
00:48:32: Und das ist es, warum einfach das Thema Souveränität viel weitergeht wie technische Abhängigkeiten.
00:48:41: Natürlich möchte ich unabhängig von Dritten unser Zusammenleben hier steuern.
00:48:45: Deswegen muss es von uns kommen!
00:48:47: Ich möchte aber auch steueren wenn hier Ergebnisse getroffen werden und jetzt komme ich zurück auf unsere Paradoxen von eben was eventuell voll automatisiert kommt die Schulprost nicht erklärbar ist zumindest die Rahmenbedingungen sprich des in der Sandbox iterativ entwickelte ergebnis dem entspricht wie wir leben möchten.
00:49:05: also ich rede wirklich von einem human AI im rahmens aus wertesystems und deswegen ist es unabdingbar, dass eine infrastruktur souverän für deutschland europa.
00:49:15: Von uns stammen muss.
00:49:16: und wer kann denn der beste kunde?
00:49:18: erste kundes hat natürlich die regierung selbst weil die lebte vor.
00:49:22: die schafftert die rahmenbedingungen wegen anchor customers für diese themen stattlich mit der Regierung, aber dann werden auch Unternehmen folgen.
00:49:29: Warum?
00:49:30: Niemand möchte doch wenn ein zum Unternehmen Entscheidungen trifft die teilweise automatisch entschieden werden oder auch als Vorlage gekommen, die trainiert wurden mit Grundlagenmodellen, die nicht der Ethik und dem Mainz entsprechen wie wir hier leben wollen, wie wir unsere Unternehmen führen wollen.
00:49:45: Und das ist der ganze Witz hinter diesem Thema, souveräne KI-Infrastruktur von uns mit Ankerkunden von uns!
00:49:53: Aber da muss man echt verstehen am Ende des Tages ist der Treibstoff für KI.
00:49:58: Natürlich die Daten, die ich reingegeben habe für die Grundlagenmodelle aber dann auch die Daten die ich rein gebe wenn ich sie nutze.
00:50:05: und mit allem Respekt deswegen sage ich es gibt gar keine andere Alternative es sei denn wir möchten und das kann ja auch im Wunsch sein sagen wisst ihr was?
00:50:14: Wir geben es jetzt auf!
00:50:15: Wir finden alles viel zu stressig.
00:50:17: hierfür.
00:50:18: eine Selbstbestimmung zu kämpfen und lassen uns einfach so leben wie in China ist sogar kein Problem.
00:50:23: da stoppen wir uns deren Modelle packen das in unsere Regierung, unsere Freigabeprozesse und da haben wir es.
00:50:29: Die Frage ist nur ob wir das wollen?
00:50:30: Deswegen die Diskussion um KI geht viel weiter hinaus über ein technisches Werkzeug.
00:50:35: Es ist ein technisches Werkzeug.
00:50:37: Und dann möchte ich jetzt abbinden und zusammenbringen was einerseits unser Verhalten ändert.
00:50:42: Das ist der Mutus zur Veränderung.
00:50:43: Wir müssen anders vorgehen Anders vorgehen um dass wie wir leben wollen Was wir als humaner AI bezeichnen auch umsetzen können.
00:50:51: und das andere Thema ist es ist halt das Betriebssystem.
00:50:54: Und da müssen wir einfach definieren, wir können so für ein anderes Betriebssystem entscheiden.
00:50:59: Ganz bewusst auch das wäre eine bewusste Entscheidung.
00:51:02: aber ich glaube nicht dass wir heute schon einen Punkt sind zu sagen ach weißt du was?
00:51:06: Wir haben es probiert mit der Selbstbestimmung und der Freiheit um den Liberalen werden.
00:51:11: Ach komm lass gut sein!
00:51:12: Ich finde das Modell USA oder das Model China oder das Model so durchaus anders aus ist eh viel cooler wenn wir das wollen.
00:51:19: Haben wir jetzt die Chance umzuschalten?
00:51:20: aber ich glaub nicht dass irgend einen normal denken, weil man sagt Ich möchte es so und wenn jemand das möchte ganz offen, gibt's was ganz einfaches.
00:51:27: Dann reiß doch einfach aus und büge dich woanders ein.
00:51:30: Das ist doch das Tolle in unserer Demokratie, wo in unserem Leben steht dass jeder das machen kann, was er möchte.
00:51:35: aber ich sage immer die die hier bleiben möchten sollten vielleicht etwas daran tun damit was Betriebssystem selbst gestalten können.
00:51:42: hinter dieser ganzen Souveränitätsdiskussion steckt ja eigentlich auch einen Abschied von einer Echt großen Naivität.
00:51:49: Also ich komme selbst aus so einer Art von Prägung und Denkschule, dass sich wirtschaftspolitisch mit der reinen Lehre aufgewachsen bin.
00:51:56: ja also wir leben in der großen Welt des Breihandels.
00:51:59: Wir versuchen den Staat soweit wie möglich aus der Wirtschaft herauszuhalten Und die Unternehmen werden das dann schon mit Angeboten Nachfrage und ordentlich Wettbewerb hinkriegen.
00:52:09: Jetzt erleben wir den Zusammenbruch dieser Ordnung.
00:52:12: Ja also wir haben eine völlig veränderte geopolitische Situation.
00:52:14: Du hast es schon gesagt Sascha Und jetzt müssen wir uns klar machen, der Staat ist natürlich ein wesentlicher Akteur in der Wirtschaft.
00:52:23: Und natürlich können wir uns jetzt wie Rolf das gerade so plastisch beschrieben hat irgendwie auf verschiedene Betriebssysteme einstellen.
00:52:30: aber wir müssen viel strategischer vorgehen und das ist das Ende einer gewissen wirtschaftspolitischen Naivität die ich mich selber schuldig bekenne dass früher nicht so deutlich gesehen habe wie wichtig es ist dass wir die Weichen richtig stellen und dieses Konzept Staat als Ankerkunde, nur als Beispiel.
00:52:46: Es sagt ja nichts anderes als wenn wir in Europa investieren und der Staat investiert dauernd.
00:52:53: Der Staat fragt Leistungen nach.
00:52:55: Die Bundesrepublik hat glaube ich im vergangenen Jahr vierhundertachzig Millionen an Microsoft an Lizenzgebühren gezahlt, nur damit man irgendwie World-Programme auf Beamtenrechnern fahren lassen kann usw.. solche Ausgaben, die hat man bislang halt irgendwie in schönstem Freiheitsdenken gemacht.
00:53:14: Und da kann man sich jetzt natürlich auch mal hinstellen und sagen okay wenn die anderen so strategisch vorgehen wir wissen das von den USA, wir wissen dass von China wie strategisch investiert wird, wie industriepolitische, wirtschaftspolitische Ziele miteinander verknüpft werden mit politischen Interessen dann müssen wir uns vielleicht auch mal fragen was wir da tun müssen?
00:53:32: Das ist natürlich eine extrem schwierige und ein extrem heikler Grad weil Ich vermute, da spreche ich jetzt für euch beide mit.
00:53:39: Ja weil wir ja eigentlich gerade diese freie und regelbasierte Ordnung so geschätzt haben über die letzten Jahrzehnte, die war damit eben stückweit auch wieder den politischen Interessen unterordnen.
00:53:49: aber ich finde es schon wichtig und so verstehe ich jetzt auch das was zum Beispiel Carsten Wildberger im Bundes-Digitalministerium momentan macht Wir fangen jetzt an überhaupt mal strategisch über Fragen nachzudenken, über die wir vorher gar nicht strategisch nachgedacht haben.
00:54:03: der Hintergrund für ein Konzept wie der Staat als Ankerkunde, wenn der Staat schon Leistungen nachfragt, die er braucht.
00:54:08: Dann soll es ihn bitte so nachfragen dass wir davon auch den Wert gebundenen Nutzen haben, den Rolf gerade skizziert hat das wir eben Lösungen dabei heraus kriegen, die unsere Ziele und unsere Wertvorstellungen am besten in Einklang bringen mit unseren wirtschaftspolitischen Entscheidungen.
00:54:23: Um hier immer noch eine Zahl mit reinzuwerfen was ganz witzig ist Wir haben weit über zuhundertfünfzig Milliarden im letzten Jahr an Infroschutur von Hyperscale gezahlt.
00:54:34: Dann sagen wir, und ich liebe diese virtuospolitische Naivität, die rupricht dem Ansprach, das haben aber Rolf!
00:54:40: Die haben doch hier Rechnungen gebaut?
00:54:42: Ja klar, haben die Hyperscalen ihre Rechnung gebaut.
00:54:44: Dummerweise nach ihren Datenschussgesetzen, nach ihren Werten also des rechensemischste.
00:54:48: Hülle entscheiden ist was drin läuft Und das ist das Thema mit der Abhängigkeit.
00:54:52: Wir müssen lernen, anstatt mit zweiundachzig oder zweuffünfzig Milliarden, die wir jedes herausgeben um uns noch mehr abhängig zu machen einfach so sagen was wollen wir?
00:55:02: und deswegen allein die Fragestellung, Souveränität?
00:55:05: geht es auch um die Zeit mit Freedom of Choice!
00:55:07: Wir haben doch heute gar keine Wahlfreiheit.
00:55:09: Wir machen's einfach.
00:55:10: und das Verrückte ist, was ich wirklich sagen muss... Die Kunst ist doch irgendwann zu sagen wenn ich das nicht möchte dass ich aufdehnen kann.
00:55:18: Die Frage ist wer hat das noch?
00:55:20: Wir können doch in vielen Bereichen technologischer Skandettun, wenn man sich anschaut, dass über achtzig Prozent der Technologie von Drittstaaten kommen und wir wirklich eine Abhängigkeit haben.
00:55:28: Deswegen ist es jetzt das Zeitpunkt und dann hat auch die Kommission gesagt zu sagen, wir können es anders tun weil es gibt die Identifien, wir nutzen sie nur nicht.
00:55:36: Und das ist das, wo ich einfach sage denkt um geht in eine andere Richtung und passiert was ganz Interessantes.
00:55:43: Es ist wirklich keine Anti-Einstellung.
00:55:46: In dem Moment wo man souverän ist wo man aufstehen kann passiert was ganz interessantes.
00:55:54: Man sitzt wieder am Tisch mit anderen und sagt, was kann man gemeinsam tun?
00:55:57: Aber man schafft so eine neue Wertepase.
00:55:59: Du hast eben davon gesprochen Sascha dass diese regelbasierte Weltordnung nicht mehr existiert.
00:56:03: ja weil das was da runter liegt momentan keinen gemeinsamen Kammensens mehr hat.
00:56:07: aber du wirst nur zu einem gemeinsamen System wieder kommen.
00:56:11: ob es jetzt ein Wertesystem ist.
00:56:12: also eine Basis ist ne Grundlage.
00:56:14: wenn du unabhängig und frei am Tisch sitzt sagst Was können wir gemeinsam mehr tun?
00:56:19: Und dann passiert wieder eins, da komme ich hier auf das was ich vorhin sagte mit der SS-Bestimmung.
00:56:23: In einer Welt wo KI Entscheidungen trifft für einen, dann bestimmt es halt wieder in dem von uns definierten Wertes zu dem Rahmen welche Richtung es geht und dahin müssen wir kommen.
00:56:32: deswegen ist dieser Anchor-Customer die eigene Infrastruktur des eigen Foundation Modellen in unserem Sinne so essentiell nicht ums zu isolieren.
00:56:40: genau das Gegenteil ist der Fall.
00:56:42: aber heute komme ich gar nicht an den Tisch um damit sprechen zu können.
00:56:45: Deswegen diese Wahlfreiheit selbst entscheiden zu können.
00:56:49: Bring dich in eine Position, dass man am Ende des Tages wieder am Tisch sitzt, gemeinsam sagen was können wir gemeinsam mehr erreichen?
00:56:56: Heute können wir das gar nicht!
00:56:58: Also wir haben heute gar nicht die Möglichkeit und ich will da nochmal so ein... Ich mag diese Naivität ja in der Wiederleben noch ein Beispiel bringen wo man es sehr gut sieht.
00:57:07: Es geht um das Thema Resilienz.
00:57:09: Reden alle über Resilience.
00:57:10: Wir müssen Resilient sein Und bauen die Resiliens wieder auf Infrastrukturen In Abhängigkeit vom Dritten.
00:57:17: Es geht für mich gar nicht mehr um Resilienz, es geht um das Thema eigentlich Survivability.
00:57:22: Wer hat den Finger auf dem Kill-Switch?
00:57:24: Wer kann den Knopf drücken dass es Licht ausgeht?
00:57:27: oder was ich sage, geht weg von Resilience in eine Präsilienze, sprich die Antizipation dessen was passieren kann und auch voraushandeln.
00:57:37: Wir müssen jetzt anfangen voraus zu handeln also sprich jetzt Entscheidung zu treffen um zu wissen was danach erfolgt.
00:57:45: Wir hatten das vor einer halben Stunde gehabt im Podcast.
00:57:48: Wir wissen alle KI ist ein Werkzeug, was nicht mehr aufzuhalten ist und es ist ein sehr mächtiges Werkzeug.
00:57:55: Im Gegensatz zu der Dampfmaschine wo ich Muskelkraft ersetzt habe gehe mit KI her und tue jeden Prozess jeden Ablauf in eine gewissen Art und Weise beschleunigen uns zur Entscheidung führen.
00:58:05: also es ist unheimliches Produktivitätstool.
00:58:08: Wenn das der Fall ist und wir wissen Es kommt auf jeden fall dann lass uns jetzt so voraushandeln dass wir dieses Werkzeug vollständig einsetzen können, zum Einsatz bringen können und nicht wieder nur im Teilbereich von anderen gesteuert abhängig ist nutzen.
00:58:25: Das ist die Kunst dabei!
00:58:27: Und da muss es uns eben in den Namen Wildbeer gefallen... Was macht unser aktuelles digitalen Mysterium?
00:58:32: Hinterdisponär?
00:58:34: Es schafft Alternativen, es schafft Zugänge und zwar auf eine offene transparente Art und Weise und schafft somit die Souveränität.
00:58:41: das ist wo man hinkommen müssen und das sage ich ganz offen Ja, das ist auch wirklich alternativlos.
00:58:46: Warum?
00:58:47: Weil es gibt aktuell kein besseres Werkzeug mit einem höheren Potenzial an Geschwindigkeitsbeschädigung und Produktivität.
00:58:54: Und dann komme ich gleich zum Ende.
00:58:56: wohin führt es wie bei der industriellen Revolution?
00:58:59: zu mehr Prosperität und dient der Gesellschaft.
00:59:02: Was wir nur machen müssen ist so einfach nicht nur handeln sondern voraushandeln aber auch wirklich zu antizipieren was es bedeutet dieses Werkzeug einzusetzen Auch wenn wir nicht alles durchdekliniert haben, was mit dem Werkzeug machen kann.
00:59:17: Die Wirkung kennen wir und lassen uns einfach in die richtige Richtung investieren, agieren und erproben und auch regulieren.
00:59:26: Und da kann ich nur einen sagen es gibt fast keine Chance zu verlieren und zu scheitern.
00:59:33: bei diesem Thema gibt's nur eine Chance es zu tun unerfolgreich zu sein.
00:59:38: Wir brauchen dazu natürlich auch eine harte Durchsetzung des Wettbewerbsrechts und des Digital Markets Acts, damit wir diese Abhängigkeiten aufbrechen die jetzt schon entstanden sind.
00:59:48: Also Souveränität, Autonomie, Entscheidungsmacht hängt ja auch davon ab wer trifft die Entscheidung von mir.
00:59:52: momentan sind wieder sehr stark auf den Faden die uns andere Unternehmen legen.
00:59:57: dafür haben wir rechtlich Mittel um das ein bisschen aufzubrechen dass es typischerweise das Kartellrecht da sprechen wir uns mit der Kommission dafür aus durchgesetzt wird, als es bislang der Fall ist.
01:00:07: Und das ist deshalb ganz interessant weil wir noch eine andere Empfehlung in dem Papier haben um die wir hart gerungen haben und auch ich persönlich irgendwie hart mit mir selbst gerungen habe und zwar haben wir gesagt Wir wollen keine neue Digitalgesetzgebung mehr!
01:00:21: Wir brauchen ein regulatorisches Moratorium also einen Stopp für eine gewisse Zeit.
01:00:25: bitte keine weiteren Gesetze aus Brüssel oder Berlin Für die Digitalwirtschaft.
01:00:30: jetzt erstmal konsolidieren mal durchsetzen Mal gucken was wir haben Die Überlappungen irgendwie bisschen reduzieren.
01:00:36: Aber wir haben dann auch klar gemacht, es gibt eine Ausnahme das ist nämlich die Regulierung die Freiheits ermöglichend ist wie Wettbewerbs ermöglichen ist.
01:00:44: da müssen wir weiterhin hart an der Sache bleiben und das sind Themen wie Kartellrecht Digital Markets Act wo wir vorreingehen
01:00:50: müssen.".
01:00:53: Zum Abschluss unseres Gesprächs würde ich gerne noch mal in die Zukunft schauen, beziehungsweise eigentlich euch nach einer Vision fragen.
01:01:02: Weil das Papier.
01:01:03: natürlich kann man für ein Regierungspapierempfehlung nicht durchgängig mit einer Vision argumentieren aber dass was da durchscheint ist durchaus eine Vision.
01:01:12: wie sieht sie denn aus eurer Perspektive aus Rupprecht?
01:01:15: Das
01:01:15: was für mich in diesen Diskussionen total wichtig ist es dass KI ja eigentlich nur so eine Art von Katalysator für einen allgemeinen Aufbruch ist.
01:01:24: Aber dafür müssen wir veränderungsbereit sein, da müssen wir Dinge komplett in Frage stellen, dafür müssen die Kreativität entfesseln, da muss man uns anderen Dingen aussetzen und so weiter.
01:01:33: und alle Vorschläge, die wir in unserem Papier haben alles was da drin steht das ist eigentlich ein In meiner Sicht ein Signal lasst uns loslegen, lass jetzt einfach mal die Sicherungsmechanismen im einen Moment dann aufbrechen was probieren, die Bundesregierung muss da jetzt einen Schritt mitgehen.
01:01:54: Die Europäische Kommission muss den Schritt mit gehen.
01:01:56: wir müssen den Schritt Mitgehen, die Leute und Unternehmen müssen loslegen.
01:01:59: aber es geht eben auch und dann kann auch wieder irgendwas entstehen und ich finde das ganz wichtig dass man dabei dann immer irgendwie auch sieht Wir kämpfen ja hier auch für etwas.
01:02:08: Wir kämpfen ja dafür dass wir in Europa das was wir an Europa so lieben Unser Modell, in dem wir ja aufgewachsen sind, indem wir uns der doch irgendwie echt immer noch extrem privilegiert und glücklich schätzen können.
01:02:20: Dass wir das bewahren können.
01:02:21: aber dafür müssen wir jetzt mit Kreativität und Lust und Mut ran gehen.
01:02:25: Vielleicht ein Ansatz dazu ich finde es interessant dass man bei dem Papier von Vision spricht weil eigentlich ist es Papier gar nicht für Vision gedachtes.
01:02:32: Papier ist wirklich Gedacht zu sagen alles was da drin steht ist machbar wenn ein bisschen der Mut fehlt zu sagen ja was soll ich in konkret tun?
01:02:41: Nimm diese Handlungsempfehlungen, laufen die Richtige Richtung.
01:02:43: Es gibt eine Machbarkeit und ich finde es interessant dass wenn man über die Zukunft spricht gehe ich immer ganz gerne in die Vergangenheit zurück.
01:02:50: da findet man meistens schon gelebt und erfolgreiche Zukunft und mein Lieblingsbeispiel ist das Thema die Dampfmaschine unter die industrielle Revolution.
01:02:57: Das war die größte Produktivitätssteigerung und eigentlich der größte Fortschritt für unsere Gesellschaft.
01:03:03: also was das Thema Prosperität anbelangt aber ihr müsst euch hier mal vorstellen Wir vergleichen immer die Zukunft mit Veränderungen auf dem Status quo, obwohl wir uns die Zukunft ja gar nicht vorstellen können.
01:03:16: Und das ist da dieser Gap wo die Leute Angst haben warum dieses Besitzstand denken also so schwierig ist.
01:03:22: und ich habe mich gesagt was ist das größte Vermögen was es in Deutschland gibt.
01:03:27: welcher vermögenswisse Größe Wenn Sie eigentlich an den Punkt kommen, dass der größte Vermögensblock, den wir in Deutschland haben ist es Verhachungsvermögen.
01:03:35: Also sprich die Angst eben sich nicht zu verändern.
01:03:38: und nimm das Beispiel Dampfmaschine.
01:03:39: was haben wir gemacht?
01:03:41: Wir haben in der Zeit wo die Produktivität durch Industrialisierung nach vorne ging Prosperität die Menschen sich etwas leisten konnten eine Maschine reingebracht die die Muskelkraft ersetzt hat durch eine Maschinen nur in einem Bereich, neben der reinen produktiven Arbeit ein Element auszutauschen und haben dann danach das ganze Thema durch Automatisierung aufs Maximum getrieben.
01:04:04: Am Anfang haben auch vielleicht der eine Mensch oder andere Mensch ins eine Kohlemine seinen Job verloren.
01:04:12: Aber interessanterweise mussten die Kinder nebenan die Kohlemini gehen zu den Kunden zur Schule gehen – und im Endeffekt hat es gesellschaftlich alle nach vorne gebracht!
01:04:20: Das verrückte an KI ist und es ist warum wir die ganze Zeit auch über das Werk zurückreden.
01:04:25: KI ist kein Werkzeug, was nur ein Produktionsfaktor oder Produktivitätsfaktore beeinflusst.
01:04:30: Es beeinflußt jeden Prozess jedes Vorhandensein in jeder Industrie, in jedem Ablauf, in jeder gesellschaftlichen Ecke.
01:04:38: Jeder Industrie jede Ablauf jeder Prozess alles was wir haben kann durch dieses Werk durch KI nicht nur bestäunigt werden, sondern komplett verändert werden.
01:04:49: Und es ist Veränderung.
01:04:50: aber was dann rauskommt mit diesem heute schon Wissen über Protivitätssteigerungen schafft so viel mehr Prosperität dass ich nicht sage Es wird ein Jobsverlehrer gehen Sondern ich würde sagen es wird sich die komplette Arbeitswelt verändern.
01:05:04: Aber wir können es steuern im Sinne für uns als Menschen.
01:05:08: und das ist das warum Ich sag Wir müssen die Zukunft uns so gestalten, wir können es uns nicht vorstellen.
01:05:14: Aber die ersten Beispiele wo man das erkennt auch mit Entropic was wir in den letzten Wochen gesehen haben im Bereich Nimbus-Bibelsalber Sicherheit.
01:05:23: Zu welcher Beschleunigung und Automatisierung das geführt hat oder führen könnte?
01:05:29: Was ist bedeutet für heutige Menschen die in dem Thema Cyber Security arbeiten?
01:05:36: Nicht einer hatte Angst, dass er einen Job verliert.
01:05:38: Ganz im Gegenteil.
01:05:39: alle wissen durch dieses neue Werkzeug wird es komplett neue Ansätze geben die wir machen müssen gemeinsam mit der KI und wir müssen in diese denke kommen.
01:05:49: also die Zukunft die ich jetzt zeichne ist Es wird sich alles verändern Auf einer maximal höheren Produktivität, was wirtschaftlich gesehen für unsere Prosperität und die Notwendigkeit, die wir brauchen um unseren Wohlstand zu sichern auch in Zukunft eine absolute unabdingbare Voraussetzung ist.
01:06:09: Der Knackpunkt ist nur... Wir haben es doch in der eigenen Hand!
01:06:11: Weil wir dürfen entscheiden wie wir dieses Werkzeug einsetzen.
01:06:15: und das Tolle ist in KI Und ich sehe das wirklich positiv nicht negativ.
01:06:19: KI ist nicht ein Werkzeug, was nur für bestimmte Bereiche in Industrien gilt.
01:06:24: Es betrifft jeden in der Gesellschaft!
01:06:26: Also jeder und jede kann den Nutzen rausziehen.
01:06:30: Lass es uns nur – so sehe ich dieses entsprechende Handlungsempfehlung des Papieres – lass uns das tun, wovon wir wissen dass er umsetzbar ist und jeden dient.
01:06:40: Von daher gibt überhaupt kein Grund hier negativ zu sein oder pessimistisch zu sein.
01:06:47: warum?
01:06:48: Weil wir zum ersten Mal, und das ist es total dran alle Bestandteile in der eigenen Hand halten.
01:06:53: Also von daher... Es ist für mich wenn man das Thema Transformation anzieht eigentlich die kurze Transformation unter uns gibt weil wir sie komplett steuern können, weil wir sich komplett beeinflussen können Und das einzige was uns fehlt ist halt aktuell der Mut unser größtes Vermögen zu kapitalisieren nämlich Verharrungsvermögen.
01:07:14: Lieber Rolf, lieber Rubrecht.
01:07:15: Vielen Dank dass ihr hier im Podcast wart.
01:07:18: ich mag besonders den positiven Ausblick denn immerhin diskutieren wir hier und immerhin sind eure Vorschläge eure Empfehlungen sehr gut geeignet dafür.
01:07:28: Wir diskutieren darüber, ob Deutschland in zehn und fünfzehn in zwanzig Jahren noch ein reiches Land ist und auch noch ein freies Land sein kann.
01:07:36: Das ist die Flughöhe auf der wir operieren.
01:07:38: deswegen bin ich persönlich dankbar nicht nur für das Papier sondern auch da sind wir uns alle denke ich einig Für die allerhöchste Wirkmacht Die die Bundesregierung entfalten wird um alle eure Vorschläge nach euren sieben Prinzipien In den nächsten achtzehn Monaten zu einem.
01:07:57: Da bin ich wie praktisch alle anderen auch
01:07:59: topoptimistisch.
01:08:01: ganz zum Abschluss.
01:08:02: Vielen Dank, dass ihr da wart und bis zum nächsten Mal!
01:08:06: Für mich besonders wichtig ist auch eine emotionale Komponente die sich in den Empfehlungen der Kommission ganz gut widerspiegelt – nämlich nicht primär mit Angst zu argumentieren.
01:08:15: Das ist häufig so.
01:08:17: das der kleinste gemeinsame Nenner auf dem man dann kommt, die Angstfixierung weil Angst sehr verbreitet ist.
01:08:23: Es ist dann nicht dieser Untergangs-Soundtrack, den man so klassischerweise hört oder dem man auch in Deutschland besonders häufig hört von allen möglichen Seiten und es ist immer leicht ein bisschen pessimistisch zu sein Auch wenn man weiß mit Pessimismus kommt man im Zweifel vergleichsweise weit sondern dass man versucht die Gründe für Optimismus zu finden und höchstens zweck Pessismus einzubauen Und dafür gibt das eine ganze Reihe vom Ingenieurswissen über Mittelstand Forschung Die Industriedaten und auch Europa als gesamter Markt aber diese Stärken auch sinnvoll zu nutzen und umzusetzen.
01:08:55: Das ist dann am Ende der entscheidende Punkt!
01:08:58: Und da haben wir mit einem der drei Vorsitzenden, nämlich mit Sebastian Thrun, jemand, der eine Silicon Valley-Perspektive auf Deutschland hat – und gleichzeitig natürlich Deutschland schätzt will sagen, der arbeitet schon sehr lange extrem erfolgreich.
01:09:13: Am pochenden Herzen von Digitalisierung.
01:09:15: und inzwischen KI hat also die technologische und visionsgeprägte Perspektive des CANDU.
01:09:21: wir kriegen es hin Wir schaffen das!
01:09:23: Wir haben keine technologischen Grenzen.
01:09:26: Und aus dieser Perspektiv schaut er auf Deutschland uns sieht Die Hindernisse die dort entstanden sind um in ähnlicher Weise erfolgreich zu sein.
01:09:33: Trun gehört zu den prägensten KI-Forschern überhaupt.
01:09:36: Er war Professor in Stanford, er war Mitentwickler des autonomen Fahrens bei Google und hat Judacity aufgebaut.
01:09:42: Er spricht also nicht nur über technologische Transformationen mit Hilfe von künstlicher Intelligenz sondern arbeitet aktiv und erfolgreich an ihr Mit.
01:09:51: Mein Gespräch mit Sebastian fokussiert deswegen genau darauf Wie man aus Silicon Valley Sicht in Deutschland erfolgreich sein kann, das Gespräch fand zeitlich etwas abseits von der Diskussion mit Ruprecht und Rolf statt.
01:10:04: Sebastian du als Vorsitzender der KI-Kommission zusammen mit Rolf und Ruperecht Du hast einen Silicon Valley Blick auf Deutschland gerade natürlich auch im Bereich KI Und ich würde sagen dass es so strukturell gleichzeitig ein großer Vorteil und emotional eher nachteil Weil du da halt immer wieder siehst, was alles nicht geht in Deutschland und vielleicht auch fühlst du es, was nicht geht.
01:10:27: Was glaubst du denn von diesen Prinzipien und den Empfehlungen die ihr im Papier veröffentlicht habt?
01:10:31: Was ist absolut essentiell damit Deutschland eine Chance also eine größere Chance hat um im KI-Bereich wirtschaftlich erfolgreich zu werden?
01:10:41: Sie ist mir glaube ich sehr stark in Deutschland geboren worden.
01:10:44: Ich liebe das Land.
01:10:45: ich denke dass Deutschland historisch gesehen Immer ganz vorne war, auch heute der größte Patentanwärter in Europa ist.
01:10:53: Da viele Chancen existieren.
01:10:56: Den einzigartigen Ausbildungssystem haben wir in der Welt wirklich stark dastehen.
01:11:01: Es gibt eigentlich zwei Dinge die ich glaube ja erfolgreich sind um Deutschland nach vorn zu bringen.
01:11:05: Das erste ist hier Deregulierung.
01:11:08: Wir haben viel zu vielen Menschen die einfach nur regulieren wollen und teilweise für Kleinstgruppen deregulieren.
01:11:16: Zum Beispiel haben wir inzwischen reguliert, dass man jedes Mal eine Webseite aufruft.
01:11:20: Die Cookie ist neu annehmen oder ablehnen muss und die Europäer verbringen mehr als fünf in der Million Stunden im Jahr damit, Cookies anzunehmen oder abzulehnen.
01:11:27: Das macht einfach keinen Sinn!
01:11:28: Das Zweite ist ich glaube das man auch energietechnisch wieder nach vorne gehen muss.
01:11:32: Wir haben in Deutschland offizielle Energie ausgeschaltet.
01:11:34: Inzwischen Energie doppelt so teuer wie in den USA.
01:11:37: Ich glaube dass man da einiges machen muss um wieder effizient Energie nach Deutschland zu bringen weil KI extrem energiehungrig ist.
01:11:45: Ich glaube, Optimismus wäre eine gute Sache.
01:11:49: Wenn man sich jeden Tag einredet, dass man verliert und schlecht dasteht, dann verliert man letztlich auch.
01:11:55: Ich bin einfach optimistisch.
01:11:56: Ich denke, die Zukunft ist komplett offen und jedes Land hat eine Chance.
01:12:01: Du hast gerade Regulierung angesprochen?
01:12:02: Und das ist auch meine Wahrnehmung, dass es in Deutschland viele Menschen gibt, die glauben, man könne die Lösung für praktisch jedes Problem irgendwie herbeiregulieren.
01:12:13: Dabei wissen viele Leute eigentlich, dass wir auch und vor allem unternehmerische Lösungen brauchen.
01:12:20: Mir kommt so vor als sei es häufig das man in Deutschland und der EU eine Art Nichtschwimmerbecken zusammenreguliert, wo dann tatsächlich für diejenigen, die sich an diese Gesetze halten wollen ist sehr schwer wird international mitzumachen.
01:12:33: Das ist ein Trugschluss, der uns ja unter anderem schon die Kokirichtlinie beschert hat.
01:12:38: Wo sind denn die Punkte aus deiner Sicht?
01:12:40: wo die Stärken Deutschlands richtig ausgespielt werden können, wenn wir auf die richtige Weise herangehen.
01:12:46: Nicht nur was der Regulierung angeht – das ist ja einer von den Punkten im Papier – sondern auch das, wo die deutsche Wirtschaft mit Hilfe von KI richtig erfolgreich werden kann.
01:12:56: Deutschland hat eine sehr gute Position, wenn es um Phymischane geht, um Chemie geht und um Autoindustrie, um diverse Industrie, wo Deutschland ganz vorne ist.
01:13:04: Und das könnte Deutschland auch einsetzen Speziell für die KI, sich KI aufbauen, die in diesen Sektoren sehr stark ist.
01:13:11: Ich denke, dass Deutschland da unglaublich gute Daten hat auch europäisch sehr gut dasteht, wirtschaftlich sehr gut darstellt und diese Daten ausnutzen kann um eine Industrie aufzubauen, wie KI quasi nach vorne bringt.
01:13:24: Deutschland ist extrem gut im Innovationsbereich wenn es um Inkrementelle im Fall Innovationen geht.
01:13:28: Deutschland setzt jetzt über dreieinhalb Prozent ihres Modus des Herprodukts für Forschung und Entwicklung ein.
01:13:35: Wo das halt sehr, sehr schlecht drin ist im Moment.
01:13:37: Das disruptive, die hässliche Innovation, was völlig Neues gemacht werden muss, weil man es ja noch nicht auskennt und da wäre's gut wenn das schon auch mehr Risiken aussehen will.
01:13:47: Ab und zu versuche ich bei Dingen, die mir zunächst negativ erscheinen auch eine positive Variante oder eine positive Perspektive davonzufinden.
01:13:55: Es könnte ja sein dass es andere Leute gibt, die das eben komplett andersrum sehen.
01:13:59: Und da habe ich mal die These aufgestellt, dass diese Veränderungsaversion Gerade die Abwehr von disruptivem Wandel, dass das, wenn man das von der anderen Seite betrachtet eigentlich eine Art Verliebtsein ins Funktionieren ist.
01:14:14: Verliebte sein ins Gelingen so der blochsche Ansatz was so viele Menschen im Ingenieursland Deutschland gerne hätten, dass es funktioniert und deswegen prinzipiell jede Veränderung als eine Art Gefahr ansehen für dieses Funktionsregime.
01:14:29: Wie können wir denn diesen Veränderungsmut, den man ganz offensichtlich braucht im Bereich Digitalisierung und künstliche Intelligenz?
01:14:35: Wie können we den zum Teil zumindest aus dem Silicon Valley nach Deutschland holen.
01:14:40: Du hast da ja einen Blick darauf als jemand der schon häufiger Veränderungwellen mit ausgelöst hat.
01:14:45: Also das Silicon Valley ist ja innovationisch in eine Welt geworden unter anderem weil wir halt viele Leute importieren dieses Rebellischtang denken die also einfach was anderes wollen.
01:14:56: Wir gehen davon aus, dass das Status quo nicht gut genug ist.
01:14:59: Dass man es verbessern muss und kann.
01:15:01: Und dass Technologie der Zentrale ist.
01:15:03: In den letzten Jahrzehnten hat sich ja vielleicht auch in den zwei Jahren als korrekt erwiesen.
01:15:09: Wenn man Deutschland wieder Risiken auf sich nimmt oder bereit ist, Risiko zu belohnen, wenn es manchmal nicht funktioniert wäre das schon eine tolle Sache!
01:15:16: Es gibt eine Frage, die sich immer wieder auftränkt im Bereich KI und es ist schon auch an den Grundfessen des digitalen Deutschlands heranreicht.
01:15:24: Denn tatsächlich haben wir ja ganz häufig die Klage dass der Datenschutz in sehr vielen Bereichen den Fortschritt verhindert.
01:15:33: das ist bei KI nochmal ganz besonders so weil künstliche Intelligenz umso besser wird je mehr Daten man hat.
01:15:40: Und mir kommt es oft so vor, als würden wir mit den Leitlinien und den Prinzipien des zwanzigsten Jahrhunderts auch hoffen dass irgendwie das einundzwanzigste Jahrhundert zu bewältigen wäre.
01:15:49: KI ist ja nicht nur wie du sagst wahnsinnig energiehungrig sondern eben auch datenhungrisch.
01:15:54: Wie können wir denn schaffen, dass in Deutschland mehr Leute begreifen?
01:15:58: Dass das Fliesen von Daten nicht so schlecht ist wie viele Leute das empfinden und dass wir einen großen Datenschatz haben den wir besser heben können wenn wir beim Datenschutz etwas zurückhaltender werden.
01:16:12: Also dieses Datenschutzthema in Deutschland ist wirklich erstaunlich.
01:16:17: ich glaube, dass jede Sache zwei Seiten hat an irgendwelchen Gründen die vielleicht aus dem zweiten Welt gekommen Spalten.
01:16:23: in Ost- und Westdeutschland haben wir diese Obsession auch englisch gesagt mit den Datenschutzgedanken.
01:16:31: Ich glaube, dass die meisten jungen Leute das überhaupt gar nicht interessiert mehr ich zu sein.
01:16:34: Das ist einfach von wenigen Journalisten oder weniger Politikern hochgehalten wird als Thema und dass die jungen Menschen beliebig gerne auf Facebook und auf Instagram und auf TikTok ihre Daten freigeben.
01:16:47: Wenn wir das irgendwann mal abstellen würden, ich glaube schon, dass es wichtig ist Leute zu schützen und deren Interessen zu schützten.
01:16:53: Aber dieses völlig überzeugende Datenschlussgedanke ist nach meiner Auffassung ein Fehler.
01:16:58: Zum Beispiel warum verbringen wir fünfhundertfünfundsechzig Millionen Stunden im Jahr in Europa mit dem Annehmen oder Abdeckung von Cookies?
01:17:05: Ist das wirklich erforderlich?
01:17:06: Ist es wirklich wichtig?
01:17:08: Ich glaube nicht!
01:17:08: Das sind Milliardenbeträge die wir dabei verlieren.
01:17:11: Angenommen von heute auf morgen würde die Bundesregierung einen hundert Milliarden Euro Sondervermögen auf den Weg bringen und zwar jetzt nicht nur für die Bundeswehr oder für Bildung, sondern insgesamt für künstliche Intelligenz.
01:17:23: Wenn du diese einhundert Milliarden euro morgens auf Knopfdruck verteilen könntest wie würdest du die für künstliche Intelligenz ausgeben in Deutschland?
01:17:31: Es wird gar nicht so einfach eine Figret auszugeben aber ich denke man müsste in Deutschland eine Kompetenz schaffen dass auch Grundmodelle aufzubauen und man könnte in Deutschland die Situation nutzen, dass man sich in Deutschland besser auskennt im Bereich von Industrie.
01:17:44: In diversen Industrien als der Rest der Welt.
01:17:47: Und dann Kompetenzenaufbauen, die differenziert sind ohne Rest der welt.
01:17:50: ich glaube das ist der large Language Model hier in Phopics und die OpenEyes.
01:17:54: Das Schiff is sailed, das will man in Deutschland nicht einholen können.
01:17:57: aber das ist jetzt der Anfang.
01:17:58: Man kann sicherlich im Bereich Industrie von Design von ähnlichen Themen Chemie in Deutschland mit Ziehtechnik ganz vorne sein wenn man es wollte.
01:18:07: Eine Frage, die ganz persönlich auf deinen Werdegang und gleichzeitig auch auf Deutschland zugeschnitten ist.
01:18:12: Muss ich einfach stellen?
01:18:14: Warum hat man denn im Bereich der autonomen Fahrzeuge so viel an Vorsprung verspielt in Deutschland?
01:18:21: Wieso ist es so dass wir in San Francisco, in Austin, in Shenzhen heute schon autonome Fahrzeugen haben wo jede Woche immer mehr Menschen diese Angebote nutzen und Deutschland was nicht nur ein Automobil Land ist sondern relativ auch diese Automatisierung technisch gar nicht so schlecht auf den Weg gebracht hat.
01:18:38: Warum ist das hier noch immer ein Thema, was fast außerirdisch wirkt?
01:18:44: Ich habe seit der Zeit WEMO in den USA gegründet.
01:18:47: Das wäre in Deutschland gar nicht möglich gewesen.
01:18:49: Also rein von der Revatorschenseite sind die Prozesse um sowas genehmigt zu bekommen viel zu kompliziert.
01:18:55: Hier in den US haben uns einfach gemacht und ins Auto gesetzt, ins Umgefahren und es trainiert und dafür gesorgt dass er sicher ist.
01:19:03: Die einzige Methode, die wir wirklich in den USA haben ist die Sicherheit.
01:19:06: Wir müssen sicherstellen, dass es keine Unfälle gibt.
01:19:08: Inzwischen wissen wir das WM ungefähr hundermal wichtig.
01:19:10: sicherer ist als menschliche Fahren.
01:19:12: In Deutschland ist es viel komplizierter.
01:19:14: Da muss man also sagen darlegen und Detail was die Sachen machen.
01:19:17: Man muss zeigen, dass sie kein Bias geben, man muss zeigen dass man das nachvollziehen kann.
01:19:21: Diverse Dinge, die eigentlich den Kunden gar nicht interessieren aber diese Dinge sind sehr viel interessiert!
01:19:25: Wir
01:19:26: haben ja eine ganze Reihe vielversprechender KI-Startups bereits in Deutschland.
01:19:30: Aber was glaubst du denn, dass die ersten richtig großen KI Konzerne sein werden?
01:19:35: Die Abseits von den Startups halt irgendwann so groß werden wie Siemens im neunzehnten Jahrhundert groß geworden ist oder SAP im zwanzigsten Jahrhundert.
01:19:43: Was sind denn die Ansatzpunkte im einundzwanzigste Jahrhunder für Deutschland?
01:19:47: Also ein großes Thema mit dieser Rüstung.
01:19:49: Ich glaube das Deutschland da in der eigenen Fahrt gehen wird und er bereits tut bezüglich NATO Bezüglich des des Osten, Ostland und ähnlichen Dingen die sich entwickeln.
01:20:00: Und da gibt es die Möglichkeit im Wüstungsbereich von sozusagen ein paar Mainframe-Alter, von großen schweren teuren Dingen in den PC Alter kleine schnelle schwarm Swarms Schwärme von Dingen zu übergehen.
01:20:15: Da gibt's auch gute deutsche Firmen und auch gute amerikanische Firmen wo Deutschland ganz vorne sein könnte.
01:20:20: Ansonsten glaube ich ja die deutsche Schwerindustrie müsste eigentlich KI aufnehmen der Mittelstand sicherlich auch und dann ihre eigene Chancen nutzen in dem Sektor, KI gut einzusetzen.
01:20:32: Auch im Zeitalter von KI scheint es ja nach wie vor so, dass die Köpfe – die Leute selbst das wichtigste Gut sind.
01:20:39: Mark Zuckerberg jedenfalls stellt ja gerade eine Art AI-Superband zusammen.
01:20:44: Die Frage ist mit der ziemlich guten Forschung und der Ausgangslage hier in Deutschland, der Wissenschaft, die Weltspitze ist in vielen Bereichen?
01:20:53: Wie können wir denn das Talent, wie können wir dann die Leute hier in Europa halten?
01:20:58: Ihr habt da auch ein paar Empfehlungen dazu aber ich kann mir vorstellen eine sehr persönliche Perspektive darauf hast.
01:21:04: Also der Trick von Zürich im Werk ist an einem anderen, dass man hier sehr einwanderungsfreundlich ist trotz der derzeitigen Administration und viele von uns sind jetzt eingeschlossen, sind hier nicht groß geworden, sind irgendwann eingewandert.
01:21:17: Deutschland könnte einen Anwanderungskontakt werden speziell für hoch begraffte Menschen.
01:21:21: Deutschland hat das beste Universitätssystem in Europa oder weltweit.
01:21:25: Das heißt es Max-Planck-Institut was extrem stark koppeln könnte mit Innovation, mit Firmenausgründung und mit ökonomischen Erfolgen.
01:21:34: Ich glaube schon dass Deutschland sehr attraktiv wäre für den gesamten europäischen asiatischen Raum noch einen afrikanischen Raum.
01:21:40: Das müsste man halt strategisch verfolgen.
01:21:41: das wird nicht über Nacht kommen es würde über Jahrzehnte dauern.
01:21:44: aber ich glaube Deutschland könnte sehr gut positioniert sein das Zentrum der intellektuellen Entwicklung für KI in Europa zu werden.
01:21:52: Ja Deutschland mit einem Bildungssystem was zumindest mal ein großes Vorbild war in vielen Teilen noch immer eins ist.
01:21:59: Im KI-Zeitalter gibt es nach wie vor Leute, die sagen Bildung ist der mit Abstand wichtigste Punkt um überhaupt Erfolge erzielen zu können.
01:22:06: Wie können wir denn Deutschland fitter machen für KI-Bildung und zwar sowohl über KI als auch mit KI?
01:22:14: Weil beides ja sehr essentiell für den Fortschritt ist!
01:22:17: Also ich ziehe mir meine Mitarbeiter aus München und der Schweiz an, weil es in Europa sehr gutes Talent gibt.
01:22:26: Und das ist ein wenig günstig mit dem Morganischen Talent.
01:22:29: Das ist ein bisschen umgekehrt.
01:22:30: Ich glaube, am Talent ist das nicht der große Mangel im Moment.
01:22:34: Was wirklich ein Mangel ist, dass man diesen Talent umsetzt in neue, große Gesellschaften.
01:22:39: Was wir in Deutschland oft nicht sieht, sind die Technologiefirmen global sein müssen.
01:22:42: Es können keine lokalen Firmen sein.
01:22:44: Es gibt keine loklalen KI-Firben.
01:22:46: lokalen Technologiefirmen, die Erfolg haben.
01:22:49: Lässt eine globale Firma aus Deutschland heraus?
01:22:51: Was SAP, das ist in zwei Jahren lang her über fünfzig Jahre.
01:22:55: Warum ist es in den letzten fünfzehn Jahren nicht dazu gekommen dass man selbst in Europa eine dominierende globale Techfirma aufbaut wenn im gleichen Zeitraum Amerika und China Dutzende von solchen Firmen aufgebaut hat?
01:23:07: Das liegt unter anderem daran, dass wir in Deutschland sehr lokal deckt.
01:23:14: Was soll ich lernen, was soll ich machen?
01:23:16: Welchen Beruf soll ich ergreifen damit der in fünf Jahren überhaupt noch existiert.
01:23:22: Ich bin für meinen Beruf auch nicht ausgewildet worden, weil er hat keine Ahnung, was mein Beruf werden würde.
01:23:26: Es gibt drei Eigenschaften die ich als wichtiger achte für junge Menschen.
01:23:30: das erste ist Grit, die Fähigkeit etwas durchzuziehen.
01:23:33: Das zweite ist Curiosity neben den Neugieren auf neue Dinge.
01:23:37: und das dritte ist Empathie, die möglichst kleine Menschen umzugehen.
01:23:40: Jenseits dessen würde ich mich komplett in die KI reinschmeißen.
01:23:44: Die Professoren und Professorinnen kennen sich normalerweise nicht aus, die werden auch nicht in der Lage sein, sich schnell umzuschalten.
01:23:50: Weil im akademischen Bereich da das Jahrzehnte bis zu etwas Neues durchsetzt.
01:23:55: Deswegen müssen es die jungen Menschen in ihren Händen nehmen.
01:23:57: Sebastian vielen Dank!
01:23:58: Nicht nur für das Gespräch sondern auch für die Arbeit mit der Kommission.
01:24:02: Ich beobachte die deutsche Digitalsphäre auch im politischen Bereich schon relativ lang.
01:24:07: Und es kommt nicht so oft vor, dass ich bei einer Vorschlagsliste so oft nicke wie ich das bei diesen Empfehlungen getan habe.
01:24:15: Ich glaube man merkt einfach, dass sie vor allem von Leuten stammen, denen es tatsächlich wirklich um die Sache geht und nicht primär zum Beispiel um parteipolitische Erwägung.
01:24:26: Ja ich meine zwei.
01:24:27: letzte Empfehlung und das erste ist Ich glaube wirklich, dass Europa als Notion zusammenwachsen muss.
01:24:32: Wenn Europa zusammenwachsen würde, was wir in den USA gemacht haben, hätte Europa fünfzehn Millionen Menschen wäre zweitgrößter der Markt der Welt und wär extrem stark!
01:24:41: Ich glaub' das ist eine langfristige Strategie sein müsste, die im Moment leider kurz umgekehrt ist mit Brexit usw.
01:24:46: Und das Zweite, was ich wichtig finde, ich glaube es muss erst Mensch einfach optimistisch sein.
01:24:50: Historischer Sinn hat Technologie immer funktioniert, sie sind mal weiter nach vorne gedreht.
01:24:54: Wir leben heute in einem Art von Reichtum, die uns überhaupt gar nicht historisch gar nicht gab.
01:24:58: Optimismus sorgt dafür, dass man Erfolg hat.
01:25:00: Man kann nicht pessimistisch sein und Erfolg wünschen.
01:25:02: Das geht einfach
01:25:03: nicht.".
01:25:03: Wir haben ja immer mal dieses Pendeln in Deutschland zwischen Pessimismus und Optimismus.
01:25:08: Ich versuche da immer mithilfe vom Zweck Pessismus radikalen Optimismus zu verbreiten weil ich schon glaube das es essenziell ist, dass die Leute aus ihrem Angstschneckenhaus rauskommen in der Breite und anfangen an diesem Wandel mit dem Wandel offensiv zu arbeiten.
Neuer Kommentar